Gedanken-Thread - Spielkultur-Edition

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CW6
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Re: Gedanken-Thread - Spielkultur-Edition

#351 Beitrag von CW6 » Dienstag, 27. Oktober 2015, 19:18

RipvanWinkle hat geschrieben:Euch sofort selbstständig zu machen
Haha - weil man dann ja überhaupt noch Zeit dafür hat :lol:

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Re: Gedanken-Thread - Spielkultur-Edition

#352 Beitrag von RipvanWinkle » Dienstag, 27. Oktober 2015, 20:00

Calydon hat geschrieben:Multiplayer und Spiele mit relativ langer Spieldauer habe ich mittlerweile auch für mich gestrichen... Zockzeit ist kostbar :(
Was bleibt denn da noch übrig? Vielleicht noch Sidescroller und SteamGames (s. Platz 1 des Videos); mittlerweile ist doch jedes Spiel bis in die letzte Ritze mit künstlich aufblähendem Quatsch vollgestopft.

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Re: Gedanken-Thread - Spielkultur-Edition

#353 Beitrag von Calydon » Dienstag, 27. Oktober 2015, 21:21

RipvanWinkle hat geschrieben:
Calydon hat geschrieben:Multiplayer und Spiele mit relativ langer Spieldauer habe ich mittlerweile auch für mich gestrichen... Zockzeit ist kostbar :(
Was bleibt denn da noch übrig? Vielleicht noch Sidescroller und SteamGames (s. Platz 1 des Videos); mittlerweile ist doch jedes Spiel bis in die letzte Ritze mit künstlich aufblähendem Quatsch vollgestopft.
Ich denke da an Bethesda-Rollenspiele wie Fallout bzw. The Elder Scrolls oder auch The Witcher 3. Metal Gear Solid V habe ich z.B. auch erst einmal gestrichen, da es brutal lang sein soll.

Bis max. 40 Spielstunden gehe ich noch mit, das sollte jedoch die Ausnahme sein, d.h. kürzer ist mir deutlich lieber.

Wolfenstein: The Old Blood passte z.B. perfekt. Kurz, spaßig und optisch ganz anders als The New Order.

Sandbox-Spiele, bei denen man sich auf die Hauptgeschichte konzentrieren kann, ohne dabei zu viel Zeit mit Nebenaufgaben zu verlieren, sind auch i.O.
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Re: Gedanken-Thread - Spielkultur-Edition

#354 Beitrag von LiquidSnakE » Freitag, 6. November 2015, 13:20

Vorgestern in der Post: Corpse Party: Blood Drive (Everafter Edition) (spiele ich gerade; zusätzlich warte ich noch auf meine "Heavenly Host Edition")

Heute in der Post: Project Zero: Maiden of Black Water (Limited Edition)

Vermutlich Montag in der Post: Fallout 4 (PS4)

So viele interessante Spiele in so wenigen Tagen gab es bei mir schon lange nicht. Zumindest Project Zero fällt für mich aber vorerst flach, mangels Wii U...
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Re: Gedanken-Thread - Spielkultur-Edition

#355 Beitrag von LiquidSnakE » Dienstag, 10. November 2015, 11:36

Für mich irrelevant, aber für manche hier vielleicht interessant:

Genesis Version Of Duke Nukem 3D Finally Gets Official Worldwide Release
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Re: Gedanken-Thread - Spielkultur-Edition

#356 Beitrag von bionixxx » Dienstag, 10. November 2015, 20:46

Schon gesehen, der preis ist mir für ne semi-lizensierte neupressung inkl. des wucherversands zu teuer. An und für sich ne schöne sache, aber bei den 70-80 euro mit hülle und verschiffung, plus zoll, beim risiko das der zollbeamte rumzickt... leider zu teuer.
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Re: Gedanken-Thread - Spielkultur-Edition

#357 Beitrag von LiquidSnakE » Mittwoch, 25. November 2015, 07:45

Kotaku spielt den Märtyrer: "A Price Of Games Journalism"

Ja, schon hart, wenn man nicht versteht, wie man von Publishern geblacklisted werden kann, nachdem man geleakte Informationen zu unangekündigten Spielen veröffentlicht hat. Ich weine mit euch, Kotaku... :roll:

Die Reaktionen (in Video und geschriebenem Wort) ließen nicht lange auf sich warten. Ein paar Auszüge von Kommentaren (Pro und Kontra), die ich in den letzten Tagen gesehen habe:

* The Blacklist (Jim Sterling)
* Why Kotaku Was Right To Go Public When They Were Blacklisted By Two Big Video Game Publishers (Forbes)
* Kotaku Didn’t Get the Cold Shoulder from Bethesda & Ubisoft, They Earned It (OnlySP)
* Kotaku calls out blacklisting, Gamergate goes insane (lazygamer)
* The Kotaku Konundrum (Sargon of Akkad)
* Totilo's Entitlement (Harmful Opinions)
* BlackListed (The Escapist)
* Stephen Totilo writes a disgruntled manifesto against game devs, demands entitlement (Veemonro) (← gotta love the accent! ^^)

Meine Meinung (als jemand, der jahrelang mit der PR von Publishern kooperiert hat) ist simpel erklärt: you can't have your cake and eat it too. Wenn ich mit der PR eines Publishers arbeite, akzeptiere ich automatisch deren Bedingungen für die Zusammenarbeit. Wenn es für News, Interviews oder Reviews ein Embargo gibt, ist klar, dass ich es nicht brechen darf. Wenn über bestimmte Elemente eines Spiels, das ich kostenlos zur Verfügung gestellt bekam, nicht in Artikeln oder Video gesprochen werden darf, tue ich das nicht. Will ich mich solchen Restriktionen nicht beugen, kann ich auf die Arbeit mit der Publisher-PR verzichten und z.B. für Reviews das jeweilige Spiel selbst kaufen, wodurch der Publisher keinerlei Einfluss mehr auf meine Berichterstattung hat. Die Konsequenz ist natürlich, dass ich dann einen entscheidenden "Wettbewerbsnachteil" ggü. anderen Outlets habe, weil Reviews länger dauern (Beispiel: Bei einem Titel wie Fallout 4 ist eine gewisse Vorlaufzeit für ein pünktliches Review ein Must-Have, denn niemand kann, wenn das Review am Release-Tag fertig sein soll, das Spiel kaufen und binnen weniger Stunden ein fundiertes Urteil dazu abgeben), dafür kann ich aber berichten, worüber ich will.

Der Punkt ist: Publisher sind keine "Tyrannen", wenn sie zu kontrollieren versuchen, welche Informationen zu ihren Produkten in der Presse landen. Auch sind sie nicht zur Zusammenarbeit mit der Presse verpflichtet. Wenn ich als Publisher-PR jemandem keine Rezensionsmuster schicken möchte oder ihm kein Interview mit "meinen" Entwicklern erlaube, aus welchem Grund auch immer, dann ist das legitim - es ist mein Produkt und mein Geld, um das es hier geht! Ich finde die Ethik-Debatte, die wegen des dummen Kotaku-Geheules vom Zaun getreten wurde - es steht bereits die Forderung im Raum, Publisher sollten alle Outlets gleich behandeln, also niemanden früher bemustern als andere, niemandem exklusive Berichterstattung ermöglichen, ... - mehr als unangebracht. Eine "Zensur" der Presse findet nicht statt. Jedes Outlet hat die Wahl, ob es die Hure der Publisher sein möchte. Mir ist jedenfalls eine verspätete Berichterstattung lieber als die Abhängigkeit von PR-Abteilungen oder -Firmen. Ich wurde von Bethesda/ZeniMax auch ignoriert, ehe ich bei RauteMusik die Redaktionsleitung übernahm und so erstmals "auf ihrem Radar" landete, weil die Seiten, für die ich vorher schrieb, vergleichsweise klein waren und ich somit zu irrelevant war, um von ihrer PR überhaupt beachtet zu werden (und es immer noch bin, weshalb ich seit meinem Abgang bei RauteMusik wieder keinerlei Kontakt zu Bethesda habe) - und habe trotzdem über ihre Titel geschrieben. Dass es nicht ganz ohne geht, ist natürlich auch klar, aber hier ist eine vernünftige Symbiose zwischen Outlet und PR wichtig. Was keinesfalls geht, ist, wie Kotaku erst "geheime" Projekte von Bethesda und Ubisoft zu leaken und sich anschließend zu beschweren, wenn man in Zukunft von diesen Unternehmen links liegen gelassen wird. Rebell und Konformist in Personalunion zu sein spielt's eben nicht. Die Industrie hat sich von Gawker Media das letzte Jahrzehnt über eh viel zu viel gefallen lassen. Kleinere Magazine, wie NicheGamer, landeten schon wegen weit geringerer Vergehen auf einer Blacklist - Kotaku hatte bisher lediglich den Luxus, dass sie zu groß, zu relevant waren, um ignoriert zu werden, was sich durch den Aufstieg von YouTube und die Gamergate-Kontroverse aber fundamental geändert hat. Long Story short: Ich find's gut.
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Re: Gedanken-Thread - Spielkultur-Edition

#358 Beitrag von Jim » Mittwoch, 25. November 2015, 12:24

Hatte es schon an anderer Stelle ausführlicher gesagt, hier is keine der beiden Fraktionen etwas wofür man sich freuen sollte:

1. Kotaku is ne Scheiß-Seite, Gawker ist ein Scheiß-Netzwerk, und sie haben hier, entgegen ihren Behauptungen, keine News gebracht die wirklich relevant für Kunden war. Relevant für Kunden ist sowas wie "Spiel X das bald released/frisch released ist läuft unspielbar schlecht" oder sowas. Die beiden Reveals waren keine dringliche News die raus musste und es waren Erwachsene die hier genau wussten was sie taten und wussten was die Konsequenzen sein könnten. Ich verstehe aber natürlich warum sie mit den Leaks gearbeitet haben, ich hätte das überhaupt nicht anders gemacht. Und ich finds auch fair WENN die Wahrheit berichtet wird, was hier nachweislich der Fall war. Sie werden also dafür gestraft das sie Fakten berichtet haben, was jedem eigentlich prinzipiell quer sitzen sollte.
2. Allerdings: die Leute zu bestrafen anstatt die Person die die Info überhaupt weitergegeben hat ist einfach n Scheißverhalten. Und keine der beiden Firmen hats verdient das man sie besonders in Schutz nimmt. Bethesda kriegts nich auf die Kette Spiele bugfrei zu releasen und Ubisoft tut alles um noch schlechter dazustehen als Activision und EA zuasmmen. Fairerweise muss man aber auch einräumen sie haben keine Pflicht wem Reviewkopien zu geben oder ähnliches und haben nichts getan was illegal war, es wurde nur einfach das Ende der Kette bestraft statt der Anfang was ich nich korrekt finde. Wer zum jetzigen Zeitpunkt Ubisoft verteidigt soll mal ganz fix nen Pfleger beantragen, denn allein sollte so jemand nicht mehr vor die Tür dürfen.

Es is als ob sich zwei Pädophile prügeln: keine der beiden Seiten hat verdient das man sie anfeuert, weil beide Scheiße sind. Der Verlierer der Sache ist aber definitiv Kotaku, denn die haben ja schon angekündigt das sie auch weiterhin über Bethesda/Ubi Spiele schreiben werden. Die Firmen kriegen also weiterhin ihre Promo durch die Seite, ohne dafür noch irgendwas tun zu müssen. Dieses Verhalten zeigt aber auch ganz deutlich das Kotaku nichts aus irgendwelcher "journalistischer Integrität" heraus macht, sondern einfach für die Klicks. Denn die Firmen hier liefern große Titel und große Titel liefern viele Klicks und ihnen damit Geld.

Aber natürlich feierns Tausende weil "lol, fuck Kotaku". Extrem kurzsichtig, aber zu erwarten.

Eine "Zensur" der Presse findet nicht statt
Eine Bevorzugung hingegen schon. Nicht in diesem Fall, aber erinnern wir uns nur mal an Borderlands 2, wo GameInformer doch wenn ich mich recht erinnere exklusiv ein Review und Reveal fahren sollte.
"Bis heute warte ich auf das Ende,
ich fürcht es wird noch dauern lang
und wage kaum daran zu glauben -
ein End von Hasses freiem Gang"

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Re: Gedanken-Thread - Spielkultur-Edition

#359 Beitrag von LiquidSnakE » Mittwoch, 25. November 2015, 21:07

Jim hat geschrieben:[...] Die beiden Reveals waren keine dringliche News die raus musste und es waren Erwachsene die hier genau wussten was sie taten und wussten was die Konsequenzen sein könnten. Ich verstehe aber natürlich warum sie mit den Leaks gearbeitet haben, ich hätte das überhaupt nicht anders gemacht. Und ich finds auch fair WENN die Wahrheit berichtet wird, was hier nachweislich der Fall war. Sie werden also dafür gestraft das sie Fakten berichtet haben, was jedem eigentlich prinzipiell quer sitzen sollte.
Nein, mir nicht, weil ich die "Business-Seite" dieser Gleichung - im Sinne von PR und der bewussten Kontrolle von Informationen, die man nach außen trägt - auch kennen gelernt habe. Nehmen wir an, du hast ein richtig fettes Reveal geplant. Denken wir an Shenmue III oder das Remake von Final Fantasy VII, mit denen niemand mehr gerechnet hatte. Du lässt einen geilen Trailer schneiden, überlegst dir, wo und wie du die Bombe platzen lässt, bereitest alles vor, um die "Scene" so richtig aufzurütteln... und dann leakt einer deiner Arschloch-Mitarbeiter die Info einem Freund, der zufällig bei Kotaku arbeitet. Nichts da mit großem, Exklusiv-Reveal - die Kontrolle über die Information geht komplett verloren. Ich hätte alles, was Gawker auch nur nahe steht, als Konsequenz sofort auf die Blacklist gesetzt und nie mehr wieder mit jemandem von dort gesprochen. Das Schöne ist nämlich: Bist du ein "Major Publisher", hat die s.g. "Fachpresse" ohne dich nichts zu tun. Sie *muss* über dein Zeug berichten, weil es alle anderen auch tun, weil du zu bedeutsam bist, um ignoriert zu werden. Du allerdings musst nicht mit ihnen kooperieren und kannst ihnen ihren Job so schwer wie möglich machen. Wenn jemand Mist baut wie Kotaku und dir einfach an den Karren fährt, verdienen sie's nicht anders. Bedenke bitte: Es geht hier nicht um die Rettung der Welt, Kotaku ist kein Edward Snowden und deckte keinen Spionage-Skandal auf - es geht hier um ein Multi-Millionen-Dollar-Business, ein Geschäft, das möglicherweise durch die zu frühe oder kontextlose Veröffentlichung von internen Informationen gestört werden kann. Beide Seiten - PR und Presse - können sich gegenseitig massiv schaden, wenn sie möchten. Besser ist, sich um Harmonie und Symbiose zu bemühen, weshalb beide Seiten ein bisschen aufeinander zugehen müssen.
Jim hat geschrieben:[...] Fairerweise muss man aber auch einräumen sie haben keine Pflicht wem Reviewkopien zu geben oder ähnliches und haben nichts getan was illegal war, es wurde nur einfach das Ende der Kette bestraft statt der Anfang was ich nich korrekt finde.
Ich hätte beide bestraft: Kotaku auf die Blacklist und fristlose Entlassung für den Verantwortlichen des Leaks - sofern eruiert werden kann, wer es war.
Jim hat geschrieben:[...]
Eine "Zensur" der Presse findet nicht statt
Eine Bevorzugung hingegen schon.
Und das ist völlig legitim. Es ist ihr Produkt und ihr Geld. Wieso sollte ein Publisher ein No-Name-Outlet mit 5.000 Page Impressions/Woche so behandeln wie Gamespot? Mein Muster, meine Presse-Events, meine PR, meine Regeln. Wer nicht mit Publishern ins Bett will, muss das, wie gesagt, auch nicht machen. Es geht auch ohne. Tut man es doch, spielt man nach ihren Regeln - oder landet auf ihrer Blacklist. It's that simple.
Jim hat geschrieben:Nicht in diesem Fall, aber erinnern wir uns nur mal an Borderlands 2, wo GameInformer doch wenn ich mich recht erinnere exklusiv ein Review und Reveal fahren sollte.
... was ihnen Eurogamer aber versaut hat.
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Re: Gedanken-Thread - Spielkultur-Edition

#360 Beitrag von RipvanWinkle » Donnerstag, 26. November 2015, 06:13

Mal kurz eine Frage eingeschoben: Kann mir einer sagen, wieweit "Abwärtskompatibel" ein PC mit Windows 8/9/10 so ist? Ich möchte ein paar moderne Klassiker nachholen, die ich vor ca. zehn Jahren verpasst habe (Übersoldier, Painkiller und STALKER wären die wichtigsten), d.h. das Erscheinungsdatum wäre plus minus 2001 - 2006.
Lässt sich das "noch" auf heutigen Betriebssystemen spielen, oder sollte ich lieber zur jeweiligen Konsolenfassung (sofern vorhanden) greifen?
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Re: Gedanken-Thread - Spielkultur-Edition

#361 Beitrag von KT » Donnerstag, 26. November 2015, 21:59

Painkiller, STALKER und Übersoldier laufen auf Win 8 bei mir ohne Probleme, allerdings hab ich sie alle nur relativ kurz angezockt (unter 1 Stunde).
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Re: Gedanken-Thread - Spielkultur-Edition

#362 Beitrag von RipvanWinkle » Freitag, 27. November 2015, 23:46

Danke!
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Re: Gedanken-Thread - Spielkultur-Edition

#363 Beitrag von PaulBearer » Sonntag, 6. Dezember 2015, 11:05

Woher kommt das eigentlich, daß Spieletester heute mit Embargos und seitenlangen Verträgen, was sie nun genau über ein bestimmtes Spiel schreiben dürfen, erschlagen werden? Früher ging's doch auch ohne den Scheiß. Klar ist die Branche "professioneller" und es ist mehr Geld im Spiel, aber solche Knebelverträge/Quasi-Erpressungen helfen doch niemandem so richtig?

Klar, wenn Monate vorher alle Details über ein Spiel bekannt sind oder Story-Überraschungen verraten werden, ist das nicht in Ordnung. Aber erstens gibt es sowieso einen Shitstorm der Stufe F5 von den Lesern, wenn "gespoilert" wird und zweitens geht es doch oft nur um ein paar Tage, für die Informationen zurückgehalten werden, sodaß sicher kein Konkurrent Vorteile aus den veröffentlichten Details ziehen kann.

Was immer die Gründe sind, es bleibt halt ein Nachgeschmack von "Niemand darf vor dem Releasetag wissen, wie schlecht und verbuggt unsere Spiele sind".
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Re: Gedanken-Thread - Spielkultur-Edition

#364 Beitrag von bionixxx » Sonntag, 13. Dezember 2015, 07:24

Das FF7 remake wird zu episoden zerstückelt weil, achtung festhalten, die "volle spielerfahrung" nicht auf ein medium wie eine bluray gebannt werden könne. Angeblich würde die grafikpracht darunter leiden und das würde die spieler mehr verärgern als die datenträgerlose künstlich aufgeblasene milchkuh, die sie versuchen dem dummen kunden hier unterzujubeln....shame on you, für die vebrennung einer remak-idee die ich sogar sehrgerne gesehen hätte. Jetzt können sie sich ihr final fanatsy im stückel-dlc-only style in die kloake rammen....tragisch auch für alle shops die es bereits gelistet hatten....

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Re: Gedanken-Thread - Spielkultur-Edition

#365 Beitrag von The Hitman » Montag, 14. Dezember 2015, 08:53

Diesen Download-Only-Kram werden wir -fürchte ich- in Zukunft noch öfter sehen, zumal sich dieses System ja inzwischen etabliert hat und die Verkäufe auf dem digitalen Sektor den in den Retail-Erlösen m. W. längst augebootet hat.
Klarer Fall für die Publisher: Warum also Kosten für physische Medien raus schleudern, wenn alles andere doch längst funzt? Und auf die paar Hinterwäldler mit ihrer 2.000er-Leitung können wir getrost verzichten.

Sehr schade...zumal ich ja auch immer noch -trotz 32.000er-Leitung- die letzten AAA-Spiele (MK:X, Shadow of Mordor etc.) genau deswegen auch noch nicht gezogen hatte. Ja, ich weiß, bei den Titeln hätte ich noch die Wahl gehabt hätte, aber die Preise dafür sind einfach auch wesentlich günstiger, als für die Retail-Vatianten...

Topic: Also, wenn damals ein Phantasmagoria 2 auf 7 CDs raus konnte (ja, I-Net war noch nicht in den Haushalten angekommen zu der Zeit, auch das ist klar), warum dann kein FF7 auf meinetwegen 3-4 Blu-rays?

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Re: Gedanken-Thread - Spielkultur-Edition

#366 Beitrag von bionixxx » Montag, 14. Dezember 2015, 09:34

Ersten: richtig, mehrere datenträger brachten auch in der letzten generation nimanden um (siehe blue dragon) und zweitens: wie künstlich muss ich ein spiel aufblasen um das volumen einer bluray so exorbitant zu sprengen.

?..ich wette auf dummlaberei um das melken der dlc-geldkatze zu rechtfertigen. Nur schade das es ein spiel erwischt auf das ich so sehr bock hatte... :motz:
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Re: Gedanken-Thread - Spielkultur-Edition

#367 Beitrag von LiquidSnakE » Montag, 14. Dezember 2015, 19:00

bionixxx hat geschrieben:Ersten: richtig, mehrere datenträger brachten auch in der letzten generation nimanden um (siehe blue dragon) und zweitens: wie künstlich muss ich ein spiel aufblasen um das volumen einer bluray so exorbitant zu sprengen.
Ich schätze, Square Enix wird's wieder einmal mit Ultra-Über-Drüber-HD-CGI-Cutscenes übertrieben haben, die auf der Xbox 360 seinerzeit schon dafür gesorgt haben, dass Final Fantasy XIII trotz starkem Downsampling auf 3 Discs aufgeliefert werden musste.
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Re: Gedanken-Thread - Spielkultur-Edition

#368 Beitrag von bionixxx » Montag, 14. Dezember 2015, 19:44

...und das ganze ist masche um die festplatte zuzumüllen und den download zu rechtfertigen.
Ganz urplötzlich ist nir die gute alte retro ps3 classic downloadfassung wieder vollkommen ausreichend ( zu den versionen im schrank) :evil:
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Re: Gedanken-Thread - Spielkultur-Edition

#369 Beitrag von LiquidSnakE » Montag, 14. Dezember 2015, 22:29

The Hitman hat geschrieben:Diesen Download-Only-Kram werden wir -fürchte ich- in Zukunft noch öfter sehen, zumal sich dieses System ja inzwischen etabliert hat und die Verkäufe auf dem digitalen Sektor den in den Retail-Erlösen m. W. längst augebootet hat.
Absolut. Das beste Beispiel hierfür ist aktuell Fallout 4. Bis 30. November hatte Fallout 4 weltweit nur 500.000 (!) Retail-Verkäufe der PC-Version - digital waren's deutlich mehr. Laut Steamspy befand sich der Titel am gleichen Tag in knapp 2,3 Mio. Steam-Bibliotheken. Die Richtung ist klar: "Download only" wird in ein paar Jahren akzeptierter Standard sein. Das wird dann der Moment sein, wo ich zumindest im Konsolenbereich aussteige.

Obwohl ich die Vorteile des digitalen Vertriebs inzwischen sehe (Beispiel, für mich wichtig: Digitale Distribution ist ein Kostendrücker für Nischentitel, die es sonst nie in unsere Breitengrade geschafft hätten. Plötzlich muss der Publisher keinen aufwendigen Retail-Release mit allen Risiken finanzieren, die ein potenzieller Flop mit sich bringt, was eine Lokalisierung besser rechtfertigt; zudem können Indie-Entwickler ihre Titel nun auch ohne großen Publisher im Rücken veröffentlichen, was ebenfalls ein großes Plus ist), gehört für mich zur "Befriedigung" eines Neuerwerbs das physische In-Händen-Halten des Spiels, das Betrachten des Cover-Artworks, das Begutachten der Ausstattung (z.B. bei Sammlereditionen), ... - alles das fiele dann weg. Auf dem PC bin ich eher bereit, das zu tolerieren, weil ich weiß, dass ich das Spiel auch nach Abschalten des Download-Service immer noch "irgendwie" *hust* beziehen kann, sollte ich Lust dazu haben. Einmal im Internet findet es sich immer irgendwo wieder. Auf Konsole fehlt mir selbst dieser Schimmer am Horizont, ergo...
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Re: Gedanken-Thread - Spielkultur-Edition

#370 Beitrag von bionixxx » Dienstag, 15. Dezember 2015, 04:41

gut, die pcversion in sich zu vergleichen, ist etwas müßig. als pc spieler ist ein vertriebsplattform abhängiges spiel, einmalig aktivierbar, auf disc sinnloser ballast. sagen wir für den pc wird der download alternativlos, da selbst eine retailversion keinen taktischen mehrwert darstellt. da haben steam und co ihr statistik zurechtgebogen, durch das ausbleiben einer alternative. wie verhält es sich denn auf dem konsolenmarkt? die zahl würde mich intressieren. ( ganz im ernst, ich hab keinen bock zu googlen, wüßte nichtmal wo ich suchen muss :blueeye: )

btw, die digitalen versionen, im ps store zb, finde ich immer sagenhaft teurer als die retail versionen...fallout 4 im handel liegt im besten falle bei 50 euro, im store eisern bei 69,99....da fühlt es sich nichtmal an als wolle man dem dl hoffieren.
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Re: Gedanken-Thread - Spielkultur-Edition

#371 Beitrag von PaulBearer » Donnerstag, 24. Dezember 2015, 09:15

bionixxx hat geschrieben:btw, die digitalen versionen, im ps store zb, finde ich immer sagenhaft teurer als die retail versionen...fallout 4 im handel liegt im besten falle bei 50 euro, im store eisern bei 69,99....da fühlt es sich nichtmal an als wolle man dem dl hoffieren.
Kenne ich auch von 360 und One. Ich habe mal gelesen, das ist Absicht, um den Retail-Versionen (von halbwegs aktuellen Spielen) nicht das Wasser abzugraben. Die Händler, die Discs verkaufen, sollen schließlich auch Konsolen verkaufen und nicht so verärgert werden, daß sie das ganze Zeug aus dem Sortiment nehmen.
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Re: Gedanken-Thread - Spielkultur-Edition

#372 Beitrag von LiquidSnakE » Freitag, 15. Januar 2016, 17:42

Das nächste Hitman wird in Episodenform veröffentlicht

Fuck me, Square Enix dreht nun mit dem "Telltale-Prinzip" richtig auf. Immerhin: "Ende 2016 werde auch eine Vollversion als Disk in den Handel kommen." Na dann.
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Re: Gedanken-Thread - Spielkultur-Edition

#373 Beitrag von bionixxx » Freitag, 15. Januar 2016, 18:49

Ich habe nichts gegen diese episoden-scheiße, solange sie später als retailversion erscheint. Strengenommen ist das eine win/win situation, wenn alles glatt läuft, für beide seiten. Jeder depp, der dem druck nicht wiederstehen kann und gerne nix für echtes geld kauft ( sorry), deckt sich direkt mit den einzelepisoden ein, ja kauft sie sogar im anschluß nochmals, da er so begeistert von dem titel ist. Ich freue mich über eine retail version, die quasie in etappen gebugfixt wurde und als retail auflage vielleicht sogar echt lauffähig ohne 2 quanfantastilliaden terrabyte großen day one patch ist...und wenns dann richtig gut läuft, ist es sogar ne steelbook auflage zu nem kleineren preis....
Wenn ich allerdings die begründungen und rechtfertigungen für episodenspiele höre, kommt mir das halbverdaute stoßweise hoch... :kotz: "grafisch zu aufwendig", handlung zu weitreichend", " um die spannung zu steigern".....FAK U ALL...IMMER UND EINZIG GELDMACHEREI...nie, wirklich ,NIE gehts um was anderes. Und jeder der das glaubt, darfs gerne wieder mit dem osterhasen probieren...
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Re: Gedanken-Thread - Spielkultur-Edition

#374 Beitrag von bionixxx » Dienstag, 19. Januar 2016, 17:28

LiquidSnakE hat geschrieben:Das nächste Hitman wird in Episodenform veröffentlicht

Fuck me, Square Enix dreht nun mit dem "Telltale-Prinzip" richtig auf. Immerhin: "Ende 2016 werde auch eine Vollversion als Disk in den Handel kommen." Na dann.

Meinste die info mit der disc version ist bestehend?...hier haben wir grade das worst case szenario....eine angekündigte digitale collectors edition....gut, ich hab sie zwar vorbestellt, aber auch nur weil ich quasie jede CE/LE vorbestelle um zu sehen obs sich rückblickend lohnt ( spätestens bei batman wars ja so :mrgreen: )
Aber gtundsätzlich ist diese CE ne fleischgewordene dystropie, was uns in zukunft erwarten könnte....digitale wertlosigkeit, angefettet mit dem umfang einer CE....ich bete das es im anschluß ne solide retailfassung geben wird....bei final fantasy zb raff ich den aktuellen stand so gar nicht. Wird mit begründung "datenumfang zu gewaltig" als episoden dlc spiel angepriesen aber alle händler halten die vorbestellungen auf die retailfassung aufrecht .....
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Re: Gedanken-Thread - Spielkultur-Edition

#375 Beitrag von LiquidSnakE » Mittwoch, 9. März 2016, 16:55

*Nerd-Modus an*

Spät aber doch merkte ich gerade, dass SEGA vor fast einem Jahr seine Entertainment-Sparte in einer neuen Holding konsolidiert, die wiederum aus der seit 2000 existierenden SEGA Corporation eine neue Division namens SEGA Games formte. SEGA steht, wie wir wissen, für "Service Games", also heißt das neue Label "Service Games Games". Da hat sich wohl jemand nicht mit der Geschichte seines Unternehmens beschäftigt. :roll:
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Re: Gedanken-Thread - Spielkultur-Edition

#376 Beitrag von LiquidSnakE » Donnerstag, 24. März 2016, 15:32

Dieser Tage erschien Manhunt emuliert für PS4. Ich fragte mich daher, ob sich Rockstar wohl "getraut" hat, Trophies zu implementieren - und ja, Manhunt hat Trophies! Nun wird der Spieler nicht mehr länger nur durch Highscores dazu angehalten, besonders brutal zu sein - einzelne Trophies verleiten ihn sogar zu bestimmten Exekutionen! Ich bin begeistert! :D
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Re: Gedanken-Thread - Spielkultur-Edition

#377 Beitrag von bionixxx » Mittwoch, 4. Mai 2016, 05:14

Danke infinity ward....nurnoch schrottige, marginal aufgebesserte, sonderversionen und jetzt auch noch eine gute idee mit gewalt totschlagen und das HD remaster von mw nur digital anhängen, absolute spitzenidee....somit sind direkt beide titel für mich relativ unintressant. Wieder geld gespart. Ich glaube ich kenne keine marke, die so in meiner beliebtheit abgestürzt ist, wie cod. Einst ein solides singleplayer spiel mit sehr brauchbarem mp abschnitt, ist es heute nurnoch liebloses zusammengestümpertes railshooten mit bis zu 36578 mitspielern im koop und hauptaugenmerk auf den mehrspielermodus. Story/handlungslinien sind für mich schon seid black ops 2 tot...
Schlimm das die leute dieses generische wiedergekäute pampe immer wieder händeklatschend empfangen. :kotz:
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#378 Beitrag von LiquidSnakE » Montag, 9. Mai 2016, 05:13

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Re: Gedanken-Thread - Spielkultur-Edition

#379 Beitrag von RipvanWinkle » Donnerstag, 7. Juli 2016, 20:34

Was ist das denn? Der Spiele, die Nachfolger brauchen - Thread ist offenbar auch der großen Säuberung zum Opfer gefallen. Ist der noch reaktivierbar? Wollte, einer spontanen Eingebung folgend, gerade eintragen, dass ich großen Bock auf einen Reboot von Primal Rage hätte.
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#380 Beitrag von Zombie » Dienstag, 12. Juli 2016, 08:27

Warum freies Speichern so wichtig ist :respekt:
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Re: Gedanken-Thread - Spielkultur-Edition

#381 Beitrag von LiquidSnakE » Dienstag, 12. Juli 2016, 13:09

Zombie hat geschrieben:Warum freies Speichern so wichtig ist :respekt:
... aber nicht in jedem Spiel. Ich habe diese Diskussion hier zwar schon oft genug geführt, aber noch einmal: es gibt Spiele (und Genres), in denen freies Speichern nicht ins Konzept passt. Ist so. Ein Dark Souls und freies Speichern passen nicht zusammen. Survival Horror und freies Speichern passen nicht zusammen. Ich finde es schlimm genug, dass Spiele ohnehin immer stärker an den Mainstream angepasst werden, dass nahezu jedes zeitgenössische AAA-Spiel den Gamer bei der Hand nimmt und behutsam durchlotst. An jeder Ecke Checkpoints und/oder die Möglichkeit, jederzeit speichern zu können... manche Spiele werden genau durch sowas schlicht ruiniert. Die "Erweiterung der Zielgruppe" muss Grenzen haben - auch, wenn dies bei einem Multi-Millionen-Budget natürlich schwer zu akzeptieren bzw. gegenüber Aktionären zu argumentieren ist. Wie ich auch in der "Diversity"-Debatte nicht müde werde zu betonen: Nicht jeder Mensch *muss* jedes Spiel zocken können. Nicht jedes Spiel *muss* jeden Menschen ansprechen. Irgendwann wird das Kind größer, dann wird der "Gamer-Papa" auch wieder mehr Zeit haben. Bis dahin geht's halt nicht. Pech gehabt - nennt sich "Prioritäten setzen".
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Re: Gedanken-Thread - Spielkultur-Edition

#382 Beitrag von PaulBearer » Samstag, 16. Juli 2016, 07:44

LiquidSnakE hat geschrieben:Ich habe diese Diskussion hier zwar schon oft genug geführt, aber noch einmal: es gibt Spiele (und Genres), in denen freies Speichern nicht ins Konzept passt.
Ich habe das Gegenargument hier wahrscheinlich auch schon öfters gebracht, also nur kurz und knapp: Freies Speichern ist eine Option, jeder kann sich das Spiel durch Verzicht darauf schwerer machen, wenn er das will. Speichern, nur wenn der Entwickler es für richtig hält, ist ein Zwang. Ein Spiel um leicht zu implementierende Optionen künstlich zu beschneiden ist für mich nicht sinnvoll.
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Re: Gedanken-Thread - Spielkultur-Edition

#383 Beitrag von LiquidSnakE » Samstag, 16. Juli 2016, 08:42

PaulBearer hat geschrieben:
LiquidSnakE hat geschrieben:Ich habe diese Diskussion hier zwar schon oft genug geführt, aber noch einmal: es gibt Spiele (und Genres), in denen freies Speichern nicht ins Konzept passt.
Ich habe das Gegenargument hier wahrscheinlich auch schon öfters gebracht, also nur kurz und knapp: Freies Speichern ist eine Option, jeder kann sich das Spiel durch Verzicht darauf schwerer machen, wenn er das will. Speichern, nur wenn der Entwickler es für richtig hält, ist ein Zwang. Ein Spiel um leicht zu implementierende Optionen künstlich zu beschneiden ist für mich nicht sinnvoll.
Kommt darauf an, was der Entwickler will. Viele Features sind leicht implementiert - die Frage ist, ob ihr Einbau sinnvoll ist - heißt, ob er ins Konzept passt. Beispiel: Ein Objective Marker, der einem anzeigt, wo sich der nächste Zielort befindet, ist nicht schwer zu implementieren - aber passt das in jedes Spiel? Nein, definitiv nicht. Wenn ich möchte, dass der Spieler durch die Welt irrt und sich seinen Weg selbst sucht, werde ich keine Objective Marker einbauen - logisch. Das Gleiche gilt für's freie Speichern. Wenn ich möchte, dass sich der Spieler zu festgelegten Speicherpunkten durchschlägt, mache ich kein freies Speichersystem - das ist alles.

Ich habe dieser Tage das erste Project Zero erneut auf der PS3 (via Emulation) gezockt. Lässt du dir in Project Zero zu viel Zeit, ohne dass irgendein Fortschritt erzielt wird, spawnen willkürlich Geister, die dich angreifen. Dadurch wird jeder Trip zum nächsten Save Point zu einer potenziell tödlichen Gefahr. Klar, du kannst vor den Geistern fliehen, aber das bringt nichts, weil du den gleichen Weg ja wieder zurückgehen musst. Freies Speichern hätte das ganze Geister-Respawning teilweise ad absurdum geführt, weil Backtracking dadurch deutlich reduziert worden wäre (außer, man hätte Items dann anders platziert, um Backtracking so zu steuern, was aber erst recht ein "Zwang" wäre, da Speichern ja optional ist) - hier machte es aus Sicht von Gameplay und Atmosphäre absolut Sinn, fixe Speicherpunkte einzubauen. Dark Souls habe ich auch bereits genannt - ein freies Speichersystem würde sich etwas mit der Hardcore-Attitüde des Titels beißen. Es passt einfach nicht rein.

Ich kritisiere Speichermöglichkeiten auch oft - ich hasse z.B. die meisten Checkpoint-basierten Speichersysteme, da ich mir aussuchen möchte, wann (und, vor allem, in welcher Situation!) gespeichert wird (automatische Checkpoints, die gesetzt werden, wenn man fast tot ist, weshalb man nach dem Laden quasi insta-gekillt wird liebe ich!) -, aber ich akzeptiere, was die Entwickler konzipiert haben - oder werfe das betroffene Spiel in die Ecke, weil ich mich mit der Mechanik nicht anfreunden kann. Niemand zwingt mich schließlich dazu, es zu spielen. Wie gesagt: Nicht jedes Videospiel richtet sich an jeden Menschen in jeder Lebenslage.

Hast du einen Vollzeit-Job und daneben eine Familie samt Kleinkind? Dann musst du Prioritäten setzen - Adult Life 101. Dark Souls wird eher kein geeignetes Spiel für dich sein - außer, du kannst am Wochenende oder so mal ein paar Stunden am Stück dafür freischaufeln. Dass du wenig Zeit hast ist kein valider Grund, das Gameplay, welches explizit brutal und unnachgiebig sein soll, zugunsten eines freies Speichersystems zu verwässern, sorry.
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Re: Gedanken-Thread - Spielkultur-Edition

#384 Beitrag von LiquidSnakE » Mittwoch, 17. August 2016, 00:44

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#385 Beitrag von Zombie » Mittwoch, 17. August 2016, 14:32

JA in AT :roll:


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#386 Beitrag von Stefan » Montag, 29. August 2016, 21:21

LiquidSnakE hat geschrieben:Pre-purchase Dead Rising on Steam
Kaum wartet man 10 Jahre... ne, fast kein mehr Interesse daran heute, schon gar nicht für 20 Euro. Und die Hardwareanforderungen sprechen eh für eine schnell-und-billig-Portierung. Ich meine 2006 war ich noch mit einer Radeon 9800 Pro unterwegs, bis letztes Jahr noch mit einer Geforce GTS 250 und die wollen allen ernstes für das 10 Jahre alte Spiel eine Geforce 550 TI, wohlgemerkt als Minimalanforderung. Und für was? Das Teil hat nicht mal besserne Texturen bekommen und sieht schlechter als Teil 2 von 2010 aus. Vielleicht mal für 5 Euro im Sale oder noch günstiger in einem ausländischen Keyshop, weil man das sowieso nur über Proxy/VPN bekommt.

Rockstar kann ihr Read Dead Redemption auch behalten, sollten sie 2020 auf die gleiche glorreiche Idee kommen.

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Re: Gedanken-Thread - Spielkultur-Edition

#387 Beitrag von Zombie » Freitag, 23. September 2016, 17:47

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Re: Gedanken-Thread - Spielkultur-Edition

#388 Beitrag von RipvanWinkle » Samstag, 1. Oktober 2016, 21:41

Mammut-Projekt für den Oktober/November - Bioshock I, II und Infinite , begleitet von der Lektüre von Ayn Rands Atlas Shrugged. Ich habe nur Teil 1 bisher durchgespielt und mache nun noch einmal das andere Ende, bevor es zu den anderen Teilen geht - bin gespannt, wie sich das Dreierpaket mit der Lektüre ergänzt.
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Re: Gedanken-Thread - Spielkultur-Edition

#389 Beitrag von Calydon » Sonntag, 2. Oktober 2016, 12:15

Mir persönlich hat die Bioshock-Reihe von Teil zu Teil immer weniger gefallen, d.h. durch Infinite habe ich mich wirklich gequält.

Hauptsächlich liegt das an der für mich repetitiven Spielmechanik, während das Design der Gegner auch nicht immer meinen Geschmack getroffen hat. Als Schauplätze fand ich Rapture und Columbia hingegen sehr gelungen.
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Re: Gedanken-Thread - Spielkultur-Edition

#390 Beitrag von RipvanWinkle » Freitag, 14. Oktober 2016, 19:23

Plötzlich einfliegender Gedanke: Hat eigentlich irgendjemand hier Insider-Infos über eine eventuelle HD-Fassung des ersten Silent Hill? Lange Zeit war ja Konsens, dass sich das nicht lohnen würde/aufgrund des Alters nicht machbar sei, aber nun nach dem erfolgreichen Relaunch des ersten Resident Evil dürfte sich da doch einiges gedreht haben. Im Internet kursieren ja Theorien in alle Richtungen - hat also irgendjemand verwertbare Infos?
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Re: Gedanken-Thread - Spielkultur-Edition

#391 Beitrag von LiquidSnakE » Samstag, 15. Oktober 2016, 22:57

RipvanWinkle hat geschrieben:Plötzlich einfliegender Gedanke: Hat eigentlich irgendjemand hier Insider-Infos über eine eventuelle HD-Fassung des ersten Silent Hill? Lange Zeit war ja Konsens, dass sich das nicht lohnen würde/aufgrund des Alters nicht machbar sei, aber nun nach dem erfolgreichen Relaunch des ersten Resident Evil dürfte sich da doch einiges gedreht haben. Im Internet kursieren ja Theorien in alle Richtungen - hat also irgendjemand verwertbare Infos?
Kleiner Unterschied: Nicht das 1996er Original von Resident Evil wurde einer HD-Kur unterzogen, sondern das Remake von 2002, dessen Optik sich wesentlich besser auf heutige Verhältnisse skalieren ließ. Spiel' Silent Hill mal via Emulator in 1920x1080 oder höher - sicher, für ein knapp 20 Jahre altes PS1-Spiel sieht's immer noch okay aus, aber die höhere Auflösung macht den blockigen Matsch auf dem Screen nicht unbedingt hübscher. Das einzige, was im Falle von Silent Hill also wiederveröffentlicht werden könnte, ist Silent Hill: Shattered Memories, was aber kein Remake, sondern ein "Reimagining" und außerdem ziemlich scheiße war. Da das Spiel kein Schwein gekauft hat, wär's mir jedenfalls lieber, zu vergessen, dass Shattered Memories jemals passiert ist. Ein modernes Remaster von Silent Hill halte ich für extrem unwahrscheinlich, da Konami die Marke abseits von Pachinko anscheinend auf Eis gelegt hat. Ich bin ja schon gespannt, wie sich Resident Evil 7 nächstes Jahr schlagen wird - sollte es erfolgreich sein, dürfte sich Konamis Führungsebene für's Einstampfen von Silent Hills in den Hintern beißen, da Resident Evil 7 mehr als nur ein respektvolles Augenzwinkern in Richtung P.T. sein dürfte.
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Re: Gedanken-Thread - Spielkultur-Edition

#392 Beitrag von bionixxx » Mittwoch, 2. November 2016, 12:31

Prima, cod infinity bullshit hat auf Konsole onlinezwang,...wieder Geld gespart. Abgesehen davon das das franchise seit Black ops 2 endgültig verhunzt wurde, ist es jetzt auch noch genereller Müll. :respekt:
Bleibt mehr Geld für sinnvolles im november.

Ich tippe mal das dann ab jetzt generell jedes cod plattformübergreifend gestorben...normal würde ich mich aufregen, aber in diesem Fall fühlt es sich gut an, nichtmal versucht zu sein diese moorhuhn Orgier zu kaufen.
Bin mal gespannt ob es irgendwie Auswirkungen auf die verkaufszahlen hat, aber leider kann man dummen Menschen ja nicht das Internet verbieten....Somit wird sich der kack vermarkten....leider
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Re: Gedanken-Thread - Spielkultur-Edition

#393 Beitrag von Calydon » Mittwoch, 2. November 2016, 19:09

Die Zeiten, in denen man als Endkunde ein vollwertiges Konsolenspiel für sein Geld erhalten hat, sind lange vorbei.

Allein die Download-Größen einiger "Patches" sprengen gut und gerne die 50Gb-Schallmauer, d.h. selbst Disc-Versionen sind nur noch eine Farce, da viele ohne Patch überhaupt nicht vernünftig laufen. Man könnte es auch indirekten Online-Zwang nennen.

Ich für meinen Teil habe z.B. innerhalb der siebten Konsolengeneration (360, PS3 und Wii) DLCs und die dazugehörige Politik boykottiert. Hat es etwas geändert ? Nein. DLCs sind mittlerweile voll etabliert und bieten dem Publisher/Entwickler ein nettes Zubrot.
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Re: Gedanken-Thread - Spielkultur-Edition

#394 Beitrag von bionixxx » Donnerstag, 3. November 2016, 06:23

Es geht....den ein oder anderen Titel, zuletzt zb wolfenstein new order, hab ich bewußt ungepatched gespielt und es funktionierte einwandfrei bei mir...Klar wurden da auch Patches nachgedruckt, aber das single Player Erlebnisse hat sich dadurch für mich nicht geändert.

Mit gotys und späteren auflagen hat man beim patchlevel auch manchmal Glück....Aber onlinezwang ist online zwang....Und da geht's mir einfach nur ums Prinzip... Kein rainbow six, kein track mania, kein plants vs Zombies, kein the devision (Also wenigstens nicht spielen), kein the club...Ich bleibe da so lange bei, bis es nicht mehr lohnt New age Titel zu kaufen...
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Re: Gedanken-Thread - Spielkultur-Edition

#395 Beitrag von Kirk » Donnerstag, 3. November 2016, 14:58

Wegen Infinite Warfare kann ich schon mal Entwarnung geben. Das Spiel lässt sich komplett offline installieren und spielen (Kampagne und Mulitplayer-Splitscreen), zumindest auf der PS4. Keine Ahnung, was dieser irritierende Hinweis auf der Verpackung soll? :| Der Day One Patch ist ca. 6 GB groß, was überraschenderweise noch recht klein ist. Da 70 GB Platz empfohlen werden, ging ich sogar von einem 20 GB-Patch aus, der den kompletten Multiplayer enthält. Werde das Spiel aber komplett offline durchspielen, nur um ganz sicher zu gehen.
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Re: Gedanken-Thread - Spielkultur-Edition

#396 Beitrag von bionixxx » Donnerstag, 3. November 2016, 19:23

Gameware spricht von 130 GB Platzbedarf und permanentem Internet...selbiges hat mir ein Vertreter im real Markt bestätigt...seltsam...
Scheinbar, oder wenigstens laut gameware ist auch modern warefare europaweit in einer Szene "abgeändert"...Ob nun bekannte Zensuren oder was exklusives, kann ich nicht sagen...
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Re: Gedanken-Thread - Spielkultur-Edition

#397 Beitrag von Kirk » Freitag, 4. November 2016, 13:42

Also ich kann nur nochmals bestätigen, dass das Spiel komplett offline spielbar ist, auch der Multiplayer-Modus.
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#398 Beitrag von bionixxx » Freitag, 4. November 2016, 16:45

Hab Grade mal die retail hülle in der Hand gehabt....Bis auf die üblichen "Mitgliedschaft von nöten" Floskeln stand da wirklich nix....wieso nur behaupten gameware und der andere Verkäufer das Gegenteil...seltsam. Aber bei dem Titel warte ich eh erstmal auf ne preisreduzierung....

Modern warefare lag aber lediglich als DLC bei, richtig?....Und auch nur geschnitten?
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Re: Gedanken-Thread - Spielkultur-Edition

#399 Beitrag von Kirk » Samstag, 5. November 2016, 01:04

Ja, liegt nur als DLC bei. Zensiert sind auf jeden Fall die USK- und AT-Version
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Re: Gedanken-Thread - Spielkultur-Edition

#400 Beitrag von Zombie » Samstag, 5. November 2016, 10:51

Spielekultur Heute in Deutschland "Deutsche Spielecharts - Landwirtschafts-Simulator 17 zieht an Battlefield 1 vorbei" :suicide:
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