Die Zukunft der Videospielbranche

Forum für Diskussionen um die gesellschaftliche Aspekte des Videospielens in Politik, Wirtschaft und Kultur.
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SAL
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Die Zukunft der Videospielbranche

#1 Beitrag von SAL » Donnerstag, 1. Dezember 2011, 02:58

Wie beschissen wird es?
Was für dumme Ideen müssen wir noch ertragen?

Meine dumme Idee für diesen thread rührt daher:
http://uk.games.ign.com/articles/121/1213705p1.html

Das amerikanische Format "GamePRO" (Videospielzeitung seit 1989) die es inzwischen auch nur noch quartalsweise gibt,
stellt seinen kompletten onlineservice ein und werden von PCworld. geschluckt.
Noch eine weitere Zeitung, ein weiteres Urgestein das der Moderne zum Opfer fällt.

Ja ich weis das für Weiterentwicklung Opfer nötig sind,
aber ich bin jetzt auch alt, also darf ich meckern.
Es gab Jahre wo ich extra fMittwochs früh 4 uhr aufgestanden bin um mir eine Videospielzeitung zu kaufen.

Hm, eigentlich passt hier doch Quarks Spruch:
"Je mehr sich ändert desto mehr bleibt gleich"

Denn *auf die Windowsuhr guck*, *auf meine Tabs schiel* "Kotaku,Ign,Gametrailers" ...*damn*
:lol:

Wenn ich mir so anschaue wieviele Developer pleite/weg sind, oder von anderen Firmen geschluckt wurden,
was defintiv auf Kosten der Kreativität geht, wird es denn wirklich mit Monopolen (EA,Square Enix,Sony,Microsoft) enden?
Es gibt keine wirklich guten Videospielmagazine mehr, alles nur noch der exakt gleiche Brei.


Und zum Thema:
http://www.youtube.com/watch?v=rY0WxgSXdEE&ob=av3e

KT
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Re: Die Zukunft der Videospielbrance

#2 Beitrag von KT » Donnerstag, 1. Dezember 2011, 08:51

Im Gegenteil.

Es war noch nie so einfach wie heute mit einer eigenen Idee - egal wie kreativ und verrückt die sein mag, ein weltweites Publikum zu erreichen.

@Mags
Die interessieren mich nicht, kA. Print im Gaming-Bereich ist imho eh tot. Warum sollte heute ein erfolgreicher Autor für exakt eine Zeitung irgendeinen Müll rezensieren, der grad reingekommen ist? Eine Meinungskolumne verfassen, nachdem das Thema im schlimmsten Fall schon vor 4 Wochen im Internet durchgekaut wurde? IMHO können im Gaming-Print nur Spezialausgaben irgendwie wertvoll und interessant sein - Enzyklopädisches Material, Retro etc..

Und da war früher auch nicht alles besser. Ich hab mir mal Einiges an alten Mags angeschaut, bevor ich sie weggegeben hatte. Seicht, diletantisch geschrieben, beschissene Druckqualität etc. Es gab damals schon zu jeder Zeit nur 1-2 Mags im Konsolen und PC-Bereich, die wirklich durchgehend OK und interessant waren.
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LIH
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Re: Die Zukunft der Videospielbrance

#3 Beitrag von LIH » Donnerstag, 1. Dezember 2011, 09:03

Jaja, der Anflug von Philosophie, der einen um 3 Uhr morgens trifft.

Als erstes sollte man doch die Videospielbranche von den Videospielmagazinen trennen.
Die Magazine verschwinden natürlich in der Versenkung. Diese gab es auch aus dem Grund, dass früher nicht jeder Internet hatte und auch kein schnelles Internet um mal spontan ne Demo runter zu laden. Da war das nächstbeste Magazin die bessere Alternative. Auch Cheats, Walkthroughs und eben die Tests konnte man früher eben nur vom Zeitungshändler beziehen.

Ist doch klar, dass sich das ins Internet verlagert hat, sobald fast jeder Trottel DSL hat. Was solls? Die Qualität der Magazine kann ich weniger vergleichen. Mein Eindruck ist aber: Früher gabs Schund und Qualität, heute gibts Schund und Qualität.

Was die Spielebranche angeht. Puh, keine Ahnung, da kann man richtig viel diskutieren und fantasieren. Da werde ich vielleicht später mal ne Meinung abgeben. :blueeye:

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Re: Die Zukunft der Videospielbrance

#4 Beitrag von PaulBearer » Donnerstag, 1. Dezember 2011, 10:09

Ich habe ja die M!Games im Abo... eine tolle Zeitschrift, die auch abseits der Tests viel bietet. Jaja, Internet ist aktueller, sind Videos dabei, Leserkommentare, blabla... in 10 Jahren hab ich immer noch meine Zeitschriften zum Nachschlagen, wenn ich will, die Webseite mit dem Bericht wurde 5x umgebaut oder ist ganz verschwunden. Online-Rezensionen sind auch oft auf einem Niveau, wenn ich sowas in unserer Schülerzeitung geschrieben hätte, hätte ich von jedem Leser eins in die Fresse bekommen. Auch wenn die Zeitung gratis war. Heute fällt's nicht mehr auf, weil eh keiner mehr deutsch kann. Und von den Kommentaren will ich gar nicht anfangen - die sind oft die beste Werbung für Abtreibungen.

In dem Zusammenhang fehlen mir auch Komplettlösungen, wie es sie früher in Zeitschriften gegeben hat. Keine ASCII-Textwüste von Gamefaqs, keine Videos, die man ewig suchen, spulen und pausieren muß und dabei von einem pseudocoolen Ami-Teenie zugelabert oder von seiner Scheiß-Lieblingband belästigt wird, sondern schön mit Karten, mit Screenshots, wo wichtige Stellen eingezeichnet sind usw. Und während dem Zocken ab und zu in eine Zeitschrift schauen ist klarerweise viel angenehmer als am PC (oder Fernseher, wenn der das kann) auf den Browser zu wechseln oder mit irgendeinem Mobilgerät was nachzuschlagen.

Zur Spielebranche...

Die großen Publisher werden so groß (oder sind es schon), daß sie sich alles erlauben können. Wenn man für ein neues Call Of Duty eine Niere spenden muß, machen das alle mit. Wenigstens für die nächsten 2 Teile.

Währenddessen wird das Angebot von kleinen Arcade-Spielen, billigen Spiele-Apps usw. komplett überlaufen. Keiner hat bei zigtausenden Apps für iOS oder Android die Übersicht. Damit werden auch viele kleine, innovative Entwickler eingehen und es kann gut sein, daß hier auch Wenige immer größer werden wie in der "klassischen" Spielebranche, nur mit ein paar Jahren Verzögerung.

Fazit: Es wird alles immer schlimmer und das Internet ist schuld. 8)
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Re: Die Zukunft der Videospielbrance

#5 Beitrag von RipvanWinkle » Donnerstag, 1. Dezember 2011, 20:01

Der gesamte Printjournalismus ist vom Internet betroffen, allerdings haben es die Fachmagazine besonders schwer, das stimmt schon (siehe RockHard und Konsorten, die mittlerweile auch Spiele o.ä. rezensieren, um mehrere Käuferschichten anzusprechen); allerdings weine den Spieleheften wirklich keine Träne nach, nicht nur weil die Gratisangebote im Netz nicht nur witziger (Angry Video Game Nerd, Yahtzee) sondern auch ein kleines bisschen anspruchvoller (gamespot etc.) sind.
Schon als Teenager fand ich die die Hefte nur schwer erträglich, und habe sie mir höchstens gekauft, wenn eine coole Demo drin war; die Artikel waren meistens so mies und peinlich geschrieben (der Zwang zu schmissigen Metaphern und "witzigen" Überschriften hat sich ja bis heute bewahrt), und hatten auch nur (s. Gamestar) nur wenig mit meinem eigenen Urteil zu tun.

To Cut a long story short: Meiner Meinung nach waren Spielemagazine weitgehend immer nur eine einzige Soße, also find ich es auch nicht schade, wenn der Markt in dieser Richtung etwas ausgedünnt ist. Ich frage mich ohnehin immer, wenn ich am Kiosk bin, wer überhaupt noch Geld für solche Nischenhefte wie "Xbox" "PS3-Gamer" etc. ausgeben will, wenn die Artikel (genau wie die bewerteten Spiele) ja mittlerweile ohnehin nur minimal voneinander abweichen.

Und zur Branche wurde doch im Off-Topic bereich vor kurzem auf hohem Niveau gejammert: Ein übergroßes Angebot, 97% Mist (wie überall sonst auch), und wir sind einfach ein Haufen Männer um die 30, die sich langsam zu zockenden Spießern entwickelt. :wink:
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Re: Die Zukunft der Videospielbrance

#6 Beitrag von DooMinator » Donnerstag, 1. Dezember 2011, 22:37

Ich hab da meine eigene Meinung. Es gab eine Zeit, als ich den PC-/Konsolenmarkt für mich entdeckte. Damals war ich jung, uninformiert und ohne Vorbildung. DA haben die Magazine echt nen geilen Job gemacht. Man musste alte Games nicht zum Release gekauft haben, man konnte die Tests nachschlagen. Und wie oft saß ich mit Heft XYZ in Gedanken und dachte "Kauf das!", weil das Heft genau das empfohlen hat. Infos hatte ich sonst keine, und Vorwissen war wie gesagt nicht da... Dann kam die Zeit der kritischen Reflektion: ich dachte, wenn Game XYZ so toll ist, probier es mal bei nem Kumpel aus, dann entscheide. Heute entscheide ich ausschließlich nach Eindruck der Demo, oder wenn es keine gibt, nach Youtubevideos. Und ich denke, die Jugend von heute ist viel "aufgeklärter". Wie man einen Gameboy (ach nein, das nennt sich jetzt 3DeEss) bedient weiß heut ein 4-jähriger, ich hatte damals Holzbausteine...

Die Printmagazine haben gerade in der Branche immens verloren. Sie sind nicht besser oder schlechter als damals - die Kunden sind anders.
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Re: Die Zukunft der Videospielbrance

#7 Beitrag von apox » Freitag, 2. Dezember 2011, 00:58

Die Kids von heute haben ein dermaßenes Überangebot an Online-Reviews von allen Seiten, dass es immer schwerer wird etwas zu schreiben, was nicht schon ein anderer von sich gegeben hat. Es ist natürlich fraglich, wo man als Zeitschrift den Tiefgang hernehmen soll, der einen noch von ign & Co. absetzt.

Ich habe selber mal spaßeshalber eine Android-App entwickelt. Das war zwar nur eine Unsinnsanwendung, aber dabei habe ich trotzdem die Beobachtung machen können, dass es auch mit coolen Sachen bei den Handyspielen finanziell wenig oder überhaupt nichts zu holen gibt. Hätte ich einen Nachmittag lang leere Pfandflaschen in der Stadt gesammelt hätte ich mehr verdient. Es werden jeden Tag hunderte Apps erstveröffentlicht, sodass selbst die kostenlosen Apps fast niemand auch nur wahrnimmt..... man braucht zusätzliche Werbung. Entweder man sticht also tatsächlich aus der Masse hervor, oder man hat eine finanzstarke Firma im Rücken, die das Marketing bezahlt.

Da ist eine normaler Bürojob in der "Businesswelt" zwar farbloser, aber ich bin definitiv echt froh, als Informatiker meine Bröchten nicht mit Games verdienen zu müssen. :tee:

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Re: Die Zukunft der Videospielbrance

#8 Beitrag von esn » Freitag, 2. Dezember 2011, 08:47

apox hat geschrieben:
Da ist eine normaler Bürojob in der "Businesswelt" zwar farbloser, aber ich bin definitiv echt froh, als Informatiker meine Bröchten nicht mit Games verdienen zu müssen. :tee:
naja, man braucht halt neue ideen. etwas, was es noch nicht gibt und die leute brauchen. kann, aber muss nicht unbedingt auch nischenprodukt sein....immer nur den aktuellsten trends hinterherlaufen wird nix bringen. die wirklichen erfolgreichen leute haben die trends nämlich erst erschaffen ;)
also müsssten sich die mags mal überlegen, wie sie sich vom internet besonders hervorheben können....welche möglichkeiten kann das traditionelle medium besser zur geltung bringen als das bisherige, was man im internet so sieht?
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Re: Die Zukunft der Videospielbrance

#9 Beitrag von cybdmn » Samstag, 3. Dezember 2011, 13:52

KT hat geschrieben:Im Gegenteil.

Es war noch nie so einfach wie heute mit einer eigenen Idee - egal wie kreativ und verrückt die sein mag, ein weltweites Publikum zu erreichen.
Richtig, eine kleine Firma kann heute viel leichter etwas auf die Beine stellen. Zig potente Engines, mit Epics UDK sogar so eine aktuelle, viel benutzte wie die Unreal 3 Engine, für die man jede Menge Mapper und Support finden kann, und die man durchaus zu moderaten Zahlungen nutzen kann. Das Internet mit all seinen Vertriebsplattformen und Social Networks. Smartphones inklusive integrierter Shops.

Alles was so eine Firma noch braucht ist eine Idee und der Wille dran zu bleiben.
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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#10 Beitrag von LIH » Montag, 16. Januar 2012, 08:56

Mal wieder ein äh anregender Artikel:
http://www.computerbase.de/artikel/spie ... pelt-k.o./

Nix großartig Neues, aber schon lustig wie man von Jahr zu Jahr und von "Experte" zu "Experte" immer wieder andere Prognosen zu hören kriegt.
Ich glaube jedenfalls nicht an Cloud-Gaming. Obwohl, man muss wohl auch immer mit der Dummheit der breiten Masse rechnen. :mrgreen:

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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#11 Beitrag von LIH » Donnerstag, 26. Januar 2012, 17:57

Doppelpost FTW!!! :blueeye:

Wundert mich, dass noch niemand über die neuen Gerüchte bezüglich der neuen Xbox diskutiert.
http://www.4players.de/4players.php/spi ... ndung.html

Angeblich soll es eine ähnliche Accountbindung wie bei Steam geben.
Ich glaube zwar nicht daran, aber ich würde echt gerne sehen, dass sich Microsoft damit ins Knie schießt. :mrgreen:

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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#12 Beitrag von bionixxx » Donnerstag, 26. Januar 2012, 20:09

ja...direkt ein haufen verschlimmbesserungen auf einmal...
mit dem medium kann ich ja noch leben, aber acoountbindung und kleineres gamepad sind direkt 2 minuspunkte...plus nen halben die rumfuchtelei in die zweite runde zu schicken...diese strohfeuer in sachen eingabemedium sind doch zum heulen...ich bin so ol skool das mich jegliche art der bewegten eingabe nur im sinne von lightgun shootern intressiert...maximal noch bowling, der rest kann mich mal.


hieße allerdings die nächste xbox wäre eine reine online-konsole (es sei denn sie wollen hotlines, am besten stark gebürenpflichtig, zur aktivierung schalten) und ob sich das in zeiten von "bambusleitung aufm land" oder "ich will ja gar nicht online sein" rechnet, mal sehen...
wäre auf jeden fall ne frechheit, die nur durch einen boykott abzustrafen wäre...leider gibts mehr dumme als kluge spieler, schade...obwohl...moment...wenn sich kleine bis große ketten dem spielchen anschließen, wie schon bei der psp, wäre sowas machbar...
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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#13 Beitrag von PaulBearer » Freitag, 27. Januar 2012, 15:31

Sind doch nur Gerüchte. Von allen neuen Konsolen hört man Wunderdinge und negative Sachen, wobei es mich nicht wundern würde, wenn die letzteren von der Konkurrenz gestreut werden. Zum WiiU heißt es grade, daß er schwächer ist als bisher vermutet, auf der neuen Xbox soll es nur noch 3D-Spiele geben, die neue Playstation kommt erst 2016, bla bla.
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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#14 Beitrag von caedez » Freitag, 27. Januar 2012, 23:14

Vor allem die Vergleiche zwischen WiiU und Xbox720 (oder wie auch immer das Teil dann heißt) sind amüsant:
Die WiiU ist doppelt so wie die 720.
Die 720 ist sechs mal so stark wie die 360.
Die WiiU ist aber nur 20% schwächer als die 720.

Gerüchte zu DevKits (gerade das von 720 dürfte noch nicht mal existieren) sind schon was geiles :megalol:
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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#15 Beitrag von SAL » Samstag, 28. Januar 2012, 08:23

So werden die kleinen dummen Kiddies aber heiss gemacht, schön aufgestachelt und rollig.

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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#16 Beitrag von RipvanWinkle » Samstag, 28. Januar 2012, 12:21

So wie wir damals :wink:
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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#17 Beitrag von SAL » Samstag, 28. Januar 2012, 13:09

Immer wieder das gleiche Spiel, da muss wohl echt jede Generation durch.
Das kann man ja auch auf alles andere beziehen (Filme,Musik,Mode etc.)

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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#18 Beitrag von Notarzt » Samstag, 28. Januar 2012, 15:25

Ich denke, grundsätzlich ist alles denkbar. Was letztlich abseits der Gerüchte dabei herauskommt, bleibt abzuwarten.

Die Richtung ist klar: Mehr Internet-Nutzung, mehr Kundenbindung, weniger Alternativ- und Ausweichmöglichkeiten durch eine Verlagerung von Content in den Downloadbereich und weniger Gebrauchthandel. Ich denke, dass Gesamtpaket dabei ist eine Mischung aus vermeintlicher Reduktion von Schwarzkopiererei und der Möglichkeit, dem Kunden Nutzung und Gestaltungsmöglichkeiten zunehmend zu diktieren. Siehe der analogen Entwicklung im TV-Bereich wie etwa HD-Plus.

Die Aktionäre verlangen nach Gewinnzuwächsen und solange eine neue Generation von Konsolenhardware in der Lage ist, diese zu generieren, wird es auch weiterhin dieses Format geben.

Fakt ist aber, man wird irgendwann eine "Misch-Generation" erleben, bei der dem Kunden zwar eine "normale" Endhardware bereit gestellt wird, alles andere aber nur über's Netz läuft. Da ist als Feldversuch unabdingbar, bevor man den Schritt komplett auf Cloud-Services geht.

Ob das schon bei der kommenden Generation der Fall sein wird, wage ich jetzt einfach mal zu bezweifeln. Das würde noch zu viele potentielle Kunden aus dem Käuferkreis ausschließen.

Und zur Not hat man ja auch eine Generation Verzug, denn Nintendo überlässt bei diesen Themen immer nur Sony und Microsoft den "Feldversuch". SEGA lassen wir mal außen vor, der Dreamcast war seiner Zeit dem Markt im Bereich Onlinegaming drei bis vier Jahre voraus. Aber egal was ansonsten in diesen Bereichen seit der Xbox passiert ist, hat Nintendo immer nur beobachtet, nie aktiv mitgezogen.

WiiU ist, wenn es hoch kommt, vielleicht soweit wie die erste Xbox, wenn Nintendo mit ihr wirklich ein eigenes geschlossenes Netzwerk hochzieht. Bis wir also bei Nintendo durchgängig die Content-Abzocke über Internet erleben, sind Sony und MS vielleicht schon ein oder zwei Generationen weiter.

Ob man natürlich Nintendo und sein Softwareangebot als Alternative begreift, sei mal dahingestellt.

MfG

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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#19 Beitrag von SAL » Samstag, 28. Januar 2012, 16:23

Diese scheiss Aktionäre....
Wie sang Herwig schon?: "immer mehr, immer mehr, immer mehr..."
Irgendwann geht aber nichtmehr "mehr".
Sind diese Scheiss BWL'er nicht in der Lage zu verstehen das es irgendwann nichtmehr so weitergehen kann?

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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#20 Beitrag von LIH » Samstag, 28. Januar 2012, 16:37

SAL hat geschrieben:Diese scheiss Aktionäre....
Wie sang Herwig schon?: "immer mehr, immer mehr, immer mehr..."
Irgendwann geht aber nichtmehr "mehr".
Sind diese Scheiss BWL'er nicht in der Lage zu verstehen das es irgendwann nichtmehr so weitergehen kann?
Das verstehen die schon (glaube ich), aber wenn man nur an seinen Profit denkt, ist einem die nächste Generation, bzw. der nächste Tag auch egal.

Tja, zuletzt bleibt einem dann nur noch mit seinem Schniedel zu spielen. Da braucht man kein DLC oder Account und es wird niemals langweilig. :mrgreen:

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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#21 Beitrag von PaulBearer » Samstag, 28. Januar 2012, 17:24

RipvanWinkle hat geschrieben:So wie wir damals :wink:
Wir haben damals die anderen Konsolen/Computer erst runtergemacht, als es sie wenigstens irgendwo auf der Welt schon zu kaufen gab... oder sie wenigstens angekündigt waren... soviel Zeit hat heute wohl niemand mehr.
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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#22 Beitrag von esn » Dienstag, 31. Januar 2012, 08:03

da bin ich doch echt froh, dass sogar noch ne alte konsole wie die ps2 mit ihren spielen immer noch zu kaufen gibt.....
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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#23 Beitrag von DaHosh » Donnerstag, 2. Februar 2012, 13:38

Tja, zuletzt bleibt einem dann nur noch mit seinem Schniedel zu spielen. Da braucht man kein DLC oder Account und es wird niemals langweilig.
Und es gibt Addons dafür.
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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#24 Beitrag von SAL » Donnerstag, 2. Februar 2012, 14:03

Die sind aber ziemlich teuer.

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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#25 Beitrag von bionixxx » Donnerstag, 2. Februar 2012, 20:07

DaHosh hat geschrieben:
Tja, zuletzt bleibt einem dann nur noch mit seinem Schniedel zu spielen. Da braucht man kein DLC oder Account und es wird niemals langweilig.
Und es gibt Addons dafür.

redest du von tengaegg und fleshlight, oder von silikon in die gurke?!?!? :shock:
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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#26 Beitrag von Zombie » Freitag, 3. Februar 2012, 16:39

bionixxx hat geschrieben:
DaHosh hat geschrieben:
Tja, zuletzt bleibt einem dann nur noch mit seinem Schniedel zu spielen. Da braucht man kein DLC oder Account und es wird niemals langweilig.
Und es gibt Addons dafür.

redest du von tengaegg und fleshlight, oder von silikon in die gurke?!?!? :shock:

Ich dachte er Redet von einer günstigeren Version :blueeye:
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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#27 Beitrag von Notarzt » Dienstag, 20. März 2012, 18:47

Hehe ich musste gerade erst mal ordentlich ablachen: Microsoft und Capcom haben ungeheure Probleme mit "Street Fighter X Tekken". Da ist nämlich jede Menge Content auf der Disc enthalten, der jedoch nicht zugänglich ist. Jedenfalls noch nicht. Eigentlich wollte Capcom die Sachen kostenpflichtig via DLC freigeben.

Die Jungens von der Modding-Front waren aber schlauer und haben die ganzen Charaktere und Boni einfach direkt freigeschaltet :mrgreen: Jetzt müssen MS und Capcom zusehen, wie die Jungs mit ihren DLC-Charakteren die Online-Netzwerke aufmischen. Aber gut, die User werden natürlich jetzt gebannt. Trotzdem wieder ein Paradebeispiel, wie man es nicht machen sollte :mrgreen:


Ansonsten hier noch ein interessanter Artikel von Gamefront.de:

"Spiele-Entwickler äußern Wünsche zur nächsten Konsolengeneration

20.03.12 - Mehrere Spiele-Entwickler haben in der amerikanischen Game Informer gesagt, was sie sich von der nächsten Konsolengeneration erhoffen. Rod Fergusson von Epic Games wünscht sich, dass er mit den neuen Systemen jederzeit und überall spielen kann.

Die Konsolen sollten immer online sein und nach der Vorstellung von Amir Rao von Supergiant Games permanent Zugriff auf ein Download-Angebot haben: Sowohl aufwändige Produktionen großer Publisher als auch Independent-Spiele sollten sich sehr leicht herunterladen lassen.

Twisted Metal-Schöpfer David Jaffe will vor allem, das auf den neuen Konsolen alles schneller geht: Lästige Logos, lange Intros und zähe Ladebildschirme sind ihm ein Greuel. Ted Price von Resistance-Macher Insomniac Games stimmt mit Jaffe überein und wünscht sich extrem kurze Ladezeiten, die am besten auch gleich ganz verschwinden könnten.

Viele Spiele-Entwickler wünschen sich, dass die Konsolen den Schwerpunkt mehr auf eine ständige Online-Verbindung legen. Das Spielen in der Cloud ("Cloud Gaming"), bessere Spiele mit Bewegungs-Steuerung und weniger Tasten auf den Controllern stehen ebenfalls auf der Wunschliste der Entwickler."

Ohne mich, ihr beschissenen Abzieher.

MfG

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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#28 Beitrag von LIH » Dienstag, 20. März 2012, 18:53

Was gibt es gegen kurze Ladezeiten auszusetzen?

Außer dass der einzige Weg dahin wohl eine noch zu teure SSD wäre.

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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#29 Beitrag von PaulBearer » Dienstag, 20. März 2012, 19:04

Im Maniac-Forum gab es das Gerücht zu lesen (weiß nicht mehr, wo es ursprünglich hergekommen ist), daß die neue Xbox kein Laufwerk mehr hat. Das heißt jetzt aber nicht "Download only" (auch wenn es wohl immer mehr in die Richtung geht), sondern: es soll wieder* Module geben!

Das finde ich auch gar nicht so blöd/unrealistisch, 16GB-SD-Karten bekommt man doch als Endkunde um ca. einen Zehner, als Großabnehmer sicher um einen Bruchteil, und bis zum Erscheinen der Konsole (2013 oder 2014?) könnten die Preise noch sinken oder vor allem Kapazitäten steigen. Gegenüber der 9GB-DVD bei der jetzigen Box wäre das schon mal ein Fortschritt, die Ladezeiten werden verkürzt, man spart Strom und leiser wird die Kiste auch noch. Aber wie gesagt, alles nur Gerüchte.

*also nicht nur auf Handhelds
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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#30 Beitrag von RipvanWinkle » Dienstag, 20. März 2012, 20:25

Keine DVDs mehr?! Ob Gerücht oder nicht - ich kann mir kaum vorstellen, dass das nicht doch einen deutlichen Qualitätsrückschritt bei den Zwischen- und Filmsequenzen nach sich ziehen würde.

Und was die Prognosen der Entwickler angeht, halte ich das persönlich für unergiebige Kaffeesatzleserei - ich kann mir gut vorstellen, dass die nächste Konsolengeneration aus einer Reihe von 1.1.-Eintagsfliegen a´la Gamecube und Dreamcast bestehen wird, die ein paar kleinere Verbesserungen im Gepäck haben, aber im ganzen keine neue Ära einläuten werden.
Die fixe Idee der (noch) kürzeren Ladezeiten plagt die Studios jedenfalls schon seit der PS1 - und ich persönlich finde 99% der jetzigen Spiele liefern da nicht wirklich Anlass zu berechtigter Kritik. :?
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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#31 Beitrag von caedez » Mittwoch, 21. März 2012, 01:03

RipvanWinkle hat geschrieben:Keine DVDs mehr?! Ob Gerücht oder nicht - ich kann mir kaum vorstellen, dass das nicht doch einen deutlichen Qualitätsrückschritt bei den Zwischen- und Filmsequenzen nach sich ziehen würde.
Das musst du mir jetzt aber erklären. Wieso sollte die Qualität von Videos sinken, wenn sie auf einem Flash-Modul statt einem optischen Medium erscheinen?
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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#32 Beitrag von esn » Mittwoch, 21. März 2012, 01:08

sd cards würden die preise für die spiele nur erhöhen und den user mehr dazu bewegen, die titel (legal) runterzuladen --> das würde die ständige online-anbindung erst recht etablieren.
und die unbeabsichtigte möglichkeit, den inhalt der sd-cards aus versehen zu löchen, entwertet aus meiner sicht ein originalspiel nur....das wäre ja wieder wie damals bei den disketten....das ist doch alles blödsinn irgendwie.
und mal im ernst: ein blu ray player und die möglichkeit, spiele auf die hdd zu installieren, sollten wohl reichen....
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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#33 Beitrag von PaulBearer » Mittwoch, 21. März 2012, 10:08

Na ja, man würde sicher ein eigenes Speicherkarten-Format entwickeln, ähnlich wie bei der Vita. Mit Hardware-Kopierschutz und DRM vermutlich. Man könnte auch einen Bereich beschreibbar machen für Patches und Spielstände. Für DLC und Download-Spiele kommt dann halt nochmal Speicher (evtl. eine SSD, oder warum nicht weiterhin eine Festplatte) in die Konsole. Es wäre schon ein großer Schritt für Microsoft, aber die DVD ist überholt (Rage hat 3 gebraucht) und ob man Blu-Ray, das vom Hauptkonkurrenten gepusht wird, unbedingt einsetzen will, weiß ich nicht.
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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#34 Beitrag von cybdmn » Mittwoch, 21. März 2012, 17:52

Das Hauptargument gegen Module war damals doch der Preis, und in zweiter Linie der geringe Platz im Vergleich zur CD. Beides ist heute vernachlässigbar. Für 25 Euro bekommt man im Laden heute schon eine 32GB Micro-SD Karte, in der Herstellung dürfte die nur einen Bruchteil kosten. Angenommen, man verwendet Module der Grösse wie beim DS, bekommt man da locker die Kapazität mehrerer BluRays hin. Der Preis dürfte dabei kein all zu grosses Ding sein. Dazu kommt, dass illegale Kopien damit wesentlich eingedämmt wären.
Es fehlt erstens an entsprechenden Modulen in grossen Stückzahlen, dann hat man kein "Laufwerk", auf dem man die Dinger einfach beschreiben kann. Und selbst wenn man davon ausgeht, und das könnte man sicher, dass es in absehbarer Zeit beides gäbe, dann könnte man immer noch mit speziellen Chips dafür sorgen, dass die Konsole nicht einfach jedes Modul schluckt. Wie hier schon angedeutet, könnte man auch gleich Platz reservieren, auf dem Spielstände, Achievements, DLC und Patches abgelegt werden.

Ich würde das nicht als unrealistisch ansehen.
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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#35 Beitrag von Notarzt » Mittwoch, 21. März 2012, 19:19

Meine Anmerkung bezog sich in erster Linie auf den Tatbestand der Dauerhaften Online-Anbindung. Wie PaulBearer schon richtig sagt: Das Thema DVD ist durch, BluRay ist die einzig gangbare Alternative im Bereich der optischen Medien.

Die Wiedereinführung von "Modulen" ist so abwegig nicht. Wie hier korrekt angesprochen wurde: Die Dinger haben ausschließlich nur Vorteile! Außer vielleicht ihren höheren Preis gegenüber der Disc. Aber ich bin sicher, hier werden die Publisher genau abwägen: Will man wieder auf eine Disc setzen, die binnen weniger Monate geknackt ist, oder setzt man ein alternatives Format samt alternativer Speichermedien ein und verdongelt diese Dinger noch mit einem Chip.

Das Ganze ist ja eine Milchmädchenrechnung: Wie viel mehr an Einheiten glauben die Publisher, können sie mit den vermeintlich besser kopiergeschützten Flash-Modulen absetzen!? Aus dieser Umsatzdifferenz lässt sich ja sofort ableiten, um wie viel teurer ein Flash-Modul sein darf.

Ich stelle sogar mal die Behauptung auf, dass die drei Großen bei solchen Dingen die Köppe zusammenstecken. Vielleicht irre ich mich auch und MS zieht das alleine durch. Wii U kommt erneut mit einem eigenen Format, die PS4 vielleicht mit einer modifizierten BluRay.

Insgesamt ist das absolut willkürliche Spekulation. Mal sehen, MS hat ja schon gesagt, auf der diesjährigen E3 keine neue Hardware ankündigen zu wollen. Ich bin gespannt, ob es dabei bleibt. Vielleicht machen die das auch auf einem hausinternen Event. Die Frage ist immer, wer davon profitiert. Viele Entwicklern sind ja am jammern, dass die Kosten durch die HD-Grafik erheblich gestiegen sind und man keine Lust hat, durch noch mehr optische Details den Aufwand zu vergrößern.
Andererseits werden die ja mittlerweile alle HD-taugliche Tools, Engines und Equipment haben. Man hat ja schon im Verlauf der aktuellen Generation zum Teil dramatische Steigerungen gesehen.

Ich bin jedoch überzeugt davon, dass abseits neuer Hardware und/oder Eingabegeräte das Thema Internet der Kern der neuen Generation wird. Verbunden mit der Fragestellung, wie ich den Kunden und seine erworbene Software möglichst fest in das hauseigene Online-Netzwerk einbinde, um ihn zu melken. Die Themen sind klar:
- Maximale Kundenbindung
- Aufbau von Angebots- und Preisoligarchie innerhalb des eigenen (Kunden-)Netzwerks
- Unterminierung des Gebrauchtmarktes / Schwarzkopien
- Vielleicht sogar den Ausbau von DRM, so wie er beispielsweise bei CI+/HD+ denkbar ist. Das trojanische Pferd im Wohnzimmer für Videospiele mit Abschaltmöglichkeit für die Anbieter
- Optimierung bezgl. Download-Content um die Spieler bis zur Schmerzgrenze abkassieren zu können
- Möglichst umfassendes auslesen von Kundendaten wie Spielverhalten, Prioritäten, Vorlieben, Spielzeiten etc.
- Platzierung von Werbeflächen in der Hardware- und Softwareumgebung
- Koppelung mit Apps, Casual-Inhalten und Entertainment wie sozialen Netzwerken, TV, Chats usw. um den Kunden maximal ansprechen und einlullen zu können. Idealerweise getarnt als das "Rundum-Sorglos-Paket" in einem Gerät. Man muss sich dazu nur einmal das unerträgliche neue Xbox-Dashboard anschauen. Damit ist eigentlich alles gesagt.

Es ist jede Menge denkbar. Der Rubel muss rollen, egal wie viele Köpfe dafür zum Rollen gebracht werden müssen.

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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#36 Beitrag von LIH » Mittwoch, 21. März 2012, 22:06

Notarzt hat geschrieben:- Koppelung mit Apps, Casual-Inhalten und Entertainment wie sozialen Netzwerken, TV, Chats usw. um den Kunden maximal ansprechen und einlullen zu können. Idealerweise getarnt als das "Rundum-Sorglos-Paket" in einem Gerät. Man muss sich dazu nur einmal das unerträgliche neue Xbox-Dashboard anschauen. Damit ist eigentlich alles gesagt.
Und deswegen glaube ich eigentlich, dass alle nächsten Konsolen Blu-Ray haben werden.
Eben um das vollständige Unterhaltungsprogramm zu bieten. Schmeiß alles raus was du zuvor hattest. Ich kann CDs, DVDs, Blu-Rays, USB und streamen. Let me entertain you!
Aber es kann auch sein, dass die Konsolen trotzdem einen SD-Card Anschluss haben. Auch um einen sanften weichen Übergang zu schaffen.

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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#37 Beitrag von Notarzt » Donnerstag, 22. März 2012, 20:21

Das ist durchaus denkbar. BluRay-Laufwerke kosten in der Herstellung ja nichts mehr. Die Technik ist schon verdammt lange marktreif und hat sich bereits millionenfach in verschiedenen Geräten etabliert. Wobei man das auch genau anderes herum betrachten kann: Gerade weil nahezu jeder mittlerweile irgendwie BluRays wiedergeben kann, braucht es das als Verkaufsargument nicht mehr.

Zur Not haben die meisten Leute immer noch die alte PS3 oder sogar einen Stand-Alone-Player unter dem Fernseher stehen. Zumal ich das BluRay-Laufwerk meiner teuren Konsole nicht unbedingt mit dem Anschauen von BluRay-Filmen durchnudeln wollte. Das war damals auf PS2 und Xbox mit den DVDs ein erhebliches Problem, dass die restliche Hardware das optische Laufwerk bei weitem überlebt hat.

Wie gesagt, alles Spekulation. Wobei ich, wenn ich noch mal genauer überlege, fällt mir doch noch ein Nachteil ein, den eventuelle Flashmodule mitbringen: Man kann sie im Gegensatz zu optischen Datenträger möglicherweise nachträglich beeinflussen und die Hersteller verpassen ihnen ein "Software-Verfallsdatum" oder sperren die Module nach gewissen Filtermerkmalen aus.

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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#38 Beitrag von DooMinator » Freitag, 23. März 2012, 15:51

Notarzt hat geschrieben:Man kann sie im Gegensatz zu optischen Datenträger möglicherweise nachträglich beeinflussen und die Hersteller verpassen ihnen ein "Software-Verfallsdatum" oder sperren die Module nach gewissen Filtermerkmalen aus.
Irrelevant. Alle aktuellen Konsolen telefoinieren nach Hause, sobald man sie ans Netz hängt - Verfallsdatum für Software lässt sich auch so ohne Probleme realisieren. Egal, wo die Daten drauf gespeichert sind. Dashboardupdate, und schwupps, hast du den Stiefel des Konsolenherstellers so tief im Arsch, dass man ihn sehen kann, wenn man dir in den Mund guckt. Streng genommen ist die Regionsbeschränkung, die größtenteils üblich ist, auch nichts anderes. Ein kurzes "Du kommst hier net rein!" und schon guckt man in die Röhre...
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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#39 Beitrag von cybdmn » Freitag, 23. März 2012, 22:03

Eben.
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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#40 Beitrag von LIH » Mittwoch, 4. April 2012, 22:47

Zur Zeit hört man ja viele Gerüchte über die nächste Konsolengeneration und die möglichen Spezifikationen der Hardware.
Jede Woche gibt es irgend welche neuen unbestätigte News.
Anscheinend wird ja aber AMD bei allen Konsolen die Grafik liefern. CPU kommt von IBM und womöglich bei der PS4 auch von AMD. Der CELL Chip, der ja wohl manchen Entwicklern Kopfschmerzen bereitet hat, scheint somit Geschichte zu sein.
Hört sich insgesamt so an, als ob die nächsten Konsolen etwas mehr in Richtung PC gehen und die x86 Architektur nutzen.

Daher kam mir der Gedanke, ob mit der nächsten Generation auch die Konsolenports besser werden?!?
Natürlich wird es die Möglichkeit für einen Grafiksprung geben, den ja manche PC-Spieler fordern. Mal sehen, wie sich das über die Jahre entwickelt.
Aber vor allem könnte ich mir vorstellen, dass eben die Konsolenports besser werden, da man quasi nur noch für verschieden starke PCs entwickeln muss. Die PS3 hatte doch bei Multiplattformspielen häufig mal das nachsehen.

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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#41 Beitrag von Notarzt » Donnerstag, 5. April 2012, 17:45

Die Qualität von Portierungen hängt mit Sicherheit nicht bzw. in den seltensten Fällen von der Ursprungshardware ab, sondern von dem Willen und der Fähigkeit des Herstellers/Programmierers, eine gute Portierung abzuliefern.

Wir kennen aus der Vergangenheit stets beide Beispiele: Mal ist die Portierung von der Konsole zum PC grenzwertig, mal anders herum. Und es gab auch von Konsole zu Konsole IMMER schon solche und solche Portierungen. Teilweise war die erweiterte Portierung deutlich besser als das Original, mal war sie totaler Softwaremüll.

Ich glaube auch nicht daran, dass sich das je ändern wird. Das Original wird vielleicht noch von halbwegs motivierten Leuten generiert, die Portierung von irgendwelchen Schlitzaugen in der ostasiatischen 3-Schicht-Fließband-Programmierindustrie zum Billiglohn.

Die Portierung ist doch stets ein schneller Dollar, nicht mehr und nicht weniger. Und es gilt immer die gleiche Regel: Das schwächste Glied in der (Hardware-)Kette gibt das Tempo und die Qualität vor, der Rest zieht nach.

MfG

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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#42 Beitrag von cybdmn » Freitag, 6. April 2012, 10:09

LIH hat geschrieben:Der CELL Chip, der ja wohl manchen Entwicklern Kopfschmerzen bereitet hat, scheint somit Geschichte zu sein.
Das war er für diese Art Anwendung schon bei Einführung. Der ist einfach nicht für diese Anwendungen entwickelt.
LIH hat geschrieben:Hört sich insgesamt so an, als ob die nächsten Konsolen etwas mehr in Richtung PC gehen und die x86 Architektur nutzen.
Wo warst du in den letzten Jahren? Die x86 Architektur ist auch lange Geschichte, versuche mal eine x86 zu kaufen.
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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#43 Beitrag von LIH » Freitag, 6. April 2012, 13:00

cybdmn hat geschrieben:Wo warst du in den letzten Jahren? Die x86 Architektur ist auch lange Geschichte, versuche mal eine x86 zu kaufen.
Also ich kann doch auf allen neuen Prozessoren auch Win XP 32bit installieren, wäre ja schlimm wenn nicht.
Und was die neuen Konsolen dann verwenden steht doch auch offen, also ob sie als 32bit oder 64bit Maschinen laufen.
Notarzt hat geschrieben:Die Qualität von Portierungen hängt mit Sicherheit nicht bzw. in den seltensten Fällen von der Ursprungshardware ab, sondern von dem Willen und der Fähigkeit des Herstellers/Programmierers, eine gute Portierung abzuliefern.

Wir kennen aus der Vergangenheit stets beide Beispiele: Mal ist die Portierung von der Konsole zum PC grenzwertig, mal anders herum. Und es gab auch von Konsole zu Konsole IMMER schon solche und solche Portierungen. Teilweise war die erweiterte Portierung deutlich besser als das Original, mal war sie totaler Softwaremüll.

Ich glaube auch nicht daran, dass sich das je ändern wird. Das Original wird vielleicht noch von halbwegs motivierten Leuten generiert, die Portierung von irgendwelchen Schlitzaugen in der ostasiatischen 3-Schicht-Fließband-Programmierindustrie zum Billiglohn.

Die Portierung ist doch stets ein schneller Dollar, nicht mehr und nicht weniger. Und es gilt immer die gleiche Regel: Das schwächste Glied in der (Hardware-)Kette gibt das Tempo und die Qualität vor, der Rest zieht nach.

MfG
Tja, stimmt alles soweit.
Meine These, bzw. Hoffnung ist eben diese:
Ein Spiel ist ja nichts anderes als ein großes Computer Programm. Selbst die stabilsten Programme haben trotzdem dutzende, hunderte, wenn nicht sogar tausende Fehler im Code. Die schlimmen Bugs werden ja beseitigt, die restlichen Fehler beeinflussen dann nur minimal die Geschwindigkeit oder verursachen nur in seltenen Kombinationen einen Absturz, etc.
Wenn nun (mal übertrieben gesagt) in der jetzigen Generation jede Spieleplattform ihre eigene Architektur wie aus einem anderen Paralleluniversum hat, dann ist es ja klar, dass man einen Code nicht einfach von der einen zur anderen Maschine werfen kann. In diesem Fall muss man selbst für scheinbar kleine Fehler enorm viel Zeit aufwenden, weil die nächste Plattform eben komplett anders funktioniert und es gibt sowieso schon eine LKW Ladung Fehler zu beheben.
Aber wenn eben in der nächsten Generation jede Plattform verwandt ist wie Brüder, dann dürfte es doch vielleicht einfacher sein untereinander die Codes ohne große Bugs abzuspielen. In diesem Fall gibt es natürlich immer noch Bugs durch das tauschen der Plattform, aber die sind dann vielleicht in der Menge kleiner, sodass man selbst mit einem kleinen unmotivierten Team die Portierung einigermaßen schafft.

Das ist meine Hoffnung. Natürlich muss man für eine Portierung immer noch Zeit und Geld aufwenden. Vor allem schaffen sich höher aufgelöste Texturen, Einstellungsmöglichkeiten im Optionsmenü und auf den PC angepasste Features nicht von selbst. Aber vielleicht werden Bugs, welche die Stabilität und die Geschwindigkeit beeinflussen, seltener und weniger.


Außerdem könnte ich mir denken, dass in den nächsten Jahren nach dem Launch der nächsten Generation AMD Grafikkarten womöglich besser mit Multiplattform Titeln laufen. Wie es aussieht wird ja jede Konsole AMD Grakas an Bord haben. Da könnte die Marke schon von Natur aus einen Vorteil gegenüber nVidia haben. Nichts gegen nVidia, die haben gute Karten mit viel Leistung und guten Treibern, aber wenn in der nächsten Generation Konsolenspiele auf AMD Grakas optimiert werden, dann könnten auch die Portierungen auf AMD Karten besser laufen. Mal sehen

MfG auch von mir. :mrgreen:

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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#44 Beitrag von cybdmn » Freitag, 6. April 2012, 13:43

LIH hat geschrieben:Also ich kann doch auf allen neuen Prozessoren auch Win XP 32bit installieren, wäre ja schlimm wenn nicht.
Und was die neuen Konsolen dann verwenden steht doch auch offen, also ob sie als 32bit oder 64bit Maschinen laufen.
Dennoch sind heute nur noch 64bit CPUs üblich, und zwar schon seit Jahren. Auch wenn sie zu 32bit Befehlen kompatibel sind.
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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#45 Beitrag von bionixxx » Samstag, 7. April 2012, 06:31

paßte grade ganz gut^^

alle lieben EA, oder?
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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#46 Beitrag von PaulBearer » Samstag, 7. April 2012, 08:53

bionixxx hat geschrieben:alle lieben EA, oder?
Wenn das doch nur einen der EA-Manager zum Nachdenken bringen würde... :roll:
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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#47 Beitrag von bionixxx » Samstag, 7. April 2012, 10:07

wurde ja auch zeit, das mal ein publik-dämpfer kommt. leider sind leitende köpfe in dieser firma so unsozial und lernresistent, das es direkt eine "wir sind doch die geilsten" antwort gab. selbst ein geheucheltes "naja, vielleicht sollten wir etwas umdenken" haben sie nicht rausgebracht...weißes pulver ist eben schlecht fürs ego.^^
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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#48 Beitrag von LIH » Samstag, 7. April 2012, 10:21

Als ich das zum ersten mal gelesen habe dachte ich, dass es um alle Unternehmen der Videospielbranche geht. Und selbst dann war ich überrascht, dass Activision nicht gewonnen hat. Ich wette das liegt nur an Mass Effect 3.

Aber mich hat es dann doch gewundert, dass es um ALLE amerikanischen Unternehmen geht. :shock:
Als ob es nichts schlimmeres gibt.
Also die Aussage ist: Ihr könnt uns unsere Autos nehmen, unsere Häuser, unsere Natur vergiften, unsere Zukunft rauben, aber verdammt nochmal, Finger weg von unseren Spielen!!! :? :?:

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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#49 Beitrag von bionixxx » Samstag, 7. April 2012, 10:50

um solche sachen ging es ja eigentlich in dem wettbewerb...normal gewinnt ja auch ne bank. und das war der einzige kritikpunkt. vom ding her, finde ichs nicht schlecht das eben auch sowas zum tragen kommt, nur hätte man dafür ne sub-kategorie einführen sollen. quasie "der beste hauptdarsteller", der menschliches leben als verbrauchsgut ansieht und dem nackten mann in die tasche greift, "beste nebenrolle" für ein unternehmen, das den "1%lern" (durchschnittlicher mittelschicht nerd, also nicht die "99%") das spielerlebniss versaut, sein geschwächtes mittelstands-budget für seine neue +5 streitkeule schröpft und dann auch noch an mass effekt 3 ein bekacktes ende zaubert.
und wenn EA in ihrem nächsten titel eingeölten bodybuildern, auf einhörnern über den regenbogen reitend, die voll anerkannte ehe gönnt...so bleiben sie halt in meinem hinterkopf der doc frankenstein des "10 dolla prawjaxts", der könig des nachfolgeteils 2-xxx, die herrscher des nutzlosen DLC´s und die erfinder des bundestrojaners

also kurz, gut das sie den goldenen scheißhaufen gewonnen haben, schade bei der überlegenen konkurenz :respekt:
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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#50 Beitrag von cybdmn » Samstag, 7. April 2012, 12:24

bionixxx hat geschrieben:wurde ja auch zeit, das mal ein publik-dämpfer kommt. leider sind leitende köpfe in dieser firma so unsozial und lernresistent, das es direkt eine "wir sind doch die geilsten" antwort gab. selbst ein geheucheltes "naja, vielleicht sollten wir etwas umdenken" haben sie nicht rausgebracht...
Warum sollten die leitenden Köpfe lernen? Die lernresistenten Asis, die noch vorher dran wären, sind jene, die sabbernd in den Gamestop rennen, sobald ein neues "Medal of Duty" mit noch mehr Steam-Origin-Trojaner-Kacke, und erweiterter DLC-Abzocke erscheint.

Lasst den Dreck in den Regalen verstauben, oder hört auf zu jammern, ihr Vollpfosten. Ihr bekommt, was ihr bestellt. :roll:
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