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 Betreff des Beitrags: Re: GameStar...wozu noch?
BeitragVerfasst: Freitag, 12. März 2010, 21:19 
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Kaysa hat geschrieben:
Man konnte einfach nie NIEEEE die Füße von der Leiche sehn! xD

Es gibt sie also doch: Die Nekro-Podophilen. :blueeye:

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 Betreff des Beitrags: Re: GameStar...wozu noch?
BeitragVerfasst: Freitag, 12. März 2010, 21:40 
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JasonVoorhees hat geschrieben:
Kaysa hat geschrieben:
Man konnte einfach nie NIEEEE die Füße von der Leiche sehn! xD

Es gibt sie also doch: Die Nekro-Podophilen. :blueeye:


Müsste es nicht Pedophile heissen? Ich glaube doch schon, oder? Da fällt einem doch erst auf, was es für interessante Reaktionen geben dürfte, wenn man sich in akademischen Kreisen als Fußfetischist outet. :blueeye:

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 Betreff des Beitrags: Re: GameStar...wozu noch?
BeitragVerfasst: Freitag, 12. März 2010, 21:54 
Boardbitch

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Ja man hat bei Doom immer nur das Puploch der Imps gesehen, das hat sich immer mitgedreht ^^


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 Betreff des Beitrags: Re: GameStar...wozu noch?
BeitragVerfasst: Freitag, 12. März 2010, 23:05 
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Pah... zockt mal Last Rites... dann merkt ihr, dass es so besser war. :twisted:

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 Betreff des Beitrags: Re: GameStar...wozu noch?
BeitragVerfasst: Freitag, 29. Juni 2012, 19:32 
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http://www.golem.de/news/axel-springer-konzern-massenentlassungen-bei-computer-bild-werden-ausgesprochen-1206-92871.html

Nicht dass ich das Blatt gelesen hätte, aber somit sind die wohl auch bald am Ende. :respekt:

Ansonsten, hat jemand dieses neue WASD Magazin gekauft, das von der Sueddeutschen stark angepriesen wurde?
http://wasd-magazin.de/
Das Konzept hört sich ja schon gut an, aber 15€ für 200 Seiten sind dann doch schon ne Hausnummer.

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 Betreff des Beitrags: Re: GameStar...wozu noch?
BeitragVerfasst: Freitag, 29. Juni 2012, 19:57 
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Kann mir jemand auch nur EINEN Grund nennen wieso man heute noch für Printmagazine zahlt?

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 Betreff des Beitrags: Re: GameStar...wozu noch?
BeitragVerfasst: Freitag, 29. Juni 2012, 20:10 
Ich habe immer den Längsten
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Vollversionen auf DVDs... :blueeye:

Aber da reichen die auch nur noch den Kelch weiter und wirklich brauchbares ist selten dabei, obwohl unzählige oldies nur darauf warten würden.

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 Betreff des Beitrags: Re: GameStar...wozu noch?
BeitragVerfasst: Freitag, 29. Juni 2012, 20:12 
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Ja gut, ich habe mir ja jetzt selbst erst die PCGames wegen Alpha Protocol geholt. Aber was macht heuit zu Tage zu Zeiten von GameTrailers und Kotaku noch jemand mit diesen dicken, teuren Schutzhüllen für die Vollversionen?

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 Betreff des Beitrags: Re: GameStar...wozu noch?
BeitragVerfasst: Freitag, 29. Juni 2012, 20:30 
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Vicarocha hat geschrieben:
Vollversionen auf DVDs... :blueeye:

Für mich seit jeher der einzige Grund. :blueeye:

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 Betreff des Beitrags: Re: GameStar...wozu noch?
BeitragVerfasst: Freitag, 29. Juni 2012, 21:52 
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Jim hat geschrieben:
Kann mir jemand auch nur EINEN Grund nennen wieso man heute noch für Printmagazine zahlt?

Diese Frage habe ich in eben diesem Forum schon vor 2 oder 3 Jahren gestellt. Unzensierte Informationen, jederzeit und brandaktuell für lau verfügbar vs. Jugendschutz-Zensur und Moral-Zeigefinger in einem kostenpflichtigen deutschen Printmedium (ich beziehe mich auf die angesprochene GameStar), das zum Zeitpunkt seines Erscheinens schon wieder veraltet ist. Ich versteh's nicht.

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 Betreff des Beitrags: Re: GameStar...wozu noch?
BeitragVerfasst: Samstag, 30. Juni 2012, 16:12 
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LiquidSnakE hat geschrieben:
Diese Frage habe ich in eben diesem Forum schon vor 2 oder 3 Jahren gestellt. Unzensierte Informationen, jederzeit und brandaktuell für lau verfügbar vs. Jugendschutz-Zensur und Moral-Zeigefinger in einem kostenpflichtigen deutschen Printmedium (ich beziehe mich auf die angesprochene GameStar), das zum Zeitpunkt seines Erscheinens schon wieder veraltet ist. Ich versteh's nicht.

Ist das echt so lange her? Wie dem auch sei, ich habe damals ein paar Gründe genannt, und die haben sich nicht geändert. Printmagazine sind für mich unersetzlich. Wer alles nur mehr virtuell, flüchtig und temporär haben will, gerne. Aber von "Spielesammlern" würde ich was anderes erwarten.

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 Betreff des Beitrags: Re: GameStar...wozu noch?
BeitragVerfasst: Samstag, 30. Juni 2012, 20:06 
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Was mich am Spiele-Printjournalismus am meisten frustriert, ist dass dort scheinbar noch genau dieselben Pappnasen an den Tastaturen sitzen, wie noch vor 15 Jahren. Ich habe es schon einmal geschrieben, und schreibe es gerne nochmal: Der Stil der meisten Magazine ist (und war schon immer) nichts als peinlich: Ein ewiger Recycling-Zyklus aus schal-humorigen Überschriften, schiefen Metaphern und Wortspielen, bei denen sich sogar die Men's Health-Redaktion fremdschämen würde.
Nenn mir mal einer ein Magazin in Deutschland, das sich trauen würde stilistisch und inhaltlich richtig gegen den Strich zu bürsten, und das von der Qualität des Humors an ZeroPunctuation oder den AVGN ranreichen würde. :roll:

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 Betreff des Beitrags: Re: GameStar...wozu noch?
BeitragVerfasst: Samstag, 30. Juni 2012, 20:20 
WikiSlave
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RipvanWinkle hat geschrieben:
Was mich am Spiele-Printjournalismus am meisten frustriert, ist dass dort scheinbar noch genau dieselben Pappnasen an den Tastaturen sitzen, wie noch vor 15 Jahren.

Leute, die Erfahrung haben und sich mit der Materie auskennen? 8)

RipvanWinkle hat geschrieben:
Nenn mir mal einer ein Magazin in Deutschland, das sich trauen würde stilistisch und inhaltlich richtig gegen den Strich zu bürsten, und das von der Qualität des Humors an ZeroPunctuation oder den AVGN ranreichen würde. :roll:

Das ist wieder reine Geschmackssache. Ich finde den AVGN so lustig und unterhaltsam wie Mario Barths Hämorrhoiden, und Zero Punctuation lebt vom Gimmick, daß der Typ so redet wie Typen, denen man gern in die Schnauze hauen möchte.

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 Betreff des Beitrags: Re: GameStar...wozu noch?
BeitragVerfasst: Samstag, 30. Juni 2012, 20:20 
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RipvanWinkle hat geschrieben:
Was mich am Spiele-Printjournalismus am meisten frustriert, ist dass dort scheinbar noch genau dieselben Pappnasen an den Tastaturen sitzen, wie noch vor 15 Jahren.

Leute, die Erfahrung haben und sich mit der Materie auskennen statt ahnungslosen Leuten, die mit der Playstation angefangen haben zu zocken? 8)

RipvanWinkle hat geschrieben:
Nenn mir mal einer ein Magazin in Deutschland, das sich trauen würde stilistisch und inhaltlich richtig gegen den Strich zu bürsten, und das von der Qualität des Humors an ZeroPunctuation oder den AVGN ranreichen würde. :roll:

Das ist wieder reine Geschmackssache. Ich finde den AVGN so lustig und unterhaltsam wie Mario Barths Hämorrhoiden, und Zero Punctuation lebt vom Gimmick, daß der Typ so redet wie Typen, denen man gern in die Schnauze hauen möchte.

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 Betreff des Beitrags: Re: GameStar...wozu noch?
BeitragVerfasst: Samstag, 30. Juni 2012, 20:26 
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PaulBearer hat geschrieben:
LiquidSnakE hat geschrieben:
Diese Frage habe ich in eben diesem Forum schon vor 2 oder 3 Jahren gestellt. Unzensierte Informationen, jederzeit und brandaktuell für lau verfügbar vs. Jugendschutz-Zensur und Moral-Zeigefinger in einem kostenpflichtigen deutschen Printmedium (ich beziehe mich auf die angesprochene GameStar), das zum Zeitpunkt seines Erscheinens schon wieder veraltet ist. Ich versteh's nicht.

Ist das echt so lange her? Wie dem auch sei, ich habe damals ein paar Gründe genannt, und die haben sich nicht geändert. Printmagazine sind für mich unersetzlich. Wer alles nur mehr virtuell, flüchtig und temporär haben will, gerne. Aber von "Spielesammlern" würde ich was anderes erwarten.

Stimmt, ich erwarte von Birnen auch, dass sie wie Äpfel schmecken. Drecksbirnen.

Will ich alles nur mehr "virtuell, flüchtig und temporär"? Nein. Will ich meine News und Informationen schnell, aktuell, jederzeit global verfügbar, unzensiert, (auf Wunsch) unabhängig und, vor allem, kostenlos? HELL YES!

Wenn für dich "Spielesammler" ewiggestrige Menschen sind, die auf jedwede Art des Fortschritts pfeiffen, den die digitale Revolution mit sich brachte, hast du m.E. den Sinn der Sache nicht verstanden.

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 Betreff des Beitrags: Re: GameStar...wozu noch?
BeitragVerfasst: Sonntag, 1. Juli 2012, 09:38 
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LiquidSnakE hat geschrieben:
Will ich alles nur mehr "virtuell, flüchtig und temporär"? Nein. Will ich meine News und Informationen schnell, aktuell, jederzeit global verfügbar, unzensiert, (auf Wunsch) unabhängig und, vor allem, kostenlos? HELL YES!

Warum nicht - wenn man es gar nicht erträgt, wenn man nicht jede winzige Info zu einem Spiel schon 1 Jahr, sondern erst 11 Monate vor Erscheinen erfährt...
Und was kostenlos ist, ist auch oft (nicht immer, natürlich) nicht viel wert. Wenn man sich die Kommentare auf Spiele-News-Seiten so ansieht, sieht man auch, wieso die so beliebt sind - da loben Vollidioten, die gar keine Ahnung haben und ihre Muttersprache kaum können, die Halbidioten, die fast keine Ahnung haben und ihre Muttersprache durchschnittlich beherrschen, genannt "Autoren"...
Unzensiert und unabhängig? Ob die Seiten nur von Werbung leben oder auch von "Zuwendungen"? Oder sich bei den registrierten Lesern einschleimen müssen, um sie nicht an die zahlreiche Konkurrenz zu verlieren?
Und "jederzeit verfügbar"... die Seiten werden doch dauernd umgebaut, zum Teil auch aufgelöst oder übernommen, da wirst du oft Probleme haben, eine 5 Jahre alte Rezension, an die du dich erinnerst, vollständig wiederzufinden... einen Test von 1990 kann ich dir direkt aus meinem Regal holen, sieht 1:1 noch so aus wie damals... :)

LiquidSnakE hat geschrieben:
Wenn für dich "Spielesammler" ewiggestrige Menschen sind, die auf jedwede Art des Fortschritts pfeiffen, den die digitale Revolution mit sich brachte, hast du m.E. den Sinn der Sache nicht verstanden.

Eher Leute, die nicht alles über Bord werfen und schlechtreden, was sich einfach bewährt hat und Vorteile hat. Zeitschriften auf Papier gehören für mich genauso dazu wie Spiele auf Datenträger in einer Hülle.

Ich sehe gerade, daß die Überschrift des Threads ist "GameStar... wozu noch?" - die fand ich allerdings vor 15 Jahren schon überflüssig. 8)

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 Betreff des Beitrags: Re: GameStar...wozu noch?
BeitragVerfasst: Sonntag, 1. Juli 2012, 10:22 
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Registriert: Freitag, 26. August 2005, 13:46
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PaulBearer hat geschrieben:
Aber von "Spielesammlern" würde ich was anderes erwarten.


Wieso sollte man von Spielesammlern bitte erwarten das sie sich ein an sterbendes Relikt klammern? Oder stapelst du deine Bude mit Magazinen zu wie ein Messy mit Tageszeitungen? Ja, Print hat sich bewährt. Darum hielt er sich auch viele Jahre. Aber Autos fahren nicht mehr mit Kohle, das Grammaphon wurde ersetzt und DSL ist Standard geworden. Dabei haben sich die drei Dinge doch auch vollkommen bewährt. Es hat seinen Grund wieso manche Dinge ersetzt werden - weil sie obsolet geworden sind. Weil jemand etwas besseres erfunden hat. Und die Kanäle des Internets schlagen nun mal in Effizienz JEDES Print Magazin. Die Nachrichten kommen schneller und bei mir Leuten zu einem günstigeren Preis an.
Gute Reviews kriege ich auf GameTrailers präsentiert (und ich bevorzuge 5-10 Minuten konstant nur Gameplay zu sehen tausendfach über Screenshots, die womöglich auch noch von dem Hersteller gestellt werden, weil das Magazin sich selbst keine machen darf, einfach weil aktives Gameplay zu sehen sehr viel aussagekräftiger ist). News kriege ich ziemlich aktuell über Kotaku und das auch noch umfangreicher, als jedes Magazin es jemals könnte. Und Kommentare sind kein Spiegel für den Inhalt einer Seite. Wenn man danach geht dürfte wohl keine einzige größere Website im Netz etwas taugen.

Print ist generell überholt und langsam am sterben und das weiß der Print auch, er versucht sich nur noch so gut wie möglich darzustellen damit er sich so lange über Wasser halten kann wie möglich. Ist ja schön das du dir auch noch Tests von über 20 Jahre alten Spielen durchliest die man auf einer heutigen Kiste wahrscheinlich nicht mal mehr ans Laufen bekommt, aber das ist genau der Punkt... DU tust es. Das Gros der User tut dies nicht. Ich würde sogar fast soweit gehen und sagen: das tut fast niemand. Damit seid ihr in einer zu vernachlässigenden Minderheit. Denn wenn dann eines Tages der gänzlich weg ist habt ihr nur zwei Optionen: auf die Website zu gehen welche euch am besten gefällt um mitzukriegen was noch so läuft oder weiterhin in 20 Jahren alten Mags zu wühlen.

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 Betreff des Beitrags: Re: GameStar...wozu noch?
BeitragVerfasst: Sonntag, 1. Juli 2012, 14:36 
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PaulBearer hat geschrieben:
[...]
Warum nicht - wenn man es gar nicht erträgt, wenn man nicht jede winzige Info zu einem Spiel schon 1 Jahr, sondern erst 11 Monate vor Erscheinen erfährt...

Bitte schließ nicht von dir auf andere. Du brauchst/willst vielleicht keine News und musst nicht immer auf dem neuesten Stand sein - dass es dir daher reicht, in der aktuellsten Ausgabe von GameStar, Maniac und Co. News und Infos zu beziehen, die zum Zeitpunkt der Heft-VÖ schon grob veraltet sind, wundert mich nicht. Ich finde es zwar trotzdem bizarr, dass man für sowas bezahlt, aber gut - ich setze meine Prioritäten eben anders.

PaulBearer hat geschrieben:
Und was kostenlos ist, ist auch oft (nicht immer, natürlich) nicht viel wert. Wenn man sich die Kommentare auf Spiele-News-Seiten so ansieht, sieht man auch, wieso die so beliebt sind - da loben Vollidioten, die gar keine Ahnung haben und ihre Muttersprache kaum können, die Halbidioten, die fast keine Ahnung haben und ihre Muttersprache durchschnittlich beherrschen, genannt "Autoren"...

Stimmt, bei den einschlägigen Gaming-Mags arbeiten lauter Koryphäen, deren glühende Kompetenz uns allen ein Licht in der Finsternis ist... :roll:

Ich erinnere mich gerade an eine Diskussion, die ich mit dir mal über Wertungen geführt habe. Ich hatte damals schon versucht, dir zu erklären, dass die Print-Journalisten auch nur mit Wasser kochen, also keine Halbgötter, sondern normale Gamer wie du und ich sind, die halt mal zu 'nem Vorstellungsgespräch bei einem Verlag gegangen sind und genommen wurden. Viele privaten Blogger im Web haben mehr Ahnung von der Materie - und, nebenbei erwähnt, auch mehr Charisma und einen besseren Stil.

Übrigens haben auch die "tollen" Printmedien mittlerweile alle ein Online-Pendant. Macht sie das in deinen Augen qualitativ schlechter? Ich finde es übrigens (tragi-)komisch, dass Anno 2012 immer noch jemand an die elitäre Stellung der Printmedien glaubt - gerade in Österreich, wo man durch Formate wie der Krone, heute (kennst du als Vorarlberger vielleicht nicht - Wikipedia) oder Österreich (Zeitung) längst eines Besseren hätte belehrt werden müssen.

PaulBearer hat geschrieben:
Unzensiert und unabhängig? Ob die Seiten nur von Werbung leben oder auch von "Zuwendungen"? Oder sich bei den registrierten Lesern einschleimen müssen, um sie nicht an die zahlreiche Konkurrenz zu verlieren?

Unzensiert: Ja, weil du keine deutschen Seiten lesen und dich deren Jugendschutz-Zensur unterwerfen musst. Ich lese deshalb fast ausschließlich englische Seiten - als Bonus erspare ich mir dadurch auch den ständigen Wink mit dem Moral-Zeigefinger (omfg, Gewaltverherrlichung, zu viel Gewalt, Ist so viel Gewalt wirklich nötig?, Muss es wirklich sein, dass man die Gedärme der Gegner sieht?, heul, wein).

Unabhängig: Ja, weil du dir aussuchen kannst, wo und was du liest. Kleine Seiten oder private Blogs sind keine fetten Corporate-Monster wie Gamespot, die Personal entlassen, um Werbedeals aufrecht erhalten zu können.

PaulBearer hat geschrieben:
Und "jederzeit verfügbar"... die Seiten werden doch dauernd umgebaut, zum Teil auch aufgelöst oder übernommen, da wirst du oft Probleme haben, eine 5 Jahre alte Rezension, an die du dich erinnerst, vollständig wiederzufinden... einen Test von 1990 kann ich dir direkt aus meinem Regal holen, sieht 1:1 noch so aus wie damals... :)

Entschuldige, wenn ich das so direkt sage, aber dieses "Argument" ist himmelschreiender Unsinn.

Nichts ist für die Ewigkeit gemacht - auch Papier nicht. Keines deiner Hefte wird heute noch 1:1 so wie vor 20 Jahren aussehen - außer, du lagerst sie in einem temperierten, luftleeren, vor Lichteinfall geschützten Raum. :roll:

Das Internet vergisst allerdings selten. Dank Projekten wie dem Web Archive kann ich mir heute beispielsweise immer noch die GIGA-Website vom Januar 1999 anschauen...

PaulBearer hat geschrieben:
LiquidSnakE hat geschrieben:
Wenn für dich "Spielesammler" ewiggestrige Menschen sind, die auf jedwede Art des Fortschritts pfeiffen, den die digitale Revolution mit sich brachte, hast du m.E. den Sinn der Sache nicht verstanden.

Eher Leute, die nicht alles über Bord werfen und schlechtreden, was sich einfach bewährt hat und Vorteile hat. Zeitschriften auf Papier gehören für mich genauso dazu wie Spiele auf Datenträger in einer Hülle.

"Was sich einfach bewährt hat", wenn ich das schon lese. Würde jeder Innovation ablehnen, weil sich andere Dinge "einfach bewährt haben", könnten wir jetzt nicht miteinander kommunizieren, weil sich die Briefpost schließlich auch einfach bewährt hat - wozu braucht es also Foren, Instant Messaging oder E-Mail? Ich will gar nicht wissen, wo wir heute stünden, würde sich jeder wegern, Fortschritt zu akzeptieren, weil sich andere Dinge "einfach bewährt" haben. Man muss loslassen können, wenn etwas Neues eine Verbesserung zum "Altbewährten" darstellt.

Ich wäre übrigens auch ein Befürworter digitaler Distribution, würde sie eine Verbesserung darstellen - dem ist aber nicht so. Ich treffe diese Feststellung so neutral wie möglich - digitale Distribution, wie sie heute üblich ist, stellt zumindest für den Verbraucher keine Verbesserung dar. Beim Thema Print vs. Online hast du aber bislang nur emotional argumentiert, weshalb ich deine Worte vielleicht ernster nehme, als ich sollte. Der Kern deiner Aussage ist: Ich habe immer Print-Mags gekauft, ich will auch weiterhin meine Print-Mags haben, weil's mich an die gute, alte Zeit erinnert. Wie der alte Kaufmannsladen an der Ecke, den du seit deiner Kindheit kennst und der nun Gefahr läuft, von einem Supermarkt verdrängt zu werden. Irrational, ja, aber aus diesem Blickwinkel plausibel. Ich muss Printmedien nicht "schlechtreden", wie du sagst - es reicht, auf ihre überdeutlichen Nachteile hinzuweisen. Und du hast absolut nichts getan, um dies in irgendeiner Form - anders als emotional - zu kontern.

(Randbemerkung: Ich identifiziere mich mit deinem Begriff eines "Spielesammlers" überhaupt nicht. Ich sammle nicht, weil es "Tradition" oder Gewohnheit ist, sondern weil es mir selbst Freude bereitet und ich keinen Gewinn darin sehe, Spiele wieder zu verkaufen, da ich Klassiker gerne auch nach Jahren noch einmal spiele. Allerdings habe ich schon immer auf die Gefahren der rosaroten Nostalgiebrille hingewiesen und bin stets bemüht, mich davon zu distanzieren - eventuell ist das der Hauptunterschied.)

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 Betreff des Beitrags: Re: GameStar...wozu noch?
BeitragVerfasst: Montag, 2. Juli 2012, 11:18 
WikiSlave
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Registriert: Freitag, 26. August 2005, 00:55
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Also, um das klarzustellen... ich ignoriere das Internet auch nicht, wenn es um Spiele-News geht, ich lasse mich auch gerne von verschiedenen Quellen informieren, ich höre sogar Podcasts* (naja, zwei, die mit Spielen zu tun haben, und die sind beide die Podcasts der M!Games).

Es mag sein, daß Nostalgie eine Rolle spielt, wahrscheinlich sogar eine große. Aber nicht nur das. Ich liebe elektronische Geräte und Gadgets und habe einen Berg an zimelich sinnlosen angesammelt, aber es ist für mich auch ein unschönes Gefühl, wenn man in allen Bereichen vom Internet abhängig ist. Wenn die Chinesen mal die EMP-Bombe werfen... na, auch sonst. Ich gehe gern in den Supermarkt, lese Zeitschriften und blättere in einem Versandhauskatalog. Man hat was in der Hand, und Qualitätskontrolle ist meistens nicht komplett abwesend.

Und die Qualität ist bei guten Printmedien doch was anderes als auf vielen Webseiten, wo scheinbar jeder Hauptschulabbrecher seinen Müll veröffentlichen kann. Nein, man muß nicht Germanistik und Publizistik studiert haben, um gut schreiben zu können. Aber was da oft an Fehlern und Ahnungslosigkeiten produziert wird... wenn jemand seit 10 Jahren Fachjournalist ist, oder seit 25 Jahren wie ein Heinrich Lenhardt (wobei ich seinen Stil gar nicht besonders mag), und Geld da ist für einen Korrekturleser, passiert sowas einfach nicht. Für ästhetisch denkende Menschen ist, finde ich, sowieso ein anständiges, flexibles Layout in einem Printmagazin nicht zu ersetzen. Das geht im Online-Bereich gar nicht, wo man x verschiedene Geräte und Auflösungen berücksichtigen muß.

Die GIGA-Seite von 1999 ist übrigens auch alles andere als vollständig, da fehlen schon bei direkten internen Links von der Startseite die Grafiken. Und alles ist schön von 404-Fehlermeldungen eingerahmt... naja, kein großer Verlust. 8)

*Wer hat überhaupt dieses beschissene Wort durchgesetzt, jedes Mal, wenn man "Podcast" sagt oder schreibt, macht man doch Werbung für Apple... leider hat es sich eben durchgesetzt, z.B. "Audiocast" würde mir viel besser gefallen.

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 Betreff des Beitrags: Re: GameStar...wozu noch?
BeitragVerfasst: Montag, 2. Juli 2012, 12:52 
Ich habe immer den Längsten
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Registriert: Freitag, 26. August 2005, 12:36
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... ich meine, dass du die Printmagazine ganz schön verklärst. :blueeye:
Ungeachtet dessen sind die aktuellen Manifestationen in der Branche m.E. auch nicht mit denen z.B. Anfang der 1990er zu vergleichen, aber da ist u.U. auch bei mir eine gehörige Portion Nostalgie mit im Spiel: Eine ASM, Video Games, Power Play oder TOTAL! hatten einfach einen ganz anderen Charme, mehr Witz, ein deutlich ansprechenderes layout (ich bekomme von sämtlichen deutschsprachigen Magazinen, die aktuell auf dem Markt sind, Augenkrebs), wirkte insg. sympathischer, war besser geschrieben, (in der damaligen Zeit) informativer etc., aber der Markt war auch ein ganz anderer. Ich kann es durchaus verstehen, wenn jmd. gerne in diesen alten Blättern schmökert, kann mir aber nicht vorstellen, dass das jmd., der diese alten Magazine kennt, mit heutigen Magazinen in 20 Jahren auch noch machen würde.

P.S.: Der AVGN ist großartig! Die Zero Punctuation ist allerdings tatsächlich mit der größte Mist, den ich mir überhaupt vorstellen kann (kein Wunder, dass in diesem Umfeld so eine Scheisse wie Extra Credits entstanden ist...).

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BeitragVerfasst: Montag, 2. Juli 2012, 12:57 
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Vicarocha hat geschrieben:
P.S.: Der AVGN ist großartig! Die Zero Punctuation ist allerdings tatsächlich mit der größte Mist, den ich mir überhaupt vorstellen kann (kein Wunder, dass in diesem Umfeld so eine Scheisse wie Extra Credits entstanden ist...).


:respekt:

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 Betreff des Beitrags: Re: GameStar...wozu noch?
BeitragVerfasst: Montag, 2. Juli 2012, 13:31 
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Zitat:
Wenn die Chinesen mal die EMP-Bombe werfen...


Dein Papier ist genauso am Sack wenn das Napalm kommt.

Zitat:
Qualitätskontrolle ist meistens nicht komplett abwesend.


Ist sie das zwangsläufig in Onlineredaktionen? Ich lese z.B. ausschließlich Kotaku und schaue im Grunde ausschließlich GameTrailers - von einem journalistischem Standpunkt aus find ich die selten schlechter als die deutschen Magazine, die mir noch so manchmal in die Hände fallen. Vielleicht hab ich da auch nicht die "richtigen" Qualtiätsansprüche, aber das was da so in den Magazinen gedruckt ist keine preisverdächtige Prosa. Nicht mal im Ansatz.

Zitat:
Und die Qualität ist bei guten Printmedien doch was anderes als auf vielen Webseiten, wo scheinbar jeder Hauptschulabbrecher seinen Müll veröffentlichen kann


Ich erinnere noch mal an gern an eine Anzeige aus der "guten, alten" PC Player, wo Schreiberlinge gesucht wurden. Studium oder ähnliches war nicht nötig.
Aber auch sonst, siehe oben. Das was in den Magazinen steht empfinde ich als reiner Konsument keinen Deut besser als das was ich auf einer ordentlichen Seite dargeboten kriege. Von den anderen bereits genannten Vorteilen (Zeit, Erreichbarkeit und Aktualität der Nachrichten) eben ganz zu schweigen.

Zitat:
aber der Markt war auch ein ganz andere


Und das ist der springende Punkt. Der Markt und auch der Informationsfluss haben sich doch in den letzten Jahren vollkommen umgekrempelt. Was gabs denn "damals" für Alternativen zu den Zeitschriften? Genau, gar keine. Damals wären solche Seiten wie es sie heute gibt doch noch gar nicht realisierbar gewesen und der Markt hat sich ne ganz dicke Ecke geöffnet.


Zitat:
Der AVGN ist großartig! Die Zero Punctuation ist allerdings tatsächlich mit der größte Mist, den ich mir überhaupt vorstellen kann


Die sind als ernsthafte Reviews beide ziemlich scheiße und in Punkte Unterhaltungswert haben sie auch nur ein einziges Gimmick (auch wenn ich Croshaw inzwischen wesentlich mehr schätze als den AVGN. Zum einen war das schnelle Reden von Yathzee für mich nie eben das Gimmick was mir Spaß gemacht hat sondern die Formulierungen und die Videos (das schnelle sprechen war nur Training, inzwischen hört sich das für mich wie normale Geschwindigkeit an), wohingegen sich der Nerd inzwischen so tot gelaufen hat wie die Kombo Burton-Depp und inzwischen auch noch genauso spannend und lustig ist).

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ich fürcht es wird noch dauern lang
und wage kaum daran zu glauben -
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 Betreff des Beitrags: Re: GameStar...wozu noch?
BeitragVerfasst: Montag, 2. Juli 2012, 13:42 
Ich habe immer den Längsten
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Jim hat geschrieben:
Die sind als ernsthafte Reviews beide ziemlich scheiße und in Punkte Unterhaltungswert haben sie auch nur ein einziges Gimmick (auch wenn ich Croshaw inzwischen wesentlich mehr schätze als den AVGN. Zum einen war das schnelle Reden von Yathzee für mich nie eben das Gimmick was mir Spaß gemacht hat sondern die Formulierungen und die Videos (das schnelle sprechen war nur Training, inzwischen hört sich das für mich wie normale Geschwindigkeit an), wohingegen sich der Nerd inzwischen so tot gelaufen hat wie die Kombo Burton-Depp und inzwischen auch noch genauso spannend und lustig ist).

ZP ist ja nicht (nur) wegen des "schnellen" Redens unerträglich (die Tonlage ist da m.E. das eigentliche Problem... die ist mir zu hochfrequent, davon bluten mir die Ohren), gerade die "Formulierungen", ja den gesamten Inhalt finde ich einfach beschissen, absolut nicht witzig (und entsprechend nicht unterhaltsam), ohne auch nur den Hauch von Identifikationspotenzial für mich (kein Wunder, dass LiquidSnake den so mag... :blueeye:) etc., während ich mir den Nerd immer wieder angucken kann, ohne dass er mich langweilt. :respekt:

Aber solche Geschmacksfragen sind hier ja nicht das Thema. ;-)

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 Betreff des Beitrags: Re: GameStar...wozu noch?
BeitragVerfasst: Montag, 2. Juli 2012, 15:11 
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Beiträge: 1300
Es ist immer amüsant zu sehen, wenn der Nerd den letzten NES-Abschaum zockt, vor allem die unlizensierten Bible Games waren ein großer Spaß.

Richtig gut wird es aber, wenn er ernster an die Sache geht und dabei aus dem Nähkästchen plaudert. Vor allem sein subjektiver Castlevania-Rückblick steckt voller Herzblut und Erinnerungen.

Teil 1:
http://www.youtube.com/watch?v=Hfo6hoN0 ... r_embedded

Teil 2:
http://www.youtube.com/watch?v=UrLdIiW6 ... r_embedded

Teil 3:
http://www.youtube.com/watch?v=4C0xI41R ... r_embedded

Teil 4:
http://www.youtube.com/watch?v=sSoQWmcr ... r_embedded

Wärmstens zu empfehlen, vor allem, wenn man etwas für die Reihe übrig hat.

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 Betreff des Beitrags: Re: GameStar...wozu noch?
BeitragVerfasst: Montag, 2. Juli 2012, 17:29 
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PaulBearer hat geschrieben:
Aber von "Spielesammlern" würde ich was anderes erwarten.

Ach? Also ich erwarte von Spielesammlern, dass sie Spiele sammeln. :mrgreen:

Wird noch interessant zu sehen, ob allgemein Zeitungen für Geld auf Tablets eine Chance haben. Da könnten dann die Spielezeitschriften vielleicht eine Chance haben. Die alten Hasen können ja das PDF dann durch ihren Drucker jagen, dann wären nicht nur CDU Leute Internetausdrucker. Ansonsten sehe ich da zukünftig auch nur die Versenkung nahen, bzw. das stetige Ausdünnen der Angebote auf wenige Anbieter. Wobei ich da auch keine Träne nachweinen werde.

Frage mich eh wie so die monatlichen/jährlichen Einnahmen bei einem Printmagazin und einem "qualitativ gleichwertigen" Onlinemagazin sind. War bei den Printmagazinen sicher schon mal besser als zur Zeit.
Vielleicht sind die alten Redakteure und Bosse in Entscheidungsgewalt nicht bereit ihr lang gehegtes Kind aufzugeben und auf Online zu setzen.

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 Betreff des Beitrags: Re: GameStar...wozu noch?
BeitragVerfasst: Dienstag, 3. Juli 2012, 09:38 
WikiSlave
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LIH hat geschrieben:
Wird noch interessant zu sehen, ob allgemein Zeitungen für Geld auf Tablets eine Chance haben. Da könnten dann die Spielezeitschriften vielleicht eine Chance haben.

Da sehe ich das große Problem (für die Herausgeber): Raubkopien. Klar wird das DRM-gesichert, aber genau wie bei Spielen wird früher oder noch früher :) alles geknackt. Wenn man dann eine Zeitschrift nur mehr als Download rausbringt (was einiges an Kosten spart), dann aber 80% der Leser nicht dafür bezahlen, kann man eventuell auch nicht mehr Geld verdienen als jetzt.

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 Betreff des Beitrags: Re: GameStar...wozu noch?
BeitragVerfasst: Dienstag, 3. Juli 2012, 10:27 
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Registriert: Freitag, 26. August 2005, 13:46
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Klar waren damals die Einnahmen deutlich "besser". Aber damals haben auch die Journalisten noch eine gute Spur mehr verdient als sie es heute tun.

UNd warum sollten Raubkopien bei Zeitschriften ein größeres Problem werden als sie es jetzt schon sind? Man findet doch direkt nach Release nahezu jedes Magazin als hochwertigen PDF Scan im Internet. Mit Comics ist es übrigens das Gleiche. Da gibts wie bei den Videospielen ganze Gruppen die sich darauf eingeschossen haben. Ich glaube kaum das die Raubkopien da drastisch zu nehmen werden, denn geben tuts die jetzt auch schon und viel komfortabler für den ziehenden Piraten kann es eigentlich kaum noch werden.

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 Betreff des Beitrags: Re: GameStar...wozu noch?
BeitragVerfasst: Montag, 9. Juli 2012, 07:25 
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Registriert: Freitag, 4. Mai 2012, 11:05
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LIH hat geschrieben:
Ansonsten, hat jemand dieses neue WASD Magazin gekauft, das von der Sueddeutschen stark angepriesen wurde?
http://wasd-magazin.de/
Das Konzept hört sich ja schon gut an, aber 15€ für 200 Seiten sind dann doch schon ne Hausnummer.


Ja ich habe es und auch gelesen.
Ist halt nicht mit einer normalen Spielezeitschrift zu vergleichen, sondern eher wie eine gedruckte Sammlung von Blog-Einträgen die sich in ein übergeordnetes Thema einordnen lassen. (in der ersten Ausgabe halt "Trash Games".

Da es scheinbar keine festen Redakteure gibt sondern jeder Beitrag von einem anderen "Gast" beigesteuert wurde (angefangen bei diversen Game-Bloggern, über Redakteure/Journalisten (Gamestar, SZ, ZDF, ARTE) bis hin zu "Biologiestudentin die irgendwie nen Zugang zu Games hat") ist die Art wie sie geschrieben sind recht abwechslungsreich.
Ob einem das gefällt oder nicht ist natürlich Geschmacksfrage, mir hat es in der Mehrzahl ganz gut gefallen.
Es gab einige Beiträge die waren wirklich genial, vor allem im „Hauptteil“ der sich wie gesagt um Trash dreht. Das beginnt mit ganz ernst gemeinten Beiträgen die sich darum drehen ob sich das Trash-Prinzip vom Film überhaupt auf ein Spiel übertragen lässt. Dazu kommen einige Erfahrungsberichte a la „Ich und Spielekatastrophe XY“, sowie auch ein Interview mit jemanden der es sich zur Aufgabe gemacht hat schlechte Spiele zu sammeln.
Ein anderer Beitrag versucht hingegen den Android-App-Store anhand Dantes „Göttlicher Komödie“ den einzelnen Kreisen der Hölle zuzuordnen.
Es gibt eine Übersicht über Filme in denen Videospiele die Hauptrolle spielen (fällt aber eher dürftig aus) und einen Beitrag darüber das man bei Astroidds früher nie die 100.000 Punkte erreichen konnte weil der Automat nach 99.950 wieder auf 0 zurückschaltete.
Und ein Beitrag zum „E.T.“-Spiel darf beim Thema Trash natürlich auch nicht fehlen.

Der nächste Teil sind dann die Spiele „Tests“.
Tja, hier lässt man nen Sportreporter Battlefield 3 „testen“. Das Ergebnis fällt entsprechend aus…
An bekannteren Spielen gibt’s dann noch Crysis 2, Kane & Lynch 2 und Deus Ex HR, die Tests sind ganz gut geschrieben (besonders der von Crysis 2), über die Einschätzungen lässt sich natürlich streiten. Getreu dem Motto der Ausgabe sind es meist eher Verrisse.
Der Rest beschäftigt sich mit totalen Indie-Games von denen ich noch nie etwas gehört habe. Bei einem muss man eine Oma über einen Friedhof führen…
Genial ist hingegen noch der Test zu Landwirtschaftssimulator. *g*

Zum Schluss gibt’s dann im dritten Teil „Spielwiese“ noch ein paar freie Artikel.
Einer mokiert sich über die anhaltenden Gräben zwischen den Gamern. (früher versch. Heimcomputer, heute Computer vs. Konsole)
Einer darüber das bei Civilization die Landmächte Vorteile gegenüber den Seemächten hätten, wo sämtliche Erfahrungen doch zeigten das in Wirklichkeit die Seemächte größeren geopolitischen Einfluss hätten. (der Beitrag kommt natürlich von einem Politologen)

Ja, so ziemlich in der Mitte gibt es natürlich (für ein Kulturmagazin scheinbar einfach Pflicht) auch noch eine Fotostrecke.


Fazit?
Es ist halt, wie man es auch wollte, kein Spielemagazin, sondern ein Kulturmagazin über Spiele.
Ein Gesamtfazit lässt sich für mich dabei kaum ziehen, da jeder Text so ein bisschen sein eigenes Ding macht und alles von irgendwelchen Leuten kommt kann man nirgendwo sagen dies oder jenes ist jetzt der Stil des Heftes. Man kann eigentlich nur jeden Beitrag für sich bewerten.

Es ist komisch, ich hatte auf jeden Fall manches Mal das Gefühl das der ein oder andere Artikel lieber im Internet geblieben wäre, sei es nun als Blogeintrag oder manche sogar nur als etwas umfangreicheres Foren-Posting.

Trotzdem bereue ich den Kauf nicht. Die wirklich guten und interessanten Beiträge waren das Geld allemal Wert.

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www.anime-ronin.de

...in aufwendigen Studien sind wir zu folgendem, sensationellen Ergebnis gekommen:


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 Betreff des Beitrags: Re: GameStar...wozu noch?
BeitragVerfasst: Mittwoch, 12. März 2014, 10:49 
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Beiträge: 1779
Zur Abwechslung mal Fabian Sigismund und dieser David von GIGA (ehemals) über Spielejournalismus, gekaufte Wertungen, die Zukunft des Print usw.
Gamestar, GIGA & Co: Wie sind die Spielemagazine wirklich? - Teil 1
Gekaufte Wertungen??! Spielemagazine im Talk mit Fabian - Teil 2

Vielleicht nicht ganz so ausführlich wie ich mir das gedacht habe, aber doch ganz interessant und nun mal mit 2 Typen, die sich damit auskennen. Wobei man denen glatt nachsagen könnte, dass sie in ihrer Position den klassischen Printmagazinen auch keine Zukunft geben wollen.

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 Betreff des Beitrags: Re: GameStar...wozu noch?
BeitragVerfasst: Mittwoch, 12. März 2014, 12:23 
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LIH hat geschrieben:
Wobei man denen glatt nachsagen könnte, dass sie in ihrer Position den klassischen Printmagazinen auch keine Zukunft geben wollen.


Will ich ihnen mal nich vorwerfen. Ich bin ehrlich gesagt schon verwundert das die Printmags sich so zahlreich bis jetzt noch halten. Es ist mir unbegreiflich wie das möglich ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: GameStar...wozu noch?
BeitragVerfasst: Dienstag, 15. April 2014, 21:35 

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Das Ganze aus der Sicht der GameStar:

Sind Wertungen gekauft?
Droht GameStar das Ende?

Im zweiten Video wird auch ein wenig über die Zukunft der Printmagazine geredet. Ich habe die GameStar zwar noch abonniert, da ich immer noch lieber ein Heft in den Händen halte, werde das aber aus Zeitgründen auch bald beenden. Wenigstens haben sie den Wandel der Zeit nicht verschlafen und bieten schon seit einiger Zeit neben zusätzlichem Online-Content auch das Heft als App an.

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 Betreff des Beitrags: Re: GameStar...wozu noch?
BeitragVerfasst: Freitag, 18. April 2014, 12:48 
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Tommy hat geschrieben:
Das Ganze aus der Sicht der GameStar:

Sind Wertungen gekauft?
Droht GameStar das Ende?

Im zweiten Video wird auch ein wenig über die Zukunft der Printmagazine geredet. Ich habe die GameStar zwar noch abonniert, da ich immer noch lieber ein Heft in den Händen halte, werde das aber aus Zeitgründen auch bald beenden. Wenigstens haben sie den Wandel der Zeit nicht verschlafen und bieten schon seit einiger Zeit neben zusätzlichem Online-Content auch das Heft als App an.

Da fühlen die sich also endlich mal dazu getrieben etwas transparenter und offener mit dem Kunden umzugehen, ein längst überfälliger Schritt. Wie im ersten Video schon in den Kommentaren steht glaube ich denen aber nicht, dass sie noch nie nie nie überhaupt nur ein Angebot gekriegt haben bezüglich exklusiver Zugriff, oder sonstwas für bessere Wertung. Natürlich könnten sie das Unternehmen nicht nennen und falls sie wirklich mal gekauft wurden könnten sie das unter keinen Umständen jemals zugeben.

Ich habe aber Zweifel, dass ein Printmagazin quasi als pdf eine Chance hat. Liegt doch nicht an dem Medium an sich warum diese Zeitschriften stetig an Kunden verlieren.

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 Betreff des Beitrags: Re: GameStar...wozu noch?
BeitragVerfasst: Freitag, 18. April 2014, 15:26 
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LIH hat geschrieben:
Wie im ersten Video schon in den Kommentaren steht glaube ich denen aber nicht, dass sie noch nie nie nie überhaupt nur ein Angebot gekriegt haben bezüglich exklusiver Zugriff, oder sonstwas für bessere Wertung. Natürlich könnten sie das Unternehmen nicht nennen und falls sie wirklich mal gekauft wurden könnten sie das unter keinen Umständen jemals zugeben.


Was diese Sache angeht geh ich ausnahmsweise mit Jim Sterling konform: wenn das jemals geschehen sollte, hätte der Redakteur dem man das Angebot unterbreitet etwas viel wertvolleres in der Hand als das was man ihm als Lohn anbietet.


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 Betreff des Beitrags: Re: GameStar...wozu noch?
BeitragVerfasst: Montag, 21. April 2014, 11:40 
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Registriert: Donnerstag, 1. Juli 2010, 07:49
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100%Milk hat geschrieben:
Was diese Sache angeht geh ich ausnahmsweise mit Jim Sterling konform: wenn das jemals geschehen sollte, hätte der Redakteur dem man das Angebot unterbreitet etwas viel wertvolleres in der Hand als das was man ihm als Lohn anbietet.

Na so plakativ stelle ich mir das auch nicht vor. Solche Dinge verlaufen ja filigran im Hintergrund. Es kann ja auch darum gehen überhaupt einen Artikel zu einem Spiel zu machen, anstatt wegen Desinteresse gar nicht darüber zu reden.
Fabian Sigismund hatte ja in seinem Video schon über Shellshock Nam 67 und Homefront geredet, bei dem die Redaktion zumindest mal hinterfragt hat, was er da wertet. Und dann steht eben die Sache mit Gothic 3 im Raum, wo wohl massive Bugs im Test übersehen wurden.

Ich sag ja nicht, dass die Gamestar oder irgend eine andere Zeitschrift für eine Wertung direkt gekauft wurde, aber es gibt einfach gegenseitige Abhängigkeiten auf die nicht so richtig eingegangen wird. Und dass in dem Zusammenhang eben nie ein Angebot eingegangen ist glaube ich eben nicht.
Selbst in der "normalen" Presse sind solche Sachen ja nicht unbekannt und mit gesponserten Artikel haben da auch schon umstrittene Praktiken den Einzug gemacht.

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 Betreff des Beitrags: Re: GameStar...wozu noch?
BeitragVerfasst: Montag, 21. April 2014, 20:53 
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Aber überlegen wir doch erstmal wie schon direkt publik gemacht wurde das Ubisoft neulich Nexus Tablets mit Unterlagen/Grafiken/Infos zu Watch Dogs an Redakteure gegeben hatte. Schon grabs groß Trubel im Internet, Ubisoft würde ja die Repoter schmieren (weil ein Multimillionenkonzern 300$ Tablets an ne kleien Gruppe Leute rausgegeben hatte, die vollgestopft waren mti PR Material). Oder wie groß aufgebauscht die Microsoft Klausel für YouTuber wurde. Gegenseitige Abhängigkeiten: klar. Natürlich sind die vorhanden, so funktioniert das Ganze natürlich. An direkte Schmiere, oder auch nur etwas Vergleichbares, glaube ich hier aber nicht.


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 Betreff des Beitrags: Re: GameStar...wozu noch?
BeitragVerfasst: Montag, 21. April 2014, 21:45 
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Obwohl ich selbst für diverse Medien Reviews gemacht habe (die natürlich in keiner Relation zu GameStar und Co. stehen, so jenseitig bin ich dann doch nicht :mrgreen: ) kann ich nur wiederholen, was ich seit Jahren predige: Wer, wie ein blindes Schaf, einer Stimme folgt, die einem "5/10" oder "unbedingt kaufen!" ins Ohr flüstert, verdient es nicht anders, als Opfer angesprochener Fälle von "Korruption" zu werden.

Reviewer sind Menschen. Als solche sind ihre Eindrücke von vielen durchaus komplexen Faktoren abhängig, darunter z.B. ihre Lebensumstände (private Probleme, Stress, Gesundheit, Umfeld, ...) und allgemeine Tagesverfassung, Vorurteile gegenüber dem Franchise/Genre/Entwickler/Publisher etc. Nun wird gerne der Einwand gebracht, dass Reviewer, die ihr Hobby zu ihrem Broterwerb gemacht haben, Profis seien, die sich von solchen Befindlichkeiten (und anderen menschlichen Schwächen) distanzieren könnten. Falsch. Erstens: Die meisten Reviewer sind keine Profis. Sie haben mehrheitlich nichts erlernt oder studiert, was sie zu "Profis" macht - sie können einfach gut über Games schreiben, weitere Qualifikationen sind in vielen Fällen nicht erforderlich. Diese Leute sind nicht mehr oder weniger "Journalisten" wie beliebige Hobby-Blogger - und ihre Meinung ist nicht mehr wert als die besagter Hobby-Blogger. Zweitens: Kein Mensch ist objektiv - schon gar nicht dann, wenn er unter beruflichem oder privatem Druck steht. Oder wenn man eben Goodies bzw. ein verlockendes Angebot bekommt. Denn, ganz ehrlich: Wieso verschickt jemand ein Tablet mit PR-Material, das man sich auch von einem Presseserver ziehen kann? Nein, ich sage nicht, dass Ubisoft irgendwen bestechen wollte, aber, bitte, fragt euch: Welchen Zweck hat "geiler PR-Swag" - vor allem, wenn er nur den namhaftesten Publikationen der Branche zuteil wird?

Mein Fazit lautet daher, auch wenn's vielleicht arrogant klingt: Der denkende Mensch bildet sich seine eigene Meinung, was Anno 2014 dank YouTube, Twitch und Co. so einfach ist wie nie zuvor. In den Neunzigern mögen Reviews noch wichtig gewesen sein, wollte man ein Spiel nicht blind kaufen, sondern wenigstens wissen, worum es geht und wie es mechanisch funktioniert, doch heute sind sie bestenfalls eine unterhaltsame Lektüre (wenn der Reviewer gut ist bzw. man seinen Stil mag) während Zugfahrten oder Mittagspausen. Vertrauen würde ich keinem Reviewer schenken - das tue ich nicht einmal bei jenen, die ich mag (wie z.B. Jim Sterling, zu dessen Meinung ich sehr oft konträr gehe).

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- Kaysa

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- Chris Schmitz (Ubisoft)

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 Betreff des Beitrags: Re: GameStar...wozu noch?
BeitragVerfasst: Freitag, 17. Oktober 2014, 19:59 
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Es passt recht gut zu diesem Thema. Gamestar hat gerade Alien Isolation aufgewertet von 73 auf 80. Nicht wie schon öfters, weil das Spiel durch einen Patch verbessert wurde und sich dadurch eine höhere Wertung verdient hat, sondern weil man aufgrund der Kommentare unter dem Artikel und durch einen Blick auf die Wertungen anderer Magazine festgestellt habe, dass der Gamestar Tester falsch an das Spiel herangegangen sei. :lol:

BTW: Ich bin jetzt aber immer noch genauso unsicherer ob ich mir Alien Isolation kaufen soll. So frustationsresistent und geduldig wie früher bin ich auch nicht mehr. Wäre eh das erste Vollpreisspiel seit langem und wohl auch wieder für längere Zeit, weil mit meiner GTS 250 (=9800GTX) bei aktuellen 3D-Spielen kein Blumentopf mehr zu gewinnen ist. Sollte es also schon wer gespielt haben, würde ich mich freuen im Thema "Welche(n) Titel spielt ihr zur Zeit?" darüber zu lesen.


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 Betreff des Beitrags: Re: GameStar...wozu noch?
BeitragVerfasst: Freitag, 17. Oktober 2014, 23:10 
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Stefan hat geschrieben:
Es passt recht gut zu diesem Thema. Gamestar hat gerade Alien Isolation aufgewertet von 73 auf 80. Nicht wie schon öfters, weil das Spiel durch einen Patch verbessert wurde und sich dadurch eine höhere Wertung verdient hat, sondern weil man aufgrund der Kommentare unter dem Artikel und durch einen Blick auf die Wertungen anderer Magazine festgestellt habe, dass der Gamestar Tester falsch an das Spiel herangegangen sei. :lol:

BTW: Ich bin jetzt aber immer noch genauso unsicherer ob ich mir Alien Isolation kaufen soll. So frustationsresistent und geduldig wie früher bin ich auch nicht mehr. Wäre eh das erste Vollpreisspiel seit langem und wohl auch wieder für längere Zeit, weil mit meiner GTS 250 (=9800GTX) bei aktuellen 3D-Spielen kein Blumentopf mehr zu gewinnen ist. Sollte es also schon wer gespielt haben, würde ich mich freuen im Thema "Welche(n) Titel spielt ihr zur Zeit?" darüber zu lesen.


Habs nur mal kurz angespielt, etwa eine gute Stunde... Erst mal kurz das Hauptspiel und dann eigentlich mehr Zeit mit den beiden Addons verbracht. Wenn Alien (1) zu deinen Lieblingsfilmen gehoert, hol's dir! Evtl. komm ich uebers Wochenende dazu, etwas weiter zu spielen, aber mein Ersteindruck ist extrem gut, gerade atmosphaeremaessig fuehlt es sich so an, als waere man selber mit an Bord der Nostromo :D

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Wenn im Zimmer kein Platz mehr ist,
kommen die Games in den Keller.


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 Betreff des Beitrags: Re: GameStar...wozu noch?
BeitragVerfasst: Mittwoch, 29. April 2015, 15:20 
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Ich habe mal drei PC Zeitschriften gelesen :D

PC Joker 8)

PC Action :respekt:

und jetzt noch die Gamestar

wie lange noch :?:

http://www.gamestar.de/news/vermischtes ... uemer.html

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 Betreff des Beitrags: Re: GameStar...wozu noch?
BeitragVerfasst: Montag, 11. Mai 2015, 15:12 
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Zombie hat geschrieben:
PC Action :respekt:

Ja, heute eher zum (Fremd)Schämen, vor allem die teilweise wirklich oberpeinlich-unwitzigen Kommentare und billigen Cosplay-Mädels. Irgendwie waren sie aber auch ihrer Zeit voraus und das Gegenteil von den moralisierenden politisch-korrekten Schreiber wie man sie sonst, vor allem bei der Gamestar fand.

Zombie hat geschrieben:
und jetzt noch die Gamestar
wie lange noch :?:

Ein neues Wertungssystem haben sie jetzt auch noch eingeführt. Und selbst ein Mortal Kombat X haben sie bewertet und nicht mal die Gewaltdarstellung kritisiert, im Gegenteil, sie kritisieren den Rückgang gegenüber dem Vorgänger.

"Schade allerdings, dass die Auswirkungen des Kampfes per Schadensmodell an den Spielfiguren nicht mehr so explizit dargestellt werden wie im Vorgänger. Dort waren die Kämpfer bereits nach einer Runde eine zerfledderte, blutige Masse. In Mortal Kombat X müssen ein paar Schnitt- und Schürfwunden genügen."

Die müssen echt kurz vor dem Ende stehen, wenn sie jetzt ihre Grundsätze vollends über Bord werfen. :lol: Das waren noch Zeiten wo die GameStar solchen oberbrutalen widerlichen indizierungs- und beschlagnahmungsgefährdeten "Killer"-Spielen in vorauseilenden Gehorsam moralapostel-mässig den Test oder die Wertung verweigert haben und mindestens zehnmal auf die völlig unnötige und übertriebene Gewaltdarstellung (einer evtl. unzensierten ausländischen Version) hingewiesen haben. Kann sich noch jemand erinnern?


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 Betreff des Beitrags: Re: GameStar...wozu noch?
BeitragVerfasst: Montag, 11. Mai 2015, 18:44 
OGDB Administrator
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Registriert: Freitag, 26. August 2005, 23:00
Beiträge: 1560
Wohnort: Verschieden, es muss nur warm und trocken sein
Das Problem ist ja generell, dass den Printmedien das Wasser bis zum Hals steht. Wir haben ja nicht zuletzt die politische Diskussion um die Mainstream-Medien, respektive der bundesweit gleichgeschalteten Lügenpresse, die ja nachweislich existiert. Die an Lächerlichkeit kaum noch zu überbietende Ukraine-Berichterstattung und die von ihr begleitete Nato-Propaganda sind ja allgegenwärtig und wird von den gebildeten und interessierten Bürgern zunehmend durchschaut.

Auch wenn es vielleicht einigen nicht aufgefallen ist (mir übrigens eingeschlossen, der das Ganze durch anfängliche Nichtbeachtung bzw. ausbleibender Recherche als einen weiteren Sexismus-Fall abgetan hat): Die Spielewelt hatte das schon in Form von "Gamergate". Auch dort wurde sehr eindrucksvoll aufgezeigt, dass die gesamte "Fachpresse" der Spielewelt eigentlich ein einziger, korrupter Sumpf ist. Sie sind nur der verlängerte Arm der Publisher und ihrer Marketing-Abteilungen.

Den Rest besorgt einfach das Internet. Es gibt so viele kostenlose Angebote, Magazine oder YouTuber, die einem die Spiele in Wort, Schrift und Film vorstellen, dass rein kommerzielle Angebote da langsam das Flattern kriegen. Und ich glaube, gerade die kleinen und großen Channels der YouTuber machen den kommerziellen Anbietern das Leben RICHTIG schwer. Man kann so viel über ein Spiel bei YouTube sehen und lernen, dass das (zumindest für meine Begriffe) für eine Kaufentscheidung ausreicht.

Und welche Spiele erscheinen und geplant sind, dass zeigt mir oft genug ein Eintrag in der OGDB. Ich lese jedenfalls keine Printausgaben irgendwelcher Magazine mehr. Schon seit Mitte/Ende der 90er Jahre nicht mehr. Das der Verlag jetzt GamePro und GameStar abstößt, kann ja alles mögliche bedeuten. Klar, es heißt in den Pressemitteilungen immer "wir positionieren uns am Markt neu", sprich eine Geschäftssparte wirft nicht mehr so viel ab, wie man sich wünschen würde.

Abwarten. Es wird in den kommenden Jahren sicherlich noch Magazine geben, die auch wieder verschwinden werden. Die Branche ist zunehmend ein heißer Stuhl und es gibt eben genug kostenlose und seriöse Alternativen aus der Games-Blog, Fan- und Hobby-Szene. Und da reden halt einige Leute Klartext, die sagen dann auch, wenn die Scheiße am dampfen ist, weil sie von den Publishern unabhängig sind.

MfG


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 Betreff des Beitrags: Re: GameStar...wozu noch?
BeitragVerfasst: Montag, 11. Mai 2015, 21:29 
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Notarzt hat geschrieben:
Das Problem ist ja generell, dass den Printmedien das Wasser bis zum Hals steht. Wir haben ja nicht zuletzt die politische Diskussion um die Mainstream-Medien, respektive der bundesweit gleichgeschalteten Lügenpresse, die ja nachweislich existiert. Die an Lächerlichkeit kaum noch zu überbietende Ukraine-Berichterstattung und die von ihr begleitete Nato-Propaganda sind ja allgegenwärtig und wird von den gebildeten und interessierten Bürgern zunehmend durchschaut.

Wenn erst mal vollendete Tatsachen geschaffen sind, sind die Ursachen, sprich Lügen, die dazu führten egal, weil es schlicht nichts mehr ändert. Es geht da um Massenpsychologie und deren Dynamik, solange sich da im Voraus - also vor Schaffung von vollendenten Tatsachen - keine kritische Masse bildet, die ihre von der öffentlichen Erzählung der Medien abweichende Sicht auch öffentlich sichtbar als Gruppe konsequent, selbst bei etwaigen Repressalien, bekennt, ist es schlicht egal! Im Nachhinhein interessiert es sowieso keinen mehr, siehe Brutkastenlüge oder Massenvernichtswaffenlüge, da gibts dann evtl. wie bei Letzterem sogar noch einen unterhaltsamen Hollywood-Film wie Fair Game darüber, im Sinne eines Limited Hangout, nach dem Motto: Man wird sich ja mal Täuschen dürfen.

Aber zurück zum Thema.

Notarzt hat geschrieben:
...die gesamte "Fachpresse" der Spielewelt eigentlich ein einziger, korrupter Sumpf ist. Sie sind nur der verlängerte Arm der Publisher und ihrer Marketing-Abteilungen.

Im Free2Play Bereich machte man nicht mal einen Hehl daraus. Ist ja keine arglistige Täuschung, wenn man auf etwas "Kostenloses" und "Tolles" aufmerksam macht. :blueeye:

Notarzt hat geschrieben:
Den Rest besorgt einfach das Internet. Es gibt so viele kostenlose Angebote, Magazine oder YouTuber, die einem die Spiele in Wort, Schrift und Film vorstellen, dass rein kommerzielle Angebote da langsam das Flattern kriegen.

Man muss hier aufpassen, dass man keiner "romantischen Verklärung" aufsitzt. Die sind letztendlich genauso "käuflich" wie alle anderen auch und werden (entsprechenden Bekannheitsgrad vorausgesetzt) nach Möglichkeit ins Boot geholt und/oder mit exklusiven (Vorab-)Vorteilen gelockt, wie man es von der "Fachpresse" kennt. Man darf auch nicht Guerilla-Marketingstrategien vergessen! Oft entsteht zwar von selbst ein gewisser Hype, aber wenn der Hype mal wieder "ganz ganz doll" ist, wo es oft nicht mal einen greifbaren - geschweige denn vernüftigen - Grund dazu gibt, stecken oft bezahlte Meinungsmacher in Foren dahinter, die sich als ganz normale Spieler ausgeben.

Notarzt hat geschrieben:
Und welche Spiele erscheinen und geplant sind, dass zeigt mir oft genug ein Eintrag in der OGDB. Ich lese jedenfalls keine Printausgaben irgendwelcher Magazine mehr.

Seit es bezahlbare Internetflatrate gibt ist es kein Problem mehr. Früher wo noch mach Stunden abgerechnet wurde, war es günstiger die Zeitschriften mit Heft-CD/DVD mit Demo und Patches zu kaufen. Andere Magazine lese ich nur im Wartezimmer oder wenn sie jemand im Zug liegengelassen hat oder so.


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