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BeitragVerfasst: Sonntag, 15. März 2009, 14:04 
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Ich hab mir gerade den Presseclub angesehen, da ging´s natürlich auch um den Amoklauf, war aber sehr interessant. Vor allem war mal ein kompetenter Vertreter der jüngeren Generation da, mit Dirk von Gehlen, der dem Killerspielvorwurf, welcher natürlich wieder gebetsmühlenartig runtergeleiert wurde, den Wind aus den Segeln nahm. Wird das irgendwo wiederholt?

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BeitragVerfasst: Dienstag, 17. März 2009, 14:48 
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http://www.phoenix.de/content/phoenix/die_sendungen/diskussionen/231281

Ich bin nicht daheim heute abend... muss mir die Wiederholung ansehen. Wäre nett, wenn jemand anderes das vorher sichtet und mir Bescheid gibt, ob sich das lohnt...

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BeitragVerfasst: Dienstag, 17. März 2009, 21:26 
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jo, ich werds mir das dann mal anschauen...bereite grade auch die popcorns zu und hab schon das bier in die tiefkühltruhe gelegt. 8)

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BeitragVerfasst: Dienstag, 17. März 2009, 23:08 
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Vicarocha hat geschrieben:
http://www.phoenix.de/content/phoenix/die_sendungen/diskussionen/231281

Ich bin nicht daheim heute abend... muss mir die Wiederholung ansehen. Wäre nett, wenn jemand anderes das vorher sichtet und mir Bescheid gibt, ob sich das lohnt...


Grad zu Ende gegangen... keine neuen Erkenntnisse, aber ein sichtlich nervöser "ehemaliger Ego-Shooter-Spieler", der sich den Ansichten von Herrn Prof. Pfeiffer angeschlossen hat.

Genial: Seit 1990 gehen laut Herrn Pfeiffer die Schulergebnisse von Jungen und Mädchen immer weiter auseinander. Schuldiger: Videospiele! Mädchen machen sowas übrigens nicht - eine ganz "natürliche Ablehnung" gegen das Medium, sowie Herr Professor erkannt haben möchte... joa, ich schmeiß dann mal wieder die Sims inkl. Haustiererweiterung und installiertem H&M Fashion-Package an. ;)


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BeitragVerfasst: Dienstag, 17. März 2009, 23:27 
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cujamara hat geschrieben:
Vicarocha hat geschrieben:
http://www.phoenix.de/content/phoenix/die_sendungen/diskussionen/231281

Ich bin nicht daheim heute abend... muss mir die Wiederholung ansehen. Wäre nett, wenn jemand anderes das vorher sichtet und mir Bescheid gibt, ob sich das lohnt...


Grad zu Ende gegangen... keine neuen Erkenntnisse, aber ein sichtlich nervöser "ehemaliger Ego-Shooter-Spieler", der sich den Ansichten von Herrn Prof. Pfeiffer angeschlossen hat.

Genial: Seit 1990 gehen laut Herrn Pfeiffer die Schulergebnisse von Jungen und Mädchen immer weiter auseinander. Schuldiger: Videospiele! Mädchen machen sowas übrigens nicht - eine ganz "natürliche Ablehnung" gegen das Medium, sowie Herr Professor erkannt haben möchte... joa, ich schmeiß dann mal wieder die Sims inkl. Haustiererweiterung und installiertem H&M Fashion-Package an. ;)



Hey, Sims Haustiere rockt! :evil:

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BeitragVerfasst: Dienstag, 17. März 2009, 23:37 
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zombie-flesheater hat geschrieben:
Hey, Sims Haustiere rockt! :evil:


...jetzt wisse ma, warum deine Schulnoten so schlecht waren! :twisted:

Nee, im Ernst: Ich hab nichts gegen die Sims, nur werden die nun mal vorwiegend von Mädchen gespielt, ebenso das Knuddelduddelzeugs von Nintendo da... wie auch immer das alles heißt!

Zu behaupten, dass Mädels aus biologischen Gründen eine natürlich Abneigung gegen Videospiele haben und daraus zu folgern, dass Videospiele für die schlechten Noten der Jungs verantwortlich sind, ist halt echt wieder mal ein Knaller! :)

Eigentlich bräuchten wir mal eine Seite, wo wir solche Knaller einfach sammeln - die sind zum Teil so zeitlos sinnfrei, dass es sich fast lohnen würde! ;)


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BeitragVerfasst: Dienstag, 17. März 2009, 23:48 
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cujamara hat geschrieben:
zombie-flesheater hat geschrieben:
Hey, Sims Haustiere rockt! :evil:


...jetzt wisse ma, warum deine Schulnoten so schlecht waren! :twisted:

Nee, im Ernst: Ich hab nichts gegen die Sims, nur werden die nun mal vorwiegend von Mädchen gespielt, ebenso das Knuddelduddelzeugs von Nintendo da... wie auch immer das alles heißt!

Zu behaupten, dass Mädels aus biologischen Gründen eine natürlich Abneigung gegen Videospiele haben und daraus zu folgern, dass Videospiele für die schlechten Noten der Jungs verantwortlich sind, ist halt echt wieder mal ein Knaller! :)

Eigentlich bräuchten wir mal eine Seite, wo wir solche Knaller einfach sammeln - die sind zum Teil so zeitlos sinnfrei, dass es sich fast lohnen würde! ;)


...waere jetzt interessant zu wissen, wie Motoko's Schulnoten aussehen bzw. ausgesehen haben :blueeye:

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BeitragVerfasst: Mittwoch, 18. März 2009, 00:35 
Heilige
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cujamara hat geschrieben:
dass Mädels aus biologischen Gründen eine natürlich Abneigung gegen Videospiele haben

Ja, das stimmt schon. Anfangs musste ich mich dazu zwingen diese Spiele zu spielen, aber mit der Zeit habe ich meine natürliche Abneigung überwunden - man gewöhnt sich an alles.


zombie-flesheater hat geschrieben:
...waere jetzt interessant zu wissen, wie Motoko's Schulnoten aussehen bzw. ausgesehen haben

Meine Schulnoten waren im Schnitt gut. Nur in Hauswirtschaftskunde hatte ich mal eine fünf auf dem Zeugnis.

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BeitragVerfasst: Mittwoch, 18. März 2009, 13:35 
Gut das ich nicht alles gesehen habe.
Der "Ehemalige Ego-Shooter spieler" ist mit die größte Lachnummer die ich seit langem gesehen habe.

Wie er sich darüber aufgeregt hat das täglich in deutschen Kinderzimmern der 2.Weltkrieg nachgespielt wird und das man sowas unterbinden muss.
Schön das ihm das erst auffält nachdem er Süchtig war. Was für ein Spast. Wo haben die den schon wieder her geholt?

Und Herr Pfeiffer war ja mal wieder wie immer. Er mit seinen Studien. Wenn man nichts andere heraus finden will,dann wird man auch nur das heraus finden was er sagt.


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BeitragVerfasst: Mittwoch, 18. März 2009, 14:26 
WikiSlave
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Stranger hat geschrieben:
Wie er sich darüber aufgeregt hat das täglich in deutschen Kinderzimmern der 2.Weltkrieg nachgespielt wird und das man sowas unterbinden muss.
Schön das ihm das erst auffält nachdem er Süchtig war. Was für ein Spast. Wo haben die den schon wieder her geholt?

Geheilte Süchtige sollen ja oft extrem fanatisch gegen das sein, wonach sie süchtig waren. Wahrscheinlich hat Jesus Pfeiffer ihm den Weg aus der Verdammnis gewiesen...
(Ich muß aber ehrlich zugeben, daß ich mir so eine Kacke nicht mehr anschauen kann, da rege ich mich immer viel zu sehr auf...)

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BeitragVerfasst: Mittwoch, 18. März 2009, 15:05 
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Tatsächlich war es nicht "Jesus Pfeiffer", sondern das Ehepaar Hänsel (Jürgen und Renate).
Herausgeber dieses Werkes:
http://www.amazon.de/spiel-ich-nicht-Unterhaltungsgewalt-Computerspielen/dp/3403042685/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1237384784&sr=1-1
Der Tenor dieses pseudowissenschaftlichen Pamphletes ist wie immer. Der übliche Zitationszirkel:
M. Spitzer, H. Lukesch, W. Hopf, D. Grossman mit G. DeGaetano und gar W. Glogauer (zu allen Autoren finden sich hier im Forum Erläuterungen). Ein Blick in das Inhaltsverzeichnis genügt: http://www.medienverantwortung.de/imv/pdf/Flyer_Da_spiel_ich_nicht_mit.pdf

Interessant sind die Angriffe der Polemiker auf negative Kritiken zu diesem Werk.

Fanatische Spielegegner und Apologeten negativer Medienwirkungen sind aus psychologischer Perspektive tatsächlich interessante Studienobjekte.

Das Ehepaar Hänsel publiziert auch hier: http://www.zeit-fragen.ch/.

Der Alibijugendliche in der Sendung war also (im weitesten Sinne) "gekauft", bzw. ein Gesinnungsgenosse:
http://www.medienverantwortung.de/imv/pdf/Flyer_Da_spiel_ich_nicht_mit.pdf. Die Autoren prüfen - er ist mit von der Partie. ;-)

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BeitragVerfasst: Donnerstag, 19. März 2009, 04:10 
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cujamara hat geschrieben:
Vicarocha hat geschrieben:
http://www.phoenix.de/content/phoenix/die_sendungen/diskussionen/231281

Ich bin nicht daheim heute abend... muss mir die Wiederholung ansehen. Wäre nett, wenn jemand anderes das vorher sichtet und mir Bescheid gibt, ob sich das lohnt...


Grad zu Ende gegangen... keine neuen Erkenntnisse, aber ein sichtlich nervöser "ehemaliger Ego-Shooter-Spieler", der sich den Ansichten von Herrn Prof. Pfeiffer angeschlossen hat.


Meine Güte... :roll:

Ich schaue mir gerade den Bericht im Web an. Kein einziger der Diskussionsteilnehmer hat wirklich Ahnung, nicht einmal der Game-Typ (gut, Game e.V. ist Schirmherrscher der USK, da wird er den dt. Jugendschutz kaum öffentlich kritisieren).

Vor allem dieser 'ehemalige Spieler' hat massive Probleme. Dass der süchtig war, wundert mich kein Stück (er spricht wirklich wie ein Junkie auf Entzug - hastig, mit zittriger Stimme, ...). Videospiele mit Zigaretten vergleichen, was kommt als nächstes? Horrorfilme sind schlimmer als Alkohol (wenn's nach Beckstein geht, ja)?

Ich bin wirklich, wirklich froh, nicht in Deutschland zu leben. Alleine, wenn ich solche Narren reden höre, kann ich mir nur an den Kopf greifen. Gesunder Menschenverstand = Error 404?

Naja, wenigstens habe ich nun Gewissheit: ich habe ein Problem. Denn ich spiele, wenn ich die notwendige Freizeit habe, definitiv mehr als 5 Stunden am Tag. Eher das Doppelte, besonders an Wochenenden. Bin ich süchtig? Ich habe 2004-2005 selten gespielt (erst ab dem Release von Metal Gear Solid 3 wieder mehr) - aber was nicht ist, ... :mrgreen:

Allerdings bin ich ein schlechtes Beispiel. Wie Vic stets zu propagieren pflegt: man kann nicht von sich auf alle anderen schließen (simplifiziert). Ich halte mich weder für süchtig, noch für einen möglichen Amokläufer - bei dem 'ehemaligen Spieler' hingegen wäre ich mir, hätte er nicht aufgehört, nicht so sicher... :roll:

EDIT: Der Junkie ist aber echt witzig - eben kam er damit an, dass "in den Kinderzimmern tagtäglich auf's Neue der Zweite Weltkrieg nachgespielt wird" und - jetzt kommt's - dass die Spielerhersteller damit den Krieg "in die Kinder der Köpfe" bringen - riiiiiiiiiight! :megalol:

EDIT #2: Gegen Ende wurde es überhaupt richtig heftig. "Brutale Computerspiele sind eine Gefahr für die Demokratie" - da kann die Schweiz, das einzig wirklich demokratische Land Europas (bei dem das Volk mehr wählen kann, als seine Diktatoren), sicher ein Lied von singen... :wallbash: :tischkantebeiss: :blueeye:

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BeitragVerfasst: Donnerstag, 19. März 2009, 09:16 
BiR Admin
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Oh ja, die Schweiz ist wahrhaft gefährdet. Da bekommt man ungeschnittene Filme und unzesnierte Games zu kaufen, nicht zu vergessen, dass dort jeder Soldat am Ende seines Grundwehrdienstes sein Sturmgewehr mit nach Hause nimmt. Auch privat haben sehr viele schweizer Waffen zu Hause, Pistolen, Jagdgewehre und zum Teil, wie ich aus Gesprächen weiss Unmengen Munition. Ein schweizerischer Kollege erzählte mir z.B. dass er 6000 (!) Schuss Munition für sein Sturmgewehr zu Hause hat.
Allerdings weiss ich aus meiner Erfahrung, ich habe ja in den letzten 5 1/2 Jahren mehr Teit in der Schweiz verbracht, als in Deutschland, dass der Umgang der Menschen miteinander wesentlich respektvoller ist, als in Deutschland. Die Jugend bekommt offenbar noch Werte vermittelt. Man hat die Ellenbogen noch nicht so weit ausgefahren wie bei uns, und man achtet auch mehr aufeinander.

Um es mal an Beispielen festzumachen, die trivial erscheint
en mögen: Ich habe im Moment immer eien Fussweg von ca. 10 Minuten zum Hotel über einen Feldweg. Dort begegnen mir ständig wildfremde Leute, Reiter, Bauern ... und jeder von ihnen wünscht einen guten Abend.
In der Strassenbahn halten wildfremde Menschen die Tür auf, wenn sie sehen, dass noch jemand nach der Bahn rennt. Man macht auch schon mal Platz für seine Mitmenschen. Jugendliche bieten einem Rentner auch nach wie vor ihren Platz an, und der ist sich dann auch nicht zu schade dafür, sich zu bedanken.

So viel mal als Denkanstoss, was in unserem Land zum Beispiel falsch läuft.

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BeitragVerfasst: Donnerstag, 19. März 2009, 09:34 
Big Daddy
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Vor allem in Bern sind die Leute wirklich sehr freundlich. Zürich ist da nicht ganz so angenehm - aber immer noch meilenweit von deutschen Verhältnissen entfernt.

Hier hab ich festgesellt, daß man die nettesten Leute ausgerechnet beim Aldi trifft - da wird man noch vorgelassen, wenn man nur 2, 3 Sachen hat, wenn der andere den Wagen voll hat. Auch die Verkäufer/innen sind netter als überall anderswo - nicht nur zu den Kunden sondern auch untereinander.

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BeitragVerfasst: Donnerstag, 19. März 2009, 12:34 
Uncut-Oldie
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Motoko hat geschrieben:
cujamara hat geschrieben:
dass Mädels aus biologischen Gründen eine natürlich Abneigung gegen Videospiele haben

Ja, das stimmt schon. Anfangs musste ich mich dazu zwingen diese Spiele zu spielen, aber mit der Zeit habe ich meine natürliche Abneigung überwunden - man gewöhnt sich an alles.


zombie-flesheater hat geschrieben:
...waere jetzt interessant zu wissen, wie Motoko's Schulnoten aussehen bzw. ausgesehen haben

Meine Schulnoten waren im Schnitt gut. Nur in Hauswirtschaftskunde hatte ich mal eine fünf auf dem Zeugnis.


:shock: ... und ich wollte das Du mir mal was kochst :oops:


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BeitragVerfasst: Donnerstag, 19. März 2009, 12:42 
BiR Admin
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Nicht vordrängeln, zuerst ist die Chefetage dran. :P

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BeitragVerfasst: Freitag, 20. März 2009, 16:34 
Uncut-Oldie
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cybdmn hat geschrieben:
Nicht vordrängeln, zuerst ist die Chefetage dran. :P


Hab' ich nichts dagegen, bist ja eh schlanker als der Uncut-Oldie!, also essen essen essen :wink:

(Nebenbei: Morgen zw. 14.00 bis ca. 17.00 KarLi, B03, sowohl Tribüne, als auch VIP-Raum,
evt. würde ich die Keksdose mitbr., aber du sagtest mir schon letztens..., muß nämlich auch um 19.30 wieder in die Hauptstadt nach Tempelhof zurück sein)


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BeitragVerfasst: Freitag, 20. März 2009, 17:04 
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Äh, ich hasse die Schweiz!
Tut's mir die bitte nicht romantisch-verklären, ja. :|

Sonst muss ich wieder meine Fakten bezüglich Frauenwahlrecht, Genderpolitik, Tätowierungsverbot und anderes hinweisen...
...und zu den Armeewaffen: http://www.nzz.ch/nachrichten/zuerich/rekrut_ist_todesschuetze_von_zuerich-hoengg_1.590678.html

Demokratie hat nicht nur was damit zu tun über jeden Scheiss abstimmen zu müssen!

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BeitragVerfasst: Freitag, 20. März 2009, 17:47 
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gesteckteziele hat geschrieben:
[...]

Demokratie hat nicht nur was damit zu tun über jeden Scheiss abstimmen zu müssen!


Doch, eigentlich schon. Darum geht's bei Demokratie: das Volk entscheidet. Bei uns (und in Deutschland) hat das Volk faktisch nicht zu bestimmen: wir wählen unsere Diktatoren, die im Anschluss 4 (in Österreich mittlerweile 5) Jahre lang absolut regieren. Auf die Entscheidungen des Parlaments / des Bundestages, die 'das Volk' vertreten, haben wir keinen Einfluss. Deshalb spreche ich bei unserer Staatsform eher von 'Demokratur' als von 'Demokratie'...

Dass die Schweiz Rest-Europa in dieser Hinsicht um Längen voraus ist, bedarf keiner weiteren Erklärung, oder?

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BeitragVerfasst: Freitag, 20. März 2009, 18:08 
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LiquidSnakE hat geschrieben:
Dass die Schweiz Rest-Europa in dieser Hinsicht um Längen voraus ist, bedarf keiner weiteren Erklärung, oder?


Mhm... so einfach ist es nicht. Die Kronenzeitung und der kleine Mann stellt sich Staatsrecht und demokratische Prozesse, zwar so einfach vor, aber in Wahrheit kann das "Modell Schweiz" viel blockieren.

Guckst du hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Frauenstimmrecht_in_der_Schweiz

1971!!!

Zitat:
Zitat:
«Die Vorlage missachtet mit der blossen Kopierung ausländischer Wahlrechtsverhältnisse die Besonderheiten unserer direkten Referendumsdemokratie, in welcher der Stimmbürger nicht nur wählt, sondern dauernd über oft recht schwierige Sachfragen entscheiden muss.»


Das war ein Argument GEGEN das Fraunwahlrecht. Und genau das können die Schweizer in Wahrheit aber genau so wenig wie alle anderen "schwierge Sachfragen entscheiden".
Weil gerade die Schweizer sind gegen Verhetzung nicht immun... wenn sie überhaupt wählen gehen (beschissene Wahlbeteiligung generell).

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BeitragVerfasst: Dienstag, 31. März 2009, 12:17 
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Morgen (1. April) um 8:30 kommt eine Sendung auf SWR 2, die sich mit den angeblichen negativen Nebeneffekten von Videospielen beschäftigt (Titel: "Killerspiele schaden doch"). Wiederholt wird das ganze dann um 15:30 Uhr.
Alle infos zur Sendung hier: http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/-/id=660374/nid=660374/did=4536236/8r9e5u/index.html
*seufz*... alleine die Inhaltsbeschreibung ist schon wieder einfach sooo falsch...

... zum Glück bin ich morgen den ganzen Tag nicht da.

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Zuletzt geändert von Vicarocha am Dienstag, 31. März 2009, 16:22, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Dienstag, 31. März 2009, 16:21 
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vielleicht ist es ja nur ein aprilscherz?

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BeitragVerfasst: Dienstag, 31. März 2009, 16:25 
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Du meinst, wie das JuSchG und die Novellierung des § 131 StGB?
Beide an einem 01. April in Kraft getreten... :blueeye:

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BeitragVerfasst: Mittwoch, 1. April 2009, 08:12 
Vicarocha hat geschrieben:
Du meinst, wie das JuSchG und die Novellierung des § 131 StGB?
Beide an einem 01. April in Kraft getreten... :blueeye:



Hat vielleicht nur jemand vergessen den Richtern bescheid zu sagen das alles nur ein Aprilscherz war. :megalol:


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BeitragVerfasst: Dienstag, 7. April 2009, 01:09 
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hab mir eben grade die sendung "neues" auf zdf angesehen mit dem themenschwerpunkt gewalt in games. da wurden recht interessante aspekte zur momentanen forschung erzählt, die sendung ist definitiv empfehlenswert. auf der 3sat seite in der mediathek könnt ihr euch ja mal die ganze sendung anschauen.

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BeitragVerfasst: Dienstag, 7. April 2009, 01:45 
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Hui ... ist ja recht positiv gelaufen.
Vor allem werden Aussagen und Statistiken gewählt, die kaum die Hetze antreiben. Nur wenig "böse Killerspiele" und überraschend viel "ist doch überhaupt gar nicht so schlimm". :respekt:
Nur leider muss man dazu sagen, dass "neues" fast eine Nischensendung ist. Sie wird von zu wenigen geguckt und dann meist nur technisch interessierte, die eh meist eine bessere Medienkompetenz haben.

http://hstreaming.zdf.de/zdf/veryhigh/0 ... es_nes.mov
Hier der Direktlink für Quicktime und VLC-Player. ;)

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BeitragVerfasst: Dienstag, 7. April 2009, 01:51 
Ich habe immer den Längsten
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Die Firma dankt. Der Beitrag hat mich nicht nur auf zwei interessante Studien gebracht - die Studie von Dr. Jens Hoffmann der TU Darmstadt und die Sutide von Thorsten Fehr der Uni Bremen - sondern mich direkt auf ein paar weitere brauchbare Quellen gestoßen, die es definitiv in meine Dissertation schaffen werden.
Vielen Dank! :respekt:

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BeitragVerfasst: Dienstag, 7. April 2009, 01:56 
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Bekommen wir deine Arbeit auch mal zu Gesicht, wenn sie fertig ist?
(Hab mein Fremdwortbuch schon parat gelegt :blueeye: )

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BeitragVerfasst: Dienstag, 7. April 2009, 12:53 
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Wenn man willns ist, dafür zu löhnen, dann wird man die Arbeit auch erwerben können. ;-)
Gemäß Promotionsordnung müssen einige Exemplare in Buchform publiziert werden (e-Books wären auch möglich, aber davon halte ich nichts). Da hier u.U. eigenes Kapital mit einfliessen muss, mag man es mir nicht übel nehmen, dass ich relativ wenig zu verschenken habe. Ich versuche aber auch, ein paar Bildchen mit reinzunehmen. ;-)
Ein oder zwei Leute hier aus dem Forum werden aber wohl einzelne Teile der Arbeit zu Gesicht bekommen (zwecks Rat und Tat), sobald was zusammenhängenderes fertiggestellt wurde.

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BeitragVerfasst: Freitag, 10. April 2009, 01:53 
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Also ich bin gerade am Hören eines Radio-Beitrags von Radio Fritz:
Download:
http://www.4players.de/4players.php/dow ... _Moon.html

Ist kein "TV-Tipp", aber könnte doch durchaus interessant sein.

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BeitragVerfasst: Mittwoch, 22. April 2009, 01:32 
Ich habe immer den Längsten
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Rainer Fromm was back...
http://www.cynamite.de/pc/news/more/zdf_hetzt_erneut_gegen_killerspiele/17288/zdf_hetzt_erneut_gegen_killerspiele.html

Elke Monssen-Engberding:
"Also man hat natürlich den Eindruck, dass sie [Anm.: die Spiele] grausamer geworden sind, weil sie eben realistischer sind. Es ist [...] ein himmelweiter Unterschied, ob Sie also eine ganz deutliche Spielfigur massakrieren oder ob Sie den Eindruck haben, Sie haben jetzt ein realistisches Geschehen vor sich, ja. Sie haben wirklich den Ein[druck], Sie schleichen sich an, schneiden jemand[em] die Kehle durch, der fällt zu Boden, der schreit und Sie haben wirklich den Eindruck, Sie begehen einen realen Mord."
Elke MonSsen-Engberding demonstriert in persona, was den Spielern immer (diffamierend) attestiert wird:
Die Unfähigkeit, zwischen Realität und Fiktion zu differenzieren. Das ist nicht neu, ich erinnere an ein heise.de Zitat: "Für eine Indizierung nach der geltenden Strafvorschrift hält Monssen-Engberding ein Computerspiel für relevant, wenn darin dazu aufgefordert werde, 'einen Mitspieler möglichst brutal zu ermorden'." (Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/88940) Das ist eine Rezeptionsperspektive, die absolut absurd ist. Die Perzeption der Realität ist bei Elke Monssen-Engberding offensichtlich defizitär: Eine virtuelle Realität mit der "realen" Realität auf optischer (resp. optisch-inszenatorischer) Ebene zu verwechseln ist bestenfalls in eklatanten Problemen mit ihrer optischen Wahrnehmungskapazität begründet, wahrscheinlicher aber ein signifikantes Indiz für einen eklatanten Mangel an Medienkompetenz.

Werner Hopf:
"Also dieses Spiel Call of Duty ist ein exaktes Training für das Militär. Deshalb findet weltweit eine Militarisierung der Gesellschaften statt. Denn wer das trainiert, mit diesem Befehlston, ist gleichgeschaltet mit militärischem Drill und mit Töten."
Der Inhalt dieser Aussage ist ein Mysterium, denn Werner Hopf hat offensichtlich massive Probleme mit der Semantik. Seine Probleme mit der Semantik sind aber offensichtlich reziprok zu seinen Problemen mit der Syntax. Was ist ein "exaktes Training für das Militär"? Àuch Werner Hopf ist nicht zu einer Differenzierung zwischen Realität und Fiktion fähig, attestiert diese Unfähigkeit aber (implizit) Spielern - die Spielerealität würde zum Ersatz der "realen" Realität der Spieler mutieren. "Call of Duty" transformiert also Spieler zu (quasi-)Soldaten, bzw. militärischen Tötungsautomaten... und wenn ein Spieler Cooking Mama spielt, dann mutiert er zum Koch. Natürlich.........
Dahinter steckt natürlich auch eine naive Form von extremen Pazifismus, der seinerseits quasi schon wieder durch seine Vehemenz und die Holzhammerpädagogik alles andere als pazifistisch ist. Kriegsspiel wegpädagogisieren, mit allen Mitteln - das ist die Devise. Das das Militär überhaupt thematisiert wird, ist wohl eines der eigentlichen Probleme Werner Hopfs.
BTW: Für Werner Hopf gilt (wie für seine Gesinnungsgenossen) die Devise nomen est gnomen: Eklatante Probleme mit dem Namen des Kritikobjektes, "falsche" (besser: inadäquate) Genrezuordnungen u./o. Inhaltsbeschreibungen u.ä. - in diesem Fall deutlich hörbare Artikulationsprobleme bzgl. des Namens "Call of Duty" - sind im Regelfall ein signifikantes Indiz dafür, dass der Kritiker sich mit dem Kritisierten Objekt nicht o. nicht hinreichend auseinandergesetzt hat, also keine Ahnung von der Thematik hat. Ich erinnere da an Werner Glogauer, der z.B. Mortal Kombat und Resident Evil zu Egoshootern deklarierte oder an Stell des Namens Quake für das Spiel Quakedas Spiel Das Verhängnis nannte. Auch zu erinnern wäre da an Christian Pfeiffer, der in dem TV-Format "Hart aber Fair" World of Warcraft als Strategiespiel bezeichnete, in dem die Spieler mit modernen Armeen gegeneinander kämpfen.

Joachim Herrmann:
"Das kann kein Freizeitvergnügen sein, andere Menschen zu ermordern. Das hat es im Altertum gegeben, dass man da begeistert im römischen Zirkus zugeschaut hat, wenn sich die Gladiatoren gegenseitig erstochen haben. Das war eigentlich im Humanismus, in der Aufklärung überwunden. Wir können nicht wieder in derartig archaische Zeiten zurückfallen."
Das Gleiche Problem, wie bei den beiden anderen Exemplaren. Eine eklatane (und für diese Art von Demagogie typische) Unfähigkeit zur Trennung von Fiktion und Realität. Hier wird virtuelle Gewalt nicht nur implizit, sondern konkret mit realer Gewalt gleichgestellt.
Aber das Kennen wir ja... ich erinnere hier nur an seine absurden Afrikaäußerungen (die aus semantisch und syntaktisch extrem defizitär waren - im Beitrag unmittelbar vor diesem finden).

Das alles läßt bei diesen drei Personen tief blicken und ist generell typisch für die Spieleantagonisten.

Und dann bietet der Beitrag natürlich noch andere nette Aspekte, die wir von Rainer Fromm und Co. schon kennen:
Die dekontextualisierte Präsentation von Gewaltdarstellungen, so arrangiert, dass sie wie der einzige, der dominante Spielinhalt wirken - da lohnt es sich imemr wieder zu erwähnen, dass man auch aus G. Grass Die Blechtrommel einen Kinderponro zusammenschneiden kann, wenn man nur die entsprechenden Szenen dekontextualisiert aneinanderreiht.
Aber man kann diesen falschen Eindruck ja auch noch schön verstärken, nämlich durch verfälschende Kommentare, z.B. dass z.B. Call of Duty 4: Modern Warfare Massenerschiessungen den Spielspaß erhöhen würden, wobei diese Aussage dann so inszeniert wird, als ob es im Spiel quasi wahllos dazu kommen würde und man dabei noch netterweise impliziert, der Spieler sei vielleicht sogar u.U. selbst der Täter. Dass diese Erschiessungen in der Komposition des Spieles kritisiert werden, u.a., weil man ihnen untätig zuschauen muss, wird dann nicht erwähnt.
Ja und dann natürlich noch die überaus freundliche Vorgehensweise, dem Publikum bestimmte Szenen aus Spielen nicht zu zeigen, weil diese zu brutal seien, wohl wissend, dass die eigentliche Szene so profan ist, dass sie niemanden wirklich aufregen dürfte (insbesondere nicht, wenn sie im Kontext präsentiert würde - aber den lästt man ja lieber weg) und wohl wissend, dass die Bilder, die sich der Zuschauer in seinem Geiste bildet, u.U. viel schlimmer sind, als alles, was man ihm zeigen könnte.

Ja, Qualitätsjournalismus.

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BeitragVerfasst: Mittwoch, 22. April 2009, 13:50 
Uncut-Oldie
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Vicarocha hat geschrieben:
Rainer Fromm was back...
http://www.cynamite.de/pc/news/more/zdf_hetzt_erneut_gegen_killerspiele/17288/zdf_hetzt_erneut_gegen_killerspiele.html

Elke Monssen-Engberding:
"Also man hat natürlich den Eindruck, dass sie [Anm.: die Spiele] grausamer geworden sind, weil sie eben realistischer sind. Es ist [...] ein himmelweiter Unterschied, ob Sie also eine ganz deutliche Spielfigur massakrieren oder ob Sie den Eindruck haben, Sie haben jetzt ein realistisches Geschehen vor sich, ja. Sie haben wirklich den Ein[druck], Sie schleichen sich an, schneiden jemand[em] die Kehle durch, der fällt zu Boden, der schreit und Sie haben wirklich den Eindruck, Sie begehen einen realen Mord."
Elke MonSsen-Engberding demonstriert in persona, was den Spielern immer (diffamierend) attestiert wird:
Die Unfähigkeit, zwischen Realität und Fiktion zu differenzieren. Das ist nicht neu, ich erinnere an ein heise.de Zitat: "Für eine Indizierung nach der geltenden Strafvorschrift hält Monssen-Engberding ein Computerspiel für relevant, wenn darin dazu aufgefordert werde, 'einen Mitspieler möglichst brutal zu ermorden'." (Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/88940) Das ist eine Rezeptionsperspektive, die absolut absurd ist. Die Perzeption der Realität ist bei Elke Monssen-Engberding offensichtlich defizitär: Eine virtuelle Realität mit der "realen" Realität auf optischer (resp. optisch-inszenatorischer) Ebene zu verwechseln ist bestenfalls in eklatanten Problemen mit ihrer optischen Wahrnehmungskapazität begründet, wahrscheinlicher aber ein signifikantes Indiz für einen eklatanten Mangel an Medienkompetenz.

Werner Hopf:
"Also dieses Spiel Call of Duty ist ein exaktes Training für das Militär. Deshalb findet weltweit eine Militarisierung der Gesellschaften statt. Denn wer das trainiert, mit diesem Befehlston, ist gleichgeschaltet mit militärischem Drill und mit Töten."
Der Inhalt dieser Aussage ist ein Mysterium, denn Werner Hopf hat offensichtlich massive Probleme mit der Semantik. Seine Probleme mit der Semantik sind aber offensichtlich reziprok zu seinen Problemen mit der Syntax. Was ist ein "exaktes Training für das Militär"? Àuch Werner Hopf ist nicht zu einer Differenzierung zwischen Realität und Fiktion fähig, attestiert diese Unfähigkeit aber (implizit) Spielern - die Spielerealität würde zum Ersatz der "realen" Realität der Spieler mutieren. "Call of Duty" transformiert also Spieler zu (quasi-)Soldaten, bzw. militärischen Tötungsautomaten... und wenn ein Spieler Cooking Mama spielt, dann mutiert er zum Koch. Natürlich.........
Dahinter steckt natürlich auch eine naive Form von extremen Pazifismus, der seinerseits quasi schon wieder durch seine Vehemenz und die Holzhammerpädagogik alles andere als pazifistisch ist. Kriegsspiel wegpädagogisieren, mit allen Mitteln - das ist die Devise. Das das Militär überhaupt thematisiert wird, ist wohl eines der eigentlichen Probleme Werner Hopfs.
BTW: Für Werner Hopf gilt (wie für seine Gesinnungsgenossen) die Devise nomen est gnomen: Eklatante Probleme mit dem Namen des Kritikobjektes, "falsche" (besser: inadäquate) Genrezuordnungen u./o. Inhaltsbeschreibungen u.ä. - in diesem Fall deutlich hörbare Artikulationsprobleme bzgl. des Namens "Call of Duty" - sind im Regelfall ein signifikantes Indiz dafür, dass der Kritiker sich mit dem Kritisierten Objekt nicht o. nicht hinreichend auseinandergesetzt hat, also keine Ahnung von der Thematik hat. Ich erinnere da an Werner Glogauer, der z.B. Mortal Kombat und Resident Evil zu Egoshootern deklarierte oder an Stell des Namens Quake für das Spiel Quakedas Spiel Das Verhängnis nannte. Auch zu erinnern wäre da an Christian Pfeiffer, der in dem TV-Format "Hart aber Fair" World of Warcraft als Strategiespiel bezeichnete, in dem die Spieler mit modernen Armeen gegeneinander kämpfen.

Joachim Herrmann:
"Das kann kein Freizeitvergnügen sein, andere Menschen zu ermordern. Das hat es im Altertum gegeben, dass man da begeistert im römischen Zirkus zugeschaut hat, wenn sich die Gladiatoren gegenseitig erstochen haben. Das war eigentlich im Humanismus, in der Aufklärung überwunden. Wir können nicht wieder in derartig archaische Zeiten zurückfallen."
Das Gleiche Problem, wie bei den beiden anderen Exemplaren. Eine eklatane (und für diese Art von Demagogie typische) Unfähigkeit zur Trennung von Fiktion und Realität. Hier wird virtuelle Gewalt nicht nur implizit, sondern konkret mit realer Gewalt gleichgestellt.
Aber das Kennen wir ja... ich erinnere hier nur an seine absurden Afrikaäußerungen (die aus semantisch und syntaktisch extrem defizitär waren - im Beitrag unmittelbar vor diesem finden).

Das alles läßt bei diesen drei Personen tief blicken und ist generell typisch für die Spieleantagonisten.

Und dann bietet der Beitrag natürlich noch andere nette Aspekte, die wir von Rainer Fromm und Co. schon kennen:
Die dekontextualisierte Präsentation von Gewaltdarstellungen, so arrangiert, dass sie wie der einzige, der dominante Spielinhalt wirken - da lohnt es sich imemr wieder zu erwähnen, dass man auch aus G. Grass Die Blechtrommel einen Kinderponro zusammenschneiden kann, wenn man nur die entsprechenden Szenen dekontextualisiert aneinanderreiht.
Aber man kann diesen falschen Eindruck ja auch noch schön verstärken, nämlich durch verfälschende Kommentare, z.B. dass z.B. Call of Duty 4: Modern Warfare Massenerschiessungen den Spielspaß erhöhen würden, wobei diese Aussage dann so inszeniert wird, als ob es im Spiel quasi wahllos dazu kommen würde und man dabei noch netterweise impliziert, der Spieler sei vielleicht sogar u.U. selbst der Täter. Dass diese Erschiessungen in der Komposition des Spieles kritisiert werden, u.a., weil man ihnen untätig zuschauen muss, wird dann nicht erwähnt.
Ja und dann natürlich noch die überaus freundliche Vorgehensweise, dem Publikum bestimmte Szenen aus Spielen nicht zu zeigen, weil diese zu brutal seien, wohl wissend, dass die eigentliche Szene so profan ist, dass sie niemanden wirklich aufregen dürfte (insbesondere nicht, wenn sie im Kontext präsentiert würde - aber den lästt man ja lieber weg) und wohl wissend, dass die Bilder, die sich der Zuschauer in seinem Geiste bildet, u.U. viel schlimmer sind, als alles, was man ihm zeigen könnte.

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Hab das gestern auch gesehen, wobei "uns Elke" noch am vernünftigens rüberkam!


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BeitragVerfasst: Mittwoch, 22. April 2009, 16:51 
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Zitat:
Also man hat natürlich den Eindruck, dass sie [Spiele] grausamer geworden sind


dein aussehen aber auch, liebe elke....

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BeitragVerfasst: Samstag, 25. Juli 2009, 19:41 
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Zur heutigen Gamer-Demo:

http://www.youtube.com/watch?v=Rc6CuBoAoE8

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"Es gibt weltweit auch keinen Nachweis, dass Christian Pfeiffer sinnvoll ist."
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BeitragVerfasst: Samstag, 25. Juli 2009, 19:44 
Uncut-Oldie
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LiquidSnakE hat geschrieben:


Danke ich hatte grade gegessen und nun bei dem Bericht :kotz:

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BeitragVerfasst: Donnerstag, 10. Dezember 2009, 12:25 
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Gestern Abend kam auf NTV ein Bericht über Video spiele und ihre Entwickelung, aber was mich sehr verwundert hat - es wurden HAUFENWEISE scenen aus Mortal Kombat 1/3 und Quake 3 die ganze Zeit gezeigt.

Aber im Grunde war es keine Anspielung auf irgendwelche Amokläufer spiele, sondern sie haben einfach Ultima Online, Mortal Kombat und Quake in einen Topf gesteckt.. :respekt:

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BeitragVerfasst: Sonntag, 31. Januar 2010, 18:22 
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Ein vernünftiger Dokumentarfilm über Gewalt in Spielen, der objektiv und sachlich bleibt:"Moral Kombat" (zumindest laut Gamestar, ich hab ihn noch nicht gesehen)

eventuell ist er ja auch für vic von interesse....

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BeitragVerfasst: Sonntag, 31. Januar 2010, 19:29 
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Wenn die GameStar das findet, werden in der Doku Videospiele vermutlich als tolles, neues Medium gelobt, während Gewalt in Spielen verpönt und alle 5 Minuten hervorgehoben wird, dass es bei Shootern ja bloß um die "taktische Komponente" geht... :roll:

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BeitragVerfasst: Sonntag, 31. Januar 2010, 20:31 
Ich habe immer den Längsten
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Habe ich gestern schon gesehen:

Ich warte seit Jahren auf den Film. Mein Urteil ist positiv. Der Film bietet für einen Informierten zwar nichts neues, für ein breiteres, d.h. regelmäßig uninformiertes oder gar nur mit Propaganda gegen Spiele versorgtes Publikum ist er aber ideal (scheitert hierzulande aber wohl leider daran, dass es Englisch ist und kein breiteres Publikum erreichen wird - abseits von bereits Bekehrten), denn der Tenor geht doch deutlich in Richtung pro Spiele.

Dabei wird das ganze natürlich dramatisiert, mit Worten, Bildern und insb. der Musik und auch den Schnitten. Letztere sind besonders gut gesetzt, so werden die absolut irrationalen, dummen, schlichtweg falschen Aussagen der "Spielekiller" - und da bekommt man ja auch mit Jack Thompson und Dave Grossman die üblichen Verdächtigen (die uni sono ganz deutlich machen, dass sie nicht im Ansatz verstehen,d ass Spiele nicht zwangsläufig Kidnerspiele sind) - gekonnt konterkariert.

Besonders Henry Jenkins war mir sympathisch (denn mit H. Jenkins findet sich wohl jemand, der bzgl. der MWF größtenteils mit meiner Perpsektive gleichzuziehen scheint).

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BeitragVerfasst: Donnerstag, 25. August 2011, 02:01 
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Ist zwar schon 5 Tage alt, aber ich hab's erst heute gesehen:

RTL: Gamer sind Freaks, weil sie nicht auf ihr Styling achten. Und das Mädel in dem Video ist der lebende Beweis dafür, dass für ein Studium keinerlei Intelligenz notwendig ist.

Wirklich lustig ist aber, dass RTL der Bericht scheinbar selbst unangenehm ist, weshalb sie die Entfernung des Beitrags von Seiten wie YouTube erzwingen (weshalb das oben verlinkte Video vielleicht nicht mehr existiert, wenn ihr es aufruft - in diesem Fall einfach nach "rtl explosiv gamescom" suchen). Allerdings ist das Internet eine Bitch, denn wie Elefanten vergisst es nie... ^^

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BeitragVerfasst: Donnerstag, 25. August 2011, 06:47 
チタンの拳
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LiquidSnakE hat geschrieben:
Ist zwar schon 5 Tage alt, aber ich hab's erst heute gesehen:

RTL: Gamer sind Freaks, weil sie nicht auf ihr Styling achten. Und das Mädel in dem Video ist der lebende Beweis dafür, dass für ein Studium keinerlei Intelligenz notwendig ist.

Wirklich lustig ist aber, dass RTL der Bericht scheinbar selbst unangenehm ist, weshalb sie die Entfernung des Beitrags von Seiten wie YouTube erzwingen (weshalb das oben verlinkte Video vielleicht nicht mehr existiert, wenn ihr es aufruft - in diesem Fall einfach nach "rtl explosiv gamescom" suchen). Allerdings ist das Internet eine Bitch, denn wie Elefanten vergisst es nie... ^^

Wurde hier schon angeprochen :wink:

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BeitragVerfasst: Montag, 1. Februar 2016, 07:51 
Uncut-Oldie
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Seit langen mal wieder was zu Thema "Killerspiele" im TV
https://presseportal.zdf.de/pm/killersp ... t-beginnt/

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