Die Zukunft der Videospielbranche

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SAL
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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#201 Beitrag von SAL » Dienstag, 28. Mai 2013, 12:17

Ja die board mutti...

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esn
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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#202 Beitrag von esn » Dienstag, 28. Mai 2013, 17:44

sinnvoller als der unlizensierte download ist das ausweichen auf die alternativplatformen, die diese schikane nicht anbieten. nur so kommt eindeutig das signal rüber, dass drm nicht gewünscht ist. und ich meine hey, sowohl mit sony als auch nintendo wird die gesamte palette an hochkarätigem softwareangebot vorhanden sein. micrososfts spieleangebot konnte sich ohnehin noch nie großartig vom rest absetzen.
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Notarzt
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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#203 Beitrag von Notarzt » Mittwoch, 29. Mai 2013, 22:52

Der Trend zur Multiplattform-Entwicklung ist ja seit PS2 / GameCube / Xbox bekannt. Xbox 360 und PS3 haben diesen Zustand zementiert. Während die PS2 noch einiges an exklusiven Titeln zu bieten hatte, ist auf der PS3 dieser Sachverhalt auf ein Minimum zusammen geschrumpft.

Microsoft hat quasi nur noch "Halo" und "Forza". "Project Gotham Racing" ist raus, auch wenn davon bestimmt irgendwann mal ein inoffizieller Nachfolger kommt. "Gears of War" ist zwar keine primäre MS-Franchise, aber man kann davon ausgehen, dass Epic mit der Serie dauerhaft MS-Exklusiv bleiben wird. "Left 4 Dead" war auch exklusiv (zumindest im Konsolen-Bereich). Aber dann wird die Luft schon sehr dünn. Praktisch alle anderen großen Titel waren Multiplattformer.

Bei der PS3 sieht es doch ähnlich aus. "God of War", "Gran Turismo", "Uncharted", "Little Big Planet", dann ist die Luft raus. Eventuell "Ratchet & Clank" oder "Resistance" + "Killzone".
Daneben die Exklusiven aus dritter Hand: "Metal Gear Solid 4" oder "Demon's Souls". "Heavy Rain" vielleicht noch. Oder "Valkyria Chronicles".

Egal. Auf jeden Fall ist nicht sichergestellt, dass die wirklich guten 3rd-Partys dauerhaft exklusiv bleiben. Bei vielen Multiplattformern war eventuell der erste Teil noch für Xbox 360, weil die halt zuerst auf dem Markt war. Aber in der Regel kamen die Nachfolger dann für beide Systeme.

Wenn sich das bis auf eine Hand voll Exklusiver in der kommenden Generation nicht ändert, wird es MS etwas schwerer haben. Unter der Voraussetzung, das Sony vieles vom dem Mist, den MS angedroht hat, nicht mitmacht.

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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#204 Beitrag von LIH » Sonntag, 9. Juni 2013, 13:47

Ich habe gerade die Motion Capture Trailer zu Watch dogs, Battlefield 4 und Infamous Second son gesehen.
Der Eindruck könnte täuschen, aber ich habe das Gefühl, dass motion capture womöglich immer einfacher und billiger wird und nicht mehr ein so großer Kostenfaktor wie in L.A. Noire.
Daher frage ich mich ob es in Zukunft womöglich immer mehr motion capture Einsatz in Spielen geben wird, vielleicht sogar selbst bei billigeren B Klasse Spielen und kleineren Studios.
Könnte vielleicht auch wieder eine neue Welle von berühmten Schauspielern in Spielen geben, Beyond two souls hat ja schon Ellen Page und Willem Dafoe an Bord und das neue Metal Gear Solid wird ja mit Kiefer Sutherland vertont und mimisch verkörpert.
Gab doch so 2004/2005 als die Charaktermodelle besser wurden und Gesichter erkennbar und unterscheidbar wurden auch mal so einen Trend manche Schauspieler in Spiele zu bringen, z.B. Vin Diesel und Jean Reno. Zwar gab es immer mal wieder Spiele mit berühmten Gesichtern, aber ich hatte den Eindruck, dass dieser Trend zu der Zeit auch wieder ganz schnell verschwand.

Ich könnte mir also vorstellen, dass es in absehbarer Zukunft wieder eine "Welle" an Spielen mit bekannten Gesichtern geben wird und motion capture immer mehr die Arbeit der animation artists verdrängt, wenn es um die Bewegung der Figuren geht.

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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#205 Beitrag von cybdmn » Montag, 10. Juni 2013, 19:17

Motion Capture geht heute in schlichter Form schon mit ein oder zwei Kinects. Und auch die grossen Sachen werden zunehmend billiger. Möglich ist da vieles.
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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#206 Beitrag von LIH » Montag, 30. September 2013, 14:20

Der eine oder andere wird es ja wohl gehört haben, AMD hat "Mantle", eine eigene Grafik API vorgestellt.
http://www.anandtech.com/show/7371/unde ... pi-for-gcn (so ziemlich der beste Artikel, den ich dazu gefunden habe)
Wie es scheint ist Mantle dabei aber nicht unbedingt ein Konkurrenzprodukt zu DirectX. So wie sich das ganze liest kann man DirectX mit Mantle ersetzen, muss aber auch nicht, weil Mantle eigentlich auf einer ganz anderen Ebene funktioniert.
AMD nutzt auf jeden Fall ihre Stellung, da sie ja für beide zukünftigen Konsolen von Microsoft und Sony die Hardware, bzw. die APU liefern. Im Anandtech Artikel liest sich das noch wie ein Gerücht, aber anscheinend nutzen die Konsolen eben auch diese Mantle API und wenn auch für PCs diese API erhältlich ist, könnte das zum einen einfachere und günstigere Konsolen Ports für PC oder auch PC Ports für Konsolen bedeuten und zum anderen womöglich auch für PCs ähnliche Geschwindigkeitsvorteile bringen wie auf Konsolen. Bisher braucht man ja für PC immer etwas mehr Leistung als auf einer Konsole, erstens eben um ein größeres, hungrigeres Betriebssystem durchzufüttern und weil Konsolen effizienter und direkter programmiert werden. Der letzte Punkt könnte mit einem übergreifenden Mantle wegfallen.
An sich soll Mantle frei sein und auch der Konkurrenz aus dem Hause nVidia und Intel zur Verfügung stehen, aber da Mantle etwas tiefer greift als DirectX, besteht die Gefahr, dass die Hardware und ihre Architektur viel mehr Ausschlag dabei haben und somit Mantle womöglich auf AMD Hardware besser läuft als bei der Konkurrenz. Würde AMD sicher nicht ungelegen kommen, aber schon blöd, wenn Leute mit anderer Hardware in die Röhre gucken und sich Mantle vielleicht auch deswegen nicht durchsetzt.
Ich kann zumindest Physx nichts abgewinnen, dass ja nur auf nVidia Hardware richtig läuft und anscheinend auf CPUs gedrosselt wird, eben damit nur nVidia den Vorteil hat. :evil:

Tja, also Mantle hat die Möglichkeit die tollste Erfindung seit Glide von 3dfx zu werden, oder ein Unnützes Stück Software, das bald wieder in Vergessenheit gerät.
Der erste Testlauf wird ja wohl Battlefield 4 werden. Ich bin jedenfalls schon gespannt welches Fazit sich aus dem ersten Spiel ziehen lässt.

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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#207 Beitrag von Notarzt » Donnerstag, 21. November 2013, 21:43

Das passt hier eventuell ganz gut rein:

Wolfgang Walk (ein Ex-Entwickler von Blue Byte), der unter anderem an "Die Siedler", "Extreme Assault" oder "Albion" mitgewirkt hat, betreibt privat den Blog "Der Blindband". Dort hat er sich jetzt mal etwas ausgelassen zur aktuellen Situation seiner Branche. Wie man sich denken kann, ist auch er ein alteingesessenes Urgestein, das in das "Früher-war-alles-besser"-Horn bläst.

Unter dem Titel "Falsche Brüste" schildert er seine Meinung zum Zustand der Spielewelt. Dabei stören ihn vor allem die zunehmend ausufernde Kommerzialisierung der gesamten Branche, deren Geschäftsmodelle den kreativen Schöpfungsprozess der Entwicklung immer weiter zurück drängen. So kommt das Thema AAA-Titel und Free-to-Play zur Sprache.

Wer Interesse hat, sollte es mal überfliegen.

MfG

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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#208 Beitrag von 100%Milk » Donnerstag, 21. November 2013, 21:55

Kommerzialisierung einer Branche die seit je her hochpreisig war und wo man einst pro Continue gezahlt hat. Schon klar. :roll:

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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#209 Beitrag von KT » Donnerstag, 21. November 2013, 22:00

100%Milk hat geschrieben:Kommerzialisierung einer Branche die seit je her hochpreisig war und wo man einst pro Continue gezahlt hat. Schon klar. :roll:
Eben. Wenn, dann hat man heute viel mehr Möglichkeiten, mit nem Mac bei Starbucks "voll kreativ" zu sein und dann die Ergüße in Form von Freeware unters Volk zu verteilen. Zumal eine "Branche" per Definition ein Wirtschaftszweig ist, da kann man nicht noch mehr "kommerzialisieren".

EDIT
Artikel gelesen. Absolut verständlich, aber ändert nichts daran, dass es bei objektiver Betrachtung die "Das Gras war früher grüner"-Platte ist.
There is no knowledge that is not power.
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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#210 Beitrag von cybdmn » Sonntag, 24. November 2013, 10:56

Eben. Wenn, dann hat man heute viel mehr Möglichkeiten, mit nem Mac bei Starbucks "voll kreativ" zu sein und dann die Ergüße in Form von Freeware unters Volk zu verteilen.
Ganz genau, und das passiert mitunter auch. Aber statt die alten "Helden" den Arsch hochkriegen, und es besser als die Grossen machen, heulen sie rum. Packen ein paar halbgare Screenshots auf eine Crowfundingplattform, und erwarten daraufhin Millionen um einen AAA-Titel finanziert zu bekommen. Die Branche ist schlicht entzaubert, um Geld ging es schon immer. Nur früher haben es eine Handvoll Leute gemacht, die sich durch die Entwicklung eines Spiels bissen, heute haben die Publisher mit dicken Banken im Background das Ruder in der Hand. Die sorgen dafür dass die Games auch weithin bekannt werden und weltweit released werden. Die Zeiten der Sharewarespiele ist vorbei, aber im Independentbereich wäre noch einiges möglich, wenn man nur wollte.

Um noch einen Zauber kaputt zu machen: Kurz vor dem 20. Geburtstag von Doom ist John Carmack bei id Software ausgestiegen, das war am Freitag bei kotaku zu lesen. Damit ist niemand mehr von der Originalmannschaft dabei, und veröffentlichte Quellcodes dürften auch ihr Ende finden. Gut, id Software waren der Prototyp der alten Welt, ein paar junge Kerle, die Spiele machen, und sich damit dumm und dusslig verdienen, für mich hatten sie diesen Nimbus eh schon Ende der 90er verloren. Das ganze ist aber bezeichnend für die Gamingwelt, die Zeiten haben sich geändert. Entwickler kaufen heute keine Ferraris mehr.
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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#211 Beitrag von SAL » Montag, 25. November 2013, 05:36

Zusammendgefasst:

Wir sind alt!

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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#212 Beitrag von esn » Montag, 25. November 2013, 09:43

SAL hat geschrieben:Zusammendgefasst:

Wir sind alt!
und leiden an eine Rechtschreibschwäche :mrgreen:

P.S.: sorry, der musste mal sein :blueeye:
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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#213 Beitrag von 100%Milk » Montag, 25. November 2013, 09:53

cybdmn hat geschrieben:Nur früher haben es eine Handvoll Leute gemacht, die sich durch die Entwicklung eines Spiels bissen, heute haben die Publisher mit dicken Banken im Background das Ruder in der Hand.
Denke mal es hat nicht einmal so viel damit zu tun. Heute kannst du nur einfach nicht mehr einen an die Front stellen und sagen "DER wars. DER hats gemacht. DAS ist das Gesicht hinter dem Spiel." wenn du bei nem Assasins Creed -ich glaube- knapp 1200 Köpfe hast die daran gewerkt haben. Sowas geht bei Kleinprojekten, aber eben nicht mehr bei dem was heute ein großer Titel ist.

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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#214 Beitrag von SAL » Montag, 25. November 2013, 10:36

Videospiele sind inzwischen ein multimilliarden Dollargeschäft und es wird wie überall im Kapitalismus komplett ausgebeute(l)t,da jetzt eben viel mehr Personen hinter den Kulissen ihre dreckigen Griffel
reinstecken und Firmen wie EA/Activision etc. ihren Aktionären die Schwänze lecken müssen.

Die Branche ist erwachsen geworden und im Mainstream angekommen.
Innovation ist heute nichtmehr gefragt, und wenn dann nur in winzigen Dosierungen,
damit die dumme Masse der 12j. Halo/CoDkiddies das alles auch ja kauft.

Wir hier, die Generation 25+ sind nichtmehr die Zielgruppe.
Undd ich erwische mich oft nachts auf der ogdb und suche nach Firmen mit deren Games ich groß
geworden bin und versuche rauszufinden was aus all den Firmen geworden ist.
Traurig, fast alle Firmen sind aufgekauft/aufgelöst.

Früher war nicht alles besser, es war anders und schwerer,
es gab kein Quicksave, keine regen Health etc.,
heute ist alles für eine andere Generation gemacht.

iD Software ist schon lange tot.
Doom3 war scheisse, Rage hab ich die Demo gespielt und mich zu Tode gelangweilt.
Die Jungs von damals haben ihre Millionen eingesackt und chillen jetzt bei dem Oculusquatsch
oder Social Game scheiss.
Traurig das eine damals so große Firma wie Rare heute social games und Kinect Fitness macht.

Innovationen haben noch nie Geld in die Kasse gespült, Looking Glass ist da das beste Example.

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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#215 Beitrag von esn » Montag, 25. November 2013, 11:39

ich muss aber auch sagen, wirklich spaß hatte das damals doch auch nicht gemacht, als die spiele so bockschwer waren, dass man vor lauter frustration und wutanfällen den controller am liebsten an die wand geklatscht hätte, weil man nach harten kämpfen und stundenlnagem rumgehopse am ende kurz vor dem levelausgang doch noch in die tiefe gestürzt ist und man das komplette level wegen so einer scheiße komplett neu anfangen durfte, oder wo man ziellos durch labyrinthe umhergerannt ist und nicht mehr weiterwusste, wohin es geht, und man sich erst einmal eine teure komplettlösung kaufen musste, um ein völlig unlogisches rätsel zu knacken und irgend einen scheiß schlüssel zu finden, der irgendwo am arsch der map hinter einer geheimen mauer versteckt war, so dass man wieder weiter voran gehen konnte. ich meine, was hat das bitte schön mit spielspaß zu tun gehabt?
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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#216 Beitrag von SAL » Montag, 25. November 2013, 12:24

Nicht nur die Branche selber hat sich verändert,
sondern auch Du & deine Ansichten/(An)Gewohnheiten.

Du warst jung und hast die Dinge anders wahrgenommen als heute.

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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#217 Beitrag von justMe » Mittwoch, 27. November 2013, 17:08

Da wird SAL wohl nicht ganz Unrecht haben.

Wir und die Branche haben sich verändert.
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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#218 Beitrag von LIH » Samstag, 3. Januar 2015, 19:08

Ich weiß nicht ob ihr das mitgekriegt habt, aber Telltale Games werkelt ja tatsächlich an einem Minecraft Story Modus.
Im Grunde warte ich immer noch drauf, dass dieses Projekt als Aprilscherz enttarnt wird. Was soll man da überhaupt machen? Andererseits konnte ich schon Tales from the Borderlands nicht ernst nehmen, aber was solls.
Zusammen mit Game of Thrones, The Walking Dead, The Wolf among us, Jurassic Park und Zurück in die Zukunft hat das Unternehmen ein ziemlich breites Portfolio an Lizenzen an Land geholt und scheint überall irgendwo mitzumischen. Und die Spielerschaft nimmt das auch nicht übel und verlangt nach immer mehr Umsetzungen ihrer Lieblingsserie/filmen in ein möglichst düsteres Telltale Spiel.

Das erinnert mich an die Zeit nach Lego Star Wars und Lego Indiana Jones, in der Traveller's Tales mit ihrem lockeren Humor, gepaart mit Slapstickeinlagen und Stummfilmhumor die Spieler begeistern konnte und Fans sich selbst für ein imaginäres Lego Breaking Bad begeistern konnten. Ich glaube inzwischen ist der Hype auch wieder abgeklungen.
Genauso wie das Verlangen diese oder jene Spielwelt in ein MMORPG zu verwursten, da ja World of Warcraft mal der neueste, heiße Scheiß war und alle darauf abgefahren sind.

Bleibt also die Frage, wie lange wird Telltale Games noch "hip" sein und warum versucht bisher niemand auf den Zug aufzuspringen?

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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#219 Beitrag von Notarzt » Montag, 5. Januar 2015, 15:59

LIH hat geschrieben:Bleibt also die Frage, wie lange wird Telltale Games noch "hip" sein und warum versucht bisher niemand auf den Zug aufzuspringen?
So lange, wie die Verkaufszahlen stimmen :)

Ein Spielprinzip "lutscht" sich nicht ab. Das kann es gar nicht. Es gibt für jedes Spielprinzip immer einen Markt. Die Frage ist nur, ob der noch groß genug ist, um ihn kommerziell bedienen zu können. Denk nur mal an die ganzen Fighting Titel oder Shoot 'em up. Scroll Shooter, Bullet Hell und Run and Gun usw. wird in Japan immer noch im großen Stil gespielt, sowohl kooperativ auf einem Screen, als auch kompetitiv um den Highscore. Hier im Westen absolut undenkbar, also veröffentlicht auch niemand mehr Spiele dieser Art außerhalb Japans.

Telltale kann so lange weitermachen, wie das Publikum ihre Spiele annimmt. Und: Sie haben die Infrastruktur! Sie haben Künstler, Schreiber, Scripter und Programmierer, die sich mit der Herstellung dieser Titel auskennen. Das meist verkaufte Spiel 2014 war? Richtig, FIFA 2014. So wie die letzten Jahre zuvor auch schon. Weil es sich nicht abnutzt.

Natürlich ist es immer sehr ähnlich resp. das Gleiche. Aber genau das wollen die Leute ja auch. Dieses ganze Gelaber von wegen "Wir wollen mehr Innovationen" sind doch nur Dummschwätzerei. Echte Neuerungen würden kein Publisher der Welt finanzieren, weil die das Risiko scheuen wie Vampire das Licht. Für die zählen nur die Aktionäre. Wenn dann wirklich mal ein andersartiges Spiel raus kommen, packt es niemand an und wird kommerziell zum Desaster für den Hersteller.

Also bleiben alle sich selbst treu: Die Kunden kaufen jedes Jahr die gleichen Sachen, also entwicklen die Hersteller jedes Jahr die gleichen Dinge. Für die nur recht so! Es minimiert deren Aufwand erheblich. Einmal FIFA, immer FIFA. Jedes Jahr nur etwas aufpolieren und schon rollt der Rubel. Wo kämen wir denn hin, wenn man sich jedes Jahr was neues ausdenken müsste!?

Telltale macht genau das gleiche: Sie ändern nur das Aussehen der Mahlzeit, der Geschmack ist der selbe. Sie, wie es die Kunden wünschen. Und offenbar sehen andere hier keinen großen Markt, sonst würden sie ja ähnliche Produkte anbieten. Tun sie aber nicht. Und so besetzt Telltale seine Marktnische und kann dabei zugucken, wie sich das Geld in der Ecke stapelt. Und wieso auch nicht, solange es funktioniert.

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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#220 Beitrag von 100%Milk » Donnerstag, 8. Januar 2015, 07:41

Notarzt hat geschrieben:Natürlich ist es immer sehr ähnlich resp. das Gleiche. Aber genau das wollen die Leute ja auch. Dieses ganze Gelaber von wegen "Wir wollen mehr Innovationen" sind doch nur Dummschwätzerei. Echte Neuerungen würden kein Publisher der Welt finanzieren, weil die das Risiko scheuen wie Vampire das Licht. Für die zählen nur die Aktionäre. Wenn dann wirklich mal ein andersartiges Spiel raus kommen, packt es niemand an und wird kommerziell zum Desaster für den Hersteller.
Unsinn. Dafür gibt es dann nur entweder Leute die einen Weg ohne große Firma im Rücken gehen müssen. Spiele wie Aaaaaaaaaaaaaaahhhhhhhhhhhhh oder Katamari, Octodad oder I am bread, Lovely Planet oder Transistor oder oder oder haben bewiesen das Innovation sehr wohl funktionieren und lohnenswert sein kann. Natürlich melken große Firmen das was läuft, weil so einfach große Firmen funktionieren (genauso wie diese Firmen ihre Produkte natürlich mit allen Mitteln vermarkten und verkaufen wollen und so wird man auch in 10 Jahren noch von EA hören wie neu und innovativ das neue FIFA ist, auch wenns immer noch die gleiche Scheiße ist). Und die kleinen Devs und Firmen können von solchen Spielen auch durchaus gut leben, weil sie eben keine Millionen für PR oder so raushauen (und selbst bei großeren Firmen gibts Gegenbeispiele: Portal oder die Souls Serie kommen da so spontan in den Sinn).
Aber es gibt genug Spiele die "anders" sind und sich gelohnt haben um diese Aussage schlichtweg als "falsch" zu entlarven.

EDIT: Als Gegenspiel kann man sehr schön Capcom hernehmen. Resi 6 verkauft sich 5,9 Mio mal und ist "hinter den Erwartungen". Wunderbares Beispiel. Viel zu aufgeblasenes Budget = jeder Titel ist am Ende ein Verlust. Würden die großen Firmen anfangen so zu wirtschaften wie die Kleinen hätten se so viel Geld über das man den Markt mit guten Nischenprodukten quasi überfluten könnte.

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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#221 Beitrag von Pleinvrees » Freitag, 9. Januar 2015, 12:23

Bei Videospielen ist es wie bei der Musik- Das wahre Herz liegt in der Indieszene. Wenn ich bedenke was letztes Jahr für ein AAA Bullshit auf den Markt kam. Meine Gamingmomente waren allesamt Indie Spiele. FEZ, Binding of Isaac, Dont Starve, Limbo und und und..
Die Großbranche bringt halbfertige Spiele zu Vollpreisen raus, will dann noch unsere Kundendaten zum Online Zocken und jagt alle 3 Monate ein DLC für 15 Euro hinterher.. Das geht einfach nicht mehr klar.
Bin übrigens neu hier, hab aber gleich Lust in die Diskussion mit einzusteigen. Man merkt ja selbst wie brisant das eifnach ist

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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#222 Beitrag von SPUTNIK » Freitag, 9. Januar 2015, 17:02

Also ich hatte auch die letzten Jahre auch viel Spaß mit AAA Titeln.

Man muss nur sein Verhalten ändern.
Sprich: entweder mit den bugs zum release leben oder einfach 6 Monate später kaufen.

Watch Dogs ist ein prima Beispiel, das läuft heute wunderbar bei mir.

Die ganze DRM Geschichte wie STEAM hat auch Vorteile...noch nie konnte ich so viele Spiele so günstig kaufen und so kommt man auch an Titel die sonst vermutlich nie das Licht der Welt erblickt hätten.

"How to Survive" fällt mir da spontan ein.
SPUTNIK INC. - Proved by Life

"Prime95 ist so aussagekräftig wie ein überfahrenes Kaninchen aus dem ein Schamane die Zukunft liest." Zitat Sputnik.
Zitat Ozzy O auf SB.com: "Avatar - Im Tal der Schlümpfe". Zitat Ende. :mrgreen:

Meine Schätzchen:
https://www.dropbox.com/sh/hkz8zrtt2z14 ... Y3Ska?dl=0
Hinweis: Die Bilder entsprechen nie dem aktuellen Stand. ;)

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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#223 Beitrag von Notarzt » Samstag, 10. Januar 2015, 20:37

100%Milk hat geschrieben:Unsinn. Dafür gibt es dann nur entweder Leute die einen Weg ohne große Firma im Rücken gehen müssen. Spiele wie Aaaaaaaaaaaaaaahhhhhhhhhhhhh oder Katamari, Octodad oder I am bread, Lovely Planet oder Transistor oder oder oder haben bewiesen das Innovation sehr wohl funktionieren und lohnenswert sein kann.
Nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Ausgangspunkt war die Frage, in wie weit Telltale Games seine Spielmechanik noch auf anderen Lizenzen um-münzen (=recyceln) kann. Und das können sie unbegrenzt oft tun, solange die Verkaufszahlen stimmen. Ausgehend davon kann man behaupten, dass dieses Spiel SEHR lange funktioniert, siehe Beispiele aus dem Mainstream wie "FIFA", "Call of Duty" usw. Telltale Games ist ebenfalls Mainstream, alle ihre Spiele sind professionell produziert und auf den gängigen Plattformen vermarktet worden.

Die angesprochenen Spiele sind innovative Indie-Titel, die natürlich auch kommerziell erfolgreich sein können und es zum Teil auch sind. Das gilt aber nicht für Titel in der Mainstream-Machart. Kein EA und kein Ubisoft oder "Hier-großen-Publisher-nach-Wahl-einfügen" würde es auch nur erwägen, ein solches Spiel zu produzieren.

Ich mag die Indie-Titel auch sehr und bin froh, dass es sie gibt. Die kleinen Entwickler haben nur ein sehr beschränktes Budget zur Verfügung, sodass sie mit minimalen Mitteln maximales Gameplay zaubern müssen. Denn sie haben schlicht kein Geld und kaum Möglichkeiten, um Blendwerk wie Script-Szenen oder Rendervideos zu machen.

Viel wichtiger finde ich es auch, dass sie noch nach Kräften versuchen, dem Kunden ein vollständiges und fehlerfreies Produkt anzubieten. Das ist bei den großen Herstellern leider nicht mehr selbstverständlich. Ich denke, dass wird man auch nur dann in den Griff bekommen, wenn Nintendo, Sony und Microsoft vertrags- und lizenzrechtlich entsprechende Richtlinien und Sanktionen vorschreiben. Angeblich testen die ja bei den Hardwareherstellern intern auch noch mal die Produkte. Das scheint man aber wohl mittlerweile nicht mehr zu machen.

Auf dem PC ist sowieso Hopfen und Malz verloren. Die PC-Spieler müssen sich damit abfinden, dass sie eine freie Plattform haben - mit allen Vor- und Nachteilen. Das ist freies Land - Wilder Westen. Da kann jeder Hersteller machen, was er will. Und ein Nachteil ist halt, dass sie in der Regel Vollpreis-Beta-Tester sind. Das wird sich auch nicht mehr ändern, solange die PC-Spieler solche Produkte nicht konsequent boykottieren und dadurch die Verkaufszahlen signifikant sinken.

Wobei für die Konsolen-Spieler per se das gleiche gilt. Je mehr die zulassen, umso mehr werden ihnen die Hersteller zumuten. Ich halte es daher ganz so, wie SPUTNIK zurecht sagen: Abwarten, gucken ob ein Titel technisch und inhaltlich einwandfrei ist, und kein Vollpreis mehr zahlen, wenn er verpfuscht ist. Man muss die Stümper finanziell unter Druck setzen, damit sich eine ordentliche Qualitätssicherung am Ende bezahlt macht.

Die Frage nach dem Gewinn ist immer sone Sache. Ein Publisher, der das sensationell gut verstanden hat, ist ATLUS, wie LiquidSnakE korrekt festgestellt hat. Die veröffentlichen im Wesentlichen japanische Rollenspiele und andere asiatische Nischentitel, die überhaupt GAR KEINE Aussicht haben, im Westen irgendeinen größeren Markterfolg zu erzielen. Dafür ist deren Zielgruppe schlicht zu winzig.

Aber sie haben sich prima damit arrangiert, obwohl sie die höchste Hürde haben: Die Übersetzung und Lokalisierung. Nichts verschlingt soviel Geld, wie hunderttausende Textzeilen oder sogar Sprachausgabe sinngemäß in eine andere Sprache zu übersetzen. Und trotzdem war und ist ATLUS immer auf Kurs, weil sie die Spiele so angehen, dass die Kosten zum Umsatz der Zielgruppe passen.

Solche Sachen werden bei EA, Ubisoft, Capcom und Co. aber nicht passieren, weil sie in der Tretmühle gefangen sind. Die haben riesige Studios, unzählige Standorte und Gebäude, Lizenzgebühren, Mitarbeiter, Verwaltung usw. Die MÜSSEN Millionen erwirtschaften, sonst sind sie über Nacht pleite. Damit die wieder innovatives entwickeln können, müssten sie erst mal radikal abspecken und sich wieder auf einwandfreies Gameplay und fehlerfreie Software konzentrieren. Siehe Nintendo, die ihre fertigen Spiele am Ende Wochenlang durch testen. Es gibt kaum ein Nintendo-Spiel, dass einen signifikanten Fehler aufweist oder sogar unspielbar wäre.

Wir wissen aber alle, dass das Wunschdenke ist und niemals passieren wird :) Und so bleibt alles, wie es ist: Der Mainstream macht die Fortsetzungen, die Indies die Neuerungen (die dann vielleicht irgendwann mal kopiert/abgeguckt und in den Mainstream übernommen werden). Wie schon gesagt: Alle bleiben sich selbst treu, damit sie ja nichts verändern müssen.

MfG

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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#224 Beitrag von Pleinvrees » Montag, 12. Januar 2015, 17:09

@Sputnik

Watchdogs gabs bei mir kurz nach Release. Bugs hab ich keine gehabt, habe es auch nie wirklich online gespielt. Aber mir hat das Spiel an sich überhaupt nicht gefallen. Das war vom Gameplay und der Inszenierung her für mich nicht mal auf dem Stand von GTA IV. Ich hatte große Hoffnungen in den Titel und wurde derbe enttäuscht. Vor allem gegen Ende zieht sich das Spiel einfach nur noch quälend in die länge

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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#225 Beitrag von 100%Milk » Mittwoch, 3. Juni 2015, 05:05

http://store.steampowered.com/steam_refunds

Jemand tritt mich mal um zu sehen ob das hier ein Traum ist.

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Stefan
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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#226 Beitrag von Stefan » Mittwoch, 3. Juni 2015, 17:06

100%Milk hat geschrieben:http://store.steampowered.com/steam_refunds

Jemand tritt mich mal um zu sehen ob das hier ein Traum ist.
Die machen dass nicht selbstlos und uneigennützig. Das verleitet die Spieler doch nur zu noch mehr zu Blindkäufen. Genauso wie die ganzen 14 Tage kostenlos Test-Abos, bei denen dann ein gewisser Anteil die Kündigung vergisst und dann den Jahresvertrag am Hals hat. Genauso läuft das auch hier, alles kalkuliert!

Positiv kann man kann diese angesetzten zwei Stunden als Ersatz für Demo-Versionen sehen, welche heute völlig unüblich sind. Ich weiß gar nicht mehr genau welche Demo ich zuletzt gespielt habe. Beim PC sieht da noch mauer aus als bei den Konsolen. Müsste 2006 die Prey Demo gewesen seinen, welche eine solche Länge hatte dass man sie heute als erste von drei Episoden für 20 Euro verkaufen könnte. :roll:

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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#227 Beitrag von 100%Milk » Mittwoch, 3. Juni 2015, 22:00

Natürlich isses Kalkül. Steam war seit je her Kalkül und ob mans mag oder nich... es hat sich für Valve ausgezahlt. Zweifelsohne. Aber es is nun mal Kalkül gleichzeitig auch mit ein wenig Kundenfreundlichkeit einhergeht und endlich ein paar Rechte zu kriegen die lange nötig waren is nix worüber ich klagen möchte.
Finds nur geil das jetzt gleich die ganzen Indie Devs am rumheulen sind: "Aber unsere SPiele kann man in unter zwei Stunden durchspielen, was wenn jemand das Spiel durchspielt und dann zurückgibt, wein wein wein". Haben auf einmal Angst das sie ihre SPiele mit ein wenig Inhalt füllen müssen.

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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#228 Beitrag von Stefan » Donnerstag, 4. Juni 2015, 19:05

100%Milk hat geschrieben:Finds nur geil das jetzt gleich die ganzen Indie Devs am rumheulen sind: "Aber unsere SPiele kann man in unter zwei Stunden durchspielen, was wenn jemand das Spiel durchspielt und dann zurückgibt, wein wein wein". Haben auf einmal Angst das sie ihre SPiele mit ein wenig Inhalt füllen müssen.
Da werden sicher noch Ausnahmeregelungen erfolgen, typischer undurchdachter Schnellschuß wie kürzlich die Bezahl-Mods. Insbesondere auch für Episodenformate braucht es das, denn sonst: Episode 1 kaufen, in knapp zwei Stunden durchspielen, zurückgeben, Episode 2 kaufen ...

Die verbliebenen Händler die Spiele im Ladengeschäft verkaufen, dürfte es auch treffen, insbesondere wenn zunehmend eh nur noch eine Karte mit Steam-Code in der DVD-Hülle findet. Keyhändler ebenso, wenn sie nicht signifikat günstiger sind.

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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#229 Beitrag von 100%Milk » Mittwoch, 10. Juni 2015, 09:02

Stefan hat geschrieben:
100%Milk hat geschrieben:Finds nur geil das jetzt gleich die ganzen Indie Devs am rumheulen sind: "Aber unsere SPiele kann man in unter zwei Stunden durchspielen, was wenn jemand das Spiel durchspielt und dann zurückgibt, wein wein wein". Haben auf einmal Angst das sie ihre SPiele mit ein wenig Inhalt füllen müssen.
Da werden sicher noch Ausnahmeregelungen erfolgen, typischer undurchdachter Schnellschuß wie kürzlich die Bezahl-Mods. Insbesondere auch für Episodenformate braucht es das, denn sonst: Episode 1 kaufen, in knapp zwei Stunden durchspielen, zurückgeben, Episode 2 kaufen ...

Die verbliebenen Händler die Spiele im Ladengeschäft verkaufen, dürfte es auch treffen, insbesondere wenn zunehmend eh nur noch eine Karte mit Steam-Code in der DVD-Hülle findet. Keyhändler ebenso, wenn sie nicht signifikat günstiger sind.
So wie ich das mitgekriegt habe hängt das mit nem EU Gerichtsurteil zusammen, da werden keine AUsnahmen möglich sein. Und für Keyhändler gilt das ja eh nicht, weil über dritte gekaufte Titel nicht zurückgegeben werden können.
Aber ein Großteil der Indie Devs sind da generlel vernünftig, Totalbiscuit hat gute 50 angefragt und so gut wie alle haben den gleichen Konsens: man kann jetzt noch gar nix sagen weils nicht genug Zahlen für ne sinnige Auswertung gibt und Leute die so jemanden abzocken wollen laden das Spiel einfach ruter anstatt es zu kaufen udn dann das Risiko einzugehen das sie keinen Refund bekommen (die Option gibts ja auch).

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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#230 Beitrag von Stefan » Donnerstag, 11. Juni 2015, 17:50

100%Milk hat geschrieben:So wie ich das mitgekriegt habe hängt das mit nem EU Gerichtsurteil zusammen, da werden keine AUsnahmen möglich sein. Und für Keyhändler gilt das ja eh nicht, weil über dritte gekaufte Titel nicht zurückgegeben werden können.
Das gilt nur für Käufe in EU-Ländern?!? Oder hat das Valve gleich zum Anlass genommen weltweit kundenfreundlicher zu werden? :lol:

Hab das etwas ungeschickt ausgedrückt. Es betrifft Laden- und Keyhändler indirekt, da Leute halt lieber bei Steam direkt kaufen werden, eben wegen der Rückgabemöglichkeit, insbesondere wenn sie sich unsicher bei einem Titel sind.
100%Milk hat geschrieben:Leute die so jemanden abzocken wollen laden das Spiel einfach ruter anstatt es zu kaufen udn dann das Risiko einzugehen das sie keinen Refund bekommen (die Option gibts ja auch).
Ja, früher gabs auch noch mehr legale Möglichkeiten. Man konnte sich Spiele erstmal problemlos bei Freunden ausleihen. Wenns keiner hatte, selber kaufen und notalls Fehlkäufe bei Ebay mit minimalem Verlust wieder loswerden. Oder eben die Demos spielen. Ich finde das sowieso erstaunlich und befremdlich mit welcher Leichtfertigkeit die Spieler heute millionenfach vorbestellen, insbesondere bei dem Zustand in welchem die Spiele teilweise ausgeliefert werden.

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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#231 Beitrag von RipvanWinkle » Sonntag, 28. Juni 2015, 11:31

Ein Gedanke über die Zukunft der Videospielbranche, der mich immer wieder (und gerade wieder mehr) beschäftigt, ist, ob die Spiele in den kommenden Jahren eine Entschlackung bzw. "Dekomplexualisierung" erfahren werden. Der Trend ging in den letzten zehn Jahren ja bekanntlich zum Aufblähen, Vollstopfen und Überdehnen bis zum gehtnichtmehr - ich spiele gerade AssCreed III (ein sehr, sehr lahmer Titel, Meinung folgt nach Beendigung), und in Sachen nebensächlichem, nicht spielerelevantem Bullshit kommt dieser Titel sehr nahe an GTA IV.

Uferloser Sandkasten mit Nebenbeschäftigungen für ein ganzes Schaltjahr, hatte mal seine große Zeit, als man das noch nicht kannte, aber mittlerweile haben, glaube ich, sehr viele Zocker die Nase voll davon: Natürlich, man MUSS es nicht machen, aber wenn meine Karte zu 96% mit nutzlosen Collectibles bedeckt ist (die KEINEN Sinn für mich oder das Spielgeschehen erfülllen), wenn ich keine fünf Meter laufen kann, ohne nicht einem NPC mit "wichtigem Auftrag" in die Arme zu laufen (der nichts bringt, außer mir nutzloses Geld in die Tasche zu pumpen), wenn es mittlerweile Usus geworden ist, in einem Actiontitel eine Siedlung aufzubauen, Landwirtschaft zu betreiben, Handelsrouten zu erschliessen und Brettspiele zu zocken, bzw. (siehe GTA) Immobilien zu erwerben, Tennis zu spielen, Twitter und Facebook zu bedienen und an der verfluchten BÖRSE zu spekulieren, dann haben wir uns in den letzten Jahren definitiv in die falsche Richtung bewegt.

Ich glaube, das ist auch ein Grund mehr, warum Independent-Titel immer mehr Zulauf haben - nicht nur, weil wir von COD-typischer Opulenz abgestumpft sind, sondern auch, weil diese Titel sofort zum Punkt kommen, und einen nicht erst ein vierstündiges Tutorial absolvieren lassen.
Natürlich es gibt Titel, bei denen Nebenmissionen Spaß machen, alleine weil sie so originell und kreativ gestaltet sind (das frühe Saints Row bspw., sowie in letzter Zeit SP - The Stick of Truth ), aber bloße Von-A-nach-B-Zeitfresser, die keinen Zweck erfüllen, außer zu meiner drohende Sehnenscheidenentzündung beizutragen, braucht kein Mensch mehr. :roll:
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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#232 Beitrag von Notarzt » Sonntag, 28. Juni 2015, 12:12

Schwer zu sagen. Das von dir zurecht kritisierte "auffüllen" des Spielinhalts mit reichlich Nebenmissionen ist natürlich eine sehr einfache Angelegenheit für die Entwickler. Das Kernteam entwickelt die "Haupthandlung", während sich der Rest der Designer und Programmierer darum kümmert, irgendwie den Rest der Karte voll zu pflastern.

Nicht zu unterschätzen ist auch die Sache mit der Spielmechanik: Ein Call of Duty ist eben ein Schlauch-Shooter, der einem überhaupt keine Wahl lassen möchte. Die Intention von Titeln dieser Machart ist es ja gerade, den Spieler von "Start nach Ziel" laufen zu lassen. Und damit sich dieser Spießrutenlauf nicht zu schnell abnutzt, leuchtet man die Bühne eben mit diversen Aktionen, Quicktime Events und gescripteten Ereignissen aus.

Ich würde das nicht so negativ sehen. Dein Vergleich von GTA IV <> Saints Row war eigentlich perfekt. Die beiden Spiele sind für mich die zwei Archtypen aus der vergangenen Hardware Generation. GTA IV als Dating-/Social Simulation, Saints Row als Frontalangriff auf das Spaßzentrum im Gehirn. Bei Saints Row 2 habe ich gar nicht genug von den Missionen bekommen.

Daher würde ich dazu tendieren und sagen: Spielbare Nebenmissionen gerne, wenn sie denn Freude bereiten. Aber das zumüllen der Map mit irgendwelchen Collectibles, dass kann man sich schenken.
Das Hauptproblem der heutigen Spiele sind meiner Meinung nach eher die Archivments / Trophies. Früher gab es für das Ausführen von Nebenmissionen lustige Cheats, ne neue Waffe oder wenigstens einen zusätzlichen Charakter-Skin. Anstatt neue Spielinhalte und kleine Gameplay-Belohnungen freizuschalten, kriegt man jetzt nur noch diese scheiß Trophäen. Denn nur deshalb sind all die Zusatz-Aktivitäten ja da: Um irgendwie die Trophäen verteilen zu können. Die braucht aber kein Mensch! Alles was darüber hinaus geht, also echter 'Mehrinhalt', wird dann schon wieder als kostenpflichtiger DLC extra abgezockt.

Sicherlich wäre es gut und sinnvoll, wenn man die Spiele wieder entschlacken würde. Weg mit dem vielen Zusatzmüll. Aber diese Dinge sind ja auch ein Ausdruck unserer Zeit: Nämlich der Ideenlosigkeit. Die Entwickler bauen das ja nicht ein, weil es so unterhaltsam ist, sondern weil ihnen nichts anderes mehr einfällt. Man muss einfach zwanghaft irgendwas mit rein packen, um wenigstens den Anschein zu wahren. "Sehr her, dass und das haben wir neu dazu gemacht ..."

Dabei würde man natürlich sehr sehr viel Geld sparen und die Entwicklung vereinfachen, wenn man gewisse Dinge einfach weg lässt. Abwarten, ich wäre mir nicht so sicher, ob das in Gänze und in allen Genres passiert. Ganz sicher nicht bei Serien wie GTA, die ja mittlerweile dazu streben, eine "Lebenssimulation" zu sein. Man soll nicht mehr nur alles fahren, fliegen, zerstören und umbringen können, sondern auch alles machen und unternehmen können.

Vor allem: Die Firmen haben ja viel (Entwicklungs-)Zeit und damit Geld in den Entwurf dieser Gimmicks investiert. Es ist für sie also einfacher, diese Dinge weiterhin mit minimalen Updates zu pflegen und permanent zu recyceln, als den einmal entwickelten Coden einfach "weg zu werfen" und nicht mehr zu nutzen.

Ich gehe mal davon aus, dass man sich bei den Open World Spielen einfach selbst etwas im Griff haben und eben nicht alles ausprobieren muss. Das "muss" man ja auch nicht, außer man will zwingend auch die letzte Trophäe aus einem Spiel heraus pressen.

MfG

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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#233 Beitrag von RipvanWinkle » Sonntag, 28. Juni 2015, 14:07

Notarzt hat geschrieben: Das Hauptproblem der heutigen Spiele sind meiner Meinung nach eher die Archivments / Trophies. Früher gab es für das Ausführen von Nebenmissionen lustige Cheats, ne neue Waffe oder wenigstens einen zusätzlichen Charakter-Skin. Anstatt neue Spielinhalte und kleine Gameplay-Belohnungen freizuschalten, kriegt man jetzt nur noch diese scheiß Trophäen.
Das ist ein sehr wichtiger Punkt, den ich gar nicht bedacht habe. Aber es stimmt: Nicht nur dass 99% des Nebenmistes nur für Achievements da ist (denn warum sollte ich sonst 300 Federn einsammeln oder 15 Spiele Schach hintereinandergewinnen?) - die "Real-Achievemens" aus der früheren Generationen haben einen viel mehr motiviert, den Extra-Aufwand zu unternehmen. Achievements heute sind ein Soundeffekt und ein Blättchen Textur, daher kann man sie auch an die unmöglichsten Unternehmungen drankleben.
Aber kann sich noch jemand daran erinnern, was für ein Reichtum an Erweiterungen das gute, alte GoldenEye seinerzeit bot? Durchspielen auf jedem Schwierigkeitsgrad brachte irgendeine Belohnung - Zusatzwaffen, Skins, Paintballmodus, Zeitraffermodus, Affenmodus und,und, und - wie Du sagst, heute müsste man das für ein paar Euro separat runterladen. :roll:
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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#234 Beitrag von Jim » Mittwoch, 1. Juni 2016, 08:21

Keine Ahnung wo ich das sonst hätte posten sollen, aber mir wurde gerade das hier gelinkt:
http://steamcommunity.com/groups/forunc ... 4884746774

Steam hat über 20 TItel aus dem deutschen Store entfernt welche bis vor kurzem noch problemlos verfügbar waren. Hatte mich von Anfang an gewundert wieso Sachen wie AvP oder Postal oder Bloodrayne bei uns im Shop auftauchen und problemlos kaufbar sind. Scheinbar hat da irgendjemand nun eine große Aufräumaktion durchgezogen.
"Bis heute warte ich auf das Ende,
ich fürcht es wird noch dauern lang
und wage kaum daran zu glauben -
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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#235 Beitrag von zombie-flesheater » Donnerstag, 2. Juni 2016, 07:28

Jim hat geschrieben:Keine Ahnung wo ich das sonst hätte posten sollen, aber mir wurde gerade das hier gelinkt:
http://steamcommunity.com/groups/forunc ... 4884746774

Steam hat über 20 TItel aus dem deutschen Store entfernt welche bis vor kurzem noch problemlos verfügbar waren. Hatte mich von Anfang an gewundert wieso Sachen wie AvP oder Postal oder Bloodrayne bei uns im Shop auftauchen und problemlos kaufbar sind. Scheinbar hat da irgendjemand nun eine große Aufräumaktion durchgezogen.
Mal sehen, wie es sich bei humblebundle, indiegala, bundlestars usw. verhält - bei Steam selber kauft doch sowieso kaum jemand was. :blueeye:

Die Titel machen ja mehr oder weniger Sinn, da entweder auf der Giftliste oder in der DV kastriert... nur Rune passt da so garnicht dazu... :wallbash:
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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#236 Beitrag von PaulBearer » Samstag, 11. Juni 2016, 08:22

zombie-flesheater hat geschrieben:Die Titel machen ja mehr oder weniger Sinn, da entweder auf der Giftliste oder in der DV kastriert... nur Rune passt da so garnicht dazu... :wallbash:
Rune ist auch indiziert, als "Rune Gold Pack", seit 2002.
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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#237 Beitrag von zombie-flesheater » Sonntag, 12. Juni 2016, 15:10

PaulBearer hat geschrieben:
zombie-flesheater hat geschrieben:Die Titel machen ja mehr oder weniger Sinn, da entweder auf der Giftliste oder in der DV kastriert... nur Rune passt da so garnicht dazu... :wallbash:
Rune ist auch indiziert, als "Rune Gold Pack", seit 2002.

Tatsächlich! Hatte ich irgendwie nie als Indextitel im Hinterkopf...
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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#238 Beitrag von Kirk » Sonntag, 12. Juni 2016, 16:47

Die PS2-Version ist nicht auf dem Index und hat unzensiert eine USK16-Freigabe erhalten.
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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#239 Beitrag von SAL » Montag, 13. Juni 2016, 07:01

Kirk hat geschrieben:Die PS2-Version ist nicht auf dem Index und hat unzensiert eine USK16-Freigabe erhalten.
:roll: :blueeye: :lol:

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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#240 Beitrag von Zombie » Dienstag, 21. Juni 2016, 12:17

Virtual Reality - Die Rückkehr der Spielhallen
http://www.gamestar.de/hardware/tft-mon ... 74643.html
nur etwas teuer 45 US-Dollar pro Stunde :shock:
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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#241 Beitrag von SAL » Dienstag, 21. Juni 2016, 16:10

Na für den Preis wüsste ich aber ne bessere "halbe Stunde".
:lol: :twisted: :mrgreen:

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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#242 Beitrag von Zombie » Dienstag, 21. Juni 2016, 17:56

Ja schon :wink: nur das man(n) sich dabei nichts "wegholen" kann :blueeye:
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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#243 Beitrag von SAL » Dienstag, 21. Juni 2016, 22:10

Ah, der Herr kennt sich aus!
:twisted:

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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#244 Beitrag von bionixxx » Mittwoch, 22. Juni 2016, 05:44

Bindehautentzündung?!? :shock:








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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#245 Beitrag von PaulBearer » Sonntag, 26. Juni 2016, 08:44

Cool, VR-Brillen aufsetzen, in die vor mir schon 500 Leute reingeschwitzt haben. Ein paar ausgedrückte Pickel werden auch dran kleben. :kotz:
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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#246 Beitrag von SAL » Sonntag, 26. Juni 2016, 17:16

PaulBearer hat geschrieben:Cool, VR-Brillen aufsetzen, in die vor mir schon 500 Leute reingeschwitzt haben. Ein paar ausgedrückte Pickel werden auch dran kleben. :kotz:
Ich könnte da jetzt noch nen anderen Vergleich entgegensetzen wenn Ich ein Arschloch wäre.
Oh warte....
:twisted:

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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#247 Beitrag von esn » Sonntag, 3. Juli 2016, 03:21

SAL hat geschrieben:
PaulBearer hat geschrieben:Cool, VR-Brillen aufsetzen, in die vor mir schon 500 Leute reingeschwitzt haben. Ein paar ausgedrückte Pickel werden auch dran kleben. :kotz:
Ich könnte da jetzt noch nen anderen Vergleich entgegensetzen wenn Ich ein Arschloch wäre.
Oh warte....
:twisted:
lass mich raten, die gummipuppe mit der plastik-vagina zum ausleihen?
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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#248 Beitrag von SAL » Sonntag, 3. Juli 2016, 12:38

esn hat geschrieben:
SAL hat geschrieben:
PaulBearer hat geschrieben:Cool, VR-Brillen aufsetzen, in die vor mir schon 500 Leute reingeschwitzt haben. Ein paar ausgedrückte Pickel werden auch dran kleben. :kotz:
Ich könnte da jetzt noch nen anderen Vergleich entgegensetzen wenn Ich ein Arschloch wäre.
Oh warte....
:twisted:
lass mich raten, die gummipuppe mit der plastik-vagina zum ausleihen?
Nein das ginge in eine etwas pikantere Richtung.

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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#249 Beitrag von Terence » Donnerstag, 7. Juli 2016, 13:09

SAL hat geschrieben: Nein das ginge in eine etwas pikantere Richtung.
Ernsthaft? VR-Spielhallen mit Bordellen vergleichen? :lol:
Der Ausdruck Troll bezeichnet:
-ein nicht-menschliches Wesen in Mythologie und Literatur, siehe Troll (Mythologie),
-eine Person, die in Diskussionsforen, im Usenet, in Wikis oder per E-Mail andere Teilnehmer provoziert, siehe Troll (Internet)

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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#250 Beitrag von bionixxx » Dienstag, 12. Juli 2016, 19:10

Vr prono-kinos/swingerclubs.....da zeichnet sich profit ab :wink:
Grundsätzlich könnte die arbeit von extrem unhübschen menschen durchgeführt werden, solange das auf der brille beschaute die stimmung hebt....

Ich möchte per zeitstempel kurz festhalten, das ich die idee als erstes hatte :megalol:
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