Alles zur Xbox One 720/Infinity (Codename Durango)

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Notarzt
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Re: Alles zur Xbox One 720/Infinity (Codename Durango)

#151 Beitrag von Notarzt » Freitag, 4. März 2016, 19:32

Was ich die Tage auf eurogamer.net gelesen habe, will Microsoft die Forza-Franchise auf den PC bringen.
eurogamer.net hat geschrieben:The embargo has lifted on the event and it's been confirmed that Forza is coming to PC. Forza Motorsport 6: Apex will feature 12 themed events and 60 cars, and is not - in the words of Microsoft - a 'microtransaction-driven game'. IGN has more details, and also reports that all future Forza Motorsport games will be developed concurrently for PC and Xbox platforms.
Ebenfalls bei eurogamer.net: Xbox Boss Phil Spencer spricht zwar nur lasches Marketing-Sprech, aber es deutet darauf hin, dass die Xbox One möglicherweise Hardware-Upgrades erhält. "Microsoft 32X" anyone? :)

Es tut sich also was bei Microsoft. Mal sehen, welche Veränderungen das Xbox-Universum noch erfährt. Dank 'microtransaction-driven games' ist der Erfolg ja wahrscheinlich garantiert. Insbesondere bei Forza, dessen fünfter Teil mit seinen Microtransaktionen besonders gut bei den Fans angekommen ist :shock:

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bionixxx
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Re: Alles zur Xbox One 720/Infinity (Codename Durango)

#152 Beitrag von bionixxx » Freitag, 4. März 2016, 19:47

...kennt jemand den film "ideocracy"?...da ist was dran....die menschheit, im speziellen die jugend, verdummt im generationen takt :tee:
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PaulBearer
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Re: Alles zur Xbox One 720/Infinity (Codename Durango)

#153 Beitrag von PaulBearer » Samstag, 5. März 2016, 08:51

LiquidSnakE hat geschrieben:Zwar wird das Upgraden der Konsole sicherlich einfacher und ohne technisches Verständnis möglich sein (i.S.v. "Stecke Teil A in Slot B - läuft"), aber dafür wird die Hardware garantiert doppelt bis dreifach so teuer wie konventionelle PC-Teile sein.
Also kostet eine neue "Grafikkarte" dreimal soviel wie die Konsole? Das mag ich nicht einmal Microsoft zutrauen.

Aber von der Idee halte ich auch genau gar nichts. Konsolen können sich mit den technischen Leistungsdaten nicht gegen PCs durchsetzen, sondern mit einfacher Bedienung und guten Exklusivspielen. Mit der üblen Benutzeroberfläche, riesigen Updates und jetzt der Veröffentlichung von bisher Xbox-exklusiven Sachen auch auf PC macht MS die ganzen Vorteile gerade wieder kaputt. Mit dieser Upgrade-Geschichte werden auch noch die Argumente "lange Lebensdauer" und "Unnötigkeit von Hardware-Upgrades" entkräftet. Sich selber mit aller Gewalt so ins Aus zu manövrieren, hätten Sega und Commodore zusammen nicht geschafft. :suicide:
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Re: Alles zur Xbox One 720/Infinity (Codename Durango)

#154 Beitrag von DumiorQyx76 » Mittwoch, 30. März 2016, 12:20

PaulBearer hat geschrieben:
LiquidSnakE hat geschrieben:Zwar wird das Upgraden der Konsole sicherlich einfacher und ohne technisches Verständnis möglich sein (i.S.v. "Stecke Teil A in Slot B - läuft"), aber dafür wird die Hardware garantiert doppelt bis dreifach so teuer wie konventionelle PC-Teile sein.
Also kostet eine neue "Grafikkarte" dreimal soviel wie die Konsole? Das mag ich nicht einmal Microsoft zutrauen.

Aber von der Idee halte ich auch genau gar nichts. Konsolen können sich mit den technischen Leistungsdaten nicht gegen PCs durchsetzen, sondern mit einfacher Bedienung und guten Exklusivspielen. Mit der üblen Benutzeroberfläche, riesigen Updates und jetzt der Veröffentlichung von bisher Xbox-exklusiven Sachen auch auf PC macht MS die ganzen Vorteile gerade wieder kaputt. Mit dieser Upgrade-Geschichte werden auch noch die Argumente "lange Lebensdauer" und "Unnötigkeit von Hardware-Upgrades" entkräftet. Sich selber mit aller Gewalt so ins Aus zu manövrieren, hätten Sega und Commodore zusammen nicht geschafft. :suicide:

Das ist schon zu teuer muss man sagen

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Re: Alles zur Xbox One 720/Infinity (Codename Durango)

#155 Beitrag von Notarzt » Dienstag, 19. April 2016, 18:03

Microsoft und Sony arbeiten ja gerade beide an "aufgerüsteten" Versionen ihrer Plattform. Diese wie auch immer geartete PS4K bzw. "PS4 Neo" bekommt ja auch neue frisierte CPU, GPU und stärkeren bzw. höher getakteten RAM.

Wenn man den Gerüchten Glauben schenkt, sollen künftige PS4-Spiele auf ALLE Hardware-Revisionen in einem "Base Mode" und einem "NEO Mode" laufen. Der Base Mode entspricht der "Original" PS4, der NEO Mode der frisierten neu aufgelegten Hardware. Weiter heißt es, dass es keine reinen NEO-Spiele geben darf. Sony will keine Aufspaltung der Nutzerbasis (z.B. dass NEO-User getrennt von 'normalen' PS4-Spielern online spielen). Entwickler dürfern ferner keine NEO-exklusiven Spielmechaniken oder spezielle freischaltbare Features einbauen.

Allerdings darf ein NEO-Spiel eine bessere Version eines bestehenden Features anbieten: Wenn ein Spiel z.B. einen lokalen kooperativen Vier-Spieler-Modus auf der PS4 hat, dann kann er auf PS4 NEO für acht Spieler sein. Solche Unterschiede werden aber nicht online zum Einsatz kommen.

Man kann es sich an einer Hand abzählen, wie lange es dauern wird, bis diese Restriktionen langsam abgebaut werden und so der Kunde davon "überzeugt" werden soll, sich für 400 Euro (bei etwa 399 Euro soll ANGEBLICH der Verkaufspreis liegen) noch mal eine PS4 zu kaufen. Und ich glaube nicht, dass es MS besser oder günstiger machen wird. Auch da wird man versuchen, durch Upgrades die Leute abzuzocken.


Es ist für meine Begriffe ein SEHR SEHR spannendes Experiment: Damals in den 80er und 90er Jahren waren ALLE, aber wirklich ALLE Hardware-Erweiterungen / Add-Ons / Zusatzgeräte / Zusatzlaufwerke eine Totgeburt. Sie waren zu teuer, umständlich und wurden nur geringfügig oder gar nicht von den Drittherstellern unterstützt. Zu Beginn gab es ein paar Spiele, aber nur aus Verlegenheit, weil man als Publisher oder Entwickler halt "dabei sein" wollte. SEGA und Nintendo haben da ja beide einige historische Flops gelandet.

Ich frage mich, wie sich dieses Experiment in der heutigen Zeit ausgeht. Die Leute haben heutzutage erheblich weniger Geld zu verschenken. Und auf der anderen Seite schreien immer alle Publisher und Entwickler lauthals nach möglichst gleichförmigen, einheitlichen Standards für ihren Herstellungsprozess. Dem sind MS und Sony ja auch tatsächlich erheblich entgegen gekommen. Beide Maschinen sind ja quasi kleine PCs mit astreiner x86 PC-Architektur und bestehen aus PC-Komponenten. Wenn jetzt ein Hersteller kommt und permanent an den Hardwarespezifikationen dreht, dann bringt das die Ordnung doch durcheinander. Auf beiden Seiten: Entwickler und Konsumenten.

Wenn Sony sagt, man wolle die Nutzerbasis nicht sprengen, weshalb alle Spiele in einem "Basis Modus" zusammen funktionieren müssen, dann haben sie damit absolut recht. Aber andererseits bremst diese Logik natürlich auch die volle Ausnutzung der zusätzlich gewonnenen Hardwareressourcen. Bei Microsoft wäre es ja noch erheblich spannender: Setzt man dort auf ähnliche Konzepte, oder schließt man dort Spieler aus, die Hardwareerweiterung XYZ nicht haben? Wie PaulBearer schon sagt: MS würde damit signifikant an den Hauptmerkmalen einer einfachen Konsoleninfrastruktur wackeln. Und die Frage ist, ob und wenn ja, wie weit die Kunden da mitgehen. Sony kann es, auch dank der "Base Mode"-Regel, eigentlich egal sein. Aber auch das kann sehr schön in die Hose gehen. Ich bin gespannt.

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Re: Alles zur Xbox One 720/Infinity (Codename Durango)

#156 Beitrag von LiquidSnakE » Dienstag, 19. April 2016, 18:56

Eines weiß ich jedenfalls jetzt schon: das war definitiv das letzte Mal, dass ich mir eine Konsole zum Launch besorge. Ich wollte 2013 einfach auch einmal von Beginn an dabei sein, zumal mein PC für aktuelle Spiele eh zu schwach war... gerechnet hat es sich aber null. Etliche interessante Spiele (Alien: Isolation, The Evil Within, Thief, Watch_Dogs, ...) erschienen auch als technisch reduzierte Last-Gen-Version (was ich anstandslos akzeptiert hätte), an starken Exclusives mangelt es derzeit sowohl PS4 wie Xbox One (wenn man auf PlayStation von der für mich sehr interessanten Yakuza-Serie und dem für Fans der Souls-Spiele attraktiven Bloodborne absieht) - beides ein Grund, weshalb ich meine PS4 momentan aus Platzgründen nicht einmal angeschlossen habe, während meine PS2 (!), Dreamcast (!!), PS3 und Xbox 360 am Fernseher hängen. Ich möchte zwar eigentlich seit 3 Wochen mit Dying Light: The Following beginnen, aber nicht erst eine meiner anderen Konsole wegpacken, um die PS4 aufzubauen, zumal ich auf den anderen Systemen noch "offene" Games habe, die ich beenden wollte. Ich könnte meine PS4 als semi-neuwertig verkaufen, so wenig habe ich sie bespielt. Wäre Fallout 4 nicht erschienen, in das ich doch alleine 100+ Stunden investiert habe, würde das Teil de facto als neuwertig durchgehen, weil ich sicher alles in allem auf weniger als 150 Stunden Spielzeit auf dem System käme. Ich habe die PS4 extra vorbestellt, hielt sie dann auch wirklich kurz nach dem Launch in Händen... bloß wozu? Ich hätte ebenso gut bei der PS3 bleiben und jetzt, wo uns eine verbesserte Revision der Konsole ins Haus steht, auf den Current-Gen-Zug aufspringen können. Man ist als "early adapter" wirklich ein Vollidiot.

"Nein, Snake, *du* bist ein Vollidiot", könnte man jetzt einwerfen, "jedes Kind weiß, dass es immer nach ein paar Jahren eine Hardware-Revision gibt. Es war so bei PS1, PS2, PS3, PSP - und jetzt eben auch bei der PS4. Du zockst doch nicht erst seit gestern - du hättest es also besser wissen müssen." Dazu kann ich nur sagen - stimmt, aber es war bis dato noch nie so, dass eine Hardware-Revision tatsächlich die technische Qualität der Software beeinflusst hat, die für eine Konsole erscheint. Mit meiner Launch-PS4 habe ich jetzt einen Nachteil gegenüber dem 4K-Modell, das bessere Grafik, kürzere Ladezeiten etc. ermöglicht. War nicht eigentlich der Sinn einer Konsole neben dem "plug & play", dass man eine einheitliche Plattform hat, die allen Gamern eine weitgehend identische Spielerfahrung (abseits von Peripherie wie z.B. verschiedenen Bildschirmen) liefert? Ich meine, wtf?

Ich bin aktuell unschlüssig, ob ich versuchen sollte, meine PS4 zu verkaufen, solange ich noch gutes Geld dafür kriege - denn ich rechne mit einem rapiden Wertverfall, sobald die Regale der Händler mit PS4K geflutet werden.
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Re: Alles zur Xbox One 720/Infinity (Codename Durango)

#157 Beitrag von Notarzt » Dienstag, 19. April 2016, 21:41

LiquidSnakE hat geschrieben:Eines weiß ich jedenfalls jetzt schon: das war definitiv das letzte Mal, dass ich mir eine Konsole zum Launch besorge. [...] Man ist als "early adapter" wirklich ein Vollidiot.
Das kann man gar nicht dick genug unterstreichen! Ich würde damit trotzdem nicht so hart ins Gericht gehen:

1) Wie du selbst korrekt erwähnst, ist eine nachfolgende "Um- oder Aufrüstung" innerhalb der laufenden Hardwaregeneration in jüngster Vergangenheit völlig unüblich gewesen. Abgesehen von ein paar zu vernachlässigenden Leichen und natürlich den historischen Geldvernichtungsprojekten in den 80er und 90er Jahren. Aber Hand aufs Herz: So verrückt, wagemutig und risikofreudig sind die großen Hersteller schon LANGE nicht mehr. Ganz im Gegenteil. Umso mehr erstaunt es einen ja nun, dass entgegen aller Regeln, Vermutungen und Vorahnungen nicht einfach nur ein gewöhnliches "Slim"-Modell erscheint, sondern eine tatsächlich aktualisierte Revision.


2) Die Tatsache, dass man das macht, liegt meines Erachtens nach an:
a) Der ungeheuren Skalierbarkeit der heutigen Engines und ihren Tools.
b) Der durchgehend "stromlinienförmigen" Designs der Hardware. Beide Maschinen sind kleine x86-PCs. Und das bleiben sie ja auch, nur mit aufgewertetem Innenleben.
Mit den alten Hardwarearchitekturen wäre das so in der Form sicherlich nicht möglich gewesen.


3) Möglicherweise hat man im Rahmen der Entwicklung von PlayStation VR gemerkt, dass die Luft leistungstechnisch doch dünn werden könnte und man für die Zukunft ein wenig mehr Dampf braucht, um nicht auf halbem Wege stecken zu bleiben.


4) Du sprichst zurecht die Software an. Auch da gibt es eine Neuerung mit der jetzt laufenden 8. Generation: Der Remake-Wahn. In dem momentan laufenden Ausmaß hat die Softwareindustrie nämlich bislang nicht ihre alten Kamellen neu veröffentlicht. Ich habe für einige Remakes sogar absolutes Verständnis:
"Gears of War" war ein extrem wichtiger exklusiver Xbox 360-Titel und wegweisend für das System und eine Grundlage seines Erfolgs. Auch die Neuauflagen von z.B. "The Last of Us" oder die "Uncharted Trilogie" sind völlig einleuchtend. In beiden Fälle bringt man das eigene Portfolio für die nachfolgende Generation noch mal auf Hochglanz. Zumal Sony ja selbst sagte, dass man viele Spieler, die zuvor keine PS3 hatten, mit diesen Spielen nun auf PS4 erreichen konnte. Oder "Valkyria Chronicles", das zwar auf der PS3 schon einen nicht unerheblichen kommerziellen Erfolg hatte. Aber erst jetzt einen Kultstatus erreicht hat und viele Fans gieren nach einer Neuauflage in Form einer 'Complete Edition' (es ist ja letztlich nichts anderes, die etwas höhere Auflösung mal beiseite geschoben).

Es gibt aber sehr viele zweifelhafte Remaster. Insbesondere die Flut von Titeln, die ohnehin schon zuvor als Multiplattformentwicklung einem breiten Publikum auf allen möglichen Systemen zugänglich waren. Ich will nicht verhehlen, dass ich auch da zum Teil zugegriffen habe. Zum Beispiel bei der 'Handsome Collection': Zum Einen, weil ich noch mal "BL2" inkl. aller DLCs durchspielen wollte (die hatte ich zuvor nicht), zum Anderen, weil mir "The Pre-Sequel" noch in der Sammlung gefehlt hat.


Wenn ich du wäre, würde ich mich nicht selbst künstlich unter Druck setzen. Es ist ja völlig legitim, den Start einer neuen Generation mitzumachen. Man muss sich halt nur über die (monetären) Konsequenzen bewusst sein. Eben jene Konsequenzen fallen hier jetzt viel drastischer aus, als man das anfangs hätte erwarten können. Ich denke, die aktuellen Entwicklungen treffen viele, auch alte Hasen, auf dem falschen Fuß.
Solange du mit deinen alten Maschinen Freude und noch interessante Spiele vor dir hast: Spiel sie doch in Ruhe zu Ende, es gibt keinen Grund für Stress. Ob man deswegen jetzt unbedingt seine PS4 verkaufen muss, steht auf einem anderen Blatt.

Wenn du genug Stoff für die vorhandenen Geräte hast und deine PS4 mit nur einem feuchten Lappen und Staubsauger tatsächlich in einen neuwertigen Zustand zurück versetzen kannst (inkl. Originalverpackung und vollständigem Zubehör etc.), verkauf sie. Es gibt keinen Grund, auch nur einen Tag länger zu warten. Du vermisst ja bis dahin nichts. Und wie du schon sagst: Sobald das neue Modell kommt, wird der Preis der alten Revisionen ins Bodenlose fallen. Du kannst ja parallel bei günstigen Angeboten weiterhin Spiele im Einzelhandel oder am PC erwerben und sie später auf PS4 NEO in Ruhe angehen.

Ich zum Beispiele spiele recht aktiv mit der PS4, habe eine SSHD nachträglich verbaut und meinen ganzen Kram auf dem Gerät. Ich habe absolut keine Lust, mit meinen Konten und Savegames umzuziehen. Es ist nicht wirklich schwer, aber es kotzt mich einfach an. Und auf das Geld bin ich aktuell auch nicht angewiesen. Ich für meinen Teil scheiß einfach drauf und gucke erst mal, was die PS4 NEO so bringt. FALLS sie dann tatsächlich ein Must-Have wird, hab ich die alte PS4 halt noch parallel am Start, ich kann es nicht ändern. Aber meine Maschine ist mittlerweile auch halbwegs verhurt, der Klavierlack stumpf und ein Controller recht mitgenommen etc., also optisch macht die nichts mehr her, dass mindert natürlich auch die Verkaufschancen.

Das ist ne einfache Ermessensfrage. Die gewinnst dadurch wenig bis gar nichts, außer vielleicht ein bisschen Geld aus dem Verkauf. Du verlierst aber auch praktisch nichts, weil du genug Alternativen zu Auswahl hast und die PS4 NEO dann (rein rechnerisch) gegenfinanzieren könntest.
Vielleicht braucht man die PS4 NEO nicht wirklich, außer für Ultra HD- / 4K-Filme. Vielleicht wird sie in Verbindung mit VR auch das nächste, ganz große Ding. Aber das kann man nicht vorhersehen. Kann sein, dass wir uns hier gerade wieder verzocken und die PS4 NEO liegt nächstes Jahr um diese Zeit als Megaflop auf den Resterampen!? Und dann wirst du dich wieder ärgern: "Verdammte Scheiße, wieso hab ich meine PS4 damals nicht behalten!? Sie war einwandfrei und funktional, es wäre doch alles gut gewesen ...!" Ein Restrisiko bleibt immer. Ich weiß nicht, was ne gebrauchte PS4 aus der ersten Revision bringt? Fakt ist jedenfalls: Wenn du jetzt verkaufst, hast du zumindest später das "aktuelle Modell", unabhängig davon, ob man es zwingend benötigt. Und: Du könntest mit dem Kauf der NEO ja noch mal bis zur ersten Preisreduzierung warten.

MfG

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Re: Alles zur Xbox One 720/Infinity (Codename Durango)

#158 Beitrag von SAL » Mittwoch, 20. April 2016, 03:08

LiquidSnakE hat geschrieben: "Nein, Snake, *du* bist ein Vollidiot", könnte man jetzt einwerfen
:respekt:

Wenn es wirklich dazu komme nsollte das wir ein Sega CD oder 32x Counterpart für die X1/PS4 bekommen,
wie soll das(s?) denn dann funktionieren?
Kann ich meine alte X1 Konsole gegen eine neue umtauschen ink. Gutschein/Spiel etc.?

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Re: Alles zur Xbox One 720/Infinity (Codename Durango)

#159 Beitrag von bionixxx » Mittwoch, 20. April 2016, 06:43

Sagen wir es wäre der massivste eingriff in die umgekehrte vergreisung von konsolen neubaureihen. Das sie kleiner/leiser/stromsparender/minimal besser werden (können) kennt man ja. Aber das klingt ja schon massiv anders. Vielleicht kommt es ein wenig durch den druck aus dem nintendo lager, wo man quasie einen quantencomputer in sachen rechenleistung andeutet, die kommende konsole betreffend. Ich würde mir eh immer irgendwann ne zweitbaureihe von einer konsole kaufen, lediglich bei der wii/u hab ich nur eine version und dank der letzten wii, ohne cube support, ist mein intresse an selbiger extrem gesunken...die "u" wird irgendwann zum ramschpreis besorgt und ovp neben die psp und ps2 im schrank geparkt. Die 360 hab ich in star wars, cod mw2, und normale zweitbaureihe rumstehen, das deckt den bedarf auch ab. Vielleicht nochmal ne slim, wenn sehr günstig.von der ps3 hab ich nur zwei slim 1.0 in nutzung und die erstbaureihe im schrank.....ich merke grade das mir scheißegal ist was sich da auftut, ich bin ne hure und kaufe es ja doch :megalol:
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Re: Alles zur Xbox One 720/Infinity (Codename Durango)

#160 Beitrag von PaulBearer » Samstag, 23. April 2016, 14:18

Notarzt hat geschrieben: Ich frage mich, wie sich dieses Experiment in der heutigen Zeit ausgeht. Die Leute haben heutzutage erheblich weniger Geld zu verschenken.
Andererseits gibt es auch genug Leute, die sich alle 1-2 Jahre ein neues Handy und ein neues Tablet kaufen, weil es ein neues gibt, nicht, weil sie mit dem alten irgendwie an Grenzen gestoßen wären oder neue Features wirklich brauchen würden. Vielleicht sind wir schon so weit, daß das auch im Konsolenbereich funktioniert.
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