Eure Spielideen (... von Spielern für Spieler)

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Vicarocha
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Eure Spielideen (... von Spielern für Spieler)

#1 Beitrag von Vicarocha » Mittwoch, 3. Oktober 2007, 21:21

Ahoi Folks,
Na wo wir schon mal hier im Forum im Bereich "Merkwürdiges & Offtopic" sind, kann ich auch gleich mal ein paar merkwürdige Fragen stellen. Wir alle hier sind ja bekanntermaßen Spieler mit der ein oder anderen Erfahrung das Spielen betreffend... bla bla bla...

Um zum Punkt zu kommen:
Erzählt mir eure Ideen für Spiele!

Jeder von uns wird sich wohl mal Gedanken darüber gemacht haben, was er für ein Spiel (oder viel mehr was für Spiele) er kreiren würde, wenn er es sich leisten könnte und ein entsprechendes Team zur Verfügung hätte.
Erzählt mir von den Namen dieser unausgesprochenen Ideen, dem Genre eurer fiktiven Spiele, den innivationen, der Hintergrundgeschichte. Lasst es raus, hier liegt kreatives potential verborgen, dass ausgeschöpft werden muss :D!

Aber bleibt auf dem Teppich, es sollte technologisch mit aktuellen mitteln machbar sein :P...

*Vic bereitet sich derweil auf den Ideenklau vor*
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Jim
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#2 Beitrag von Jim » Mittwoch, 3. Oktober 2007, 21:43

Seit der Wii Steuerung träume ich von einem Spiel zu Zeiten der Revolution im "alten" Japan. Ein Spiel wo man sowohl auf Seiten der Revolutionäre als auch der Shinsengumi spielen kann, dass Schwert wird mit der Mote geführt - stelle ich mir persönlich SEHR geil vor.
"Bis heute warte ich auf das Ende,
ich fürcht es wird noch dauern lang
und wage kaum daran zu glauben -
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gesteckteziele
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#3 Beitrag von gesteckteziele » Mittwoch, 3. Oktober 2007, 21:49

Hm, irgendwas mit Waffen... so ein Schießspiel... aber nicht von oben oder der Seite, man müsste das Gefühl haben selbst die Waffen zu halten...
...ich nenne diese Idee "Ich-Schießspiel".
Man rennt so durch Levels, eher schlauchförmig. Und knallt alles ab was sich bewegt... und es gibt verschiedene Waffen!!!
Eine Pistole, ein Maschinengewehr, ein Scharfschützengewehr, ein größeres Maschinengewehr (Chaingun oder so), einen Raketenwerfer, eine futuristische Energiekanone... und Boxen kann man auch (oder mit dem Messer stechen)...
Von Setting habe ich auch konkrete Vorstellungen: Der zweite Weltkrieg, auch Seiten der Alliierten... oder im Weltraum, etwas futuristischer (dann MÜSSEN aber Zombies oder Mutanten als Gegner vorkommen!)...

So das war's! Mehr Ideen habe ich nicht mehr, nach zwanzig Jahren Videospiele-Konsum...




:mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Nee, Vic, eigentlich verdammt gute Idee für einen Thread.
Werde mir auch die Mühe machen meine Ideen (habe tatsächlich noch welche!) extra für dich auszuformulieren, mache das aber ein andere Mal...
...wenn mehr Zeit.
mfg
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#4 Beitrag von KT » Mittwoch, 3. Oktober 2007, 22:03

Ich will ein Remake von "Outlander", verdammt.
Also im Prinzip ein "Mad Max"-Spiel.
There is no knowledge that is not power.
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Pendel
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#5 Beitrag von Pendel » Mittwoch, 3. Oktober 2007, 23:01

Ich hätte gern mal wieder ein Spiel im Flashback-Stil. Aber mit verschiedenen Waffen und großen Zwischengegnern. Also ein guter Jump'n Run Shooter. Keine Innovationen. Da vielleicht höchstens mal wieder ein LightGun Shooter, der aber Rollenspielelemente enthält. Ein Spiel in der Art von Stalker mit LightGun. Das wäre geil. Allerdings nicht ganz so viel Freiheit und keine nervigen Marathonläufe zwischendrin. Im Prinzip ist also die Wii momentan die einzige Konsole die das bieten könnte. Technisch muss wegen mir auch keine Fotorealistische Grafik da sein. Ich will einfach nur ein Spiel, dass mal wieder richtig fun macht zu zocken und auch länger wie 10 Stunden dauert. Und dabei soll es ordentlich krachen mit intelligenter Story.

Also im Prinzip unmöglich... :-)
Für Frieden kämpfen ist wie für Jungfräulichkeit vögeln!

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Vicarocha
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#6 Beitrag von Vicarocha » Mittwoch, 3. Oktober 2007, 23:41

So, mal eine von vielen Ideen (die anderen folgen). Ich formuliere das ganze jetzt mal nicht so aus, bei Fragen könnt ihr ja gerne Nachfragen, Anmerkungen sind auch gerne gesehen. So kriegt man neue Ideen etc. Außerdem werde ich im Folgenden auch eher abgehackt schreiben und vieles nicht ausführen, dafür viel anderes schwafelnderweise beschreiben hehehe...

Ich lege mehr Wert auf ein interessantes Setting, dessen optische Präsentation und eine gute Story, also erwartet keine spielerischen Innovationen hehe.

Name: Invasion
Genre: 3rd-Person Survival-Horror

Inspiration:
- Film(e): The Puppet Masters (1994) / Hard Rain (1998) / The Thing (1982) / 28 Days Later (2002) / The Faculty (1998) / Phantoms (1998) /
- Spiel(e): Resident Evil 2 / Resident Evil 4 / Dead Rising
- Literatur: Die Chroniken der Engel - Traumsaat

Story (Zusammenfassung):
Während eines tagelangen Unwetters versuchen Parasiten die Einwohner einer vormals idyllischen amerikanischen Kleinstadt zu kontrollieren.

Story („Langfassung“):
… das Unwetter kam unerwartet, auf strahlenden Sonnenschein folgte heftiges Gewitter, ein Hagelsturm am helllichten Tag. Faustgroße Hagelkörner fielen vom Himmel und die Menschen suchten panisch Schutz, während der Hagel große Verwüstungen anrichtete. Doch unzählige waren zu langsam und brachen auf offener Straße wie gesteinigt zusammen. Dann setzte der Regen ein und die soeben niedergestreckten erhoben sich, nur um kurz darauf wie wilde Tiere auf ihre Mitmenschen loszugehen.

Man selbst wacht ein paar Tage später im scheinbar verlassenen städtischen Krankenhaus auf, ohne von diesen Vorfällen zu wissen (wie in 28 Days Later), das Unwetter tobt immer noch, es ist mitten in der Nacht. An den Fensterscheiben läuft das Wasser in Strömen hinab und nächtliche Blitze erhellen den Raum. Nur mit einem nach hinten offenen Kittel bekleidet setzt man unsicher die nackten Füße auf die eiskalten Fließen und wagt die ersten Schritte hinaus…

Die Stadt selbst ist inzwischen heftigst verwüstet, dass Resultat von Straßenschlachten und dem anhaltenden Unwetter. Das Wasser steht bereits kniehoch, Untertunnelungen und Keller sind überflutet usw. usf. Die Stadt selbst ist umstellt von der Nationalgarde, niemand kommt rein, niemand kommt raus, doch gibt es in der Stadt auch überlebende, die sich vor dem Grauen verstecken, welches die Straßen der Stadt heimsucht. Mit dem Hagel kamen die Parasiten, in Molluskenartigen schalen vom Himmel herab und übernahmen sofort die Kontrolle über all jene, derer sie habhaft werden konnten. Wer sie sind und was sie wollen ist unbekannt, man weiß nur, dass sie Jagd auf alle Menschen machen und sie entweder bestialisch töten oder zu einem der ihren machen. Dabei erhalten sie ihre Wirte auch dann noch am Leben und können sie Kontrollieren, wenn sie eigentlich längst tot sein müssten. Das einzige Mittel das hilft ist die Zerstörung des Gehirns, in dem der Parasiten nistet oder die Zerhackung der Körper. Naja, viel blabla… prinzipiell reicht das Spektrum der Gegner über infizierte Menschen, die vom Verhalten ehr an Zombies erinnern, bis hin zu klügeren Varianten, die auch Schusswaffen nutzen und ganz und gar nicht langsam sind. Auch scheinen die Parasiten die ihre Wirte grotesk mutieren zu lassen, so das für Variantenreichtum gesorgt ist. Später kommt noch die Nationalgarde und die US-Armee hinzu, die die Stadt stürmen etc.

Während der Wasserstand also allmählich steigt und steigt und immer mehr Menschen infiziert werden, kämpft man sich den Weg in die Freiheit frei. Vom der Steuerung ehr ganz ähnlich wie z.B. in RE4, aber grafisch stelle ich mir da schon was in der Qualität von Gears of War vor. Die Wassereffekte sind natürlich wichtig, es regnet z.B. permanent in allen Möglichen Variationen. Wer Hard Rain gesehen hat, weiß, wie die Szenerie aussieht, dazu noch eine ungleich zerstörtere Kulisse, „Zombies“ (da bleibt viel Platz für Spekulationen, was diese Parasiten sind, Außerirdische, eine Biowaffe, Prähistorische?), das Militär und und und. Dazu noch Elemente von Entscheidungsfreiheit: nehme ich die Route durch die alte Grundschule oder doch lieber über offenes Feld durch den Friedhof usw. usf. Und natürlich viel Interaktion mit den Überlebenden, unter denen sich ziemlich skurrile Gestalten befinden.

Ja, ich weiß, ist jetzt was blöd erklärt, aber ich mag das Setting. Wer die oben genannten Inspirationsquellen kennt, weiß vielleicht auch mehr mit dem ganzen anzufangen.

EDIT:
@ Pendel
Nein.. nciht was andere für euch machen sollen, was IHR für Spiele amchen würdet. Wenn du eine intelligente Story haben willst, die du in einem Spiel sehen möchstest, dann führe sie aus und poste sie hier. Das soll explizit kein "so sehen meine Wunschfeatures bei irgendeinem Spiel aus" - Thread sein ;-)...
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Jim
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#7 Beitrag von Jim » Donnerstag, 4. Oktober 2007, 07:16

Oh und was ich vergessen habe: ein Shadowrun Spiel, ein GUTES. Keinen dummen Shooter für so ein riesiges Universum mit so vielen Möglichkeiten. 8)
"Bis heute warte ich auf das Ende,
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Colditz
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#8 Beitrag von Colditz » Donnerstag, 4. Oktober 2007, 07:56

Hmmm... netter Thread. Mein persönliche Ideen sind mittlerweile sehr ausschweifend und vielseitig geworden, man stellt sich ja so einiges vor was noch nicht in der Art gemacht wurde. Leider muss man über die Zeit feststellen das die Entwickler irgendwann auch auf solche Ideen kommen, wie ich es zur Zeit bei World in Conflict feststellen musste. Zwar nicht komplett, aber darin finden sich viele Ideen eines meiner Konzepte...

... Resourcen für Infantry / Armor z.B. durch Einnehmen und Halten der strategischen Punkte z.B.
... oder Artillerie, die jeden Punkt auf der Karte treffen kann.
... unabhängig der Gattung wählbare Einheiten.
... übermäßig große und trotzdem detaillierte Karten.
... zerstörbare Umgebung.

Allerdings sollte das ganze eher in der nahen Zukunft spielen, so um 2020 herum, und den Namen V-Fall tragen. V-Fall? Richtig... Verteidigung der BRD. Gegen wem...? USA. Klingt bescheuert, ist allerdings mal was halbwegs neues und bereit dem dämlichen Hurra-Patriotismus wie in WIC mal ein Ende. Die Bundeswehr im wirklichen Einsatz bietet neue Möglichkeiten und auch eine wirkliche Geschichte, wenn man das Thema richtig angeht. Die Idee ist mittlerweile schon mindestens zwei Jahre alt und schon etwas ausgereifter, jedoch gehen viele Innovationen mittlerweile an andere Entwickler die auch ungefähr die selben Ideen hatten. Act of War High Treason oder eben World in Conflict.

Mehr dazu später. :roll:
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3beiniger Lung
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#9 Beitrag von 3beiniger Lung » Donnerstag, 4. Oktober 2007, 09:48

Würde mir ein rundenbasiertes Strategiespiel im Warhammer 40k Universum basteln.
Wie im Original hat man vor jedem Spiel eine bestimmte Anzahl Punkte, für die man
Einheiten „einkaufen“ kann. Es gibt eine gewisse Anzahl an Karten für die Solo-Kampagne,
aber das Hauptaugenmerk liegt auf dem Karteneditor, der so ähnlich funktioniert wie der
aus Farcry: es gib sehr viele unterschiedliche Sets zum auswählen
(Schnee/Wald/Ruinen/Wüste….)

Nahchdem jeder Spieler eingekauft hat werden die Einheiten an einem zufälligen Ende
Der Karte platziert (damit man sich keine vorteilhaften Karten basteln kann).
Wenn eine Einheit angewählt wird erscheinen 2 Kreise, ein roter für den Schussradius,
und ein grüner für den Bewegungsradius. In dem Bewegungsradius kann ich mich frei bewegen,
also keine Hexfelder oder ähnliches. Die würfelei und andere „komplizierte“ Sachen werden intern
geregelt, davon bekommt der Spieler nichts mit.

Es gibt auch noch ein "Malprogramm" in dem ich alle Figuren & Einheiten
optisch anpassen kann.
Das Spiel benutzt die Unreal Engine 3 und wird von schräg oben dargestellt (zoom- und drehbar).
Der Goregehalt des Spiels ist unglaublich hoch: animierte Gedärme herausgeschossene Herzen die noch schlagen
und die üblichen Headshots / Bein- Armabtrennungen.....
alle Leichen und sonstige Hinterlassenschaften bleiben das ganze Spiel über liegen,
und können sogar als Deckung missbraucht werden.

Naja so ungefähr stell ich mir das vor

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PaulBearer
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#10 Beitrag von PaulBearer » Donnerstag, 4. Oktober 2007, 09:50

Ich hätte gern sowas wie Carmageddon, und zwar im Stil von Teil 1, also keine Pflichtmissionen, um weiter zu kommen, nur Rennen.

Das ganze jetzt aber eingebettet in eine GTA-mäßige offene Welt, eine dreckige, gewalttätige, postnukleare Welt natürlich. Man kann mit dem Auto rumfahren, wenn man Waffen und ähnliches vorher abmontiert hat, könnten natürlich auch "versenkbar" sein, so daß man für kurze Zeit, wenn keine Polizei in der Nähe ist, eben doch die Stacheln ausfährt oder ähnliches... Man kann auch zu Fuß gehen, was in den engen, überfüllten Gassen oft besser ist. Hier kann man freiwillig Aufträge erfüllen, um neue Autos und Ersatzteile zu kaufen, Polizisten auf Gegner anzusetzen usw. Man könnte auch mit dem Preisgeld Wohnungen mieten oder kaufen. Ab und zu wird man auch grundlos von wahnsinnig gewordenen Mutanten angegriffen, gegen deren Organisation kann man auch kämpfen oder sich mit ihnen gegen die Polizei verbünden. Wenn man mehr und mehr Rennen gewinnt, wird man berühmter und braucht eventuell Bodyguards, wenn man aus dem Haus geht. Ein endgültiges Ziel könnte es sein, die Bevölkerung zur Revolution anzustacheln oder wenigstens die Abschaffung der Todesrennen durchzusetzen.
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zombie-flesheater
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#11 Beitrag von zombie-flesheater » Donnerstag, 4. Oktober 2007, 11:45

Vicarocha hat geschrieben:So, mal eine von vielen Ideen (die anderen folgen). Ich formuliere das ganze jetzt mal nicht so aus, bei Fragen könnt ihr ja gerne Nachfragen, Anmerkungen sind auch gerne gesehen. So kriegt man neue Ideen etc. Außerdem werde ich im Folgenden auch eher abgehackt schreiben und vieles nicht ausführen, dafür viel anderes schwafelnderweise beschreiben hehehe...

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Story (Zusammenfassung):
Während eines tagelangen Unwetters versuchen Parasiten die Einwohner einer vormals idyllischen amerikanischen Kleinstadt zu kontrollieren.

Story („Langfassung“):
… das Unwetter kam unerwartet, auf strahlenden Sonnenschein folgte heftiges Gewitter, ein Hagelsturm am helllichten Tag. Faustgroße Hagelkörner fielen vom Himmel und die Menschen suchten panisch Schutz, während der Hagel große Verwüstungen anrichtete. Doch unzählige waren zu langsam und brachen auf offener Straße wie gesteinigt zusammen. Dann setzte der Regen ein und die soeben niedergestreckten erhoben sich, nur um kurz darauf wie wilde Tiere auf ihre Mitmenschen loszugehen.

Man selbst wacht ein paar Tage später im scheinbar verlassenen städtischen Krankenhaus auf, ohne von diesen Vorfällen zu wissen (wie in 28 Days Later), das Unwetter tobt immer noch, es ist mitten in der Nacht. An den Fensterscheiben läuft das Wasser in Strömen hinab und nächtliche Blitze erhellen den Raum. Nur mit einem nach hinten offenen Kittel bekleidet setzt man unsicher die nackten Füße auf die eiskalten Fließen und wagt die ersten Schritte hinaus…

Die Stadt selbst ist inzwischen heftigst verwüstet, dass Resultat von Straßenschlachten und dem anhaltenden Unwetter. Das Wasser steht bereits kniehoch, Untertunnelungen und Keller sind überflutet usw. usf. Die Stadt selbst ist umstellt von der Nationalgarde, niemand kommt rein, niemand kommt raus, doch gibt es in der Stadt auch überlebende, die sich vor dem Grauen verstecken, welches die Straßen der Stadt heimsucht. Mit dem Hagel kamen die Parasiten, in Molluskenartigen schalen vom Himmel herab und übernahmen sofort die Kontrolle über all jene, derer sie habhaft werden konnten. Wer sie sind und was sie wollen ist unbekannt, man weiß nur, dass sie Jagd auf alle Menschen machen und sie entweder bestialisch töten oder zu einem der ihren machen. Dabei erhalten sie ihre Wirte auch dann noch am Leben und können sie Kontrollieren, wenn sie eigentlich längst tot sein müssten. Das einzige Mittel das hilft ist die Zerstörung des Gehirns, in dem der Parasiten nistet oder die Zerhackung der Körper. Naja, viel blabla… prinzipiell reicht das Spektrum der Gegner über infizierte Menschen, die vom Verhalten ehr an Zombies erinnern, bis hin zu klügeren Varianten, die auch Schusswaffen nutzen und ganz und gar nicht langsam sind. Auch scheinen die Parasiten die ihre Wirte grotesk mutieren zu lassen, so das für Variantenreichtum gesorgt ist. Später kommt noch die Nationalgarde und die US-Armee hinzu, die die Stadt stürmen etc.

Während der Wasserstand also allmählich steigt und steigt und immer mehr Menschen infiziert werden, kämpft man sich den Weg in die Freiheit frei. Vom der Steuerung ehr ganz ähnlich wie z.B. in RE4, aber grafisch stelle ich mir da schon was in der Qualität von Gears of War vor. Die Wassereffekte sind natürlich wichtig, es regnet z.B. permanent in allen Möglichen Variationen. Wer Hard Rain gesehen hat, weiß, wie die Szenerie aussieht, dazu noch eine ungleich zerstörtere Kulisse, „Zombies“ (da bleibt viel Platz für Spekulationen, was diese Parasiten sind, Außerirdische, eine Biowaffe, Prähistorische?), das Militär und und und. Dazu noch Elemente von Entscheidungsfreiheit: nehme ich die Route durch die alte Grundschule oder doch lieber über offenes Feld durch den Friedhof usw. usf. Und natürlich viel Interaktion mit den Überlebenden, unter denen sich ziemlich skurrile Gestalten befinden.

Ja, ich weiß, ist jetzt was blöd erklärt, aber ich mag das Setting. Wer die oben genannten Inspirationsquellen kennt, weiß vielleicht auch mehr mit dem ganzen anzufangen.

EDIT:
@ Pendel
Nein.. nciht was andere für euch machen sollen, was IHR für Spiele amchen würdet. Wenn du eine intelligente Story haben willst, die du in einem Spiel sehen möchstest, dann führe sie aus und poste sie hier. Das soll explizit kein "so sehen meine Wunschfeatures bei irgendeinem Spiel aus" - Thread sein ;-)...


Ideenklauer, du! :lol: Fuer mich waer's nen Zombieshooter mit RPG-Elementen, das Wasser koennte man bei mir allerdings weglassen - davon habe ich in Bioshock bereits genug gesehen ;)
Das Game sollte allerdings mit einem "noch ist alles normal" Szenario beginnen, sprich, man nimmt die U-Bahn in die Arbeit (langweiliger Buerojob), lernt dort Kollegen und Freunde kennen (die spaeter wieder auftauchen, entweder als Mitstreiter / Missionsgeber oder eben Zombies) und erst beim Nachhauseweg kommt die Kacke zum Dampfen. Interessant waere hier der Aspekt, den Charakteren (wie es anfangs bei STALKER gewesen sein soll) eine eigene KI zu geben, dass diese tatsaechlich selbst etwas machen, z. B. auch Missionen erfuellen, untereinander handeln etc. und natuerlich selbst zu Zombies werden, wenn sie sterben. Dann noch eine Art Hemmschwelle-Parameter in der KI, bei dem sich die NPCs einem zombifizierten Bekannten/Freund etc. gegenueber anders (weniger aggressiv, zoegerlich) verhalten, als einem unbekannten Zombie. Es soll ein riesiges Inventory haben und man soll sich jede Menge Zeugs selbst basteln koennen. Z. B. Bissfeste Schulter- und Knieschoner aus alten Autoreifen etc.
Storymaessig muesste es jede Menge gescriptetes Zeug geben, eben Charakterentwicklung der ganzen Personen, auf die man trifft, deren Interaktion untereinander und das Wiederauftauchen als Zombie.
Der Spieler soll ebenfalls mit allen Charakteren interagieren koennen und diverse primaere (Stromnetz wieder herstellen, damit man wieder TV-Nachrichten gucken kann, Mobilfunknetz wiederherstellen, zwecks Kommunikationsmoeglichkeiten, einen Aussenposten in einem Einkaufszentrum schaffen) und optionale (Familienangehoerige eines Freundes retten, jedoch ist die Frau bereits infiziert - toete ich sie bereits jetzt, ueberlebt die Tochter, die allerdings ihrem Vater davon erzaehlt, der mich deshalb hasst. Toete ich sie nicht, wird die zombifizierte Mutter Vater und Tochter toeten etc.) Missionsziele mit reichlich Raum fuer Variationen.
Als ob die Lage nicht schon schlimm genug waere, bildet sich auch noch eine Sekte rund um die Mitglieder einer Neo-Nazi-Organisation, welche die Zombies fuer Forschungszwecke missbraucht (das Ergebnis: Groteske Mensch-Zombie-Maschinen-Mutanten im Stile der Strogg) um ihren verstorbenen Anfuehrer "Adolf" wieder zum Leben zu erwecken.
Auch die Russen (Sorry, KT ;)) mischen nach einer Weile mit, da sie die Gelegenheit nutzen moechten, den jetzt geschaechten Amis eine Lektion zu erteilen, um den kalten Krieg doch noch zu gewinnen.
Der Clou an der Sache: Etwa 30% des Games sollen abwechselnd auch im RTS-Modus gespielt werden, wo man Gebaeude und Einheiten baut, um sich mit den US-Marines gegen die Nazis, Russen und Zombies zur Wehr setzen. Die Storylines sollen hierfuer verschieden sein, jedoch trifft man mit der Armeetruppe auf (ggfs. inzwischen verlassene) Aussenposten, welche man im Egomodus aufgebaut hat etc.
Schlussendlich laufen beide Storylines zusammen und man muss sich entscheiden, ob man mit den Soldaten den roten Knopf druecken will (die Situation ist auswegslos) oder im Egomodus dabei hilft, ggfs. ein Gegenmittel zu finden, um der Lage Herr zu werden.

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Colditz
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#12 Beitrag von Colditz » Donnerstag, 4. Oktober 2007, 12:52

Der Clou an der Sache: Etwa 30% des Games sollen abwechselnd auch im RTS-Modus gespielt werden, wo man Gebaeude und Einheiten baut, um sich mit den US-Marines gegen die Nazis, Russen und Zombies zur Wehr setzen. Die Storylines sollen hierfuer verschieden sein, jedoch trifft man mit der Armeetruppe auf (ggfs. inzwischen verlassene) Aussenposten, welche man im Egomodus aufgebaut hat etc.


Kalter Krieg? Nazis? Zombies? Man spielt US Marines?

Keine 5 € kriegst von mir :roll: Ich kann diese US Patriotisten Scheiße nicht mehr sehen...
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#13 Beitrag von Vicarocha » Donnerstag, 4. Oktober 2007, 16:22

Name: Kengeki
Genre: 3rd-Person Action-Adventure / RPG

Inspirationen:
- Film: Last Man Standing (1996)
- Spiele: Gothic / Gothic 2 / Gothic 3 / The Legend of Zelda: Twilight Princess / Way of the Samurai / The Witcher

Story (Zusammenfassung):
Irgendwann in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts im feudalen Japan. Nach unzähligen Jahren des Bürgerkrieges herrscht endlich Frieden, unlängst hat das Tokugawa-Shogunat alle Ausländer des Landes verwiesen. Als namenloser Ronin erreicht man auf Wanderschaft eine kleine, idyllische Küstenprovinz, in dem alte Konflikte aufflackern: Zwei kleine Clans liegen mit dem örtlichen Daimyo in einer Art kalten Krieg um die Vorherrschaft. Ideale Ausgangsvoraussetzungen, um sich den eigenen Lebensunterhalt zu verdienen, indem man die verschiedenen Fraktionen gegeneinander ausspielt. Doch es kommt anders als man denkt, Mission für Mission gerät man immer tiefer in einen Sumpf aus Intrigen und Verrat. Die Beamten des Shoguns sind auffällig aktiv in dieser Gegend und es gibt Gerüchte über Regierungstruppen, welche vor den Grenzen der Provinz auf irgendein Zeichen warten, um zuzuschlagen. Wann, wo, wie und warum weiß niemand. Auch wird gemunkelt, dass Attentäter, Shinobi aus Koga ihre Ränke in dieser Gegend schmieden. Über die Rolle, welche die buddhistischen/shintoistischen Mönche hier spielen, gibt es nur Spekulationen, genauso wie über den geheimnisvollen einsamen Mönch, der ist kurzem hier gesehen wurde. Viel schwerer liegt jedoch der Verdacht, dass auch die verbannten Europäer ihre Finger im Spiel haben…


Spoiler:
Tatsächlich bieten alle drei Clans christlichen Europäern Unterschlupf, welche Feuerwaffen in große Mengen an alle Fraktionen verkaufen, so großen Mengen, dass von dem Clan, der letztlich die Oberhand gewinnt, Putschgefahr für das Shogunat ausgehen könnte, was auch den Aufmarsch der Regierungstruppen und das Engagement der Ninjas erklärt, welche jedoch noch ganz andere Pläne haben, genauso wie die Mönche und einige andere Splittegruppen, allmählich revoltierende Bauern usw. usf. Während man Anfangs die Fraktionen meint noch weiter gegeneinander auszuspielen und mehr und mehr zum Puppenspieler wird, ist später nicht mehr ganz klar, ob man nicht selbst an unsichtbaren Fäden hängt…

Gameplay:
Das ganze wird als 3rd-person Spiel präsentiert, mit einer frei begehbaren Welt (in der Größe irgendwo zwischen Gothic 1 und 2) mit dynamischen Tag-/Nachtwechseln, Wettereffekten usw. usf., halt alles, um die Welt realistisch erscheinen zu lassen. Das ganze wird aber keine ganz massiven RPG-Elemente enthalten, also characterleveling u.ä., sondern vom Komfort her wie z.B. wie Zelda sein, in einer ähnich atmosphärischen Welt wie Gothic 3,. Das Kampfsystem stelle ich mir ähnlich wie in The Witcher vor, nur mit etwas direkterer Kontrolle. Man lernt halt allerhand verschiedene Schwertkampfstile von verschiedneen Meistern etc, genauso wie die anderen Fähigkeiten in Form von Perks erlangt werden usw usf.
Optisch bin ich mir noch nicht sicher, ob das ganze einen realistischen look haben soll oder einene rwachsenen/realistischen cell-shading Stil (stilecht mit spritzenden Blutfontänen lol). Die Aktionen, die man tätigt sollen sich auch tatsächlich auf den Spielverlauf auswirken, man erhält auch mehr Ansehen oder Missachtung, die Leute verneigen sich vor einem, suchen Rat etc. während man selbst entscheidet, auf welche Seite man sich letztendlich schlägt.
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[Doctor_Gothic]
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Wohnort: Berlin

#14 Beitrag von [Doctor_Gothic] » Samstag, 6. Oktober 2007, 12:34

KT hat geschrieben:Ich will ein Remake von "Outlander", verdammt.
Also im Prinzip ein "Mad Max"-Spiel.


Hey sowas in der Art schwebt mir auch vor :D

Muss nicht wirklich was komplett neues innovatives sein.

Nur ein richtig gutes Endzeitgame in der Zeit einige Jahrzehnte nach einem atomaren Krieg. Da gibt es sowohl im Videspielbereich als auch bei Filmen leider recht wenig Auswahl.
Vielleicht mit Ego- und 3rd Person Perspektive in einer rießigen Spielewelt, unzählige benutzbare Fahrzeuge und Waffen mit dichter atmosphärischer Storyline mit düsterer Optik und überall etwas geklaut von Deus Ex, Fallout, Halo bis Duke Nukem und zu einem genialen Paket geschnürt.

Ich habe mal einen alten Endzeit B-Movie gesehen wo sich Leute nach einem Atomaren Krieg jahrlang in einer Basis verschanzt hatten und irgendwann der Entschluss kam dass sie da raus müssen da es am anderen Ende des Kontinents irgendwo eine sichere Enklave gibt. Der Weg war dann mit selbstgebauten gepanzerten Fahrzeugen durchs Land wobei sie an vielen verseuchten Schauplätzen vorbeikamen. Typische Gegner wären natürlich die üblichen Verdächtigen aus Mutationen bis zu feindlichen ehemaligen Kriegsgegnern.
Um sowas als Ausgangsszenario könnte man sicher eine interessante Geschichte spinnen.


Frühers zu 16 Bit Zeiten habe ich mir immer ein Masters of the Universe Game gewünscht, diese Welt bietet so viel um super Videospiel daraus zu machen. Habe es mir immer so in etwa vorgestellt wie Star Wars Empire Strikes Back auf dem SNES mit einer großen bunten Fantasty Welt mit unzähligen benutzbaren Fahrzeugen, Raumschiffen und anderen Interaktionsmöglichkeiten. Allerdings könnte mir so ein Game wie gesagt nur als ein Bitmap Videogame gut vorstellen auf einer alten Konsole, mit neuer Grafik würde da glaube ich wohl das märchenhafte Flair nicht so gut rüberkommen.

Wenn ich so nachdenke muss ich aber wirklich feststellen, dass wirklich schon fast die meisten guten Ideen in Spielen aufgegriffen wurden und man innovative Geschichten nur schwer noch hervorbringt, wenn dann sind sie schon wieder zu abgedreht und zu weit weg von der Realität - in sowas wie Outcast oder Primal zum Beispiel arbeite ich mich nicht so gerne ein.

p.s. sowas wie Viarocha und Zombie Flesheater geschrieben hat, da hätte ich auch reihenweise Ideen für.

Zombies, US Marines, Kalter Krieg, Nazis, Aliens - vielleicht nicht wirklich innovativ und langsam klischeemässig - aber ........egal :D - ich stehe auf solche Szenarien und kann kaum genug davon bekommen solange es nicht wirklich immer die gleichen Geschichten sind.
Lieber gute Hausmannskost mit ein neuen Ideen und stimmiger Atmosphäre als sich in schwer hineindfindbare Stroy Innovationen quälen zu denen man selber wenig Bezug aufbauen kann.

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3beiniger Lung
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#15 Beitrag von 3beiniger Lung » Samstag, 6. Oktober 2007, 16:10

[Doctor_Gothic] hat geschrieben:Frühers zu 16 Bit Zeiten habe ich mir immer ein Masters of the Universe Game gewünscht, diese Welt bietet so viel um super Videospiel daraus zu machen. Habe es mir immer so in etwa vorgestellt wie Star Wars Empire Strikes Back auf dem SNES mit einer großen bunten Fantasty Welt mit unzähligen benutzbaren Fahrzeugen, Raumschiffen und anderen Interaktionsmöglichkeiten. Allerdings könnte mir so ein Game wie gesagt nur als ein Bitmap Videogame gut vorstellen auf einer alten Konsole, mit neuer Grafik würde da glaube ich wohl das märchenhafte Flair nicht so gut rüberkommen.

hat ma ein Game für C64 gegeben,
Masters of the Universe:The Ilearth Stone.
Könnt mir ein MotU Game aber auch gut in 3D vorstellen, so im Stil von Overlord.
Aber nicht so nen Dreck wie das Spiel hier :x

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Jim
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#16 Beitrag von Jim » Samstag, 6. Oktober 2007, 16:38

Ums mal etwas formaler zu machen:
Titel: 1000 Ways
Szenario: Neuzeit/Zombie-Theme
Genre: Action, Adventure (Sowohl 1st als auch 3rd Person Ansicht wählbar)

Inhalt: Ein ganz typisches Zombieszenario. Typ wacht auf, die ganze Metropole um ihn herum ist VERSEUCHT mit schlurfenden Hirnfressern. Das Ziel: komme raus aus der Stadt.

Besondersheit: ABSOLUTE Freiheit! Der Spieler entscheidet selbst vollkommen frei welchen Weg er einschlägt um an die Stadtgrenze zu kommen. Da es sich wie gesagt um eine Metropole handelt, ist der WEg vom Zentrum aus gesehen natürlich entsprechend lang. ABER nicht nur das, JEDES Gebäude ist vollkommen begehbar. Einige sind natürlich z.B. abgeschlossen, aber irgendwqo in der Stadt gibt es den Schlüssel dazu. Außerdem kann man wirklich alles was ein Mensch heben kann als Waffe verwenden. Irgendwo steht ein Bierkasten rum? Prima! Damit kann man Schädel einschlagen! Unabhängig davon wie sehr sich das Ding eignet, kann man es verwenden - aber es hat natürlich alles seine Vor- und Nachteile. Ne Holzlatte ist leicht zu schwingen, bricht aber recht einfach etc.
Jeder Weg den man einschlägt weist andere Hindernisse und Entdeckungsmöglichkeiten auf.

Doch nicht nur die Welt ist detailliert, auch die Zombies sind es. Einen Gegner stört es wenig wenn du ihm beide Arme abhackst oder mit ner kleinen Pistole in die Brust schießt, er kommt weiter immer näher. Wenn man ihm die Beine abtrennt, versucht er sich mit den Armen weiter auf dich zu zu ziehen. Von anderen etwaigen Mutationen ala Resident Evil (Tiere, Pflanzen) mal ganz zu schweigen.



Das wäre sowas wovon ich ewig träumen werde, einfach weil ich ein riesiger Freund von "Freiheit" in Spielen bin und dieses Freiheitsprinzip wäre in diesem Spiel ultimativ eingesetzt.
"Bis heute warte ich auf das Ende,
ich fürcht es wird noch dauern lang
und wage kaum daran zu glauben -
ein End von Hasses freiem Gang"

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Re: Eure Spieleideen (... von Spielern für Spieler)

#17 Beitrag von zombie-flesheater » Sonntag, 16. März 2008, 08:58

Ich muss diese Threadleiche hier einfach ausgraben, um meine Erguesse fuer die Ewigkeit fest zu halten. :lol:

Haette noch eine Idee fuer einen Egoshooter (ja, laaangweilig, ich weiss), Storymaessig sind noch ziemlich viele Loecher, aber das Gameplay wuerde in etwa so aussehen:

Das gesamte Spiel findet in der Egoperspektive statt und besitzt einige RPG-Elemente. So liegt Hauptaugenmerk des Spiels und Gameplays an der Modifikation des eigenen Koerpers (ein Bisschen wie bei Evolva oder Cyborg Justice, falls die Games noch jemand kennt), was entsprechend explizit in Szene gesetzt wird (wie die Transformationssequenz in Quake 4 nur viiiiiiel expliziter und detaillierter). Selbstverstaendlich auch, dass man stets den eigenen Koerper sieht, inkl. Arme und Beine, welche im Laufe der Gefechte auch detaillierte und vor Allem permanente Verletzungen aufweisen. Die Story erfaehrt man nur Bruchstueckhaft, also nicht so, wie ich sie nun schreibe, sondern in kleinen Haeppchen (was mit * markiert ist, wird erst spaeter erklaert). Die Gewaltdarstellung ist selbstredend mindestens eine Mischung aus SoF und Vivisector. Einige (Story-)Elemente sind absichtlich sehr drastisch, um - aehnlich wie bei Bioshock oder Condemned - eine sehr bedrueckende Stimmung zu erzeugen und den Spieler immer wieder gehoerig zu schocken.

Man beginnt als Mitglied einer Spezialeinheit und soll eine Terroristengruppe eliminieren, was das Tutorial des Spiels darstellt. *Die KI agiert eigenstaendig, wie bei CoD 4 und man muss keine Befehle geben, sondern folgt den Anweisungen des Befehlshabers der Spezialeinheit* Der Auftrag laeuft nach Plan, bis etwas maechtig schief geht und man in einen Hinterhalt geraet, wo die Einheit zum Grossteil ausgeloescht wird. Dabei sieht man u. a. die feindlichen Kugeln in das eigene Fleisch eindringen, waehrend die Teamkollegen um einen herum ebenfalls zu Boden gehen, bis man ebenfalls mit dem Gesicht auf den Boden klatscht und man langsam ausblutet, bis der Bildschirm schwarz wird.

Eine hektische Operation, teils nur schemenhaft, teils nur mit schwarzem Bildschirm (also geschlossenen Augen des Spielercharakters) verfolgt man mit, wie maehrere Aerzte hektisch Kugeln aus Brust und Armen entfernen, Wunden vernaehen, diverse Spritzen verabreichen. Waehrend der den Herzschlag signalisierenden Piepton erst immer schneller, dann immer langsamer wird, erkennt man noch, dass sich im Raum noch mehrere, offenbar hochrangige Soldaten befinden, bis das Herz zu schlagen aufhoert und der Bildschirm schwarz wird.

*Das Militaer macht Versuche mit gefallenen Soldaten und erweckt sie zu neuem Leben. Erreicht wird dies mit einer Mischung aus diversen Medikamenten, welche die Koerperkraft und Leistungsfaehigkeit um ein Vielfaches steigern, und mechanischen Implantaten, welche ggfs. verlorene Gliedmassen und Organe ersetzen.*

Dann ein Lichtblitz und schliesslich erkennt man die Umrisse eines kleinen, sterilen Raumes. Man selbst steckt in einer Art Kampfanzug. Lediglich die Unterarme sind bis auf die fingerlosen ledernen Handschuhe frei und sind mit einigen (wenigen) Schlaeuchen und Kabeln durchzogen. Links, rechts und gegenueber befinden sich andere Soldaten, deren Koerper ebenfalls in einem aehnlichen Zustand sind. Einige davon stammen aus dem Spezialeinheiten-Team der Trainingsmission. Einer hat anstelle eines echten Auges ein Roboterauge mit Metallteilen um die Augenhoehle, einer anstelle seines Unterarmes ein Maschinengewehr usw. Ploetzlich oeffnet sich eine Klappe in diesem Raum und ein gruener Pfeil erscheint auf dem Bildschirm. Man verlaesst den Pfeil folgend mit den anderen Soldaten den Raum, welcher sich als gepanzerter Truppentransporter herausstellt. Draussen angekommen huschen verschiedene Anzeigen ueber den Bildschirm, ein Foto mit Namen und "eliminate" wird eingeblendet, verschwindet wieder und der Pfeil faerbt sich rot.

*Duerfte eigentlich klar sein: Gruener Pfeil = Waypoint, Roter Pfeil = Zielperson
Da man inzwischen ja reanimiert wurde, eruebrigen sich Anweisungen, die man einem gewoehnlichen Soldaten geben wuerde und man erhaelt stattdessen (vorerst) nur das noetigste ueber das HUD, welches einem auch anzeigt, ob und wie man mit Objekten in der Umgebung interagieren kann*

Man infiltriert ein Gebaeude, in dem sich bewaffnete Gegner verschanzt haben. Diese scheinen Mitglieder der selben Terroristengruppe zu sein, die man Anfangs bereits bekaempft hat. Da sich das Kraefteverhaeltnis nun allerdings zum Vorteil des Spielers veraendert hat, koennen einem die Terroristen kaum etwas entgegen setzen. Durch die verabreichten Medikamente laesst sich kurzzeitig eine Art Bullet Time aktivieren (ja, ist ausgelutscht, macht aber dennoch immer wieder Spass), man kann schneller laufen, hoeher springen, Gegenstaende (und Gegner) weiter werfen usw. Eigentlich ein Kinderspiel, bis der Bildschirm ploetzlich flackert und der rote Pfeil verschwindet, und stattdessen einige der Teamkollegen als Zielpersonen (rot eingerahmt) erscheinen. Diese greifen den Spieler und die anderen, nicht-markierten Soldaten auch sofort an und sind wesentlich zaeher, als die Terroristen zuvor. Aber schliesslich, und nicht zuletzt deswegen, weil immer mehr Terroristen in den Raum stuermen und ebenfalls auf diese schiessen, gehen sie doch zu Boden.

*Man ahnt es schon. Den Terroristen ist es gelungen, die Kontrolle ueber einen der reanimierten Soldaten (also den Spieler) zu erlangen, was von Anfang an so inszeniert war. Die "Zielperson" dieser Mission war lediglich ein Ablenkungsmanoever, waehrend die Hauptstreitmacht eines der Kontrollzentren fuer die Soldaten angegriffen hat. Fuer genau diesen Fall hat man zur Absicherung mehrere Kontrollzentren errichtet, deshalb wurden die anderen Soldaten auch zu "Feinden", als die Terroristen das eigene Kontrollzentrum uebernommen haben. Schiesst man auf die Terroristen, wird man "deaktiviert", Game Over.*

Mit ihrer neuen "Superwaffe", also dem Spieler, wollen die Terroristen zunaechst gleich mal saemtliche Opposition ausschalten und starten einen Direktangriff auf das Laborgebaeude, in welchem die Umwandlungen durchfuehrt. Der Auftrag: Die Einrichtung (fuer die eigene Verwendung) moeglichst unbeschadet zu lassen und saemtliche Personen darin zu toeten. Also auch Zivilisten, Aerzte usw., die den Weg kreuzen. Toetet man sie nicht selbst, wird dies von den Terroristen-"Kollegen" erledigt, welche man ja nicht toeten darf, da man sonst selbst deaktiviert wird. Neben normalen Soldaten trifft man auch auf weitere reanimierte Soldaten, welche teils noch kroteskere Modifikationen ihres Koerpers ueber sich ergehen lassen mussten (2 Miniguns statt Arme etc :twisted: ).

Nun gilt es, eines der anderen Kontrollzentren fuer die reanimierten Soldaten zu erobern (um den Rest kuemmern sich in der Zwischenzeit die restlichen Terroristen). Auch hier gilt es, keine Gefangenen zu machen und saemtliche Ausruestung zu zerstoeren, um zu verhindern, dass die Regierung ihre Experimente fortsetzen kann. Als Gegner bzw. "Opfer" gibt es wieder Zivilisten und Aerzte, die die Einsaetze der Soldaten ueber Monitore ueberwachen, sowie Soldaten und weitere Supersoldaten, welche zur Verteidugung des Kontrollzentrums zustaendig sind.

Schliesslich wurden das Labor und die Kontrollzentren uebernommen und da auch Terroristen zur finanzierung ihrer Plaene Geld brauchen, wird man auf die naechste Mission geschickt: Diesmal gilt es, erstmals alleine, eine Bank zu ueberfallen. Da die Angestellten und Zivilisten um Hilfe rufen koennten, gilt es, diese moeglichst schnell zu eliminieren. Auf dem Weg zum Tresor geht natuerlich der Alarm los und ein SWAT-Team stuermt die Bank. Man sprengt den Tresor auf, schnappt sich einen Haufen Geld (dies zu tragen ist dank der Medikamente und der dadurch erhoehten Koerperkraft ja kein Problem) und begibt sich Richtung Ausgang, wo es zum Schusswechsel mit dem SWAT-Team kommt. Am Eingang angekommen bricht ein Panzerwagen durch die Polizeiabsprerrung, heraus springen "modifizierte" Terroristen und machen kurzen Prozess mit der anwesenden Polizei, Nachrichtenteams, Zivilisten und dem verbleibenden SWAT-Team, bis man selbst die Kohle in den Panzerwagen bringt und mit einigen "neuen Freunden" die Stellung vor dem Bankgebaeude halten muss, bis die restlichen "Super-Terroristen" die uebrige Kohle aus dem Tresor geborgen haben, was den erfolgreichen Abschluss der Mission zur Folge traegt.

Als naechste Mission steht auf dem Plan, im Alleingang einen Kindergarten samt allen darin befindlichen Personen dem Erdboden gleich zu machen. *Einfach weiterlesen, halb so wild* Waehrend man mit der Erschiessung der Kindergaertnerinnen und Kinder beginnt, sind ueberraschend schnell auch Soldaten im Kampfgetuemmel. Es stellt sich heraus, dass der Kindergarten lediglich eine Tarnung fuer weitere Experimente der Regierung waren und diese Kinder genetisch erschaffen wurden und deren Wachstum beschleunigt wurde um innerhalb weniger Tage eine neue Super-Armee zu zuechten. *Man hat also "nur" Klone getoetet und keine richtigen Kinder* Ist auch dieses Parallelprojekt der Regierung zerstoert, wartet vor dem Gebaeude bereits eine Uebermacht an Polizisten und Soldaten. Diese eroeffnen jedoch nicht das Feuer, sondern bieten dem Spieler an, ihm zu helfen, bis schliesslich ein hochdekorierter General aus ihnen hervor tritt und den Spieler mitteilt, dass eigentlich sie es sind, die Hilfe Benoetigen, da sie selbst den Terroristen inzwischen nichts mehr entgegen zu setzen haben.
Ploetzlich erscheint auf dem HUD die Nachricht, dass das Kontrollzentrum (des Spielers) angegriffen wird und alle Einheiten sich sofort dort hin begeben sollen. Fast zeitgleich durchbrechen mehrere Panzerwaegen die Absperrung und die aussteigenden Superterroristen liefern sich ein Feuergefecht mit den verbleibenden Soldaten.

Der Spieler hat nun die Wahl - entweder die Terroristen toeten und hoffen, dass er selbst dank des gleichzeitigen Angriffs auf das Kontrollzentrum nicht deaktiviert wird und es die Armee rechtzeitig wieder in seine Gewalt bringen kann, oder die Soldaten toeten und mit den Terroristen zum Kontrollzentrum fahren.

Ab hier entscheidet man sich fuer den Weg (gut/boese), den man fuer den Rest des Spiels gehen wird. Wobei natuerlich weder das Militaer - mit ihren perversen Experimenten - noch die Terroristen - mit ihren bisher noch voellig unklaren Zielen - sonderlich sympathisch erscheinen.

Entscheidet man sich fuer Ersteres, ist die Rechnung aufgegangen und man wird nicht deaktiviert, stattdessen bekommt man noch vor Ort die Moeglichkeit, seinen Koerper genetisch und mechanisch zu modifizieren, um anschliessend das Forschungslabor zu Beginn zurueck zu erobern.

Entscheidet man sich fuer die zweite Variante, geht es auf zum Kontrollzentrum, wo man nach einem kurzen Feuergefecht ebenfalls die Moeglichkeit erhaelt, sich aufzuleveln.

Die Modifikationen beinhalten zunaechst nur kleine Dinge, wie integrierte Nacht- und Waermesicht (Augen-OP), noch mehr Kraft (ne Spritze in den Oberarm und die Muskeln wachsen) Titanhaut an diversen Koerperstellen (die Alte Haut wird heraus geschnitten und durch die neue ersetzt), Stahlgebiss fuer blutige Nahkampf-Action (das alte Kiefer wird dabei einfach entfernt und das neue eingesetzt) usw. Mit jedem Level kommen neue Modifikationsmoeglichkeiten hinzu. Diese Modifikationen sind irreversibel, koennen also nicht mehr Rueckgaengig gemacht werden. Ein durch ein MG ersetzter Unterarm kann z. B. nicht mit einer Substanz injiziert werden, die aus den Knoecheln Stacheln fuer den Nahkampf wachsen laesst usw. Daher muss gut ueberlegt sein, ob eine Modifikation evtl. eine spaeter zur Verfuegung stehende, bessere Modifikation beeintraechtigen oder gar voellig verhindern koennte. Die Modifikationen sind allerdings freiwillig, d. h. man kann auch versuchen, das gesamte Spiel ueber so "menschlich" wie moeglich zu bleiben, um - sofern man die "gute" - Seite gewaehlt hat, das beste Ende zu erreichen (Enden gibt es dann natuerlich auch entsprechend viel, abhaengig von der Gewaehlten Seite noch Unterteilungen, je nachdem, ob man im erster Linie menschlich geblieben ist, hauptsaechlich biologische Verbesserungen verwendet hat oder doch eher hauptsaechlich mechanische Implantate verwendet hat). Im Gegensatz dazu kann man sich auch jede Menge Zeug spritzen (lassen), was teils drastische Veraenderungen des Koerperbaus mit sich bringt oder sich nahezu saemtliche Koerperteile und Organe entfernen lassen, um diese mit (staerkeren, besseren, schnelleren) mechanischen Gegenstuecken zu ersetzen. Jede Modifikation sieht anders aus und da man alles durch die Augen der Spielfigur sieht, gibt es teils extreme OP-Sequenzen zu sehen und die Resultate sind natuerlich auch waehrend der Levels stets erkennbar.

Eigentlich faengt das Spiel hier erst richtig an, und die Levels sind auf beiden Seiten teils verschieden, teils gleich.
So gibt es unabhaengig von der Wahl der "Seite" ein Flughafen-Level, nur dass man dies als Terrorist erobern, und als Soldat von den Terroristen zurueck erobern muss etc. Andere Levels, wie das Terroristen-Hauptquartier sieht man nur, wenn man sich fuer die Armee entschieden hat, waehrend man als Terrorist dafuer ein Atomwaffensilo erobern muss (was letzten Endes zu zwei fast voellig verschiedenen Handlungsstraengen fuehrt, was den Wiederspielwert natuerlich enorm steigert).

Storymaessig tut sich dann natuerlich auch noch so Einiges, lediglich Interaktion mit NPCs und Inventar sind hier groesstenteils unnoetig und wuerden nur den Spielfluss bremsen / stoeren.

Nur wie es sich mit permanenten Verletzungen bzw. Regeneration verhaelt, darauf konnte ich mir bisher noch keinen Reim machen. Ein Upgrade, um zur Regeneration Blut von getoeteten Feinden zu trinken, waere evtl. eine Moeglichkeit (biologisch mit Tentakeln aus der Handflaeche und Mechanisch mit einer Riesenspritze aus dem Brustkorb) - Medikits und "in Deckung warten" ist jedenfalls viel zu ausgelutscht...

Ist etwas zusammengeklaut aus Robocop, Universal Soldier und System Shock, aber was soll's? :lol: Vielleicht kommt hier ja mal ein Programmierer auf Ideensuche vorbei :mrgreen:
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Eure ganz eigenen Spiele Ideen

#18 Beitrag von LIH » Montag, 30. Mai 2011, 11:15

"Authentische" Einstellung bei Rennspielen
Also erstmal muss ich wohl mein Problem mit den bisherigen Rennspielen, die ich habe schildern. In den Einstellungen kann man bei den realistischen Rennspielen ja meist die Fahrhilfen einstellen. Also ESP, ABS, ASR und die unzähligen Helfer, die es heutzutage gibt. Einerseits will ich natürlich möglichst ohne digitale Hilfe spielen, andererseits würde ich aber ein Auto im Spiel auch geren so fahren, wie das in der Realität wäre.
Wenn also z.B. ein neuer Honda S2000 serienmäßig ABS und andere Fahrhilfen hat, dann sollen die bitte eingeschaltet sein. Wenn ich dagegen einen 1969er Ford Mustang fahre, dann sollen da eben alle Fahrhilfen aus sein.
Darum bräuchte man neben der Voreinstellung der Fahrhilfen "Anfänger", "Fortgeschrittener" und "Profi" auch einen Modus der vielleicht "Authentisch" heißt, bei dem dann dem Fahrzeug entsprechend die Fahrhilfen aktiv sind, die man auch im richtigen Leben nicht abschalten kann. Je nach Fahrzeug wäre der Modus dann möglicherweise leichter als "Profi", gerade bei neuen Kisten. Aber man könnte dann wirklich "real" fahren.
Noch dazu könnte man doch mit Experten die Fahrhilfen der Automarken unterschiedlich implementieren. Also wenn das ESP von Mercedes stärker eingreift, als z.B. das ESP von Porsche, dann sollte man das auch im Spiel spüren.
Klar, kann man das auch selber einstellen, dann muss man aber ja immer bei jedem Fahrzeug selber recherchieren, welche Fahrhilfen erhältlich sind und wieder von Hand einstellen.

Ich muss zugeben, dass ich Forza 3 und GT5 bisher nicht gespielt habe. Keine Ahnung, ob es da sowas gibt, wenn nicht, sollte man sowas doch mal für die Zukunft rein machen.

FPS Sezessionskrieg
Klingt erstmal komisch, aber ich denke da könnte man ein CoD ähnliches Konzept draus machen.
Das Szenario ist natürlich schon mal unverbraucht, schon fast jungfräulich. Hinzu kommt, dass man in diesem Fall kein einfaches Schwarz/Weiß Bild erstellen kann (also man könnte schon, würde dem wahren Hintergrund aber wohl nicht gerecht werden). Wenn man die gesamte Geschichte des Krieges erzählt, könnte man auch anschneiden, dass der Krieg eben nicht nur aus der Sklavenfrage enstanden ist. Möglicherweise also CoD mäßig nicht nur Soldaten innerhalb einer Seite wechseln, sondern auch mal von der Union zur Konföderierten wechseln und den Krieg von beiden Seiten betrachten.
Natürlich kann man anmerken, dass die einprägsamen Schlachten mit Musketen etwas lahm für einen FPS sind, aber daraus kann man ja auch was neues basteln. Man würde vielleicht auch den Wahnsinn in dieser alten Kriegsführung sehen, bei der man in Reihen auf die gegnerischen Stellungen zumarschiert, während in den hinteren Reihen Marsch Musik gespielt wird. Zum Nachladen gibt es womöglich nen Quick Time Event (Schwarzpulver auspacken, Kugel einschieben, stopfen), außerdem muss man vielleicht auch von Situation zu Situation einschätzen, ob man nachlädt oder doch lieber mit dem Bajonett dem Gegner tötet. Daneben gibt es ja aber auch noch Colts und bestimmt etliche andere Waffen, die ich nicht kenne.
Im weiteren Verlauf könnte man die Missionen auch auflockern, indem man z.B. in einer Railgun Sequenz mit einem dieser alten Gattling gun auf einer Kutsche den Gegnern einheizt. Mit etwas Phantasie könnte man auch eine Mission konstruieren, in der man mit einem der ersten U-Boote einen Angriff auf Schiffe in einem Hafen verübt. Missionen, bei denen Forts gestürmt werden, andere, bei denen man eine Verteidigungslinie hält, oder vielleicht auch mal den Krieg zu Wasser. Irgendwo hab ich auch schon was von angeblichen kleinen Raketen gehört, die auf Schlachtfeldern eingesetzt wurden.
Ich denke mal einer spannenden Inszenierung steht nichts im Weg. Außer, dass man heute mit Modern Warfare Shootern wohl größere, explosivere Zerstörungen gewöhnt ist.
Je mehr man aber bei Wikipedia über den Krieg liest, desto mehr denke ich, dass sich da nen wirklich guter Shooter machen lassen würde. Tja, wenn das Wörtchen wenn eben nicht wär.
Ach und zum Ende sollte dann im Abspann am besten diese Musik laufen: http://www.youtube.com/watch?v=fbjdUkeN4jM :mrgreen:
Zuletzt geändert von LIH am Dienstag, 31. Mai 2011, 10:35, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Eure ganz eigenen Spiele Ideen

#19 Beitrag von zombie-flesheater » Montag, 30. Mai 2011, 14:29

LIH hat geschrieben:Keine Angst, ich bin nicht von einem großen, gierigen Publisher, der sich neue Ideen klauen will. (oder vielleicht doch? :lol:

Ich wollte mal nen Thread auf machen, in dem ihr mal eure eigenen kreativen Ergüsse zu Videospielen auslassen könnt.
Egal ob ne kleine Idee zusätzlich zu heutigen Spielen oder ein komplettes Konzept für ein neues Genre.
Nur raus damit! Anschließend kann man noch über Für und Wieder dieser Ideen reden.

Da aller Anfang schwer ist, gebe ich doch gleich mal meine derzeitigen Gedanken preis.


"Authentische" Einstellung bei Rennspielen
Also erstmal muss ich wohl mein Problem mit den bisherigen Rennspielen, die ich habe schildern. In den Einstellungen kann man bei den realistischen Rennspielen ja meist die Fahrhilfen einstellen. Also ESP, ABS, ASR und die unzähligen Helfer, die es heutzutage gibt. Einerseits will ich natürlich möglichst ohne digitale Hilfe spielen, andererseits würde ich aber ein Auto im Spiel auch geren so fahren, wie das in der Realität wäre.
Wenn also z.B. ein neuer Honda S2000 serienmäßig ABS und andere Fahrhilfen hat, dann sollen die bitte eingeschaltet sein. Wenn ich dagegen einen 1969er Ford Mustang fahre, dann sollen da eben alle Fahrhilfen aus sein.
Darum bräuchte man neben der Voreinstellung der Fahrhilfen "Anfänger", "Fortgeschrittener" und "Profi" auch einen Modus der vielleicht "Authentisch" heißt, bei dem dann dem Fahrzeug entsprechend die Fahrhilfen aktiv sind, die man auch im richtigen Leben nicht abschalten kann. Je nach Fahrzeug wäre der Modus dann möglicherweise leichter als "Profi", gerade bei neuen Kisten. Aber man könnte dann wirklich "real" fahren.
Noch dazu könnte man doch mit Experten die Fahrhilfen der Automarken unterschiedlich implementieren. Also wenn das ESP von Mercedes stärker eingreift, als z.B. das ESP von Porsche, dann sollte man das auch im Spiel spüren.
Klar, kann man das auch selber einstellen, dann muss man aber ja immer bei jedem Fahrzeug selber recherchieren, welche Fahrhilfen erhältlich sind und wieder von Hand einstellen.

Ich muss zugeben, dass ich Forza 3 und GT5 bisher nicht gespielt habe. Keine Ahnung, ob es da sowas gibt, wenn nicht, sollte man sowas doch mal für die Zukunft rein machen.

FPS Sezessionskrieg
Klingt erstmal komisch, aber ich denke da könnte man ein CoD ähnliches Konzept draus machen.
Das Szenario ist natürlich schon mal unverbraucht, schon fast jungfräulich. Hinzu kommt, dass man in diesem Fall kein einfaches Schwarz/Weiß Bild erstellen kann (also man könnte schon, würde dem wahren Hintergrund aber wohl nicht gerecht werden). Wenn man die gesamte Geschichte des Krieges erzählt, könnte man auch anschneiden, dass der Krieg eben nicht nur aus der Sklavenfrage enstanden ist. Möglicherweise also CoD mäßig nicht nur Soldaten innerhalb einer Seite wechseln, sondern auch mal von der Union zur Konföderierten wechseln und den Krieg von beiden Seiten betrachten.
Natürlich kann man anmerken, dass die einprägsamen Schlachten mit Musketen etwas lahm für einen FPS sind, aber daraus kann man ja auch was neues basteln. Man würde vielleicht auch den Wahnsinn in dieser alten Kriegsführung sehen, bei der man in Reihen auf die gegnerischen Stellungen zumarschiert, während in den hinteren Reihen Marsch Musik gespielt wird. Zum Nachladen gibt es womöglich nen Quick Time Event (Schwarzpulver auspacken, Kugel einschieben, stopfen), außerdem muss man vielleicht auch von Situation zu Situation einschätzen, ob man nachlädt oder doch lieber mit dem Bajonett dem Gegner tötet. Daneben gibt es ja aber auch noch Colts und bestimmt etliche andere Waffen, die ich nicht kenne.
Im weiteren Verlauf könnte man die Missionen auch auflockern, indem man z.B. in einer Railgun Sequenz mit einem dieser alten Gattling gun auf einer Kutsche den Gegnern einheizt. Mit etwas Phantasie könnte man auch eine Mission konstruieren, in der man mit einem der ersten U-Boote einen Angriff auf Schiffe in einem Hafen verübt. Missionen, bei denen Forts gestürmt werden, andere, bei denen man eine Verteidigungslinie hält, oder vielleicht auch mal den Krieg zu Wasser. Irgendwo hab ich auch schon was von angeblichen kleinen Raketen gehört, die auf Schlachtfeldern eingesetzt wurden.
Ich denke mal einer spannenden Inszenierung steht nichts im Weg. Außer, dass man heute mit Modern Warfare Shootern wohl größere, explosivere Zerstörungen gewöhnt ist.
Je mehr man aber bei Wikipedia über den Krieg liest, desto mehr denke ich, dass sich da nen wirklich guter Shooter machen lassen würde. Tja, wenn das Wörtchen wenn eben nicht wär.
Ach und zum Ende sollte dann im Abspann am besten diese Musik laufen: http://www.youtube.com/watch?v=fbjdUkeN4jM :mrgreen:
Eins vorweg:
viewtopic.php?f=6&t=4819 :wink:

Buergerkrieg als Szenario eines Egoshooters waere tatsaechlich nicht ausgelutscht, allerdings muss ich gestehen, dass mein Bedarf dafuer bereits mit Darkest of Days gedeckt wurde. Die paar Levels haben gereicht, ein ganzes Game um dieses Szenario wuerde IMHO zu wenig Abwechslung bieten. Gerade, weil hier i. d. R. Massenschlachten angesagt sind, keine Infiltrationsmissionen etc., duerfte sich das eigentlich unverbrauchte Szenario im Laufe eines kompletten Games leider wieder abnutzen.
Ausser, man gibt dem Ganzen wirklich noch eine menschliche Komponente, mit Blick auf das Leben der Soldaten untereinander, diverse Operationen im Lazarett usw...
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Re: Eure ganz eigenen Spiele Ideen

#20 Beitrag von CW6 » Montag, 30. Mai 2011, 15:15

Ich wünsche mir schon lange mal einen gescheiten Shooter im 1. Weltkrieg, so nach Call of Duty / Medal of Honor-Manier. Bislang gabs ja immer nur welche mit viel Fantasy- und Horror-Einschlag (z.B. Necrovision, Iron Storm oder Codename Eagle) und ansonsten eigentlich fast nur Strategie. Ich denke, da kann man sicher was drauß machen. Besonders wenn ich an "Bolt Action Rifle Only"-Server von Call of Duty World at War denke, das ist echt genial!

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Re: Eure ganz eigenen Spiele Ideen

#21 Beitrag von ERASER_M » Montag, 30. Mai 2011, 15:52

zombie-flesheater hat geschrieben:Buergerkrieg als Szenario eines Egoshooters waere tatsaechlich nicht ausgelutscht, allerdings muss ich gestehen, dass mein Bedarf dafuer bereits mit Darkest of Days gedeckt wurde.
Es gibt da noch The History Channel: Civil War - A Nation Divided und The History Channel: Civil War - Secret Missions von Cauldron (die haben u. a. Chaser entwickelt)

Die beiden Spiele sind allerdings bei uns eher unbekannt, da sie leider nur in den USA erschienen sind...
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Re: Eure ganz eigenen Spiele Ideen

#22 Beitrag von LIH » Montag, 30. Mai 2011, 19:17

zombie-flesheater hat geschrieben:Buergerkrieg als Szenario eines Egoshooters waere tatsaechlich nicht ausgelutscht, allerdings muss ich gestehen, dass mein Bedarf dafuer bereits mit Darkest of Days gedeckt wurde. Die paar Levels haben gereicht, ein ganzes Game um dieses Szenario wuerde IMHO zu wenig Abwechslung bieten. Gerade, weil hier i. d. R. Massenschlachten angesagt sind, keine Infiltrationsmissionen etc., duerfte sich das eigentlich unverbrauchte Szenario im Laufe eines kompletten Games leider wieder abnutzen.
Ausser, man gibt dem Ganzen wirklich noch eine menschliche Komponente, mit Blick auf das Leben der Soldaten untereinander, diverse Operationen im Lazarett usw...
Ja, die Demo von Darkest of Days hab ich mal gespielt. Auch wenn die Idee ganz lustig war, aber das Spiel selbst hab ich als ziemlichen Rotz in Erinnerung.
Wie auch immer. Ich würde mal denken mit etwas künstlerischer Freiheit lässt sich schon was machen. Ich würde da auch nur einen kleinen Teil, vielleicht 1-2 Missionen, mit solchen Massenschlachten in Reihe marschieren machen. Daneben wie gesagt diese experimentellen U-Boot Missionen, einer Flucht aus diesen Kriegsgefangenen Lagern (ich hab mal in ner Doku gesehen, dass es da auch sehr hart zuging), vielleicht einem Verteidigungskampf in einer größeren Stadt, etc.
Wenn man mal ehrlich ist; der moderne Luftkampf ist meistens langweilig. Ziel auf dem Radar erfassen, Rakete abfeuern und das Ziel zerstören bevor man überhaupt den Gegner gesehen hat. Aber mit etwas Phantasie konstruiert Ubisoft H.A.W.X.
Ähnlich mit moderner Kriegsführung der Amis in Irak/Afghanistan. In Dorf fahren, beschossen werden, Luftunterstützung anfordern und zusehen, wie alles nieder gebombt wird. Anschließend womöglich noch die Leichenteile zählen um eine ungefähre Opferzahl zu haben. Und mit etwas künstlerischer Freiheit gibt es heute eben Medal of Honor und Modern Warfare.
Zuletzt geändert von LIH am Dienstag, 31. Mai 2011, 10:04, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Eure ganz eigenen Spiele Ideen

#23 Beitrag von DooMinator » Montag, 30. Mai 2011, 20:03

LIH hat geschrieben:Ansonsten bin ich mal mit meinem Beitrag in den anderen Thread "umgezogen".
Also kann der hier eigentlich zu.
Ich war mal so frei, und hab beide zusammengeführt. Aus 2 mach 1 :)
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Re: Eure Spieleideen (... von Spielern für Spieler)

#24 Beitrag von LIH » Dienstag, 31. Mai 2011, 11:35

zombie-flesheater hat geschrieben:Eigentlich faengt das Spiel hier erst richtig an, und die Levels sind auf beiden Seiten teils verschieden, teils gleich.
So gibt es unabhaengig von der Wahl der "Seite" ein Flughafen-Level, nur dass man dies als Terrorist erobern, und als Soldat von den Terroristen zurueck erobern muss etc.
Ähm, hat da etwa Infinity Ward in diesem Thread gestöbert :?:
Ich glaub zu der Zeit deines Beitrages (März 2008) war dieser Flughafen Level in Modern Warfare 2 noch nicht bekannt.

Ansonsten muss ich zugeben, eine wirklich ordentlich durchdachte Idee. Steht da nicht sogar ein bischen Übersoldier als Inspiration Pate? Also der Teil, in der dein Protagonist die Seiten wechselt ohne es selbst beeinflussen zu können.


Zurück zum Thema, da war mir noch ne allgemeine Idee gekommen.

Komplettes Handling der Waffenfunktionen
Damit sind so ziemlich alle Ego- und Third-Person Shooter gemeint. Ich hätte es mal wirklich gerne, dass ich wirklich alle Funktionen einer Waffe kontrollieren kann (so viel gibt es bei einem Schießeisen ja eh nicht). Ich will zum Beispiel auch die Sicherung drin haben, und wenn ich in ein Feuergefecht gerate, muss ich natürlich erstmal schauen, dass ich die Waffe entsichere. Je nachdem was für eine Waffe ich habe, bzw. welches Zubehör ich finde, will ich da alles montieren können, wenn es auch real möglich ist, auch wenn es keinen Sinn macht. Z.B. Zweibein ausklappen obwohl ich stehe, egal, wenn es geht kann ich das ja machen. Oder mal per Hand das Zielvisier meines Scharfschützengewehres verstellen, auch wenn ich es absichtlich total falsch stelle. Das sollte alles möglich sein.
Klar bietet sich sowas bei einem realistischen Spiel an, und so soll auch wie in GRAW2 (Ghost Recon Advanced Warfighter 2) sich die Munition nicht auf zauberhafte Weise in meine Reserve schweben, wenn ich ein noch fast volles Magazin wechsel. Genauso sollte auch ne Kugel im Magazin während des Nachladens bleiben, wenn ich ein nicht leeres Magazin wechsel (in GRAW2 kann man somit auch während des Nachladens diese letzte Kugel schießen).
Lange Rede kurzer Sinn: Einfach den kompletten Funktionsumfang, den eine Waffe eben bietet, auch wenn es teils unnötig oder sinnlos ist.

Techland
Die Idee rumort schon ne Weile in meinem Kopf. Um mal eine Grundidee zu geben, würde ich sagen, dass Spiel wäre eine Hommage an die technische Entwicklung der Videospiele. Möglicherweise etwas inspiriert von 3 dot game heroes und Minecraft.
Zur STory hätte ich keine wirklich großartigen Ideen. Möglicherweise eine Phantasie-Märchenwelt, in der ein Königreich vor einer finsteren Macht bedroht wird oder einfach eine Prinzessin entführt wird. Jedenfalls müsste das Setting für den weiteren Verlauf paranormal sein.
Am Anfang würde man in First- oder Third-Person Ansicht in einer traumhaften detailierten und schönen Crysis grafik ähnlichen (Crysis 1, nicht Crysis 2) Welt umherlaufen. Dann kommt es zu einer Bedrohung oder Entführung wie bereits oben geschildert und man muss sich auf die Reise begeben um (was auch immer) zu retten.
In diesem Verlauf würde man verschiedene Herausforderungen begegnen, teils Shooter, Physik Rätsel und andere Herausforderungen. Aber die Idee liegt darin, dass sich manche Rätsel nicht auf die herkömmliche Art lösen lassen.
Statt dessen wird man gezwungen sein gewisse Teile der Grafik und des Enginegrundgerüstes im Optionsmenü zu verändern. :shock: :?:

Ich hab dazu auch nur ein paar ganz rudimentäre Ideen.
Z.B. könnte die Lösung in einem Physikrätsel darin bestehen die komplexe Physik in ein einfaches Modell zu ändern, in der alle Objekte ganz einfache Gravitation haben und nicht miteinander reagieren.
Ein anderes Rätsel könnte man vielleicht nur dann lösen, wenn man eine silberne Texttafel liest. Die ist aber durch die Sonneneinstrahlung und dem dazu agierenden Bloom/HDR unleserlich, also muss man diese Effekte abschalten um an die Info zu kommen.
Etwas sehr kurios, man könnte vielleicht gezwungen sein Anti Aliasing aus zu machen, damit die eigenes Spielfigur über die dann gebildete "Treppchen" Struktur laufen kann, weil man auf der glatten Oberfläche nicht gehen kann.
Eine andere Idee wäre die eigene Spielfigur als Sprite darzustellen, weil man als vulominöses 3D Objekt nicht durch einen engen Spalt passt.
Vielleicht muss man sogar so weit gehen und von 3D zu 2D wechseln, also ganz zu einem Plattformer (gabs da nicht mal nen Mario Spiel, bei dem man auch von 2D auf 3D hin und her schalten musste?).
Noch weiter muss man in einem Rätsel 2 Gegensände gleich machen. Da sie sich leicht in der Farbe unterscheiden, liegt die Lösung darin die Farbpalette auf 256 Farben zu beschränken.
Meine Idee ist also, dass das Spiel im gesamten Verlauf immer weiter beschnitten wird und somit in die Entwicklungsgeschichte der Videospiele zurück reist. Somit würde auch automatisch der Weg zum Ende hin irgendwann düster (schwarz/Weiß) werden.
Etwas lachhafte Idee, aber das finale Duell gegen den dunklen Lord oder so würde dann vielleicht aus einem Pong Match bestehen. :mrgreen:
Wenn man das gewinnt, würde dann der dunkle Palast zerstört und alle Optionen sprudeln heraus und verwandeln die Welt wieder in ihre atemberaubende Schönheit wie am Anfang zurück.

Zugegeben, dass wäre wohl kein Material für einen AAA Titel, eher was für eine kleine Produktion. Da würde das höchst eigenwillige Konzept wohl auch eher Anklang finden.
Das Spiel könnte man fast schon als Lernspiel für Spieleprogrammierer sehen, oder um eben die Technik anderen näher zu bringen. Wenn man die Optionen ändert, könnte man auch etwas erläutern, wie dieser oder jender Effekt funktioniert und wann er zum ersten mal genutzt wurde.

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Re: Eure Spieleideen (... von Spielern für Spieler)

#25 Beitrag von CW6 » Dienstag, 31. Mai 2011, 14:38

LIH hat geschrieben:Komplettes Handling der Waffenfunktionen
JAAAA! Ich finde es schrecklich, wie unrealistisch Waffenfunktionen dargestellt werden. Z.B. wenn jedes mal, wenn man die Schrotflinte rausholt, durchgeladen wird. ARGH!! Es gibt ja schon einige Spiele (und auch teilweise sogar Mods), in denen die Funktionen mehr oder weniger realistisch dargestellt werden. Z.B. wenn das Magazin nicht ganz verschossen wurde, und man ein neues einlegt, man nicht nochmal extra durchladen muss etc. Sowas finde ich echt klasse :)

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Re: Eure ganz eigenen Spiele Ideen

#26 Beitrag von DaHosh » Dienstag, 31. Mai 2011, 21:41

Ein Survival-Thriller wäre etwas, das ich mal machen würde. Thriller daher, weil es nicht um Monster, Zombies oder andere paranormale Wesen geht.

Es ginge dann z.B. um ein Hochaus und man hat natürlich das Glück genau dann in dem Gebäude zu sein, als dort Eingebrochen wird oder ähnliches. Vom Plot her hätte ich noch keine Idee, da mir eher eine bestimme Spielmechanik vorschwebt. Das Hochaus ist von Anfang an größenteils begehbar, nur hat es halt ein hochtechnisches System, das man erstmal weder raus noch rein kann. Der Survival-Part bestünde daraus, das auch der/die Gegner kompletten Zugang zu allen bereichen haben und dich jederzeit finden können, wie ein Katz und Maus spiel, also etwas angelehnt an Clocktower oder Haunting Grounds, halt nur komplexer, spannender und unvorhersehbarer. Ziel wäre es halt aus dem Gebäude rauszukommen, da man keine Waffen hat und vielleicht nur etwas mit der Umgebung interagieren kann, wie schwere Gegenstände vor Türen schieben, oder mal den Gegner mit nem Gegenstand ausknocken, aber nie töten. Einfach ein Spiel wo man wirklich IMMER Angst hat, das jemand da sein könnte. Das piepen des Fahrstuhls aus der Ferne, Schritte im Flur, leise Stimmen "He...da hinten war doch jemand", ect.. Man muss ebenso darauf achten ob man irgendwo das Licht anstellt, oder ob der Gegner deinen Schatten sieht. Ich würde dann auch so ein "Panik"-System einbauen, wie in manch anderen Spielen, bei zu viel Stress kann man seinen Atem hören und jeder in der Nähe, oder der Protagonist stößt ein Glas um, wenn man zu dicht an einem Schreibtisch langgeht.

Möglicher Titel, schlicht und ergreifend "Alone" ( - 30 Floors and no place to hide) für den Trashfaktor :)
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Re: Eure Spielideen (... von Spielern für Spieler)

#27 Beitrag von LIH » Donnerstag, 15. Dezember 2011, 15:25

Eigentlich habe ich keine Spielidee, die es nicht schon mal gab, aber was es heute leider nicht mehr gibt.

Und zwar eine Militär Flugsim mit den Vorzügen von Lock On, Jane's USAF und Wings of Prey.
Was stelle ich mir dabei vor?
Lock On ist meiner Meinung nach eine gute Flugsim, aber leider auch etwas trocken. Zugegebenermaßen habe ich die Kampagne noch lange nicht beendet, aber es zeichnet sich schon ab, dass der fiktive georgische Konflikt mit amerikanischen und russischen Streitkräften weit weniger spannend und actionreich dargestellt wird, als es sich eigentlich anhört.
Zudem mangelt Lock On es Lock On an geeigneten Einstellungen des Schwierigkeitsgrades. Entweder ich spiele eben eine harte Sim, oder ich spiele mit God mode mit unendlich Raketen und Treibstoff.
Das ist natürlich etwas blöd.

Relativ stufenlos lässt sich dagegen der Schwierigkeitsgrad bei Wings of Prey einstellen. Hier kann man auch unabhängig von anderen Einstellungen bestimmen, ob man ein realistisches Flugmodell haben will, ob Gegnerkennungen aktiv sein sollen, ob Maschinen überhitzen können, usw.
Nur ist Wings of Prey nun mal ein WWII Fliegerspiel.

USAF nun als letztes hat eine relativ große Auswahl an unterschiedlichen Flugzeugen und die Missionen, die ich gespielt hatte, habe ich auch noch positiv in Erinnerung.
Zum Beispiel hat man den Angriff auf Osirak geflogen, Angriffe auf Drogenschmuggler bei irgend einer Grenze, Vietnameinsätze oder auch mal eine entführte Passagiermaschine begleitet. (ich weiß gerade gar nicht, wie die Mission ausging, ob man die Maschine abgeschossen hat oder sonstwas)
Ich glaube viele der Einsätze wurden auch mit kleinen Archivaufnahmen eingeleitet.
Ehrlich gesagt hätte ich am liebsten eine neue Flugsim mit den Features von USAF. USAF selber ist inzwischen aber einfach zu häßlich und es läuft nicht unter XP und Win7. :(


Ich hätte also gerne eine schöne neue Flugsim mit einem stufenlosen Schwierigkeitsgrad von Sim bis fast Arcade (wobei das auch nicht so leicht wie HAWX oder Blazing Angels sein muss), welches eine nette Auswahl an unterschiedlichen alten und neuen Maschinen hat und dazu spannende und bekannte Missionen bietet, nicht nur fiktive Einsätze in Hinter-Absurdistan.
Vielleicht solche Einsätze, in denen ich im Vietnameinsatz mal ne Ladung Napalm verteile, dann eine Mission, bei der ich im ersten Golfkrieg mit einer F117 einen Angriff auf Sadams Palast fliege und zumindest versuche die berühmte Bombe durch den Kamin fallen zu lassen. :mrgreen:
Meinetwegen auch fiktive Missionen aus berühmten Filmen. Solange die Missionen einigermaßen authentisch sind und nicht so abgedreht wie bei HAWX und Blazing Angels.

Aber wie es aussieht ist die Ära der modernen Jetsimulationen seit den späten 90ern wohl vorüber und die Kiddies wollen sich gar nicht mehr mit Avionik und dem beherrschen der Maschine beschäftigen. :suicide:

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Re: Eure Spielideen (... von Spielern für Spieler)

#28 Beitrag von LIH » Dienstag, 3. April 2012, 00:26

Doppelpost! Obwohl, nach über 3 Monaten kann davon kaum die Rede sein. :blueeye:

Ist jetzt keine Idee für ein spezielles Spiel, mehr so eine Idee für den "Spielsound".
Mal andersrum angefangen. Was macht actionreiche Film- und Spieletrailer so geil? Meiner Meinung jedenfalls der Einsatz von Musik, der teils perfekt mit der Action synchronisiert ist.
Klar gibt es in manchen Spielen z.B. "ambient" und "battle" Musik, welche sich je nach Situation abwechseln. Aber richtig geil wäre es doch, wenn ein harter Beat perfekt zu jedem Schuss auf dem Bildschirm passt oder zu jedem Schwerthieb. Und das im freien Spiel, nicht in einer Zwischensequenz oder als Quick-Time-Event.
Allgemein vermisse ich bei der Musikwahl von Spielen die Experimentierfreude. Zu 90% kriegt man doch begleitende Orchestermusik zu hören. Wie auch bei den meisten Filmen. Kann auch sein, dass ich die falschen Spiele habe, oder das nicht so raus höre.
Es wäre doch Klasse, wenn bei bestimmten Situationen die Musik mal auf was komplett anderes wechselt (z.B. auf Metal, Rock, vielleicht sogar Dubstep). Oder es kommt mal richtig unpassende Musik zu einem Shootout (Jazz, Schlager, Ballade). Zudem duselt die Musik immer in gleicher Lautstärke im Hintergrund. Da könnte man doch bei intensiven Momenten den Spielsound runter drehen und die Musik aufdrehen, sodass die Musik im Vordergrund steht. Unabhängig, was man im Optionsmenü dazu eingestellt hat. Das mal so als Beispiel: http://www.youtube.com/watch?v=6S4DGnyplKU

Fazit: Die Spielehersteller könnten doch mal im Bereich der Musik mal was neues wagen.

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Re: Eure Spielideen (... von Spielern für Spieler)

#29 Beitrag von Terence » Dienstag, 3. April 2012, 11:12

LIH hat geschrieben: Ist jetzt keine Idee für ein spezielles Spiel, mehr so eine Idee für den "Spielsound".
*hust*Rez*hust* :wink:
Der Ausdruck Troll bezeichnet:
-ein nicht-menschliches Wesen in Mythologie und Literatur, siehe Troll (Mythologie),
-eine Person, die in Diskussionsforen, im Usenet, in Wikis oder per E-Mail andere Teilnehmer provoziert, siehe Troll (Internet)

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Re: Eure Spielideen (... von Spielern für Spieler)

#30 Beitrag von LIH » Dienstag, 3. April 2012, 17:09

Schön dass es die Ausnahme neben der Regel gibt.
Aber es gibt meiner Meinung doch zu wenig Versuche da mal was neues zu machen.
Da fand ich Racedriver Grid schon erstaunlich, bei dem in den letzten Minuten (glaub ich) des Le Mans Rennen plötzlich leise und immer lauter werdend eine treibende Melodie einsetzt um die Spannung auf die letzte Sekunde hoch zu treiben.

Genauso wenig gibt es mal Songs, die zum Spiel auf dem Bildschirm laufen. Gut, da sind die Sandkastenspiele wie GTA, Mafia und andere. Ich kann jedenfalls sagen, dass Dethkarz mit "Limp Bizkit - Chocolate star fish and the hot dog flavored water" gleich viel mehr Spaß macht. Oder auch ein guter Shooter mit hartem Metal. Schon Doom und Quake bieten ja keinen gewöhnlichen Score.
Aber ich nehme an, da kenne ich die Antwort. Schon veröffentlichte Musik von bekannten Bands ist sicher teurer, als einen Komponisten zu engagieren, der für das ganze Spiel neue Musik entwirft.

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Re: Eure Spielideen (... von Spielern für Spieler)

#31 Beitrag von DaHosh » Dienstag, 3. April 2012, 19:04

Es wäre doch Klasse, wenn bei bestimmten Situationen die Musik mal auf was komplett anderes wechselt (z.B. auf Metal, Rock, vielleicht sogar Dubstep).
Es ist jetzt nich so der krasse Wechsel, aber bei Syndicates 2012 erstem Boss wechselt die Musik von "ja da ist was im Hintergrund", abrupt auf (nachdem der Tritt des feindlichen Agenten kommt) Skrillex - Syndicate Minute 0:31 vom Lied. Das ist jetzt nichts Weltbewegendes aber dieser derbe Beat mitten ins Gesicht und dann der Kampf war sehr sehr geil und lange nicht so gut gekommen, wenn dramatische Orchesterlala gekommen wäre.

Der besagte Kampf ab Minute 1:10

Ich finde auch das die Hersteller mal was wagen sollten und Musik einbringen die komplett abseits des Mainstreams ist. Wie schon in den vorigen Posts geschrieben, spielen sich manche Games mit z.B. Prodigy besser, als deren mitgelieferten Stücken :)
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Re: Eure Spielideen (... von Spielern für Spieler)

#32 Beitrag von LIH » Sonntag, 15. Juli 2012, 16:12

Hab da ne Idee für eine nette neue Waffe. Ich nenne sie:
Der Allesfresser (fear my paint skills)

Zugegeben, ich wurde von dem Portal 2 Clip zu den Sentry Turrets inspiriert: http://www.youtube.com/watch?v=6i-nMWgBUp0
Da kam mir die Idee, dass man doch gleich ne Waffe bauen kann, die nicht mit schnöden Magazinen funktioniert, sondern in die man die Munition einfach eintrichtert. Und wenn man das schon macht, warum nicht gleich verschiedene Munitionstypen?
Dieses Baby frisst alles, von 9mm Pistolenmunition, über .44 Magnum, NATO Sturmgewehrmunition, Scharfschützenmunition bis hin zu Schrotpatronen und sogar 40mm Granaten und spuckt es wieder aus.
Dabei arbeitet im Inneren ein Rüttelgerät und ordnet alle Munitionstypen zu den entsprechenden Läufen. Die Munition wird einfach oben in den Trichter geworfen und gut ist.
Das lustige Detail an der Sache ist, dass man nicht auswählen kann was man gerade verschießt. Das Ding feuert einfach das aus, was es vom Rüttler zugeschoben kriegt. Zudem findet man in der Spielwelt immer nur gemischte Patronenhaufen, sodass man zwangsläufig eine bunte Mischung verschießt.
Als Schwierigkeit könnte man noch sagen, dass der Allesfresser die verschiedenen Munitionstypen unterschiedlich schnell abfeuert, wie man es eben schon aus anderen Spielen kennt, also Granaten und Schrot brauchen länger Pause als Pistolenpatronen. Zudem könnte bei Dauerfeuer der Rüttler (ein kleiner Benzinmotor aus einer Kettensäge) langsam dem Spieler die Sicht verrauchen oder er bleibt ganz stehen und man muss ihn wieder anwerfen.

Klar ist auf jeden Fall, solch eine Waffe passt eher in einen Comic, bzw. Fun-Shooter wie Borderlands oder Duke Nukem.
Da könnte ich mir den Allesfresser wirklich spaßig vorstellen. :mrgreen:

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Re: Eure Spielideen (... von Spielern für Spieler)

#33 Beitrag von zombie-flesheater » Sonntag, 15. Juli 2012, 17:30

LIH hat geschrieben:Hab da ne Idee für eine nette neue Waffe. Ich nenne sie:
Der Allesfresser (fear my paint skills)

Zugegeben, ich wurde von dem Portal 2 Clip zu den Sentry Turrets inspiriert: http://www.youtube.com/watch?v=6i-nMWgBUp0
Da kam mir die Idee, dass man doch gleich ne Waffe bauen kann, die nicht mit schnöden Magazinen funktioniert, sondern in die man die Munition einfach eintrichtert. Und wenn man das schon macht, warum nicht gleich verschiedene Munitionstypen?
Dieses Baby frisst alles, von 9mm Pistolenmunition, über .44 Magnum, NATO Sturmgewehrmunition, Scharfschützenmunition bis hin zu Schrotpatronen und sogar 40mm Granaten und spuckt es wieder aus.
Dabei arbeitet im Inneren ein Rüttelgerät und ordnet alle Munitionstypen zu den entsprechenden Läufen. Die Munition wird einfach oben in den Trichter geworfen und gut ist.
Das lustige Detail an der Sache ist, dass man nicht auswählen kann was man gerade verschießt. Das Ding feuert einfach das aus, was es vom Rüttler zugeschoben kriegt. Zudem findet man in der Spielwelt immer nur gemischte Patronenhaufen, sodass man zwangsläufig eine bunte Mischung verschießt.
Als Schwierigkeit könnte man noch sagen, dass der Allesfresser die verschiedenen Munitionstypen unterschiedlich schnell abfeuert, wie man es eben schon aus anderen Spielen kennt, also Granaten und Schrot brauchen länger Pause als Pistolenpatronen. Zudem könnte bei Dauerfeuer der Rüttler (ein kleiner Benzinmotor aus einer Kettensäge) langsam dem Spieler die Sicht verrauchen oder er bleibt ganz stehen und man muss ihn wieder anwerfen.

Klar ist auf jeden Fall, solch eine Waffe passt eher in einen Comic, bzw. Fun-Shooter wie Borderlands oder Duke Nukem.
Da könnte ich mir den Allesfresser wirklich spaßig vorstellen. :mrgreen:
Die Idee ist nett - aber nicht als einzige Waffe. Und sobald es andere Waffen zur Auswahl gibt, werden eben die Originale ohne Roulette-Effekt verwendet. Und ob sich das lohnt, das Teil extra als "Gag" in ein Game einzubauen...
Bild
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Re: Eure Spielideen (... von Spielern für Spieler)

#34 Beitrag von LIH » Sonntag, 15. Juli 2012, 19:28

zombie-flesheater hat geschrieben:Die Idee ist nett - aber nicht als einzige Waffe. Und sobald es andere Waffen zur Auswahl gibt, werden eben die Originale ohne Roulette-Effekt verwendet. Und ob sich das lohnt, das Teil extra als "Gag" in ein Game einzubauen...
Hm stimmt sicherlich. Da hätte ich schon ein Szenario:
Der Held, vielleicht Duke Nukem oder Serious Sam, trifft gegen Ende seines Abenteuers auf den Endgegner und wird vernichtend geschlagen und zusammen mit seinen Waffen auf den Schrottplatz geworfen. Er überlebt aber gerade so und bastelt dort in einer Art A-Team Montage oben beschriebene Waffe selbst zusammen. So beginnt dann das letzte Level in dem das letzte Aufgebot von Feinden zermalmt wird und schließlich die Revange gegen den Endgegner in einem harten Kampf siegreich für den Held verläuft
Ende.
:mrgreen:

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Re: Eure Spieleideen (... von Spielern für Spieler)

#35 Beitrag von LIH » Donnerstag, 4. April 2013, 16:57

LIH hat geschrieben:Techland
Die Idee rumort schon ne Weile in meinem Kopf. Um mal eine Grundidee zu geben, würde ich sagen, dass Spiel wäre eine Hommage an die technische Entwicklung der Videospiele. Möglicherweise etwas inspiriert von 3 dot game heroes und Minecraft.
Zur STory hätte ich keine wirklich großartigen Ideen. Möglicherweise eine Phantasie-Märchenwelt, in der ein Königreich vor einer finsteren Macht bedroht wird oder einfach eine Prinzessin entführt wird. Jedenfalls müsste das Setting für den weiteren Verlauf paranormal sein.
Am Anfang würde man in First- oder Third-Person Ansicht in einer traumhaften detailierten und schönen Crysis grafik ähnlichen (Crysis 1, nicht Crysis 2) Welt umherlaufen. Dann kommt es zu einer Bedrohung oder Entführung wie bereits oben geschildert und man muss sich auf die Reise begeben um (was auch immer) zu retten.
In diesem Verlauf würde man verschiedene Herausforderungen begegnen, teils Shooter, Physik Rätsel und andere Herausforderungen. Aber die Idee liegt darin, dass sich manche Rätsel nicht auf die herkömmliche Art lösen lassen.
Statt dessen wird man gezwungen sein gewisse Teile der Grafik und des Enginegrundgerüstes im Optionsmenü zu verändern. :shock: :?:

Ich hab dazu auch nur ein paar ganz rudimentäre Ideen.
Z.B. könnte die Lösung in einem Physikrätsel darin bestehen die komplexe Physik in ein einfaches Modell zu ändern, in der alle Objekte ganz einfache Gravitation haben und nicht miteinander reagieren.
Ein anderes Rätsel könnte man vielleicht nur dann lösen, wenn man eine silberne Texttafel liest. Die ist aber durch die Sonneneinstrahlung und dem dazu agierenden Bloom/HDR unleserlich, also muss man diese Effekte abschalten um an die Info zu kommen.
Etwas sehr kurios, man könnte vielleicht gezwungen sein Anti Aliasing aus zu machen, damit die eigenes Spielfigur über die dann gebildete "Treppchen" Struktur laufen kann, weil man auf der glatten Oberfläche nicht gehen kann.
Eine andere Idee wäre die eigene Spielfigur als Sprite darzustellen, weil man als vulominöses 3D Objekt nicht durch einen engen Spalt passt.
Vielleicht muss man sogar so weit gehen und von 3D zu 2D wechseln, also ganz zu einem Plattformer (gabs da nicht mal nen Mario Spiel, bei dem man auch von 2D auf 3D hin und her schalten musste?).
Noch weiter muss man in einem Rätsel 2 Gegensände gleich machen. Da sie sich leicht in der Farbe unterscheiden, liegt die Lösung darin die Farbpalette auf 256 Farben zu beschränken.
Meine Idee ist also, dass das Spiel im gesamten Verlauf immer weiter beschnitten wird und somit in die Entwicklungsgeschichte der Videospiele zurück reist. Somit würde auch automatisch der Weg zum Ende hin irgendwann düster (schwarz/Weiß) werden.
Etwas lachhafte Idee, aber das finale Duell gegen den dunklen Lord oder so würde dann vielleicht aus einem Pong Match bestehen. :mrgreen:
Wenn man das gewinnt, würde dann der dunkle Palast zerstört und alle Optionen sprudeln heraus und verwandeln die Welt wieder in ihre atemberaubende Schönheit wie am Anfang zurück.

Zugegeben, dass wäre wohl kein Material für einen AAA Titel, eher was für eine kleine Produktion. Da würde das höchst eigenwillige Konzept wohl auch eher Anklang finden.
Das Spiel könnte man fast schon als Lernspiel für Spieleprogrammierer sehen, oder um eben die Technik anderen näher zu bringen. Wenn man die Optionen ändert, könnte man auch etwas erläutern, wie dieser oder jender Effekt funktioniert und wann er zum ersten mal genutzt wurde.
Yeah, sie haben meine Idee geklaut. :mrgreen:
http://www.gog.com/gamecard/evoland
Naja, so fast. :blueeye:

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