Steam und andere Onlinedienste: Gegenwart & Zukunft

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Notarzt
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Steam und andere Onlinedienste: Gegenwart & Zukunft

#1 Beitrag von Notarzt » Dienstag, 28. Februar 2006, 09:11

In einem kleinen Interview Auszug von Worthplaying bei gamestar.de sagte Todd Hollenshead, das "Spieleentwickler wie id in Zukunft keine große Publisher mehr bräuchten".

In dem Interview hatte man zuvor offen mit Valves Vertriebsmethoden sympathisiert. Sieht aus, als ob Valve alles "richtig" gemacht hat.

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Katsumoto
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#2 Beitrag von Katsumoto » Dienstag, 28. Februar 2006, 09:48

War doch nur eine Frage der Zeit bis sich andere Entwickler für Steam-ähnliche Prozeduren aussprechen... Id macht doch auch Sin: Episodes, oder verwechsel ich da gerade was? Weil da ja schon länger eine Veröffentlichung über Steam angekündigt wurde (Oder über irgendwas Steam-ähnliches). Auf die Konsequenzen bin ich ja sehr gespannt, wenn immer mehr Entwickler ihre Spiele so müllig vermarkten... :roll:
Steam ist ja gut für die Entwickler (naja, vielleicht auch nicht ganz, da sie wohl durch den Mist an Käufern verlieren... :roll: ) und schlecht für den Zocker, aber wenn sich einige Entwickler bei der Vermarktung dieser Art mit den Programmen, dem Service und so weiter etwas (oder viel...) mehr Mühe geben würden, dann könnte sowas ja auch etwas positiver als Steam ausfallen. :lol:

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Jim
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#3 Beitrag von Jim » Dienstag, 28. Februar 2006, 11:17

Da lob ich mir doch die Konsole - da gibbet sowas nicht :)
Aber ich finds schon irgendwie dreist. Je mehr ich sowas lese, und ich bin ja nun wirklich kein aktiver PC Spieler, desto mehr sehne ich mich zurück zu den Zeiten wo man einfach eine diskette eingeschoben hat und Spaß haben konnte.


Ich will unseren alten AMIGA zurück :cry: :cry: :cry:
"Bis heute warte ich auf das Ende,
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Soul Collector
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#4 Beitrag von Soul Collector » Dienstag, 28. Februar 2006, 11:40

Nun es ist kein Wunder das die Entwickler langsam auf das Steam modell umsteigen... Es ist für den Entwickler ziemlich attraktiv da sie mehr Kohle einstreichen und alles aus 1. Hand kommt. Zum einen werden auch Spiele schneller erscheinen da sie nur einmal "Hochgeladen" werden müssen anstatt 2-3 Wochen in Massenproduktion zu gehen. Soviel zum Positiven für DEVS. Die Negativen eigenschaften sind das man zumindest eine Gute Bandbreite besitzt und besonderst schlimm für Sammler, dass es keine Schicken Verpackungen gibt die man mit Stolz in der Glasvitrine Stellen kann. Steam ist ein zweischneidiges Schwert so könnte man das auch bezeichnen^^
@Jim
Da hast du recht^^
aber wielange noch?
Spätestens bei der übernächsten Generation wird auch der Download herrschen, bei der Xbox360 gibts ja schon einen Umfangreichen Onlineservice der alles mögliche zum Downloaden anbietet.

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Jim
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#5 Beitrag von Jim » Dienstag, 28. Februar 2006, 12:45

@Soul - das heißt aber nicht das man ihn nutzen muss. Außerdem glaube ich auch nicht das, zuminedst nicht in der nächsten Generation, das handelsübliche Game im Laden ablösen wird. Allein schon wenn man bedenkt was den ganzen Läden dadurch an Geld entgehen würde, wenn sie keine Games mehr anbieten köännten, weil alles nur noch online läuft. ;)
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#6 Beitrag von Rafterman » Dienstag, 28. Februar 2006, 12:53

BITTE NICHT!

Sorry, aber mir reichts schon das ich CS:Source und Konsorten über Steam spielen muss.

Man macht sich dadurch total abhängig vom jeweiligen Anbieter, wie es auch schon im Zensurthread von HL² besprochen wurde.

Auch bei event. Problemen mit dem Server hockt die halbe Welt vorm PC und kann nicht ihr Lieblingsspiel spielen.

Ich selber hatte schon 2 mal einen dicken Fehler im Steamverzeichnis und konnte es nicht rückgängig machen. Das ist SOWAS von beschissen wenn man alles neu installieren und konfigurieren muss.

Alex
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#7 Beitrag von Alex » Dienstag, 28. Februar 2006, 15:26

es werden immer nur die "Vorteile" für die Hersteller genannt im Zusammenhang mit dem Online-Vertrieb.

Ich kann diese Argumentation gut nachvollziehen, denn schließlich spricht einiges dafür, aber...

Was ein Mann wie Todd Hollenshed und eine Firma wie id natürlich nicht kratzt, ist für 95% aller anderen Spielehersteller ein weitaus größeres Problem:

Ohne Publisher wird auch irgendwann niemand mehr die Entwicklung eines Titels bezahlen können. Der Publisher tritt ja durch seine Zahlung in Vorleistung und finanziert die Entwicklung (Miete, Gehälter, Equipment etc.). Außer ein paar "Branchengrößen" wie id oder Valve, die sich mit ihren bereits veröffentlichten Titeln ein entsprechend großes Eigenkapital aufgebaut haben, kann sich das daher niemand leisten.

Ergo: 95% aller Titel werden mit Sicherheit auch weiterhin über den offiziellen Vertriebsweg (Einzel- und Versandhandel) erscheinen.

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cybdmn
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#8 Beitrag von cybdmn » Dienstag, 28. Februar 2006, 15:27

Mal davon abgesehen dass es noch keine klare Aussage dazu gibt, und ich immer noch zweifle, dass Entwickler ohne Publisher klarkommen, was ja der Valve/EA Deal eindrucksvoll beweist, möchte ich hier mal mein Statement dazu sagen.

Fuck STEAM, wer immer seine Games mit diesem Dreck verdongelt ist für mich tot, egal welche Bude es ist.
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Notarzt
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#9 Beitrag von Notarzt » Dienstag, 28. Februar 2006, 15:44

cybdmn hat geschrieben:Mal davon abgesehen dass es noch keine klare Aussage dazu gibt, und ich immer noch zweifle, dass Entwickler ohne Publisher klarkommen, was ja der Valve/EA Deal eindrucksvoll beweist, möchte ich hier mal mein Statement dazu sagen.

Fuck STEAM, wer immer seine Games mit diesem Dreck verdongelt ist für mich tot, egal welche Bude es ist.
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Chainworm
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#10 Beitrag von Chainworm » Mittwoch, 1. März 2006, 13:27

Jo, das kann ich nur unterschreiben... Ich find es zwar nicht schlecht, wenn man sich anmelden KANN, Steam bringt schon einige Vorteile, dass man beispielsweise die neuesten Updates usw. automatisch bekommt, man kann seinen Account an anderen PCs nutzen und dort zocken usw. Wenn man aber dazu GEZWUNGEN wird, selbst für den Singleplayer sich zu registrieren, ist für mich das Game gestorben. Sicher bin ich heute nur ein kleiner Prozentsatz, aber ich hab an meinem Spiel-PC immer noch kein Internet und bin somit aufgeschmissen - ohne illegale Mittel wie Nonsteam oder sowas wäre ich aufgeschmissen.

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apox
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#11 Beitrag von apox » Mittwoch, 1. März 2006, 16:13

dieses "jetzt läuft alles nur noch online" hört sich wie irgendwelche lächerlichen sprüche aus den zeiten der internet-blase an. damals hiess es z.B. dass irgendwann 50% aller lebensmittel online bestellt würden (!) :lol:

man muss echt mal abwarten ob das wirklich flächendeckend aktzeptiert wird. ich tippe mal drauf dass es eine koexistenz geben wird....das online-banking hat schließlich auch noch nicht den gang zum schalter abgelöst

Catkiller
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#12 Beitrag von Catkiller » Donnerstag, 2. März 2006, 01:24

Dieser ganze Online-Markt...ist doch alles lächerlich.
Die Masse an PC Spielen wird noch im normalen Offline-Shop verkauft.
Wenn id jetzt auf den Steam-Zug aufspringen will, sind die genau wie valve für mich gestorben. Ich will einen ordentlichen Datenträger mit einem gedruckten Handbuch und brauche keine verdammte online-Zwangsregistrierung oder sonstige schikanen, die mich vom Sofort-Losspiel-Faktor abhalten könnten!
Ich bin erwachsen und lass mir vom Staat nich vorschreiben wie ich was zu spielen habe!

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#13 Beitrag von Hasenbein » Donnerstag, 2. März 2006, 11:59

Ich denke nicht, dass damit wirklich Publisher ersetzt werden sollen. Ohne die Präsenz in den Läden kann sich wahrscheinlich, bis auf DNF;) oder sowas, kaum ein Spiel durchsetzen. Ich denke, die haben einfach gesehen, dass HL² seinen Schnitt gemacht hat, da es bedeutend schwerer zu cracken war, als z.b. die zeitgleich erschienenen id Titel. Für ehrliche Käufer ist es einfach ärgerlich, genauso wie der Wechsel von Pappkartons zu DVD-Hüllen.
Fürs Arm-Abtrennen gibt es 100 Punkte, fürs Kopf-Abtrennen 1000 Punkte.

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#14 Beitrag von SPUTNIK » Samstag, 4. März 2006, 12:46

Jim hat geschrieben:Da lob ich mir doch die Konsole - da gibbet sowas nicht :)
Noch nicht.

Bald haben alle konsolen Festplatten und Netzwerkkarten. :wink:

Mich stört das ganze herzlich wenig,muss man halt immer 2 Versionen des Spieles zu Hause haben um mit sowas nicht belästigt zu werden.

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#15 Beitrag von PtOlbrch » Sonntag, 5. März 2006, 14:50

Keine Spiele mehr im Handel wäre für mich auch kaum noch Vorstellbar. Da würde ich einfach den Aufenthalt in Elektromärkten nichtmehr geniesen.
Für den Hersteller ergeben sich da zwar gewisse Vorteile wie z.B. keine Handelsspanne, weniger Raubkopien, aber ob dies wirklich den Absatz fördern wird finde ich Zweifelhaft. IMO werden in Deutschland auch in Zukunft Spiele via. Datenträger veröffentlicht, da die Abwicklung über Kreditkarte hierzulande nicht sehr verbreitet ist.
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#16 Beitrag von Notarzt » Sonntag, 5. März 2006, 20:48

Bei sowas muss ich dann aber doch schlucken :shock: :cry:

Sogar die Gamestar hat sich dem Thema (mal wieder) angenommen.

Klar stimmt es schon, das Publisher auch in Zukunft eine gewisse Rollen spielen, aber der Wettbewerb scheint sich grundlegend zu ändern, jedenfalls möchte das EA und ich werde das Gefühl nicht los, das EA auch dabei erste Liga spielen möchte.

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#17 Beitrag von DooMinator » Donnerstag, 9. März 2006, 22:29

Bis vor ein paar Jahren haben sich die Leute vielleicht an einer raubkopierten CD gestört, aber seit es die mp3 gibt braucht die kein Mensch mehr. Die Industrie hat es in Ansätzen kapiert und versucht zu handeln.
Wenn sich das pay-per-download am breiten Markt durchsetzen kann, warum nicht? Wer nimmt denn bitte Rücksicht auf den kleinen Pisser, der die Verpackung anschauen will, das Handbuch zum Studium mit auf Klo nehmen oder was weiß ich was tuen will?

Danke, STEAM. Du kleines verfi.... ....... Deinem Entwickler wünsch ich für seinen Arsch nen Virus (Au!) und ein trojanisches Pferd (noch mehr Au!). Als Rückschlag mit eigenen Mitteln quasi :mrgreen:

Mittlerweile gibt es Updates für Konsolenspiele ( http://www.k-videogames.de/web/news/1217/s,,c ), PC-Games die den Dienst verweigern wie ein kleines bockiges Mädchen... Der nächste Schritt wäre nur logisch. Es gibt ja auch Leute, die für Luftgitarren bezahlen. Wer so blöd ist und sich von den Pennern ficken lassen will, soll er nur tun. Ich hab ATM noch hundert ungespielte Games, ich komm hin...


Wenn ich an mein N64 denk, das waren Zeiten. Da war das wirklich, wie man sich ne Konsole wünscht: plug&play. Genau wie beim Sex. Stöpseln und loslegen. Wir haben bestimmt in der vierten Klasse doppelt soviel gezockt wie gelernt, Abi haben ich und meine Kumpels trotzdem. Was ein Perfect Dark an Multiplayergaudi gemacht hat, vom guten Conker ganz zu schweigen (Hoggi, hoggi, hoggi! :D ), sowas kriegt heut kein Game mehr hin. Der Sinn der Spiele und Industrie entwickeln sich in einem scheinbar wehement geführten Krieg auseinander. Das meistgespielte Game, IMHO CS, ist nicht umsonst von Spielern entwickelt. Die Industrie kaut den Rotz vor, der gemeine Pöbel muss nur noch schlucken und bezahlen.


Ich weiß noch nicht, wo meine Reise hingeht. Ich hatte immer viel Fun mit dem Zocken. Aber wenn sich pay-per-download durchsetzt, bin ich raus.

Findet euch damit ab, Jungs, wir leben in einer sehr schlechten Welt... :roll:
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#18 Beitrag von toxicTom » Freitag, 10. März 2006, 15:36

Die Frage ist, was man aus so einem Modell wie Steam macht und wie in Zukunft damit umgegangen wird. Was an Steam so richtig Scheiße ist, ist die Zwangsregistrierung und "Entschlüsselung", selbst wenn ich das Spiel im Laden auf DVD erstanden habe. Wenn id auch auf diesen Zug aufspringt: Tschüß Jungs, ich hatte Spaß mit Euren Spielen, aber jetzt nicht mehr...

Daß man Downloadkäufe mit einer Art DRM versehen muß, um ein rasantes Weiterverbreiten zu verhindern ist klar. Insofern kann ich die Notwendigkeit eines Nutzergängelprogramms wie Steam schon verstehen - aber dann bitte NUR für die Online-Käufer.

Ich frage mich ohnehin, warum ich eine Menge Geld für ein Spiel ausgeben soll, welches nur als verschlüsselter Datenberg auf meiner Festplatte rumdümpelt und beim Start erstmal nach Hause telefonieren will. Da liefert eine gecrackte Version ja denselben Gegenwert - und sogar noch mehr, weil die nervigen "Features" ja verschwinden. Aber wenn es eine Zielgruppe für solche "Virtuelle Ware" (die man nicht mal weiterveräußern kann, wenn man sie nicht mehr braucht) gibt - bitte sehr.

Automatische Updates sind natürlich nett - nur braucht man dazu kein Steam welches personenbezogene Daten überträgt. Auch wäre es nett, wenn man erstmal gefragt würde, ob man ein bestimmtes Update auch haben will. Diese Frage mag sich bei Onlinespielen a la CS:S nicht stellen -bei SP-Games will ich aber bestimmte neue Features garnicht haben (z.B. aus Performancegründen).

Ich glaube auch nicht, daß die Entwickler wirklich so viel mehr Geld mit Modellen wie Steam verdienen. Marketingkosten bleiben bestehen, Serverfarmen und Personal müssen zusätzlich angeschafft werden. Was man spart sind die Handelsspannen der Groß- und Einzelhändler - sicherlich ein gewichtiger Posten, aber dafür entfällt das Zugpferd "Laufkundschaft", also Spontankäufer wie ich. Ich denke, daß bei reinem Onlinevertrieb die Umsätze deutlich sinken würden.

HL2 hat eingeschlagen, ohne Frage. Aber es war auch das meistgehypte Game jemals. Und viele wußten einfach nicht Bescheid, was sie "mitkauften" ("Hilfe! Kann ich meinen Rechner mal bei Dir ans Netz klemmen? Sonst kann ich HL2 nicht installieren...").

Vielleicht hat Valve mit Steam jetzt bei einigen einen Fuß in der Tür und manche Leute kaufen tatsächlich etwas aus der bunten Releaseliste. Aber das meiste was ich höre, sind negative Reaktionen von Skepsis (Blöd, aber mal sehen was wird) bis Haß (Nie wieder Steam!).

Naja, man darf gespannt sein: Mein "Backcatalogue" ungespielter Spiele ist auch groß genug, um noch mehrere Jahre ohne Neuanschaffungen durchzuhalten...
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#19 Beitrag von PtOlbrch » Samstag, 11. März 2006, 00:48

Ich war letztens in einem Elektroladen bei dem ein Kunde mit seiner gekauftem Half Life 1 Version mit den Verkäufern über das Steam-Verfahren diskutierte. Er erwähnte das es mit seinem Modem Stunden dauert bis das Spiel freigeschaltet ist, gleichzeitig belasten ihn ja auch seine Onlinekosten. Als die Verkäufer im erklährten dies sei eine Kopierschutzmaßnahme, meinte der Kunde das damit sein Latein am Ende ist.
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#20 Beitrag von cybdmn » Samstag, 11. März 2006, 14:50

toxicTom hat geschrieben: Naja, man darf gespannt sein: Mein "Backcatalogue" ungespielter Spiele ist auch groß genug, um noch mehrere Jahre ohne Neuanschaffungen durchzuhalten...
Hier genau das selbe. Wenn ich schaue, Doom3 noch nicht ganz durch Quake 4 auch nicht, F.E.A.R. liegt unangetastet im Regal und ich zocke Alien Vendetta für Doom II. Ich denke das kann man in mehrfacher Hinsicht als Statement sehen.
PtOlbrch hat geschrieben:Als die Verkäufer im erklährten dies sei eine Kopierschutzmaßnahme, meinte der Kunde das damit sein Latein am Ende ist.
Der Verkäufer hätte bei sich ab diesem Moment warm anziehen dürfen. Ab dem "Kopierschutz-Argument" brennen bei mir alle Sicherungen durch und ich fahr die schweren Geschütze auf. Den hätte ich in Grund und Boden diskutiert, seinen Chef verlangt und dann erwähnt dass ich einen Anwalt nehme, was Erfolg haben dürfte, weil die EULAs nicht wie gesetzlich vorgeschrieben vor dem Kauf vorlagen und ich meine Rechte als Käufer mit dem Verbot des Weiterverkaufs in der EULA beschnitten sehe.
Und vor allem hätte ich das so gemacht dass möglichst viele anwesende Kunden das mitbekommen. Spätestens dann werden die meist recht kooperativ. ;-)
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#21 Beitrag von Chainworm » Samstag, 11. März 2006, 20:00

Jo also mir geht's ähnlich. Ich hab so viele Games hier rumliegen, ich hab hier vielleicht nen Viertel mal gespielt, geschweige denn durchgezockt - das ist sicher auch nur ein Bruchteil. Neuer Games reizen mich kaum noch - klar es gibt Ausnahmen, einige Rennspiele wie Crashday fand ich z.B. schick, und Ego-Shooter werden wohl nie ihren Reiz verlieren, trotzdem, es kommt kaum noch was raus, was mich WIRKLICH anspricht. Nen neuen PC werd ich mir auch nicht kaufen in den nächsten Jahren, zum einen es lohnt sich einfach nicht für mich, zum anderen kann ich mir das auch nicht leisten.

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#22 Beitrag von PtOlbrch » Dienstag, 14. März 2006, 22:05

cybdmn hat geschrieben:
toxicTom hat geschrieben: Naja, man darf gespannt sein: Mein "Backcatalogue" ungespielter Spiele ist auch groß genug, um noch mehrere Jahre ohne Neuanschaffungen durchzuhalten...
Hier genau das selbe. Wenn ich schaue, Doom3 noch nicht ganz durch Quake 4 auch nicht, F.E.A.R. liegt unangetastet im Regal und ich zocke Alien Vendetta für Doom II. Ich denke das kann man in mehrfacher Hinsicht als Statement sehen.
PtOlbrch hat geschrieben:Als die Verkäufer im erklährten dies sei eine Kopierschutzmaßnahme, meinte der Kunde das damit sein Latein am Ende ist.
Der Verkäufer hätte bei sich ab diesem Moment warm anziehen dürfen. Ab dem "Kopierschutz-Argument" brennen bei mir alle Sicherungen durch und ich fahr die schweren Geschütze auf. Den hätte ich in Grund und Boden diskutiert, seinen Chef verlangt und dann erwähnt dass ich einen Anwalt nehme, was Erfolg haben dürfte, weil die EULAs nicht wie gesetzlich vorgeschrieben vor dem Kauf vorlagen und ich meine Rechte als Käufer mit dem Verbot des Weiterverkaufs in der EULA beschnitten sehe.
Und vor allem hätte ich das so gemacht dass möglichst viele anwesende Kunden das mitbekommen. Spätestens dann werden die meist recht kooperativ. ;-)
Das Problem ist aber jetzte das der Kunde seinen Code für den Steam schon eingegeben hatte, was den Inhalt der Verpackung unbrauchbar macht. Die DVD Ansich ist ja nur eine Installationshilfe, wichtig ist der Code der sich leider nur einmal verwenden lässt.
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#23 Beitrag von cybdmn » Mittwoch, 15. März 2006, 16:35

PtOlbrch hat geschrieben: Das Problem ist aber jetzte das der Kunde seinen Code für den Steam schon eingegeben hatte, was den Inhalt der Verpackung unbrauchbar macht. Die DVD Ansich ist ja nur eine Installationshilfe, wichtig ist der Code der sich leider nur einmal verwenden lässt.
Eben, und das erfährst du erst nach dem Öffnen der Verpackung durch die EULA, die damit ihre Gültigkeit verliert. Keine schlechte Ausgangslage um die zur Rücknahme durch einen Anwalt, und nötigenfalls auch durch ein Gerichtsurteil zu bewegen.
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#24 Beitrag von DooMinator » Mittwoch, 15. März 2006, 16:41

Im allgemeinen, zumindest ist das meine Erfahrung, haben die meisten Verkäufer von Videospielen weniger Ahnung von dem, was sie verkaufen, denn ich als Käufer.

Ich hatte bei HL² auch "das Glück", dass der in der ungeöffneten Verpackung ein bereits benutzter Code stand. Zwar haben sich alle schön quer gestellt, aber nachdem ich etwas lauter wurde und damit drohte, nie wieder "in einem derart kundenunfreundlichen Laden zu kaufen", warensie auf einmal ganz lieb und es ging. Man muss nur hartnäckig genug sein.
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#25 Beitrag von Katsumoto » Montag, 20. März 2006, 07:46

Ich bin einer der wenigen Menschen (Obwohl sicherlich viele denken, dass es sie gar nicht gibt, diese Menschen :lol:), bei dem mit Halflife 2 alles schnell, glatt und ohne Probleme von der Bühne ging... Deswegen habe ich auch erst mit der Zeit einen Hass gegenüber Steam entwickelt, denn zuerst habe ich mir eben gedacht: "Hm, naja, jetzt haben die so eine neue Internetplattform für Spiele entwickelt... Da bleibt´s dann bestimmt eh dabei, dass das nur Valve macht..."
Tja, da lag ich wohl falsch, was mich jetzt ehrlich gesagt ganz schön ankotzt... Was noch in Ordnung geht, ist das bei Sin: Episodes! Da ist das okay, da es ein Spiel im Serienformat ist, allerdings denke ich jetzt wieder genau so, wie beim Anfang von Steam, vielleicht werden ja alle möglichen Spiele bald nur noch in solch kleinen Serienpäckchen vertrieben (Am besten noch alle über Steam ;)) <- Übertreibung ;)
Aber trotzdem, in nicht allzu ferner Zukunft wird es ganz bestimmt nicht passieren, dass alle Entwickler bzw. viele auf Steam oder andere Internet-Vetriebs-Plattformen umsteigen... Zwar machen sie dadurch mehr Geld und vom Kopierschutz her ist es ja auch perfekt, aber trotzdem wird das verpackte Spiel im Laden (Hoffentlich) ewig weiterleben. :D

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#26 Beitrag von PtOlbrch » Montag, 20. März 2006, 18:50

Ich finde Steam eigentlich garnet so schlecht. Man kann seine Spiele direkt updaten ohne nach einem Update zu suchen (nicht das dies ein Problem ist, aber finde es geht mit Steam schneller). Ausserdem muss man den Key nur ein einziges Mal eingeben man braucht keine DVD im Laufwerk um das Spiel zu spielen.

Das Problem besteht IMO halt nur für den unwissenden Verbraucher ohne eine DSL Flatrate.
Aber hoffentlich springt nicht jeder auf den Zug der Spieleplattform. EA bietet da z.B. den EA downloader an über dem unter anderem Battlefield 2 Euro Force vertrieben wird, leider muss man dort (glaubich) bei jedem Download den Code erneut eingeben was zur Folge hat das man diesen ständig aufbewahren muss. Wäre OK gewesen hätte EA das Spiel auf einem Datenträger veröffentlicht und nicht via. Download-Code aus einer leeren DVD Hülle.
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Denkanstoss für STEAM User

#27 Beitrag von cybdmn » Dienstag, 10. Oktober 2006, 21:12

http://www.4players.de/4players.php/dis ... 58480.html

Wirklich geiles Worst Case Scenario. Nun frage mich noch einmal jemand warum ich einem Datenträger haben will der nicht mit einem Onlineshopsystem verdongelt ist.
In diesem Fall ist der Entwickler sogar noch da und aktiv, es gibt also Hoffnung dass nach der Klärung der rechtlichen Lage eine Lösung angeboten wird.
Aber wie sieht das wohl aus wenn Entwickler und Onlineshop der selbe Laden ist und plötzlich dicht macht? Licht aus, Deckel drauf und keine Sau kümmert es. Die sind nämlich dann auf der Suche nach einem neuen Job.
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#28 Beitrag von SPUTNIK » Mittwoch, 11. Oktober 2006, 00:52

Meine Meinung dazu ist bekannt:

1.legale Version kaufen.
2.eine modifizierte Version installieren und nutzen. :wink:

Dann ist es völlig egal wer wann und wo von der Bildfläche verschwindet.
Das ist für mich nix anderes als bei meinen Betriebssystemen,oder glaubt ihr ernsthaft ich hätte Lust ein Windows zu aktivieren (was für mich defakto aufs gleiche rauskommt)?

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Zitat Ozzy O auf SB.com: "Avatar - Im Tal der Schlümpfe". Zitat Ende. :mrgreen:

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#29 Beitrag von Action_Jackson » Mittwoch, 11. Oktober 2006, 12:25

Und das Problem hierbei ist wo genau angesiedelt? Eine Lösung gibt der Artikel doch bereits selbst vor: Es wird ein Patch entwickelt, der die Sicherheitsabfrage zum Onlineserver abschaltet. Natürlich ist es dumm für die Kunden, die ihre Software bis dahin nicht benutzen können - aber ich denke, daß die Industrie, vorallem Valve, aus diesem Negativbeispiel durchaus lernen wird, und in Zukunft schnellere "Abschalt Patches" für den Fall der Fälle bereithält.

Sollte etwas ähnliches also wirklich einmal mit Steam passieren, nehme ich nicht an daß ich mein Hl2, oder was auch immer sonst noch an Software auf die Verbindung zum Master-Server vertraut, plötzlich bis ans Ende der Tage nicht mehr nutzen kann.

Insofern ist hier der erhoffte (negative) "Denkanstoß für Steam Benutzer" absolut nicht gegeben. Manchmal erwecken manche Leute hier wirklich den Eindruck, stets beinahe krampfhaft nach Contrapunkten gegen dieses ansich sehr innovative System suchen zu wollen - welches nun wirklich nicht der Software-Satan persönlich ist. :roll:

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#30 Beitrag von DooMinator » Mittwoch, 11. Oktober 2006, 12:50

Action_Jackson hat geschrieben:welches nun wirklich nicht der Software-Satan persönlich ist. :roll:
Genau.
* Nieder mit diesen unnützen Verpackungen. Bits und Bytes auf nen 13,5
Cent Silverline-rohling, mein Sammlerherz freut sich schon.
* weg mit diesen unnützen uncut-Versionen. Wer in Deutschland wohnt soll schließlich auch nur zensiertes Zeugs spielen - IP-Kontrolle sei dank...
* Endlich können auch Millionen anderer Firmen wissen, was ich auf der Platte hab, und so meinen PC noch besser optimieren und meinen Geschmack zu analysieren.

Merkst du was? :roll:

Und wer sagt, dass sich Valve noch um den User kümmert, wenn die mal pleite gehen? Nett wenn sie es tuen, aber eine Garantie dafür gibt dir niemand. Und was willst du dann machen? Gegen eine insolvente, event. nicht mehr existierende Firma klagen? Viel Spaß...

Steam ist der Schwanz, der der Spieleindustrie in den Arsch bumst. Da beißt die Maus keinen Faden ab...
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#31 Beitrag von Prodektor » Mittwoch, 11. Oktober 2006, 15:47

Hi,
es kann ja sein das ich mich täusche, aber war es nicht so das man für Half Life 2 nur einmalig einen Internet-Anschluss benötigte um es zu registrieren und eine Datei gedownloaded wurde? Oder hat sich das geändert. Das würde dann heißen selbst wenn Steam abkackt könnt man Half Life 2 noch spielen!
Im übrigen wird es Spieleverpackungen immer geben aber die Option Spiele auch aus dem Internet zu laden ist so nicht verkehrt. Ich verstehe die Aufregung über Steam nicht entweder man hat es oder man scheißt drauf :wink: Ich persönlich finde allein die Spiele sind es mir wert es auf meinem Computer zu akzeptieren.

BossXxX
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#32 Beitrag von BossXxX » Mittwoch, 11. Oktober 2006, 15:48

das ganze gefällt mir gar nicht. obwohl ich eigentlich ein freund bin von steam. wer sagt mir ob ich in 10 oder 15 jahren mein xp oder mein hl2 noch installieren und spielen darf.

beim betriebssystem hat man als windoff user im mom eh keine andere wahl. oder man setzt gleich was gecracktes ein.

mal sehn was die zukunft bringt. ich für meinen teil werde vorsichtiger sein wenn ich mir was kaufe.

mal abgesehn davon, wenn man sich ein reines online spiel kauf, ist dies auch nur für ein bis höchstens sechs sieben jahre nutzbar. dann kannst auch die cd in die tonne kloppen

mfg

ramrod
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#33 Beitrag von ramrod » Mittwoch, 11. Oktober 2006, 17:09

Prodektor hat geschrieben:Das würde dann heißen selbst wenn Steam abkackt könnt man Half Life 2 noch spielen!
Aber nicht wenn die Festplatte mal abkackt oder du dir irgendwann eine neue (größere, schnellere) kaufst. Oder die Windowsinstallation ist mal im Arsch, und du musst das System neu aufsetzen.

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#34 Beitrag von Notarzt » Mittwoch, 11. Oktober 2006, 17:22

Die Diskussion ist nun mal eine kontroverse. Eigentlich haben Systeme wie Steam keinerlei Vorteil für den Konsumenten.
Einziger Vorteil dieses Systems ist, das die Entwickler direkt ihr wohlverdientes Geld verdienen können. Und dabei auch zu einem gewissen Teil die Piraterie ihrer Software begrenzen. Auch werden diverse Kosten für Produktion und Verpackung gespart, was wiederum die Gewinnmaximierung voran treibt. All das ist natürlich im Sinne des Herstellers zu begrüßen, der alle seine Kosten decken muss.

Aber das Steam dem Kunden für den Gegenwert von knapp 50 Euro jedwede Unabhängigkeit und Eigentumsrechte aberkennt, ist eine andere Sache. Mit einer CD habe ich meine Nutzungserlaubnis für die entsprechende Software "fest in der Hand".

Die immer härtere Zensur durch das Steam System beschneidet auch jegliche Entscheidungsfreiheit. Ein Datenträger hat damit den Vorteil, dass er mich als Konsumenten nicht vollständig entmündigt. Steam gibt diese den Gesetzen des Marktes und der unberechenbaren Willkür seiner Entwickler preis.

Wie Cyb schon sagt, ist die Zukunftssicherheit derart geschützter Software mehr als fragwürdig. Bei Insolvenz oder ausscheiden aus dem Markt ist der Kunde allein sich selbst überlassen, ohne die Gewissheit das es einen Crack, geschweige denn eine offizielle Lösung gibt. Im schlimmsten Fall ist das Nutzungsrecht und damit sein Geld weg.

In diesen Dingen so etwas wie "Innovation" zu sehen halte ich schon für persönliche Verblendung. Jeder Nicht-Marketing Mensch der so was in den Mund nimmt, darf sich eigentlich nicht mehr unabhängiger Videospieler nennen.

Steam ist nicht aus Mitleid am Kunden entstanden, sondern logischerweise um Geld zu verdienen. Doch ich empfinde die Art und Weise, wie damit Geld verdient wird, durchaus als fragwürdig.

Sicherlich sind auch gewöhnliche Datenträger nicht der Weisheit letzter Schluss, aber auch weiterhin begrüßenswerter als Systeme wie Steam & Co. Nicht alles was "Neu" ist, muss auch besser sein als altbewährtes.

MfG

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#35 Beitrag von DooMinator » Mittwoch, 11. Oktober 2006, 18:17

Notarzt hat geschrieben: Nicht alles was "Neu" ist, muss auch besser sein als altbewährtes.
WORD. Ich hab gerade ne 25-Jahre alte Holzbank restauriert,jetzt wieder so gut wie neu :D

Das schlimme an STEAM ist IMHO die Tatsache, dass man sich vollkommen in deren Hand begibt, wenn man es nutzt.

Und was soll ich auf der Hütte lesen, wenn es keine Spieleverpackungen und Handbücher mehr gibt?

Ohne mich...
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#36 Beitrag von Action_Jackson » Mittwoch, 11. Oktober 2006, 18:52

Selbstverständlich ist Steam, oder ganz allgemein diese Form von Online-Distribution und/oder Aktivierungspflicht, nicht unbedingt ein reines Zuckerstück für den Kunden, im Vergleich zu den traditionellen Alternativen. Um ehrlich zu sein, wäre es mir persönlich ebenfalls lieber, wenn diese Entwicklung garnicht erst stattgefunden hätte.

Allerdings, gib es wie immer zwei Seiten der Medaille, die man gleichsam betrachten sollte. Steam & Co. sind in Zeiten weitverbreiteter Internet-Verkabelung schlichtweg die nahezu perfekten Mittel, um einer grassierenden Krankheit endlich Herr werden zu können - und das sind nunmal die Damen und Herren Softwarepiraten, gegen die schon seit je her kein Kraut (will sagen, Kopierschutz) jemals auch nur annähernd gewachsen war. Die Registrierungs/Aktivierungspflicht von unserem allseits beliebten Windows XP, gehört hierbei natürlich genauso dazu, wie die simple Eingabe des CD-Schlüssels für ein paar Runden im Battle.Net. All diese Maßnahmen machen das illegale Kopieren und Einsetzen von Software zumindest erheblich schwieriger - obwohl ich mutmaße, daß engagierte Cracks in der Lage sind, letzten Endes auch die einfallsreichste Sperre zu umgehen. Aber diese Jungs und Mädels dürften eine vernachlässigbare Minderzahl darstellen.

Das System "Steam" ist also in jeder Hinsicht durchaus eine zeitgemäße, und sehr clevere Innovation, welche neben ihrer Funktion als digitaler Ordnungswächter, auch dazu dienen kann, die Wünsche und Gepflogenheiten des Kunden transparenter zu machen - um letzten Endes bessere Produkte mit zusätzlichem Absatzpotenzial zu entwickeln. Vom Komfort der ganzen Plattform, sich praktisch jeden Artikel direkt ins Haus downloaden zu können, während man nebenbei elektronisch bezahlt, ganz zu schweigen.

Natürlich ist es verständlich und nachvollziehbar, daß nicht wenigen Verbrauchern die Vorstellung von einer permanenten Registrierungspflicht für, auf gut Deutsch "jeden Scheiß" sauer aufstößt. Vom "gläsernen Kunden" ganz zu schweigen. Auch ich bin da relativ skeptisch, insbesondere im Hinblick auf die Zukunft, in denen sich derartige "Mithörer" vielleicht nicht mehr ganz so einfach abschalten, und/oder kontrollieren lassen, wie das noch heute der Fall ist. Allerdings muss man hierzu genauso anmerken, daß prinzipiell niemand etwas zu befürchten hat, dessen weiße, virtuelle Weste auch wirklich sauber ist. ;)

Ich für meinen Teil bin, trotz aller angesprochenen positiven Punkte, kein unbedingter Freund von Steam. Ich kaufe meine Spiele-Produkte traditionsgemäß am liebsten im Laden, und stelle mir anschließend die Schachtel in die Vitrine. Zeugnisse dieses Brauchtums sind u.a. auch eine unbeschädigte Originalverpackung von "Chuck Yeagers Air Combat", wegen dem ich damals sogar extra meinen alten EGA-Monitor durch eine hochmoderne VGA Variante ausgetauscht habe. :) Das sind Erinnerungen, die ich mir stets gerne ins Bewusstsein rufe, wenn ich mich, in einem Anfall von Nostalgie wieder einmal durch meine Sammlung arbeite. Undenkbar - stünde statt einer Verpackung lediglich eine CD dort, mit einem selbstgekritzelten Aufkleber des Titels.

Allerdings sind sich auch die Hersteller dieses Verbrauchertyps bewusst, (siehe die diversen Collectors Editions im Umlauf) und ich bezweifle stark, daß die Alternative, Spiele in althergebrachter Weise im Laden kaufen zu können, jemals aussterben wird. Registrierungs - und/oder Aktivierungspflichten jedoch, werden meiner kühnen Prognose her, in den nächsten Jahren ganz erheblich weiter Schule machen. Eine Entwicklung, mit der man sich schlichtweg arrangieren muss.

Last but not least - was die Schnittproblematik betrifft. Hier muss man einfach abwarten, inwiefern hier die kommenden Schutz- und Reglementierungsmechanismen absolut sind. Sollte es jedoch tatsächlich einmal dazu kommen, daß man als deutscher Benutzer partout keine ausländischen Importversionen "fragwürdiger" (sprich, zensierter, indizierter) Artikel mehr einsetzen kann - weil zb. die Registrierung streikt, oder gleich was auch immer... tja, dann steht unsereins selbstverständlich vor einem nicht geringen Problem. ;) Ich persönlich, lasse es jedoch voll und ganz auf mich zukommen, und spekuliere mich zu diesem verfrühten Zeitpunkt was dieses Thema betrifft, keinesfalls um Kopf und Kragen. Man wird schlichtweg sehen müssen.

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#37 Beitrag von Mäxchen » Mittwoch, 11. Oktober 2006, 23:13

Ich sag dazu nur eins:Wer nicht das Herz der Kunden und dessen Nutzungsinteressen berücksichtigt,wird auf kurz oder lang eh scheitern.Guter Kopierschutz hin oder her,im Grunde zählt das "gesprochene-begeisterte" Wort auf dem Schulhof,auf LAN-Parties oder im Internet um einfach den Absatz zu steigern und sichern. Umständliche Kopierschutzmaßnahmen sind daher eher als Kontraproduktiv zu betrachen....

:evil: Und es reicht mir schon,wenn ich wegen einem dösigen StarFuck mein System neu booten muß,damit sich der Rotz in meinem System einnisten kann und alles verseucht.

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#38 Beitrag von SPUTNIK » Donnerstag, 12. Oktober 2006, 14:35

Notarzt hat geschrieben:Wie Cyb schon sagt, ist die Zukunftssicherheit derart geschützter Software mehr als fragwürdig. Bei Insolvenz oder ausscheiden aus dem Markt ist der Kunde allein sich selbst überlassen, ohne die Gewissheit das es einen Crack, geschweige denn eine offizielle Lösung gibt. Im schlimmsten Fall ist das Nutzungsrecht und damit sein Geld weg.
Was bei einem MS Betriebssystem ab XP oder einem Office-Paket nicht änders wäre.
Ohne MS gibts nunmal auch keine Aktivierung.
Und komm jetzt bitte NICHT mit dem Argument MS könnte nicht vom Markt verschwinden.

:wink:
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#39 Beitrag von Jim » Donnerstag, 12. Oktober 2006, 15:59

SPUTNIK hat geschrieben:Und komm jetzt bitte NICHT mit dem Argument MS könnte nicht vom Markt verschwinden.
Müssten se doch nicht mal. Die bräuchten doch einfach nur zu sagen "Fickt euch" und könnten von heute auf Morgen den Hahn dicht machen, aus den Klagen könnten die sich doch 10 Mal raus kaufen :roll:

Und was STEAM angeht - es gibt doch soweit ich weiß Möglichkeiten auch ohne Internet STEAM Spiele zu spielen, diese wirds wohl erst recht geben, wenn STEAM mal verschwinden sollte. Ich sehe dahingehend nun wirklich keine Gefahr, auch wenns nervig wäre. Und im Falle von Triton wird ja eh ein offizieller Patch nachgeschoben. Ärgerlich isses mit Sicherheit, aber jeder der sich STEAM aufspielt hat sehr wohl die Möglichkeit sich darüber zu informieren was damit verbunden ist und jeder darf auch mal für fünf Cent einen "Was wäre wenn" Gedankengang haben... :roll:
"Bis heute warte ich auf das Ende,
ich fürcht es wird noch dauern lang
und wage kaum daran zu glauben -
ein End von Hasses freiem Gang"

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#40 Beitrag von SPUTNIK » Donnerstag, 12. Oktober 2006, 21:35

Sehe ich genauso.

Ich wollte auch kein STEAM,aber Valve ist nicht der Teufel,andere Zwangsmaßnahmen sind ähnlich schlimm.
Deshalb sollten sich alle User von MS Produkten ganz vornehm zurückhalten.

:roll:
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#41 Beitrag von Catkiller » Samstag, 14. Oktober 2006, 19:06

und das sind
nunmal die Damen und Herren Softwarepiraten, gegen die schon seit je her kein Kraut (will sagen, Kopierschutz) jemals auch nur annähernd gewachsen war
Es wird hier doch nur der normal zahlende User veräppelt. Ein "Raubkopierer" hat sich das Spiel irgendwo gezogen und nutzt einen Crack. Sein Vorteil ist, das er eine Lösung hat, zudem der normale, ehrliche Kunde nie greifen würde.
Ich bin erwachsen und lass mir vom Staat nich vorschreiben wie ich was zu spielen habe!

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Steam, Valve und andere Spielehersteller

#42 Beitrag von Jonny » Dienstag, 12. Juni 2007, 09:50

jaa.. genau so isses.. Capcom wird jetzt auch spiele über steam verbreiten.. wie ich es hasse.. genau jetzt wo sie anfangen den richtigen weg einzuschlagen und dem PC bessere versionen schenken wollen.. jetzt kommen sie mit sowas.. vieleicht ist das ja nur wieder der anfang und sie denken sich da ihre titel in europa eh net so gut verkauft werden.. warum alles ins presswerk ect wenns auch online geht..

warum versteht die spieler keiner.. oder gibs da draussen wirklich leute die sich nenn spiel downloaden und dafür bezahlen?.. gibs diese wirklich.. jetzt mal ganz ehrlich..
Ende Mai hatte Valve bereits angedeutet, dass man demnächst die einen oder anderen Firma als neuen Partner ankündigen können wird. Mit Capcom hat sich nun erstmals ein japanischer Publisher bereits erklärt, Spiele über Steam anzubieten. So sollen Lost Planet , Onimusha 3 , Devil May Cry 3: Special Edition sowie Super Puzzle Fighter II Turbo HD Remix über den digitalen Distributionsdienst erhältlich sein, weitere Titel sollen später folgen.

Vor Kurzem hatte Capcom bekräftigt, dem PC etwas mehr Aufmerksamkeit zu schenken, als das in der Vergangenheit der Fall war. Devil May Cry 3 soll Ende der Woche im Steam-Katalog erscheinen, Onimusha 3 dürfte in ein paar Wochen folgen. Der Launch des eisigen Shooters Lost Planet ist für den 26. Juni vorgesehen.
Zuletzt geändert von Jonny am Dienstag, 18. März 2008, 08:58, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Capcom & Steam... :-/

#43 Beitrag von PaulBearer » Dienstag, 12. Juni 2007, 11:35

Jonny hat geschrieben:genau jetzt wo sie anfangen den richtigen weg einzuschlagen und dem PC bessere versionen schenken wollen.. jetzt kommen sie mit sowas..
Naja, sind doch auch nur Versprechungen. Gab's von Capcom eigentlich jemals eine anständige PC-Version von irgendwas?
Und sogar wenn sie die technische Seite hinkriegen sollten, kommt auf Steam doch alles wieder viel später - Lost Planet ist zwar nur 1/2 Jahr alt, Devil May Cry 3 SE schon fast 1 1/2 Jahre, Onimusha 3 über 2 Jahre und das Puzzle Fighter-Teil gabs schon 1996 als Automat...
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#44 Beitrag von Genocide » Dienstag, 12. Juni 2007, 14:11

Ich erinnere mich noch mit schrecken an die PC umsetzung von Onimusha 3 ... meine Fresse hat das Teil geruckelt ... und das auf 3.2 Ghz ? ....
Swept in a distant dream, I am bound
As a cunning waver trapped in it's line
Facing the cold, stuck in the mould
The magma here under my feet makes fire seems cold

And I've been down below
And I've been high above

From flaring field of fiery formations
The sub dimensions aflame
Like a havoc in black when the force turns back
The surface tears open spills blood from it's cracks

The cause of the essence sharpen the lines of dimensions

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#45 Beitrag von zombie-flesheater » Dienstag, 12. Juni 2007, 15:23

Bin mal gespannt, was der Spass kosten soll. Die verkorksten Umsetzungen von Onimusha 3 und DMC 3 liegen ohnehin bereits ueberall fuer 10-15 Euro rum. Die sollten lieber mal anstaendige PC-Konvertierungen raus bringen, anstelle den alten Kram lediglich ueber eine neue Plattform zu vertreiben...

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#46 Beitrag von Jonny » Dienstag, 12. Juni 2007, 22:13

laut ihnen selber soll ja Lost Planet die erste anständige umsetzung werden.. bin mal drauf gespannt.. konnts leider noch net spielen.. da ich mir noch keine Shader3.0 karte zu gelegt hab *gg*

aber ich bin mal guter dinge.. weil ich geb ja zu.. ich habe capcom spiele imemr geliebt.. wenn ich capcom lese oder höre.. denk ich immer an qualitativ gute spiele die spass versprechen..

was ja eig. auch zutrifft.. nur bisher eben nicht auf dem PC :-D
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#47 Beitrag von Chainworm » Mittwoch, 13. Juni 2007, 16:40

Zumindest mit den ersten 3 Resident Evil-Teilen bin ich mehr als zufrieden am PC

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#48 Beitrag von RoNsTaR » Donnerstag, 14. Juni 2007, 07:42

Ich erinnere mich noch mit schrecken an die PC umsetzung von Onimusha 3 ... meine Fresse hat das Teil geruckelt ... und das auf 3.2 Ghz ? ....
Kurios, bei mir nichtmal mit der Hälfte ;)

Ist doch nix ungewöhnliches, dass Publisher versuchen ihren Back-Katalog nochmal kostengünstig zu vermarkten, machen ja auch andere, wie Majesco und Eidos, wo ist das Problem?

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#49 Beitrag von Jonny » Donnerstag, 14. Juni 2007, 10:11

wenn sie das bei alten spielen machen würden.. wäre es ja gut und schön (wenn die preise im RAHMEN BLEIBEN) .. also keine 20-30€ für nenn stein alt titel..

die meisten verhöckern ja auch die neuen über sowas.. und das find ich kacke.. und die DVD hüllen werden immer dünner.. siehe damals die tolle anleitung von HL2..
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#50 Beitrag von Notarzt » Freitag, 29. Juni 2007, 14:45

Wie sieht das denn mit Steam aus ?
Ist das verpflichtend wie bei HL2, oder so wie bei Dark Messiah, wo man Steam nur für den Mehrspielermodus benötigt hat !?

MfG

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