Gedanken-Thread - Spielkultur-Edition

Forum für Diskussionen um die gesellschaftliche Aspekte des Videospielens in Politik, Wirtschaft und Kultur.
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Re: Gedanken-Thread - Spielkultur-Edition

#251 Beitrag von Zombie » Donnerstag, 31. Juli 2014, 18:24

LIH hat geschrieben:Aber wenn die Ankündigung bezüglich dem kompletten Umstieg auf Free to play wahr ist und Crysis 4 ein reiner Online Multiplayer Shooter mit Free to play Elementen wird, dann bin ich weg. Selbst wenn das Bezahlmodell "gut" bzw. kundenfreundlich umgesetzt ist.
Ja wäre ich dann auch :cry:
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Re: Gedanken-Thread - Spielkultur-Edition

#252 Beitrag von Calydon » Donnerstag, 14. August 2014, 23:42

Gestern mit bionixxx auf der gamescom zum ersten Mal Oculus Rift ausprobiert und gezockt (das neuste Dev-Kit).

Ein derartiges Erlebnis kann man nicht beschreiben, d.h. lange wurde ich schon nicht mehr so aus den Socken gehauen. Das 3D-Gefühl bei EVE: Valkyrie und Lucky's Tale ist gigantisch (und das Wort nutze ich ohne Übertreibung). Ich kann mich an nichts Vergleichbares erinnern - 3D-Kino oder 3D zu hause ist Micky Maus dagegen, so intensiv haben sich die Weltraumschlachten angefühlt.

(Anmerkung: Dank Vitamin B betrug die Wartezeit 3 Minuten, während der Rest der Besucher 2 1/2 bis 3 Stunden warten musste...)
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Re: Gedanken-Thread - Spielkultur-Edition

#253 Beitrag von apox » Sonntag, 17. August 2014, 18:45

War auch dieses Jahr wieder auf der Gamescom. Leider muss ich sagen, dass ich diesmal den Eindruck hatte, dass die Kulissen weniger spektakulär waren und der Besucherandrang höher. Von den 12 Ausstellungshallen der Messe Köln wurden allerdings nur 6 genutzt ...

Die Atmosphäre und der Enthusiasmus der Leute haben mich aber auch dieses Mal wieder begeistert: die Cosplay-Kostüme waren einfallsreich und z.T. auch sehr gewagt (zu sehr bei manchen). Das Merchandising war z.T. wirklich sehr abgedreht und originell. Fuck, ich brauche ne größere Wohnung, in der ich nen eigenen Nerd-Raum einrichten kann^^
Ich frage mich allerdings, wer sich potthässliche Horror-Figuren jenseits der 200-Euro-Marke kauft und ins Regal stellt.

Sehr cool fand ich mal wieder die Retro-Ecke mit Konsolen/Heimcomputern aus den 80ern und 90ern. Da der Altersschnitt insgesamt unter 20 lag, war dieser Bereich natürlich nicht so überlaufen. Sehr auffällig, wie viele günstige Konsolen es mittlerweile gibt, auf denen man alte Nintendo- und Sega-Spiele emulieren kann.

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Re: Gedanken-Thread - Spielkultur-Edition

#254 Beitrag von Vicarocha » Sonntag, 31. August 2014, 15:24

Ich sollte u.U. anfangen, Polnisch zu lernen. Ich habe in letzter Zeit so viel aus unserem Nachbarland importiert, dass das fast eine ernsthafte Überlegung wert ist. DIe Spiele sind alle auf Englisch, einzig das Bonusmaterial ist oftmals auf Polnisch. Wenn jetzt erstmal meine Ghost Edts. von Destiny (PS4) - das BOnusmaterial ist komplett auf Englisch - hier eintrudeln, wird der nächste Titel Sherlock Holmes: Crimes & Punishments (PC)... oder sollte ich schreiben Sherlock Holmes: Zbrodnia i kara? Der Titel kostet in Deutschland als retail (ein simpler key kommt natürlich nicht in Frage) ca. 40 €, aus GB käme man inkl. Versand für ca. 30 € ran, die polnische Version kostet mich inkl. Versand nur ca. 22 €.

Da kann ich danna uch mit dem polnischen Titel, Klappentext und Handbuch leben. :blueeye:

Mich würde aber u.a. schon mal interessieren, was da eigentlich auf den Depeschens teht, die Teil der Edycja Premium von Sniper Elite III (PC) waren, aber die waren antürlich auf Polnisch.
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Re: Gedanken-Thread - Spielkultur-Edition

#255 Beitrag von LiquidSnakE » Sonntag, 31. August 2014, 19:44

Telltale Games sollte all ihre Programmierer feuern und die komplette Technik nach China, Indien oder wohin auch immer outsourcen (wie sie es bereits mit ihrer Q.A. getan haben). So grandios Telltale im Kreativbereich sein mag, so unfähig ist ihre Tech-Fraktion.

Gerade startete ich The Walking Dead: Season Two auf dem PC, um diesmal völlig andere Entscheidungen als während meines PS3-Durchgangs zu treffen. Ich habe Season Two, genau wie Season One, via Steam erworben. Ich habe keine ausländischen Keys gekauft, sondern beide Spiele und den 400 Days-DLC in meinem heimischen Steam Store gekauft. Trotzdem findet Season Two meinen Spielstand von Season One nicht. Ich habe schon alles probiert - sinnlos.

Telltale, ohne Scheiß, wie schwer kann es sein, ein verdammtes POINT-&-CLICK-ADVENTURE halbwegs bugfrei zu programmieren? ICH KENNE EIN-MANN-INDIE-DEVS, DIE DAS HINKRIEGEN! Gegen Telltale ist die Tech-Abteilung von Bethesda geradezu göttlich - ich möchte nicht wissen, wie sich ein Titel Marke Skyrim anfühlen würde, wäre Telltale an der Programmierung beteiligt...

EDIT: Nevermind, ich hab's gelöst. Auf eine völlig hirnrissige Art und Weise.

Im TTG-Forum fand ich einen Hinweis, dass man das Spiel einfach so lange neu starten muss, bis der Hinweis zum Importieren eines S1-Spielstandes erscheint. Erst dachte ich, "Wieso sollte beim 500. Versuch ein Spielstand gefunden werden, wenn es die 499 anderen Male nicht geklappt hat?", doch tatsächlich - beim 7. Neustart fand es plötzlich sowohl Daten von S1 als auch 400 Days. Oh Mann... :wallbash: :tischkantebeiss: :suicide:
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Re: Gedanken-Thread - Spielkultur-Edition

#256 Beitrag von LiquidSnakE » Mittwoch, 24. September 2014, 21:38

Ich finde Achievements/Trophies ja witzig und teilweise auch motivierend, aber man kann's auch übertreiben.

Gerade durch Zufall beim Durchforsten meiner Steam Library bemerkt:

Na, wo sind die Achievement-Jäger? (Das Spiel ist Company of Heroes 2.)
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Re: Gedanken-Thread - Spielkultur-Edition

#257 Beitrag von The Hitman » Mittwoch, 24. September 2014, 22:14

Das ist noch gar nichts!

Tales of Maj'Eyal schießt diesbezüglich eindeutig den Vogel ab:

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Re: Gedanken-Thread - Spielkultur-Edition

#258 Beitrag von Calydon » Mittwoch, 24. September 2014, 22:21

Ich habe vor Jahren mit Achievements abgeschlossen und vermisse sie kein Stück. Was als zusätzliche Motivation begann und auch dem ein oder anderen Spiel zu mehr "Lebenszeit" verhalf (inkl. vergrößertem E-Penis), artete irgendwann nur noch aus, d.h. eine stupide Sammelaufgabe jagt die nächste, während manche Achievements Jenseits von Gut und Böse waren/sind.

Ich erinnere mich genau an meine ersten 10.000 Gamerscore, die ich wirklich generalstabsmäßig durchgeplant hatte. Je mehr es danach aber wurden, desto uninteressanter wurde das ganze System für mich.

Meinen ganz persönlichen Schlussstrich zog ich, als ein Kollege mit knapp 100.000 Gamerscore von Microsoft gesperrt bzw. auf 0 gesetzt und des cheatens bezichtigt wurde. Ich kenne ihn als Zocker und weiß, dass er so etwas nicht nötig hat. Dennoch: Der Service von Microsoft blieb stur und jegliche Telefonate sowie andere Kontaktaufnahmen verliefen ohne Aussicht auf Änderung (obwohl man den Eindruck hatte, dass Microsoft sich hinsichtlich der Entscheidung so gar nicht mehr sicher war). Dennoch: Es blieb dabei und eine Menge Achievements (und Arbeit) verabschiedeten sich ins Datennirwana.

Derartiges scheint natürlich nicht die Regel zu sein, zeigt aber, wer am Ende am Hebel sitzt.
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Re: Gedanken-Thread - Spielkultur-Edition

#259 Beitrag von LiquidSnakE » Mittwoch, 24. September 2014, 23:18

Meine Herangehensweise an Achievements hat sich seit dem Kauf meiner Xbox 360 (wo ich, wie wahrscheinlich die meisten, erstmals damit in Berührung kam) nicht geändert:

Bei Spielen, die ich mag, habe ich einfach den Drang zur Komplettierung. Bestes Beispiel: Während meines Urlaubs habe ich zum mittlerweile 4. Mal das komplette Set von BioShock 2 durchgezogen. Auf Xbox 360, PS3 und Games for Windows Live (also PC, die Erste) habe ich es schon einmal getan, nach der Migration auf Steam war klar: die Steam Achievements müssen auch noch her. Diesmal war es sogar besonders herausfordernd, weil niemand Steam Achievements boostet, d.h. alle Multiplayer-Achievements musste ich diesmal 100% ehrlich erspielen, was mich lt. meiner Multiplayer-Statistik 20 Stunden gekostet hat. Auf Konsolen fehlte mir dazu die Geduld, ich wollte bloß "fertig" werden und schloss mich Boosting-Gruppen an, um schnell aufzuleveln. Deshalb hasse ich Multiplayer-Achievements generell: Menschen sind ein härterer Gegner als jede noch so brutale KI und manche Achievements daher ohne entsprechende Skills unerreichbar, weshalb man auf ewig ein inkomplettes Set hat. Dies ist auch der Fall, wenn die Server für den Multiplayer offline gehen. Mit BioShock Infinite habe ich auf Steam jetzt übrigens auch begonnen, Achievements zu sammeln, wenn ich keine Lust darauf habe, etwas Neues zu spielen. Als erstes waren sämtliche Burial at Sea-Sachen dran, parallel auf PC und PS3. Der Durchgang im 1999-Modus wird sicher lustig. Ob ich den Spaß auf der PS3 wiederhole, kommt darauf an, wie ekelhaft der 1999-Run wird.

Dies trifft, wie gesagt, nur auf Spiele zu, die ich mag - der Rest interessiert mich nicht. Bei The Last of Us etwa habe ich 1% der Trophies - nämlich genau die Trophy fürs Durchspielen. Ich habe nicht einmal in die Liste geschaut, was sich u.U. leicht "mitnehmen" ließe - ich wollte nur bis zum Ende des Singleplayer und gut. Ich kann Leute nicht verstehen, die auf Biegen und Brechen sämtliche Achievements/Trophies jedes verdammten Titels, den sie in die Finger kriegen, freispielen zu müssen müssen - ich würde das bei schlechten Spielen gar nicht aushalten. Das wäre für mich kein angenehmes Freizeitvergnügen mehr, sondern fast schon Bestrafung.

Mir geht es beim Freispielen von Achievements/Trophies auch nicht um das "Statussymbol" (?), 100.000 Gamerscore oder 10.000 Trophies zu haben, sondern einfach um die Gewissheit, das jeweilige Spiel komplett abgeerntet, alles gesehen und alle Herausforderungen gemeistert zu haben. Manchmal gelingt mir das, manchmal nicht (das Trophy-Set von Metal Gear Solid 2 kann ich z.B. nicht komplettieren, obwohl ich es wirklich versucht habe - dazu fehlen mir Nerven und Talent), aber ohne Achievements/Trophies würde ich mir beispielsweise nur sehr selten Spiele auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad antun, weshalb sie nicht nur ein "Preis" sind, dem Perfektionisten nachjagen, sondern auch meine spielerischen Fähigkeiten häufig bis an ihre Grenzen treiben. Bestes Beispiel: Ich hätte Episode 2 von Burial at Sea nicht im Traum auf dem 1998-Schwierigkeitsgrad gespielt, gäbe es keine Trophy dafür - dabei ist es viel geiler, wenn man keinerlei tödliche Waffen hat und komplett durch-stealthen muss... ^^
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Re: Gedanken-Thread - Spielkultur-Edition

#260 Beitrag von RipvanWinkle » Donnerstag, 25. September 2014, 12:29

Ich finde/fand Achievements per se eigentlich eine nette Spielerei, wobei ich aber nach wie vor auf meinem Standpunkt bestehe, dass man die Entwickler irgendeine "Gegenleistung" dafür hätten einbauen sollen - sie haben die Fanboys natürlich auch so angefixt, aber wenn die Dickpoints als irgendein Währungssystem fungieren würden, bzw. man sich dafür wenigstens irgendwelche exklusiven Previews o.ä. runterladen könnte, wäre ich immer noch motivierter, die Extra-Meile zu gehen.

Wie Calydon aber schon angedeutet hat, ist manchen Studios dieses System eindeutig zu Kopf gestiegen. Ich bemerke auch immer öfter, dass es keinerlei Anreiz gibt, die unmöglichen Achievements anzugehen, weil man dafür nichtmal einen höheren Gegenwert in Punkten bekommt - in jedem Spiel gibt es immer (mindestens) ein Achievement, das entweder riskant ist (nur einen Versuch, Zeitlimit o.ä.) oder enorm viel Aufwand erfordert: Dennoch gibt es für das erfolgreiche Knacken dieses Jackpots die üblichen lausigen 20 Punkte. Da ist in jedem Fall irgendwas schiefgelaufen.
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Re: Gedanken-Thread - Spielkultur-Edition

#261 Beitrag von LIH » Sonntag, 28. September 2014, 22:31

Ihr wisst sicher noch wie letztes Jahr LucasArts geschlossen wurde und man bald festgestellt hat, dass man schöne Erinnerungen mit dem Studio verbindet, aber in den letzten Jahren eigentlich gar nichts mehr von Bedeutung veröffentlicht wurde.

Nachdem ich Microsoft Combat Flight Simulator 2 und 3 gespielt habe, fiel mir auf, dass es mir bei Microsoft genauso geht.
Deshalb hier mal ein kleiner Nachruf auf all die großartigen Microsoft Spiele vergangener Tage.
Ein Hoch auf die großartige Microsoft Flight Simulator Reihe, die lange Zeit unverwechselbar zu Microsoft gehörte wie das Betriebssystem Windows selbst. Hier kann man die 3 Combat Flight Simulator Spiele auch gerne dazu zählen.
Natürlich muss man mindestens im gleichen Atemzug die Age of Empires Reihe nennen, die für manche Fans sicher zu den besten RTS Spielen überhaupt gehören.
Ein Hoch auf die Motocross Madness und die Monstertruck Madness Spiele.
Ein Hoch auf Crimson Skies und die beiden Weltraumspiele Starlancer und Freelancer.
Meinetwegen auch ein Hoch auf die Microsoft Golf Reihe, oder Zoo Tycoon, auch wenn ich die Spiele gar nicht gespielt habe. :blueeye:

Gut, ich weiß, dass bis auf die Flugsimulatoren alle anderen Spiele außer Haus entwickelt wurden. Aber Microsoft ist es nun mal auch zu verdanken, dass diese Klassiker das Licht der Welt erblickt haben. Gerade so in der Zeit von 1995 bis 2005 war Microsoft einfach ein großer Spieler im PC Markt und mit den Spielen verbinde ich auch ein gehobenes Maß an Qualität. Mag komisch klingen, aber schon so kleine Details wie die Verpackung empfand ich bei Microsoft ein bischen hochwertiger. Man mag mich auch korrigieren, aber ich glaube die Spiele litten auch weniger an Bugs oder groben Fehler als es bei der Konkurrenz der Fall war, auch wenn das Problem vor 10-20 Jahren natürlich auch weniger verbreitet war.

Schade, dass das Kapitel der Microsoft Spiele etwa 2006 mit den letzten guten Spielen Age of Empires 3 und Flight Simulator X beendet wurde. Danach kam ja nichts mehr Ernsthaftes, oder? (Microsoft Flight war jedenfalls ein trauriger Witz)

Mir ist klar, mit Halo und den Konsolen ist einfach mehr Cash zu holen. Mit etwas Glück dürfen PC Spieler mal auf den einen oder anderen Port hoffen, aber eine Eigenentwicklung für PC oder mal wieder ein richtiger, neuer Microsoft Flight Simulator scheint in weiter Ferne. :suicide:


Schade, dass die alten Microsoft Zeiten vorbei sind ... so long and thanks for all the flight simulators :cry:

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Re: Gedanken-Thread - Spielkultur-Edition

#262 Beitrag von LiquidSnakE » Dienstag, 30. September 2014, 18:23

Endlich ein Grund, eine Wii U zu kaufen - wäre besagter Grund nicht Japan-exklusiv.

Habe mir gerade zwei Let's Plays angesehen - das Spiel sieht großartig aus. Nun, vorbestellt habe ich die jp. Version trotzdem schon vor Monaten (wurde gestern verschickt), da ich das Franchise auch dann unterstützen möchte, wenn ich sie (noch) nicht spielen kann.
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Re: Gedanken-Thread - Spielkultur-Edition

#263 Beitrag von Vicarocha » Mittwoch, 1. Oktober 2014, 20:26

Ich mag Fatal Frame, eine der wenigen Spielreihen, deren Titel ich tatsächlich als gruselig bezeichnen würde (im positivsten Sinne)... eine Schande, dass sowas nicht grundsätzlich hier auf den Markt kommt.

Ich habe gerade den Pinnacle Game Profiler für mich entdeckt: Endlich mal ein gescheites Programm, um ohne viel Aufwand Spiele mit meinem Pad zu spielen, die eigtl. nciht dafür ausgelegt sind. Sehr erfreulich!
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Re: Gedanken-Thread - Spielkultur-Edition

#264 Beitrag von LiquidSnakE » Donnerstag, 2. Oktober 2014, 05:12

Vicarocha hat geschrieben:Ich mag Fatal Frame, eine der wenigen Spielreihen, deren Titel ich tatsächlich als gruselig bezeichnen würde (im positivsten Sinne)... eine Schande, dass sowas nicht grundsätzlich hier auf den Markt kommt.
Die Chance, dass Project Zero V (ich verwende den EU-Namen traditionell, obwohl ich immer schon der Ansicht war, dass "Fatal Frame" oder meinetwegen nur "Zero" wie in Japan so viel besser passt. Wie kam Tecmo auf diesen Titel für Europa? Als Anlehnung an "The Blair Witch Project"? Hat Tecmos europäische Division den Namen des Entwicklerteams - "Project Zero" - mit dem Titel verwechselt und sich gedacht, "Jetzt ist's zu spät, egal, just roll with it"? Ich weiß es nicht...) im Westen erscheint, ist nach den katastrophalen Verkaufszahlen von Project Zero 2: Wii Edition leider mehr als unwahrscheinlich, was aber weder der Qualität dieses Franchise, noch den europäischen Gamern (in Nordamerika ist der Titel nie erschienen, aber zu dieser Problematik komme ich gleich), sondern ausschließlich Nintendo und der Tatsache, dass dieses Unternehmen abseits seiner First-Party-Sachen keinen Plan hat, wie es Marketing und Distribution von Third-Party-Titeln angehen soll, geschuldet ist.

1) Project Zero 2: Wii Edition ist schwächer als das Original

Ich habe in diesem Forum schon zur Genüge ausgeführt, wieso das Remake wesentlich schwächer als das Original ist. Angefangen bei der Frage, wieso es ein Remake auf einer Plattform gebraucht hat, die technisch nicht wesentlich weiter als die Systeme ist, auf denen Project Zero II ursprünglich erschien (weshalb großartige Sprünge hinsichtlich Technologie und Umfang im Vorhinein ausgeschlossen waren), gibt es vor allem zwei Kritikpunkte, die diesen Standpunkt ziemlich drastisch untermauern:

1.1) Der größte Kritikpunkte der kollektiven japanischen Fachpresse an Zero: Tsukihami no Kamen - mir ist keine Ausnahme bekannt - war die Steuerung auf der Wii. Bewegungsgesten wirkten gezwungen und hineingestopft und die mangelnde Präzision der WiiMote (MotionPlus wurde nicht unterstützt) half ebenfalls nicht dabei, den Spielspaß zu erhöhen. Ich selbst kann das nur bestätigen - da ich Tsukihami no Kamen in einer Marathon-Session durchgespielt habe, hatte ich anschließend fiese Schmerzen im Handgelenk. Was tat Tecmo? Sie übernahmen eben dieses Kontrollschema 1:1 in Project Zero 2: Wii Edition, ohne Korrekturen, ohne Verbesserungen und, erneut, ohne MotionPlus-Unterstützung. Sorry, aber: sskm.

1.2) Bei der Erstellung des Remakes war deutlich, dass nicht verstanden wurde, was die Schockeffekte des Originals effektiv machte - um genau zu sein war dies ein entscheidenden Faktor: die statische Kamera, die den Spieler "zwang", genau das zu sehen, was ihn die Entwickler sehen lassen wollten, zu dem Zeitpunkt, an dem sie es wollten. Beim Remake wurden, soweit ich das feststellen konnte, 2/3 aller Jump Scares und verstörender Szenen 1:1 aus dem Original übernommen - nur, dank der Engine von Tsukihami no Kamen, ohne statische Kamera, sondern mit drehbarer Über-die-Schulter-Perspektive aus der dritten Person. Wir haben hier das - wie ich es gerne bezeichne - "F.E.A.R.-Problem", das man stellenweise mehr vom Horror hört als sieht, da man just in dem Moment, wo etwa eine schattenhafte Erscheinung hinter einem vorbeihuscht, in genau die falsche Richtung schaut, was den "overall effect" des Spiels unglaublich entwertet. Hätte man, wie z.B. bei Resident Evil, ein "echtes" Remake gemacht - also nicht nur Spielmechanik und Präsentation, sondern das grundlegende Script überarbeitet, um die Schockeffekte an die Gegebenheiten des Third-Person-Gameplay anzupassen, wäre das nicht passiert - ein Problem, das leider etliche Remakes plagt. Mein Lieblings-Beispiel ist Metal Gear Solid: The Twin Snakes - aber lassen wir das.

2) Ein Remake eines (damals) 8 Jahre alten Spiels wird veröffentlicht - der neue 4. Teil nicht

Die Genialität von Nintendo als Publisher ist einfach "stunning": Statt den offiziellen 4. Serienteil zu lokalisieren, der noch dazu ein Wii-Exklusivtitel ist, also - im Unterschied zu Project Zero II - auf keiner anderen Plattform erlebt werden kann, wirft man den Fans das - um es noch einmal zu betonen - Remake eines 8 Jahre alten Spiels vor die Füße, dem es an substanziellen Neuerungen fehlt. Wow...

3) Project Zero 2: Wii Edition wurde in den PAL-Regionen veröffentlicht, aber nicht in Nordamerika

Wer sich mit Project Zero auseinandersetzt, wird feststellen, dass die PAL-Territorien historisch immer schon die schwächste Region war, wenn es um die Verkaufszahlen des Franchise ging. Das war beim ersten Project Zero so (vor allem auf der damals noch gering verbreiteten Xbox, wo die Portierung des ersten Teils in Europa episch gefloppt ist) und wurde mit jedem neuen Ableger schlimmer, weshalb in Europa auch jeder Teil einen anderen Publisher hatte, da sich das niemand zweimal "antun" wollte. Nordamerika war in der westlichen Welt die Region, wo sich Fatal Frame am stärksten verkaufte. Mit diesem Wissen im Hinterkopf tat Nintendo das einzig Logische: Natürlich veröffentlichten sie Project Zero 2: Wii Edition in Europa, wo sie es in 100 Sprachen lokalisierten (was Geld kostet) und mit 100 verschiedenen Distributeuren Partnerschaften zum Vertrieb eingehen mussten (was ihren Umsatz schmälert), während eine Veröffentlichung in Nordamerika nicht einmal angedacht war. :wallbash: :tischkantebeiss:

Aber das ist typisch für Nintendo: ich kann nur wiederholen, diese Firma weiß als Publisher von Third-Party-Titeln nicht, was sie tut. Bester Beweis ist The Last Story, das sie - trotz Operation Rainfall und bestehender englischer Lokalisierung für Europa - just nicht in Nordamerika veröffentlichen wollten. Als Mistwalker dann XSEED Games mit der Veröffentlichung betraute, wurde der Titel zu deren bis dato erfolgreichstem Publishing-Projekt und verkaufte sich in Nordamerika mehr als doppelt so oft wie in Europa - way to go, Nintendo, way to motherfuckin' go!

Bevor ich mich weiter in Rage schreibe, mein Fazit:

Solange Nintendo die Publishing-Rechte für Project Zero hat, wird es auf ein japanisches Lokalphänomen beschränkt bleiben, da Nintendo nicht weiß, was es mit diesem durch die Bank hochwertigen Franchise tut. Es ist wirklich zum Heulen, da Project Zero eine der ganz, ganz wenigen Survival-Horror-Serien ist, die über all die Jahre ihren Wurzeln treu blieb, den "Resident Evil 4-Trend" abgeblockt (minus Horror, plus Shoot 'em Up) und den Qualitätslevel stets hoch gehalten hat. Sicher, Tsukihami no Kamen war, obwohl ein tolles Spiel, schwächer als seine Vorgänger, doch nachdem Teil 3 - aus meiner Sicht einer der besten Vertreter des Horror-Genres aller Zeiten - die Messlatte sehr hoch gelegt hat, verwunderte mich das nicht weiter, zumal an dem Spiel neben Tecmo auch noch Grasshopper Interactive und Nintendo selbst kreativ beteiligt waren. Zu viele Köche, Brei und so.
Vicarocha hat geschrieben:Ich habe gerade den Pinnacle Game Profiler für mich entdeckt: Endlich mal ein gescheites Programm, um ohne viel Aufwand Spiele mit meinem Pad zu spielen, die eigtl. nciht dafür ausgelegt sind. Sehr erfreulich!
Ich habe schon viel Gutes über Pinnacle gehört, verwendete selbst bislang aber stets Xpadder.
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Re: Gedanken-Thread - Spielkultur-Edition

#265 Beitrag von PaulBearer » Samstag, 4. Oktober 2014, 08:24

LIH hat geschrieben:Ein Hoch auf die Motocross Madness und die Monstertruck Madness Spiele.
Midtown Madness nicht zu vergessen, das waren auch sehr spassige Rennspiele.
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Re: Gedanken-Thread - Spielkultur-Edition

#266 Beitrag von Calydon » Samstag, 4. Oktober 2014, 21:10

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Re: Gedanken-Thread - Spielkultur-Edition

#267 Beitrag von Kirk » Samstag, 4. Oktober 2014, 22:09

Man sollte lieber das Originalvideo schauen, da man dort hören kann, wie das Alien angerannt kommt, als der Spieler sich wegdreht. :roll:
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Re: Gedanken-Thread - Spielkultur-Edition

#268 Beitrag von Calydon » Sonntag, 5. Oktober 2014, 01:18

Das Video spiegelt nicht meine Meinung wieder - die bilde ich mir erst, wenn ich es selbst gespielt habe :) (es soll viel mehr als Diskussionsansatz dienen).

Dennoch frage ich mich, was du genau meinst...
Von wo kommt das Alien (innerhalb einer Sek.) angelaufen bzw. wie kommt es so schnell hinter den Spieler ?
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Re: Gedanken-Thread - Spielkultur-Edition

#269 Beitrag von bionixxx » Sonntag, 5. Oktober 2014, 03:57

filmische freiheit? :P
schlimmer finde ich, wie wenig dieser weiße stachel nach alienhaut aussieht..dachte der spieler hätte sich in spitze board hardware gelehnt. auch bleibt zu klären ob an dieser stelle der spieler hätte versteckt sein müssen um einem vorfegebenen sofort-tod zu entgehen. trial&error artig soll ja das komplette spiel sein...also absolut nervenschohnend und harmonisch im ablauf. :D
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Re: Gedanken-Thread - Spielkultur-Edition

#270 Beitrag von LiquidSnakE » Dienstag, 9. Dezember 2014, 12:25

Gerne hätte ich die frohe Kunde schon früher verbreitet, aber ich war so beschäftigt, dass ich keine Zeit zum Posten hatte:

SEGA ist eingeknickt und lokalisiert Yakuza 5

Die Fan-Kampagnen (an denen ich mich auch beteiligt habe, z.B. Bring Yakuza 5 West) haben gewirkt! Leider wird das Spiel erst nächstes Jahr und ausschließlich als Download veröffentlicht. Ist mir in diesem Fall allerdings auch einerlei - Hauptsache, ich kann es spielen (und verstehen, denn die jp. Retail-Version besitze ich bereits in doppelter Ausführung).

Als Riesen-Fan des Franchise habe ich die Hoffnung, dass sich Yakuza 5 wenigstens gut genug verkauft, um die Lokalisierung von Ryū ga Gotoku Zero zu rechtfertigen - und sei es wieder nur als Download.
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Re: Gedanken-Thread - Spielkultur-Edition

#271 Beitrag von LIH » Donnerstag, 1. Januar 2015, 22:41

Wusste nicht genau wo ich das hinpacken soll, aber ich denke hier ist das ganz gut aufgehoben.
Hobbyentwickler spielt Quake auf einem Oszilloskop

Einerseits ist das mal wieder ein technisch beeindruckendes Werk, so wie die ganzen Portierungen von Doom auf verschiedensten Geräten, wobei Quake auf einem "normalen" Computer läuft und das Oszilloskop nur als Bildschirm dient.
Mich beeindruckt das Experiment aber auch, weil das Ergebnis wirklich interessant aussieht. Damit wirkt das Spiel klaustrophobisch und mit den grünen, zitternden Linien richtig verstörend. Da kriegt Quake eine ganz neue Atmosphäre. Man muss natürlich auch erwähnen, dass die Sichtweite leider sehr gering ist und man das Level quais auswendig kennen muss um sich darin zu bewegen.
Trotzdem, irgendwie fasziniert mich die Darstellung und ich würde die Grafik gerne in einem Ego Shooter oder Horror Spiel wieder sehen.

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Re: Gedanken-Thread - Spielkultur-Edition

#272 Beitrag von Calydon » Mittwoch, 28. Januar 2015, 02:16

GOG ist einfach ein Traum!

Die Kooperation mit Lucasfilm Games hat den ohnehin schon mehr als großartigen Spielekatalog weiter bereichert: Innerhalb des aktuellen Veröffentlichungszyklus erschienen in den letzten Tagen u.a. Rogue Squadron 3D oder Jedi Knight: Dark Forces II!

Da ich das Vertriebsmodell einfach großartig finde, unterstütze ich die GOG-Jungs so gut ich kann, d.h. mittlerweile komme ich innerhalb meiner Spielebibliothek auch schon auf knapp 80 Titel (...während die Wunschliste nicht kleiner wird 8) ).

Vor allem über die Apogee-Klassiker habe ich mich sehr gefreut, da ich damals immer nur die jeweiligen Shareware-Version gezockt habe und nun endlich im Besitz einiger "Originale" bin ^^
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Re: Gedanken-Thread - Spielkultur-Edition

#273 Beitrag von RipvanWinkle » Freitag, 27. Februar 2015, 22:19

Warum habe ich nur gewusst, dass es ein Achievement geben würde, wenn ich bei SP - Stick of Truth das abgetriebene Riesen-Nazi-Zombie-Baby anpupsen würde. :blueeye:
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Re: Gedanken-Thread - Spielkultur-Edition

#274 Beitrag von LiquidSnakE » Freitag, 27. Februar 2015, 22:45

Fans zu Capcom: "Resident Evil 6 war ein generischer Shooter mit schizophrener Kampagne - bitte nicht mehr davon!"

Capcom zu Fans (leicht lallend, weil betrunken): "Waaaaas? Mehr Resident Evil sääääächs? *hicks* Klar doch, Jungs - hier, probiert mal Resident Evil Revelations 2!"

Mein Fazit zur ersten Episode von Revelations 2 in aller Kürze: Epic, epic, most fuckin' EPIC fail! Statt der versprochenen Besinnung auf die Wurzeln haben Capcom/Tose genau das gemacht, was niemand wollte - und ein geistiges Sequel zu Resident Evil 6 aus dem Boden gestampft. Oh, und sie haben dessen Gameplay mit dem Switch-Character-Feature aus Resident Evil Zero kombiniert, das ja dort schon "grandios" funktioniert hat... :tischkantebeiss: :wallbash: :roll:

Wir haben einen neuen Top-Anwärter für "Tiefpunkt des Franchise".
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Re: Gedanken-Thread - Spielkultur-Edition

#275 Beitrag von Calydon » Samstag, 28. Februar 2015, 00:03

Ich werde es bei Gelegenheit mal spielen, eine große Vorfreude empfinde ich aktuell jedoch nicht. Eine Schande, was aus einer der besten Capcom-Serien geworden ist...

@ Thema:
Im Zuge der neu eingeführten deutschen Oberfläche hat GOG Commandos 1,2 und 3 für deutsche Besucher mit einem Sperre versehen, d.h. mit deutscher IP können diese Spiele nicht über die Suchmaske gefunden und folglich auch nicht erworben werden... ich kotze im Strahl... jetzt geht dieser Schwachsinn auch schon bei GOG los...
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Re: Gedanken-Thread - Spielkultur-Edition

#276 Beitrag von LiquidSnakE » Samstag, 28. Februar 2015, 20:39

Calydon hat geschrieben:Ich werde es bei Gelegenheit mal spielen, eine große Vorfreude empfinde ich aktuell jedoch nicht. Eine Schande, was aus einer der besten Capcom-Serien geworden ist...
Leider ist das Beste, was du aus dem Franchise aktuell rausholen kannst, das HD Remaster von Resident Evil (2002). Alles andere, was während der letzten Jahre unter dem "Resident Evil"-Brand veröffentlicht wurde - vielleicht mit Ausnahme des ersten Revelations, das (abgesehen vom Endkampf) ganz okay war - kannst du vergessen. Dies gilt m.E. insbesondere für Revelations 2, sofern es nicht ab Episode 2 eine radikale 180-Grad-Wendung hinlegt (wovon ich nicht ausgehe).
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Re: Gedanken-Thread - Spielkultur-Edition

#277 Beitrag von Calydon » Montag, 2. März 2015, 13:38

Resident Evil: Revelations ist für mich persönlich der Ableger der Reihe, welcher mich am meisten enttäuscht und daher auch den letzten Platz auf meiner persönlichen Resident Evil-Rangliste inne hat.

Sofern Revelations ein reiner Handheld-Teil geblieben wäre, hätte ich noch ein paar Augen zugedrückt, aber auf dem großen TV entblößt das Spiel seine zahlreichen Schwächen mit einer ungeahnten Freizügigkeit: Das Spielgeschehen ist in Teilen eine Katastrophe, d.h. es existieren Abschnitte, in denen man sich durch schlauchartige sowie sich optisch wiederholende Gänge kämpft und dabei die ganze Zeit auf einen einzigen(!) Gegnertyp trifft. Dabei spielt/begegnet man unglaublich schlecht designten Figuren, welche die Charaktertiefe eines Panini-Sammelbildes besitzen.

Insgesamt hat das Resident Evil-Universum immer wieder schwächere Charaktere und "Geschichten" hervorgebracht, aber so etwas belangloses und uninteressantes wie in Revelations ist mir persönlich innerhalb der Reihe (im Sinnes eines spielerischen Gesamtpaketes) noch nie untergekommen (Stichwort: Jessica Sherawat in ihrer "Winterkleidung"... mit den beiden viel zu sehr gewollten Dumpfbacken Keith Lumley und Quint Cetcham fange ich gar nicht erst an..). Die Handlung ist dabei eine klägliche Ansammlung von einschläfernden Geschehnissen, welche wohl irgendwie spannend daherkommen sollen, dabei aber nur noch nerven und zu konstruiert wirken. Das hauptsächlich auf mutierte Seemonster getrimmte Gegnerdesign konnte mich darüber hinaus auch nie begeistern, da es auf Dauer zu fremd für die Reihe wirkte.

Dennoch: Der Titel ist kein spielerischer Totalausfall, denn es gibt Abschnitte, die bewusst an die spaßigen Schlüsselbeschaffungen und das damit verbundene Hin- und Her der ersten Ableger erinnern. Mir geht es jedoch viel mehr um das subjektive Empfinden als alter Resident Evil-Veteran, als Fan, welcher die Hauptteile der Reihe mehrfach auf verschiedenen Systemen gespielt hat. Mit diesen Gedanken und Erinnerungen im Hinterkopf unterbietet Revelations für mich sogar den mit nicht wenig Mängeln behafteten 6. Teil - dieser bot zumindest in einigen Abschnitten noch "richtige" Zombies... (das war es dann aber auch schon mit der Herrlichkeit...).
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Re: Gedanken-Thread - Spielkultur-Edition

#278 Beitrag von LiquidSnakE » Freitag, 6. März 2015, 21:50

Seit heute kann ich einen weiteren Punkt von meiner Liste "Dinge, die ich tun möchte, bevor ich sterbe" streichen:

Project Justice: Rival Schools 2 erwerben.

Ich habe eh "nur" 7 Jahre geduldig gewartet, ehe ich ein neuwertiges Exemplar zu einem akzeptablen Preis (zur Erklärung siehe übliche Mondpreise für das Teil auf eBay) gefunden habe... :blueeye:
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Re: Gedanken-Thread - Spielkultur-Edition

#279 Beitrag von LIH » Samstag, 7. März 2015, 00:10

Und dabei scheint die europäische Version ja auf der ogdb noch einigermaßen häufig vertreten zu sein.
Hälst du das gute Stück den schon in Händen?

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Re: Gedanken-Thread - Spielkultur-Edition

#280 Beitrag von zombie-flesheater » Samstag, 7. März 2015, 01:08

Wie Snake ging es mir unlaengst mit Policenauts, welches heute trotz Zustandsbeschreibung "akzeptabel" in sensationellem Zustand (Anleitung, Inlay tiptop, sogar die Aufkleber sind noch dabei, lediglich ein Fingerabdruck auf einer der Discs...) bei mir angekommen ist und mich trotz Versand aus Japan gerade mal 18,17 Euro inklusive Lieferung gekostet hat. :mrgreen:
Lustigerweise befindet sich derzeit bei Amazon sogar noch ein gebrauchtes Exemplar fuer den selben Preis - Bin fast schon am ueberlegen, ob ich mir das nicht auch noch bestelle, um es anschliessend wieder zu verticken. Bei DEM Titel ja tatsaechlich ein Geschenk...
Och, und naechste Woche sollte eine komplett neue Silent Hill Soundbox fuer 140,- Euro eintrudeln - IMHO ebenfalls ein Schnaeppchen, wenn man bedenkt, dass das Teil schon mal fuer um die 300 Flocken verkauft wurde. :yes:
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Re: Gedanken-Thread - Spielkultur-Edition

#281 Beitrag von LiquidSnakE » Samstag, 7. März 2015, 07:42

LIH hat geschrieben:Und dabei scheint die europäische Version ja auf der ogdb noch einigermaßen häufig vertreten zu sein.
Hälst du das gute Stück den schon in Händen?
Ja, ich hab's schon hier. Ich hätte es mir schon viel früher kaufen können. Der Punkt ist: Ich wollte die Mondpreise für die PAL-Version auf Seiten wie eBay, Amazon oder willhaben nicht zahlen. Für mich war klar: 40 Euro oder weniger, mehr zahle ich nicht. Von mir gefundene Exemplare für unter 40 waren aber i.d.R. immer in fragwürdigem Zustand (z.B. Hülle gebrochen, Disc zerkratzt, ...). Jetzt war's aber endlich soweit - neuwertig, Preis unter 40 Euro. Das Ende einer einer knapp 7-jährigen Odyssee. :blueeye:
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Re: Gedanken-Thread - Spielkultur-Edition

#282 Beitrag von zombie-flesheater » Dienstag, 17. März 2015, 00:13

http://www.gamespilot.de/news/deswegen- ... ach-rechts

Hatte ich mich schon immer gewundert, und ging davon aus, dass es mit der Leserichtung zusammen haengt - wobei viele Games ja aus Asien kommen und dort waers dann ja auch wieder anders rum... tatsaechlich faellt mir kein Titel ein, bei dem man komplett von rechts nach links laufen wuerde...
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Re: Gedanken-Thread - Spielkultur-Edition

#283 Beitrag von Obermotz » Freitag, 3. April 2015, 11:21

Bei GOG kann man mittlerweile mit den Retail-Keys der S.T.A.L.K.E.R.-Teile auch die DRM-freie Version freischalten!
Von meinen Steam-Fassungen ging nur Call of Pripyat so zu aktivieren, einen Versuch ist es auf jeden Fall wert. Die Aktion selbst ist wirklich gut und sorgt nach der Commandos-Sperre mal wieder für Pluspunkte.

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Re: Gedanken-Thread - Spielkultur-Edition

#284 Beitrag von LIH » Freitag, 3. April 2015, 16:56

Diese GOG Aktion finde ich auch absolut genial und lobenswert. Aber ich befürchte ja, dass sich gog da massiv ihren eigenen Markt kaputt machen könnte. Die Seite lebt doch davon, dass die Nutzer ihre alten Spiele in guter Erinnerung halten, aber wegen Inkompatibilität oder einfach aus Bequemlichkeit die gog Version kaufen.

Wenn mal irgendwann alle Spiele für diese Aktion freigegeben sind, dann könnte ich wohl noch ein paar dutzend Spiele einlösen. Ich würde mich freuen. :respekt:

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Re: Gedanken-Thread - Spielkultur-Edition

#285 Beitrag von The Hitman » Donnerstag, 23. April 2015, 18:37

Die nächste Generation des Micropayment hat begonnen: Mod-"Support". Dank der neuesten Skyrim-Erneuerung auf Steam, verlangen die Macher von Mods nun auch schon für jeden Kleinscheiß Kohle.
Versteht mich nicht falsch, was einige Modder an Geld, Zeit und Lebensdauer in manche Projekte investieren ist schon eine Klasse für sich und ein entsprechender Ausgleich durch die Community wird stets erbeten, aber nie erzwungen! Manche Mods leben ja quasi durch die Community.
Aber hier jetzt noch den Kauf zu forcieren ist eine höchst bedenkliche Entwicklung in der Modding-Szene, finde ich.

Shit, was Steam bis dato alles los getreten hat und was verdammt noch mal noch alles kommt...höchst ungemütlich dieser elende Digitalvertrieb.
Aber was sag ich: Inzwischen hab ich mich ja auch schon dazu durch gerungen, nur noch Keycodes zu "leihen" und dieses mistige System zu unterstützen. :tischkantebeiss:

Ist wahrscheinlich auch nur noch eine Frage der Zeit, bis Seiten wie Moddb oder Nexus anfangen Kohle zu scheffeln, sollte sich das Bezahlsystem von Steam durchsetzen...

Als PC-Gamer ist man inzwischen durch die Bank weg nur noch gearscht! DRM, DLC, Geo-Lock, MPM (Mod-Payment)...

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Re: Gedanken-Thread - Spielkultur-Edition

#286 Beitrag von 100%Milk » Freitag, 24. April 2015, 05:25

Die Mod Szene hat seit je her durch Ambition funktioniert, ich denke nicht das sich das jetzt maßgeblich ändern wird. Klar wirds welche geben die das nutzen wollen werden, wird sich aber erstmal zeigen müssen wie viele Leute da mitspielen. Mods haben sich in den Köpfen der SPieler als gratis AddOns festgesetzt.

EDIT: Relevant: http://www.destructoid.com/the-first-pa ... um=twitter
Zuletzt geändert von 100%Milk am Freitag, 24. April 2015, 10:55, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Gedanken-Thread - Spielkultur-Edition

#287 Beitrag von 100%Milk » Freitag, 24. April 2015, 07:18

Nich direkt videospielbezogen, aber sehr ähnlich: ihr wisst doch mit Sicherheit alle wie man heut zu Tage keine Kopie eines Spiels mehr erwirbt, sondern eigentlich nur noch die Lizenz? John Deere will dasselbe Prinzip jetzt ins echte Leben übertragen:
http://www.wired.com/2015/04/dmca-ownership-john-deere/

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Re: Gedanken-Thread - Spielkultur-Edition

#288 Beitrag von Kirk » Freitag, 24. April 2015, 11:55

Wenn es Valve Ziel ist, den PC als Spieleplattform zu töten (DRM, Geolock usw.), sind sie auf den richtigen Weg. :megalol:
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Re: Gedanken-Thread - Spielkultur-Edition

#289 Beitrag von cybdmn » Montag, 27. April 2015, 15:00

100%Milk hat geschrieben:ihr wisst doch mit Sicherheit alle wie man heut zu Tage keine Kopie eines Spiels mehr erwirbt, sondern eigentlich nur noch die Lizenz?
Nein, das weiss ich nicht. Das gilt so auch zunächst nur für die USA, und das war dort eigentlich schon immer so.

In Deutschland kaufst du als Privatanwender Software. Das ist so höchstrichterlich bereits 2000 durch den BGH festgestellt. Damals ging es um eine Klage Microsofts bezüglich des Weiterverkaufs von OEM Versionen von Windows.
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Re: Gedanken-Thread - Spielkultur-Edition

#290 Beitrag von Obermotz » Dienstag, 28. April 2015, 02:23


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Re: Gedanken-Thread - Spielkultur-Edition

#291 Beitrag von 100%Milk » Dienstag, 28. April 2015, 12:33

cybdmn hat geschrieben:
100%Milk hat geschrieben:ihr wisst doch mit Sicherheit alle wie man heut zu Tage keine Kopie eines Spiels mehr erwirbt, sondern eigentlich nur noch die Lizenz?
Nein, das weiss ich nicht. Das gilt so auch zunächst nur für die USA, und das war dort eigentlich schon immer so.

In Deutschland kaufst du als Privatanwender Software. Das ist so höchstrichterlich bereits 2000 durch den BGH festgestellt. Damals ging es um eine Klage Microsofts bezüglich des Weiterverkaufs von OEM Versionen von Windows.
Und ich habe mich schon gewundert wieso wir in Deutschland ein Feature haben mit dem ich weiterverkaufen kann. Oh, halt, nein, haben wir ja nicht. Das BGH kann da feststellen was es will, unser Steam etc. arbeitet genauso wie der Rest der Welt und Valve wird da vermutlich gepflegt drauf scheißen. Steam in der EU hat doch keinerlei Features die es sonst nirgendwo gäbe? Wie soll sich dieses BGH Urteil nun also effektiv auf die aktuell vorherrschenden Spielplattformen auswirken, welche ja im Grunde alle gleich funktionieren (Steam, uPlay, Origin - alles die gleiche Scheiße).
Ich mein, mal ganz davon abegsehen das dieser Satz eigentlich nur als Einleitung auf den gelinkten Artikel diente. Ich weiß nich auf welche Ziel du es ausgelegt hattest, aber more power to you.
Obermotz hat geschrieben:Kommando zurück bei den Mods! :respekt:

Valve has removed paid mods functionality from Steam Workshop
Cleverer Zug. Hätte nicht gedacht das sie einknicken.

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Re: Gedanken-Thread - Spielkultur-Edition

#292 Beitrag von LIH » Montag, 4. Mai 2015, 23:39

Nun ja, ich denke mal auch, dass das Thema nicht komplett abgehakt ist und wir bezahlbare Mods bald wieder sehen werden.
Wobei ich dem Gedanken nicht komplett abgeneigt wäre. Auch das Early Access Programm ist an sich ja nicht unbedingt schlecht, aber es wird eben von einigen schwarzen Schafen missbraucht, die damit besonders negativ auffallen.
Aber mit bezahlbaren Mods folgt einfach ein riesiger Rattenschwanz von Problemen, die man nicht so einfach ignorieren kann. Was macht man mit überteuerten Mods, wie steht es mit dem Support, dem Copyright und geklauter Arbeit anderer Modder?

Da ist ein Spendenaufruf wesentlich problemloser und für die meisten Kunden symphatischer, wobei diese dann in aller Regel nichts geben.

Ich habe selbst auch nur ein mal was gespendet und das waren "nur" 10€ an den Entwickler des Cinematic Mod für Half Life 2, weil ich da das Gefühl habe eine aufwendige, wertvolle und stetige Entwicklungsarbeit erkennen zu können. Damit will ich alle anderen Mods der Welt aber nicht kleinreden. Manchmal steckt auch eine Menge Arbeit versteckt in der Engine um Mods überhaupt fehlerfrei lauffähig zu programmieren.

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Re: Gedanken-Thread - Spielkultur-Edition

#293 Beitrag von Kream » Dienstag, 5. Mai 2015, 08:31

Bei einem Spendenaufruf oder auch bei einem Crowdfunding Projekt gibts du ja nicht nur Geld für ein Projekt, dass dich interessiert. Sondern darfst auch deine Stimme abgeben, Kritik äußern, Vorschläge machen. Ich mach das aktuell bei Killing Floor 2. Darf die Beta testen, es werden anonymisierte Spielstatistiken ergriffen, die das Gameplay verbessern sollen und ich kann Feedback geben über Levelaufbau, Spielmechanik etc.
Finde ich eine Supersache!

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Re: Gedanken-Thread - Spielkultur-Edition

#294 Beitrag von 100%Milk » Donnerstag, 7. Mai 2015, 06:42

LIH hat geschrieben:Nun ja, ich denke mal auch, dass das Thema nicht komplett abgehakt ist und wir bezahlbare Mods bald wieder sehen werden.
Wobei ich dem Gedanken nicht komplett abgeneigt wäre. Auch das Early Access Programm ist an sich ja nicht unbedingt schlecht, aber es wird eben von einigen schwarzen Schafen missbraucht, die damit besonders negativ auffallen.
Aber mit bezahlbaren Mods folgt einfach ein riesiger Rattenschwanz von Problemen, die man nicht so einfach ignorieren kann. Was macht man mit überteuerten Mods, wie steht es mit dem Support, dem Copyright und geklauter Arbeit anderer Modder?

Da ist ein Spendenaufruf wesentlich problemloser und für die meisten Kunden symphatischer, wobei diese dann in aller Regel nichts geben.

Ich habe selbst auch nur ein mal was gespendet und das waren "nur" 10€ an den Entwickler des Cinematic Mod für Half Life 2, weil ich da das Gefühl habe eine aufwendige, wertvolle und stetige Entwicklungsarbeit erkennen zu können. Damit will ich alle anderen Mods der Welt aber nicht kleinreden. Manchmal steckt auch eine Menge Arbeit versteckt in der Engine um Mods überhaupt fehlerfrei lauffähig zu programmieren.
Das mit den Mods hätte einfach viel mehr kommuniziert werden müssen. Ich denke das bezahlte Mods per se nix schlechtes sind und das das Resultat sein könnte das wir qualitativ noch viel hochwertigere Mods sehen. Ich denke auch es ist durchaus fair das Leute die gute Arbeit leisten einen Obulus kriegen. Aber das Ding war ja arschgefickt von vorn bis hinten.
- 75% der Einnahmen and Steam und Bethesda dafür das sie im Grunde nix geleistet haben.
- keinerlei Qualitätskontrolle.
- keinerlei Garantie wenn ein offizieller Patch einen Mod unbrauchbar macht.

Ich denke niemand hätte ein Problem damit gehabt wenn man gesagt hätte "Es gibt jetzt einen Button wo man dem Mod-Macher etwas spenden kann, freiwillig, und der Mod Macher kann einen Wunschbetrag eingeben". Alles wäre so geblieben wie es ist, aber die Modder hätten hier und da ein wenig was verdient, wenn sie gute Arbeit abliefern. Damit hätte man sich dem ganzen Mal annähren können. Der Macher von ModNexus meinte ja auch das weder Valve noch Bethesda wirklich auf ihn zugekommen wären um ihn mal zu fragen wie so die Szene drauf ist etc., obwohl er die größte Modseite der Welt leitet, also jemand ist der die Szene ganz gut im Blick hat (plauderte ein wenig bei Totalbiscuit aus dem Nähkästchen).

Ich denke auch das das noch mal wiederkommen wird. Wie gesagt, wenns ordentlich gemacht wird soll mich das wenig stören. Für qualitativ guten Inhalt zahle ich auch gern und ich hätte Zeit meines Lebens Moddern bestimmt schon den ein oder anderen Schein zugesteckt, einfach weil ich die Arbeit so gut fand. Aber dieser Versuch war einfach vollkommen verhauen.

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Re: Gedanken-Thread - Spielkultur-Edition

#295 Beitrag von LiquidSnakE » Sonntag, 10. Mai 2015, 13:15

In other news:

Man sollte vorsichtig sein, was man sich wünscht. Wirklich. Ich habe oft gesagt - vermutlich auch in diesem Forum - dass mir die Seeschlachten am eher schwachen Assassin's Creed III am besten gefallen haben und ich auf deren Rückkehr in einem Sequel hoffe. Ich wollte dieses Wochenende endlich Assassin's Creed IV: Black Flag durchspielen, das seit Release bei mir herumliegt. Doch nicht genug, dass ich langsam wirklich Assassin's Creed-müde bin - ein Spiel, in dem es nicht länger um Attentate geht, sondern dessen Fokus auf den Freuden (?) der Seefahrt samt Wirtschaftskram (der mir in Assassin's Creed III: Liberation schon leicht am Nerv ging) liegt, geht wirklich zu weit. Ich habe erst 15% der Story komplettiert und habe jetzt schon keine Lust mehr auf das verfluchte Herumschippern. Mehr Land, weniger Wasser, bitte - ich weiß zwar, dass es hier um Piraterie geht und Piraten nun einmal mehr Zeit auf See verbracht haben, aber spätestens beim 100. "epischen" Gefecht, wo man im Alleingang gegen eine britische Flotte aus 25 Schiffen bestehen muss, wünscht man sich Städte wie Damaskus aus den Vorgängern zurück.

Ich sage nicht, dass Black Flag fachlich schlecht gemacht sei - Grafik schön, Setting glaubwürdig, Präsentation 1A, Gameplay funktional, alles okay. Aus meiner Sicht hat Assassin's Creed nun aber endgültig den Blick darauf verloren, worum es in dem Franchise eigentlich ging, und verlor sich komplett in Nebensächlichkeiten und dem gewohnt schwachsinnigen Sci-Fi-Hintergrundplot. Teil 4 könnte somit das erste Assassin's Creed werden, das ich nicht durchspiele - vielleicht gehe ich direkt weiter zu Rogue, sobald es für weniger als 25 Euro zu haben ist. Mal schauen.
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Re: Gedanken-Thread - Spielkultur-Edition

#296 Beitrag von RipvanWinkle » Montag, 11. Mai 2015, 00:24

LiquidSnakE hat geschrieben: Doch nicht genug, dass ich langsam wirklich Assassin's Creed-müde bin - ein Spiel, in dem es nicht länger um Attentate geht
Das sind zwei sehr passende Formulierungen, die ich zu 100% unterschreibe. Interessant auch, dass Du das gerade jetzt ansprichst, denn dieses Wochenende habe ich - nach sehr langer AC-Müdigkeit - mit AC III angefangen. Ich muss sagen für sich genommen halte ich das für einen Hammertitel bis jetzt - anders als bei sämtlichen vorangegangenen Teilen (insbesondere Teil II :kotz: ) finde ich das Szenario diesmal wirklich interessant, und auch liebevoll und ideensprudelnd umgesetzt. Auf der anderen Seite gibt es hier gar kein Vertun, dass, wie angesprochen, Auftragsmorde nur noch eine Neben-Neben-Neben-Kleinstrolle spielen.
AC III kann als hervorragender Historientitel durchgehen, aber ich finde spätestens jetzt führt kein Weg an der Einsicht vorbei, dass (ohne Black Flag und die im Quartalstakt vom Fließband plumpsenden Erweiterungen gespielt zu haben) alleine der erste Teil als "reiner" AC-Repräsentant durchgehen kann.
Seit Teil 2 erstickt der Spielspaß verlässlich unter Nebenquests, Landschaftsaufnahmen, sinnloser Opulenz, Brettspielen und nicht endenden Überland- bzw. Seereisen - und mit jedem Spiel scheint es schlimmer zu werden. Um Fight Club zu zitieren: Die Kopie einer Kopie einer Kopie einer Kopie; und beim Gedanken auf welche Art UbiSoft ihr mühsam errichtes Rahmenhandlungsluftschloss irgendwann zuende bringen, schwant mir (als jemand der LOST von der ersten bis zur letzten Episode erlitten hat) allerlei übles.
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Re: Gedanken-Thread - Spielkultur-Edition

#297 Beitrag von 100%Milk » Dienstag, 12. Mai 2015, 05:41

Ich habe AC4 geliebt weil ich die Seeschlachten so gern gespielt habe. Ich habe Stunden damit verbracht einfach nur rumzuschippern, die Map zu erkunden, Wale zu fangen und andere Schiffe auszurauben. Wenn sie da ncoh nen echten Wirtschaftsfaktor mit reingebracht hätten (sowas wie ne komplexe Version von Pirates!, wo man alles managen muss von Wasservorrat für die Crew bis hin zu Kanonenkugeln an Deck) würde ich das Ding heute noch spielen. Teil 4 fand ich seit Teil 1 (welcher noch den "Wow"-Effekt hatte, wohingegen die Städte und Setpieces heute ja niemanden mehr beeindrucken weil man sie einfach erwartet) endlich mal wieder richtig gut, gerade wegen dem was es drumherum geboten hat. Aber ich bin auch ein absoluter Sucker für das Setting, das hat bei mir vieles wieder wett gemacht.

Was die Rahmenhandlung angeht find ichs ja erstaunlich das es noch irgendeine gibt. Ich fand das Ende von AC 3 eigentlich sehr... eindeutig. Wenn ich das richtig in Erinnerung habe
Spoiler: Zeigen
wird am Ende die Welt zerstört weil boring guy diese Sphäre berührt und damit diese "Göttin" befreit welche darin steckt und welche einen Hass auf die Menschheit hat.
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Re: Gedanken-Thread - Spielkultur-Edition

#298 Beitrag von LiquidSnakE » Donnerstag, 21. Mai 2015, 19:04

Passend zu meinem Assassin's Creed IV-Beitrag:

Ich merke in letzter Zeit wirklich, wie sich meine Schmerzgrenzen in Puncto Spielefrust verändert haben.

Bevor ich mit Alien: Isolation beginne, wollte ich erst meine andere offene Horror-Baustelle fertig machen - heißt, The Evil Within endlich durchspielen, nachdem ich nie wirklich dazu kam, es weiterzuspielen. Entweder, ich hatte keine Zeit oder ob des fordernden Schwierigkeitsgrades Lust nach leichterer Unterhaltung. Und eben wurde mir wieder in Erinnerung gerufen, wieso ich auch dann, wenn ich theoretisch ein Wochenende zum Zocken gehabt hätte, schlicht keinen Bock auf The Evil Within hatte.

Atmosphärisch ist The Evil Within wirklich 1A. Auch finde ich erfreulich, dass es sich nicht auf simple Jump Scares beschränkt, sondern Spannung gerade während der Stealth-Passagen kontinuierlich aufgebaut und gehalten wird. Alles toll, weshalb The Evil Within - obwohl nicht durchgespielt - einen Platz in meinen Top 5 von 2014 hatte. Was das Gameplay anbelangt, habe ich aber seit Resident Evil 6 keinen so schizophrenen Horror-Titel mehr erlebt. Wohin wollte die Entwickler mit diesem Projekt? Es ist Survival Horror, aber mit Resident Evil 4'esquen Action-Einlagen. Nur, dass es für besagte Action nie genügend Items gibt, was wieder mehr für die Survival-Horror-Richtung spricht. Deshalb existiert ein Stealth-System, das in zu vielen Situationen aber überhaupt nicht funktioniert, was uns wieder zur Action bringt, für die es aber eben zu wenig Items gibt, ...

Ich habe mich inzwischen bis Kapitel 5 gekämpft. Mission: Töte das von Ju-On inspirierte Spinnen-Monster mit Feuer. Cool. Problem: Ich habe genau ein Streichholz. Und weil die Entwickler besonders gemein sein wollten, gibt es im ganzen Kapitel 5 bis zu diesem Punkt kaum Streichhölzer - was bedeutet, dass man die Umgebung ausnutzen muss, um das Vieh zu killen. Und tatsächlich: Es gibt etliche Möglichkeiten, den Boss zu grillen - nur leider nicht genug. Ich habe alle Fallen ausgelöst, die ich finden konnte, habe alle Fackeln und alle explosiven Fässer gegen den Grudge-Verschnitt eingesetzt - sie geht nicht down. Ich rannte gerade 5 Minuten ziellos durch die Gegend, ehe ich dem Ding "endlich" direkt in die Arme gelaufen bin, was einen One-Hit-Kill bedeutet. Outstanding!

Vor ein paar Jahren noch hätte ich mich in Spiele wie The Evil Within verbissen. Auch, wenn mich daran einiges grundlegend stört, ich hätte sie durchgespielt. Ein Spiel musste schon richtig scheiße sein (wie z.B. TimeShift oder Alone in the Dark von 2008), damit ich es nicht weiterspiele. Heute sage ich: Okay, ich habe den Nachmittag frei, nichts Wichtigeres zu tun - make it count! Ich habe keine Zeit mehr an Spiele zu vergeuden, deren Zielgruppe offensichtlich Studenten und/oder Masochisten wie Vic sind. Entweder, es macht "Klick" und die Lust zum Weiterspielen ist da - oder ich werfe das Spiel in die Ecke und fasse es nie wieder an. Gilt für Assassin's Creed IV und - wahrscheinlich, sofern ich keine Lösung finde - auch für The Evil Within. Ich finde es schade, da The Evil Within, wie gesagt, vieles sehr gut und richtig macht - nur ist es am Ende des Tages wieder bloß ein verhindertes Dead Space. Shinji Mikami, du solltest echt wieder klassischen Survival Horror machen - das Survival-Action-Ding kannst du einfach nicht. Sorry.
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Re: Gedanken-Thread - Spielkultur-Edition

#299 Beitrag von Zombie » Freitag, 22. Mai 2015, 07:22

LiquidSnakE hat geschrieben:
Bevor ich mit Alien: Isolation beginne, wollte ich erst meine andere offene Horror-Baustelle fertig machen - heißt, The Evil Within endlich durchspielen...
wieder bloß ein verhindertes Dead Space.
Dead Space ist gegen The Evil Within Spielemechanisch und Steuerungstechnisch ein "Kinderspiel" :mrgreen:
Und wenn du jetzt mit Alien: Isolation anfangen willst wird es eher noch "schwerer" :suicide:
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Re: Gedanken-Thread - Spielkultur-Edition

#300 Beitrag von LiquidSnakE » Freitag, 22. Mai 2015, 19:56

Zombie hat geschrieben:
LiquidSnakE hat geschrieben:
Bevor ich mit Alien: Isolation beginne, wollte ich erst meine andere offene Horror-Baustelle fertig machen - heißt, The Evil Within endlich durchspielen...
wieder bloß ein verhindertes Dead Space.
Dead Space ist gegen The Evil Within Spielemechanisch und Steuerungstechnisch ein "Kinderspiel" :mrgreen:
Und wenn du jetzt mit Alien: Isolation anfangen willst wird es eher noch "schwerer" :suicide:
So ziemlich das Gegenteil deines Postings ist der Fall, m.M.n.

Abgesehen davon, dass es zwischen Dead Space und The Evil Within hinsichtlich Steuerung kaum Unterschiede gibt (ich beziehe mich, wohl gemerkt, auf die Konsolen-Version), fand ich Alien: Isolation - ich habe die PC-Version vor Monaten angespielt - sehr ansprechend und schon nach kurzer Zeit einfacher als The Evil Within (was aber damit zu tun haben könnte, dass es ohnehin immer besser ist, nicht gesehen zu werden, was in The Evil Within aufgrund des dürftigen Stealth-Systems halt nicht geht).

Mal schauen. Ich werde The Evil Within dieses Wochenende noch eine letzte Chance geben. Inzwischen bereue ich, nicht die PC-Version gespielt zu haben, da ich dort einfach einen Trainer aktiviert und das Spinnenvieh mit unendlich Fackeln in 10 Sekunden geplättet hätte, damit es mit dem eigentlichen Spiel weitergehen kann.
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