Game/IP of the Generation

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LiquidSnakE
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Game/IP of the Generation

#1 Beitrag von LiquidSnakE » Donnerstag, 23. Mai 2013, 20:53

Nachdem nun die letzte der drei Big Player seine Next-Gen-Konsole angekündigt hat, neigt sich die laufende Spiele-Generation offiziell ihrem Ende zu. Zeit, Billanz zu ziehen.

1) Was war - für euch - DAS Game of the Generation? Gerne könnt ihr ausführen, welche Spiele euch insgesamt begeistert haben, aber welcher Titel war *DER* Kracher schlechthin?

2) Was war - für euch - die beste/interessanteste/innovativste neue IP? Welches Franchise, das während dieser Generation aus der Taufe gehoben wurde, hat euch am meisten beeindruckt?

3) Was war das beste Sequel einer bestehenden Serie während dieser Generation?

Bitte versucht euch nach Möglichkeit jeweils nur auf EIN EINZIGES Spiel bzw. Franchise festzulegen! Das ist der Sinn dieses Threads - "Game of the Generation", Singular. :P
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Jim
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Re: Game/IP of the Generation

#2 Beitrag von Jim » Donnerstag, 23. Mai 2013, 21:14

1. Bastion

2. ... da gabs ja nicht wirklich viel, aber ich gelungen und interessant (wenn auch nicht innovativ) fand ich den DMC und Tomb Raider Reboot.
Innovativ... uff... ab wann zählt etwas als IP? Denn die Sachen die ich innovativ eigentlich sind alles Einteiler.

3. Spec Ops: The Line
"Bis heute warte ich auf das Ende,
ich fürcht es wird noch dauern lang
und wage kaum daran zu glauben -
ein End von Hasses freiem Gang"

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LiquidSnakE
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Re: Game/IP of the Generation

#3 Beitrag von LiquidSnakE » Donnerstag, 23. Mai 2013, 21:21

1) Game of the Generation

Ok. Schwierig. Am Ende des Tages würde ich sagen: Dead Rising (1). Trotz aller Innovationen, die andere Spiele geliefert haben, machten mir nur wenige so viel Spaß wie das erste Dead Rising. Obwohl Dead Rising 2 auch super war, machte es das Dawn of the Dead-Setting und die vielen Anspielungen an andere Zombiefilme und -spiele einfach aus. Dass ich zudem ein Fan des knappen Zeitlimits bin, habe ich schon oft genug gepostet - Dead Rising wäre ohne diese Einschränkung deutlich langweiliger gewesen.

2) Beste neue IP

Als Erstes kam mir Condemned in den Sinn - Dead Space fiel aufgrund des dritten Teils leider weg -, aber es kann nur einen Sieger geben: BioShock. Als ich das erste BioShock zum ersten Mal durchgespielt habe, hielt ich es für überbewertet und verstand den Hype nicht (wie ich hier im Forum auch gepostet habe). Allerdings fand ich Rapture als Setting interessant: Die Stadt war für mich kein ultrakapitalistischer Albtraum, sondern ein attraktives What-if-Szenario, das mich dazu brachte, tiefer zu graben. Wer ist Ayn Rand und was für ein Buch ist "Atlas Shrugged"? Ich hatte vorher mit Objektivismus überhaupt nicht zu tun - Libertarismus kannte ich nur vom Hörensagen ("Das sind doch diese Freie-Märkte-Anarchisten?") - und kaufte mir "Atlas Shrugged" nur aus Interesse, das durch BioShock geweckt wurde. In den folgenden Jahren las ich nahezu alles, was Rand jemals in Buchform veröffentlicht hat, und ging bald zu anderen Autoren ähnlicher Gesinnung über. Je mehr ich las, desto größer wurde mein Interesse. Wieso habe ich, als Österreicher, noch nie von der österreichischen Schule der Nationalökonomie gehört und wer ist Ludwig von Mises? Heute kann ich guten Gewissens behaupten, aus absoluter Überzeugung libertär zu sein - man kann also durchaus sagen, dass BioShock den Anstoß gab, mein fehlgeleitetes (weil auf falschen Prämissen beruhendes) (wirtschafts-)politisches Weltbild nahezu komplett über den Haufen zu werfen. Alleine deswegen hat das Spiel einen besonderen Platz in meinem dunklen Herzen. Doch selbst ohne die politisch-philosophische Komponente ist BioShock ein Ausnahmespiel, das ich 2009 schlicht grob verkannt habe - seine toll präsentierten und gut geschriebenen Charaktere, Rapture als Schauplatz und der 1950er Retro-Charme lassen die eine oder andere Gamepay-Schwäche locker vergessen.

3) Bestes Sequel

Das ist auch schwierig. Ich tendierte ursprünglich leicht zu Corpse Party: Blood Covered, auch Yakuza 4 wäre eine Option gewesen, aber im Endeffekt muss es Fallout 3 sein. Fallout 3 war - nach kleinen Anfangsschwierigkeiten ("Wo ist Megaton?" :blueeye: ) - absolut mindblowing für mich. Die schiere Größe der Welt und ihr gewaltiger Detailgrad hat mich weggeblasen. Nein, das Ödland war nicht einfach nur groß - es war voll mit lauter interessantem Scheiß. Hinter jeder Ecke konnte man etwas Unerwartetes finden - das Wort "Erkundungslust" wurde von diesem Stück Software neu definiert. Ob Supermutanten, zerstrittene Brotherhood-Fraktionen oder Vampire - Fallout 3 wurde nie langweilig, war im Unterschied zu New Vegas aber nie absurd genug, um seine Glaubwürdigkeit und Ernsthaftigkeit zu verlieren. Auch nach über 400 Stunden über alle Plattformen hinweg hat sich nichts an meiner Vorfreude, wieder in die Post-Apokalypse zurückzukehren, geändert. Ich nahm sogar die Bugs der PS3-Version in Kauf und erspielte mir die Platin-Trophäe, obwohl ich die 360- und PC-Versionen bereits komplettiert hatte - es muss Liebe sein.
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Thaisong
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Re: Game/IP of the Generation

#4 Beitrag von Thaisong » Donnerstag, 23. Mai 2013, 22:58

1. Red Dead Redemption

2. Gute, schwierige Frage. Condemned war leider nur der erste Teil wirklich gut und irgendwo auch "innovativ", Dead Rising war auch lecker, hatte mir aber unter'm Strich dann doch zuviele Nerv-Momente, Assassins Creed hat diesen Sci/Fi-Quatsch mit drin, Saints Row wurde spätestens ab Teil 3 auch zu albern, Risen war auch ganz gut, aber eigentlich auch nur nochmal das alte Gothic-Rezept aufgekocht, hmmm. Müsste ich echt drüber nachdenken. Es wurden eher gute Serien auf der neuen Generation etwas kaputtgemacht oder waren zumindest nicht mehr ganz so gut, Mafia 2, GTA IV, SoF 3, Gothic IV und der Duke beispielsweise.

3. Mortal Kombat, dicht gefolgt von Skyrim und mit viel guter Laune evtl. noch Fallout 3.

GTA V kommt ja auch noch, das könnte MK und Red Dead noch vom Thron stoßen. :wink:

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RipvanWinkle
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Re: Game/IP of the Generation

#5 Beitrag von RipvanWinkle » Freitag, 24. Mai 2013, 10:56

Ein historischer Moment auf B-i-R: Ein Mitglied schliesst sich zu fast 100% einer Meinung Thaisongs an. :blueeye:

1. Für mich auch eindeutig Red Dead Redemption - alles hat gestimmt: Die Story, die Atmosphäre, die Vielzahl der Charaktere -das war weniger ein Spiel, als ein spielbarer Roman, und hatte noch dazu diese bittersüße Schlussnote, dass die Zeit des Wilden Westens nun unwiederbringlich zu Ende geht. RDR hat mich eingenommen, wie es normalerweise eher Filme schaffen. Ohne wenn und aber ein moderner Meilenstein.

2. Auch hier hat Thaisong viel vorweggenommen: Mit Saints Row war für mich eine vielversprechende neue Reihe aus dem Ei geschlüpft, aber diese Liebesbeziehung währte leider nur bis zum zweiten Teil, seitdem ist nichts mehr wie es war. Deswegen würde ich hier sagen Dead Rising, denn von so einem Titel habe ich geträumt seit ich 15 bin. Dicht dahinter folgt die Modern Warfare-Reihe: Denn auch wenn dieses Konzept schon nach 5 Jahren wieder ein ausgelutschter Kaugummi ist: Die ersten zwei Teile haben einfach neue Maßstäbe gesetzt.

3. Das beste Sequel wäre für mich wohl Max Payne 3, denn damit wurde eine Reihe, mit der ich eigentlich abgeschlossen hatte, nocheinmal neu erfunden. Allerdings habe ich Far Cry 3 nicht gespielt, mein Urteil ist also noch nicht spruchreif.

Ich würde auch noch dafür plädieren, das schlechteste Spiel innerhalb dieser Konsolengeneration miteinzubeziehen: Wenn man seine Meinung gut begründen kann, muss das ja nicht in einen Meinungskrieg ausarten.

Daher zumindest von mir, ganz eindeutig: Duke Nukem Forever - ein warnendes Beispiel für sämtliche Konsolengenerationen, die da noch kommen werden.
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Vicarocha
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Re: Game/IP of the Generation

#6 Beitrag von Vicarocha » Freitag, 24. Mai 2013, 12:19

1) Was war - für euch - DAS Game of the Generation? Gerne könnt ihr ausführen, welche Spiele euch insgesamt begeistert haben, aber welcher Titel war *DER* Kracher schlechthin?
Eine schwierige Frage, zumal ich mich ja bekanntermaßen nicht gerne auf einen einzigen Titel festlege… Kandidaten wären z.B. Batman: Arkham City, Hitman: Absolution, Metal Gear Solid IV: Guns of the Patriots oder Red Dead Redemption, aber abseits dieser Titel war das für mich eine Ära der Rollenspiele: Dragon Age: Origins, Fallout: New Vegas, Mass Effect, The Elder Scrolls V: Skyrim und The Witcher 2: Assassins of Kings.

Aufgrund von Umfang und Tiefe wähle ich jetzt einfach The Elder Scrolls V: Skyrim!
2) Was war - für euch - die beste/interessanteste/innovativste neue IP? Welches Franchise, das während dieser Generation aus der Taufe gehoben wurde, hat euch am meisten beeindruckt?
Auch ’ne schwierige Frage… ein Kandidat wäre da tatsächlich Bioshock mit seinen beiden Nachfolgetiteln, aber mich konnten auch Batman: Arkham Asylum und Batman: Arkham City begeistern, sofern die beiden Titel denn als neue IP gelten und nicht lediglich als Neuinkarnation des Flattermanns. Ein Dishonored: Die Maske des Zorns hat auch vieles richtig gemacht, genau so wie ein Dragon Age: Origins (1. Teil), Red Dead Redemption, Mass Effect (1. Teil), Dead Island (Teil 2 habe ich noch nicht gespielt), Uncharted (Teil 1 sollte ich endlich nachholen…) und die beiden The Witcher-Titel (… eigentlich hat mich nur Teil 2 richtig überzeugt, Teil 1 war aber auch solide). Einen Titel wie bspw. Dragon’s Dogma habe ich noch nicht gespielt und ein The Last of Us ist für mich erst Ende des Jahres dran…

Aber wenn ich mich auf eine IP festlegen muss, dann wird es wohl Assassin’s Creed werden, trotz eines gar nicht so überzeugenden ersten Teils und eines etwas laschen Assassin’s Creed: Revelations. Das dürfte jedenfalls die für den Spielemarkt m.M.n. bedeutendste (große) neue IP sein und ich freue mich auch immer auf jeden neuen Teil (hoffentlich wird bald mal das viktorianische London als Schauplatz ausgewählt *träum*).
3) Was war das beste Sequel einer bestehenden Serie während dieser Generation?
Und die dritte Frage, die ich nicht so einfach beantworten kann. Kandidaten sind hier (in alphabetischer Reihenfolge) u.a. Assassin’s Creed 2, Assassin’s Creed: Brotherhood, Batman: Arkham City, Call of Juarez: The Cartel, Darksiders 2, Das Schwarze Auge: Drakensang – Am Fluss der Zeit, Dead Rising 2, Doom 3, Fallout: New Vegas (das ich im Gegensatz zu LiquidSnake besser finde, als Teil 3), Gears of War 2, Halo: Reach (... für diese Art von Pathos bin ich irgendwie empfänglich), Hitman: Absolution, Hitman: Blood Money, Max Payne 3, Medieval II: Total War, Metal Gear Solid IV: Guns of the Patriots, Mortal Kombat, Resistance 3, Saints Row 2, Spec Ops: The Line, The Elder Scrolls IV: Oblivion, The Elder Scrolls V: Skyrim, The Witcher 2: Assassins of Kings, Tom Clancy’s Splinter Cell: Conviction, Tomb Raider und Uncharted 2: Among Thieves.

Wenn ich von diesen Titel jetzt aber einen einzigen Auswählen soll, dann wird es für mich relativ schwierig… ich kann mich einfach nicht auf einzelne Titel beschränken. Was die Spielzeit angeht, so habe ich wohl mit Halo: Reach und Hitman: Absolution am meisten Zeit zugebracht, dicht gefolgt von The Elder Scrolls V: Skyrim. Die drei Titel dürfen sich auch mit Batman: Arkham City und Metal Gear Solid IV: Guns of the Patriots um die Krone streiten… obwohl, wenn ich auf einer einsamen Insel gestrandet wäre und mir einen Titel aussuchen müsste, mit dem ich meine Zeit verbringen soll, würde mich wohl The Elder Scrolls V: Skyrim abermals am besten versorgen.
RipvanWinkle hat geschrieben:Ich würde auch noch dafür plädieren, das schlechteste Spiel innerhalb dieser Konsolengeneration miteinzubeziehen: Wenn man seine Meinung gut begründen kann, muss das ja nicht in einen Meinungskrieg ausarten.

Daher zumindest von mir, ganz eindeutig: Duke Nukem Forever - ein warnendes Beispiel für sämtliche Konsolengenerationen, die da noch kommen werden.
Dem kann ich mich nur voll und ganz anschließen!
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LIH
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Re: Game/IP of the Generation

#7 Beitrag von LIH » Freitag, 24. Mai 2013, 16:39

So einen Thread kenne ich schon aus pq, nur mit der Einschränkung insgesamt eine Top 5 zu nennen.
Irgendwie finde ich es ja auch etwas früh, schließlich kommen für PS3 Besitzer ja noch "The last of us" und "Beyond: Two souls", und für beide Konsolen gar noch GTA5. Wobei letzteres mit 99,9%iger Wahrscheinlichkeit auch noch für die nächsten Konsolen erscheint. Dann könnte man das quasi als verfrühten Titel der nächsten Generation rechnen.
Und wieso hört die Generation eigentlich nicht bei der Wii U auf? (Ist nur Spaß. Alle lachen, nur nicht Nintendo) :blueeye:

Bei der Frage mit den Franchises/IP, kann ich auch nur ein Spiel einer Reihe nennen, wenn mich das begeistert hat, die anderen aber womöglich gar nicht?
Darf ich gleich als erstes noch eine eigene Kategorie einführen? :mrgreen:
Also zumindest ich verstehe die 3 Kategorien für Singleplayererfahrungen und würde da meine Bewertungen rein nehmen. Zusätzlich würde ich aber auch noch die Kategorie "Bestes Multiplayerspiel" eröffnen, weil ich sonst meine Nominierung nicht in die anderen Kategorien untermischen will.

Bester Multiplayer: Das ist für mich die einfachste Wahl. Ich hatte zwar auch mit Rainbow Six Vegas und Blur meinen Spaß, aber Battlefield: Bad Company 2 sticht deutlich heraus. Mit keinem anderen Spiel hatte ich online so viele Stunden verbracht und so viel Spaß gehabt. Gescheite Zerstörung, man muss nicht eeeeewig lange spielen um alle wichtigen Waffen und Gadgets frei zu schalten, die Level sind schön "thight", man läuft also nicht ewig zum Kampf, aber es gibt dennoch immer Wege zum Flankieren, UMP45 top, MG36 top, Vietnam DLC top. Klare Nummer 1 mit weitem Abstand.

Bestes Sequel einer bestehenden Serie: Hm, irgendwie eine komische Kategorie. Nach langem Nachdenken würde ich wohl Call of Duty 4: Modern Warfare nennen. Da muss ich einfach sagen, dass das Spiel nach dem langen WW2 Mief einfach alle Erwartungen auf den Kopf gestellt hat und total überraschen konnte. Das war nicht einfach nur ein Kriegsshooter mit Russen/Terroristen statt Nazis und neuer Tapete. Das hat sich frisch und eben modern angefühlt.
Aber trotzdem würde ich noch folgende Spiele ehren, die für mich mehr oder weniger auf Augenhöhe stehen.
Race Driver Grid, das mich nach langer Zeit wieder richtig geil auf Rennspiele gemacht hat, tolle Mischung aus Arcade und Realismus.
Red Faction: Guerrilla, das einfach eine spaßige Physikengine hat, aber keine bemerkenswerte Story oder Charaktere.
GTA: The ballad of Gay Tony, stellvertretend für die GTA 4 "Reihe" mit der besten Story und den besten Charakteren.
Prince of Persia (2008), hat mir zumindest Spaß gemacht. Ich mag die Charaktere und die Story, vor allem das Ende.
Mafia 2, mit tollen Charakteren, einer guten Story (bis auf das Ende), aber ich kann und will als Spieler dem Entwickler nicht verzeihen, dass nachweislich Inhalte aus dem Spiel geschnitten wurden, um sie später als DLC zu verkaufen.

Beste neue IP: Also hier geht es trotzdem noch um ein Spiel einer neuen Reihe?!
Wie auch immer, hier würde ich Just Cause 2 nennen. Story war jetzt nicht so pralle, aber lustig und für das Spiel passend. Als Sandbox ist das Ding unschlagbar. Eine riesige Insel, jede Menge Fahrzeuge und ein grappling hook mit schier unendlichen Möglichkeiten. Für mich innovativ und technisch beeindruckend, dass die größte Open World ihrer Zeit mit so viel Inhalt auf nicht mal 5GB passen. Selbst nach Spielende habe ich noch alle Städte, Dörfer und Basen zu 100% befreit und insgesamt um die 97% des Spielfortschritts erreicht. (ja, das ist schon fast krank). :blueeye:
Auch nicht zu verachten:
Lego Star Wars 2, als bester Vertreter der Lego Reihe mit der wohl besten Story Vorlage, grandiosem Humor, kinderfreundlichem Gore und gutem Gameplay.
Alan Wake, mit einer tollen Story, vielen Anspielungen auf Twin Peaks (damit kann man bei mir schon punkten) und gutem Gameplay.
World in Conflict, das mich sofort gepackt hat, obwohl ich Strategiespiele schon lange abgeschrieben hatte, dazu tolle Story und Atmosphäre.
Crysis, auch als bisher bester Vertreter der Reihe mit taktischem, offenen Gameplay und wegweisender Grafik.

DAS Game der Generation: Also wenn man da ein Spiel nennen muss, dann sag ich jetzt einfach mal Mirror's Edge. Für mich absolut innovativ und ich liebe einfach alles daran, selbst die Cutscenes in Comic Look, die oft kritisiert werden. Bestimmt schon ein dutzend mal gespielt, macht immer wieder Spaß. Vermischt Egoshooter und Rennspiel zu einem tollen neuen Mix. ICH WILL EINEN NACHFOLGER!!!
Dicht gefolgt und je nach Tageslaune vielleicht auch auf Platz 1:
Spec Ops: The Line, grandiose Story, Atmosphäre, Design, aber das Gameplay ist halt altbacken. Ich verstehe natürlich, dass das so sein muss, aber trotzdem bleibt eben dieser Makel.
Amnesia: The Dark Descent, bestes Horrorspiel, Herzinfarktrisiko. Eines der wenigen Spiele, bei denen ich regelmäßig ne Pause einlegen musste.

Das Grauen/ Die Gurke/ Das schlechteste Spiel der Generation: Tja, nach welchen Kriterien geht das eigentlich? Z.B. wen ein Spiel eigentlich gut wäre, aber von Bugs und technischen Problemen vernichtet wird? Oder wenn ein Spiel eine Mechanik fundamental falsch macht, oder eben wenn der ganze Ansatz eines Spiels nicht passt? Andererseits kann es auch passieren, dass man ein Spiel nicht mag, weil man das Genre hasst, aber trotzdem mal probiert hat. So ging es mir jedenfalls mit Borderlands, aber das Spiel kann ich schlecht als Gurke bezeichnen, weil es eigentlich genau so ist, wie es sein soll und muss.
Hm, es reizt mich ja schon fast Half Life 2: Episode 1, Dear Esther, Max Payne 3, oder Medal of Honor (2010) zu nennen, aber die Spiele haben gerade noch mal Glück gehabt. Da sehe ich doch Dark Void in meiner Liste. Große Enttäuschung, weil der Jetpack doch nicht so innovativ ist und das Spiel selbst als schnöder Third-Person Shooter nicht so recht funktioniert. Dazu ein mieser Port für PC mit einer Steuerung aus der Hölle. Der Ansatz klang ja echt interessant, aber so geht das nicht.

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LiquidSnakE
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Re: Game/IP of the Generation

#8 Beitrag von LiquidSnakE » Freitag, 24. Mai 2013, 18:23

Eigentlich wollte ich es bei den Highlights belassen, aber gut, wenn wir das Negative auch mit reinnehmen wollen:

4) Gurke of the Generation

Absolut konkurrenzlos: Alone in the Dark (2008). Kein anderer Titel dieser Generation hatte so viele tolle Ideen, von denen wirklich jede einzelne gegen die Wand gefahren wurde - und das mit 200 km/h. Ein käsiger, ambitionsloser Plot mit noch schwachem, vorhersehbarem Ending trifft auf schlechte Physik, langweilige Puzzles, noch langweiliges Herumgerenne und Wurzel-Verbrenne, ein unausgegorenes Kampfsystem, ultra-beschissene Fahr-Sequenzen und eines der schlechtesten Inventar-Systeme aller Zeiten (das in der mir vorliegenden PS3-Version minimal verbessert wurde). Die PS2- und Wii-Versionen sind sogar noch schlimmer als die Tortur, die uns auf PC, Xbox 360 und (in überarbeiteter Form) PS3 erwartete - und das heißt was! Eines haben jedoch alle Fassungen gemeinsam: Sie sind verbuggt bis zum Geht-nicht-mehr.

Alone in the Dark ist eines dieser Spiele, über die ich kein lobendes Wort verlieren kann - es gibt wirklich NICHTS, was hier stimmt oder besonders gut gemacht wurde. Das schien selbst den Entwicklern klar gewesen zu sein - anders ist nicht erklärbar, wie man mit einem Level-Skip-Feature werben kann (in Interviews und sogar auf dem Cover-Inlay). "Bitte, bitte, skippt dieses Spiel!" - Jepp, ist wirklich das Beste. Kein anderer Titel - kein Kane & Lynch 2, kein TimeShift, kein Soldier of Fortune: Payback, ... - kommt an dieses Machwerk heran. Leider.
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Re: Game/IP of the Generation

#9 Beitrag von zombie-flesheater » Freitag, 24. Mai 2013, 18:48

LiquidSnakE hat geschrieben:Eigentlich wollte ich es bei den Highlights belassen, aber gut, wenn wir das Negative auch mit reinnehmen wollen:

4) Gurke of the Generation

Absolut konkurrenzlos: Alone in the Dark (2008). Kein anderer Titel dieser Generation hatte so viele tolle Ideen, von denen wirklich jede einzelne gegen die Wand gefahren wurde - und das mit 200 km/h. Ein käsiger, ambitionsloser Plot mit noch schwachem, vorhersehbarem Ending trifft auf schlechte Physik, langweilige Puzzles, noch langweiliges Herumgerenne und Wurzel-Verbrenne, ein unausgegorenes Kampfsystem, ultra-beschissene Fahr-Sequenzen und eines der schlechtesten Inventar-Systeme aller Zeiten (das in der mir vorliegenden PS3-Version minimal verbessert wurde). Die PS2- und Wii-Versionen sind sogar noch schlimmer als die Tortur, die uns auf PC, Xbox 360 und (in überarbeiteter Form) PS3 erwartete - und das heißt was! Eines haben jedoch alle Fassungen gemeinsam: Sie sind verbuggt bis zum Geht-nicht-mehr.

Alone in the Dark ist eines dieser Spiele, über die ich kein lobendes Wort verlieren kann - es gibt wirklich NICHTS, was hier stimmt oder besonders gut gemacht wurde. Das schien selbst den Entwicklern klar gewesen zu sein - anders ist nicht erklärbar, wie man mit einem Level-Skip-Feature werben kann (in Interviews und sogar auf dem Cover-Inlay). "Bitte, bitte, skippt dieses Spiel!" - Jepp, ist wirklich das Beste. Kein anderer Titel - kein Kane & Lynch 2, kein TimeShift, kein Soldier of Fortune: Payback, ... - kommt an dieses Machwerk heran. Leider.
Also MIR hat das Teil verdammt gut gefallen. Sogar so gut, dass ich mir nach durchzocken der PC-Version (CE) noch einmal die CE (!) fuer die wii gekauft hatte :yes:
Und selbst wenn du alles am Game scheisse findest: Alleine der goettliche Soundtrack war den Kauf mehr als wert!
http://www.youtube.com/watch?v=nh2kSs89Xxw
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Re: Game/IP of the Generation

#10 Beitrag von Vicarocha » Freitag, 24. Mai 2013, 23:53

zombie-flesheater hat geschrieben:Also MIR hat das Teil verdammt gut gefallen.
:yes:

... und was man gegen Kane & Lynch 2: Dog Days haben kann, erschließt sich mir nach wie vor nicht; m.M.n. einer der besten TPS überhaupt.
Auch ein Max Payne 3 überhaupt nur als Gurkenkandidat zu erwägen halte ich für absurd.
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Re: Game/IP of the Generation

#11 Beitrag von Thaisong » Samstag, 25. Mai 2013, 10:25

Auch ein Max Payne 3 überhaupt nur als Gurkenkandidat zu erwägen halte ich für absurd.
Ja, das verstehe ich auch nicht. Wenn es nicht ständig diese nervigen FIlmsequenzen gehabt hätte, wäre es ein sehr, sehr gutes Spiel gewesen. Die Schießereien waren jedenfalls mit das beste dieser Gen: sehr schöne Einschusslöcher, vernünftige Physik und keine Sterbeanimation glich der anderen. Da kann sich so ziemlich jeder andere Titel 'ne Scheibe von abschneiden. :wink:

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Re: Game/IP of the Generation

#12 Beitrag von PaulBearer » Samstag, 25. Mai 2013, 11:15

LiquidSnakE hat geschrieben:Gurke of the Generation

Absolut konkurrenzlos: Alone in the Dark (2008).
Du hast offensichtlich nie Leisure Suit Larry: Box Office Bust gespielt...
Ich schon. Bei Filmen stehe ich ja auf billigen Trash, aber bei Spielen ist es leider so, daß schlechte Qualität zwar auch für Spaß sorgt, aber halt auch Frust und Ärger bringt, bei mir zumindest. Das einzig akzeptable an B.O.B. sind die englischen Sprecher (deutsche gibt's sowieso nicht) und daß das Spiel bei mir noch nie abgestürzt ist, alles andere ist so weit unter allem, was man sich heute von einem Spiel erwartet, es wird mir ewig um die 8 Pfund leid tun.
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Re: Game/IP of the Generation

#13 Beitrag von LiquidSnakE » Samstag, 25. Mai 2013, 12:22

Max Payne 3 mag kein besonders gutes Spiel (für sich alleine genommen) bzw. ein absolut beschissenes Sequel (aus Sicht der Serie) gewesen sein, aber als "Gurke" würde nicht einmal ich es bezeichnen, da definitiv einiges an Geld und Mühe in Produktion und Umsetzung geflossen ist. Beim Gameplay hat Rockstar halt völlig danebengehauen, weil sie nicht im Geringsten verstanden haben, was Max Payne ausmacht, und Euphoria gehört als Middleware vom Markt genommen, aber unter "Gurke" verstehe ich Titel wie die oben genannten - Design-Verbrechen, bei denen wenig bis gar nichts passt. Eben Games wie Alone in the Dark (2008).
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Re: Game/IP of the Generation

#14 Beitrag von Vicarocha » Samstag, 25. Mai 2013, 12:28

LiquidSnakE hat geschrieben:Max Payne 3 mag kein besonders gutes Spiel (für sich alleine genommen) bzw. ein absolut beschissenes Sequel (aus Sicht der Serie) gewesen sein [...]. Beim Gameplay hat Rockstar halt völlig danebengehauen, weil sie nicht im Geringsten verstanden haben, was Max Payne ausmacht, und Euphoria gehört als Middleware vom Markt genommen, aber unter "Gurke" verstehe ich Titel wie die oben genannten - Design-Verbrechen, bei denen wenig bis gar nichts passt. Eben Games wie Alone in the Dark (2008).
:roll:

......... again... and again.. and...

Und nach wie vor sollten Euphoria und Co. Pflicht werden für solche (u.ä.) Titel. :yes:
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Re: Game/IP of the Generation

#15 Beitrag von Thaisong » Samstag, 25. Mai 2013, 12:44

Max Payne 3 mag kein besonders gutes Spiel (für sich alleine genommen) bzw. ein absolut beschissenes Sequel (aus Sicht der Serie) gewesen sein
Könntest du das vllt. etwas näher begründen? Wie gesagt, die ständigen Filmsequenzen waren nervig und die Story war zumindest im ersten Teil besser, da man dort eine persönliche Motivation hatte, während man beim Dreier eigentlich mehr Wachhund für irgendeine Family spielt, die einem egaler nicht sein könnte.
Beim Gameplay hat Rockstar halt völlig danebengehauen, weil sie nicht im Geringsten verstanden haben, was Max Payne ausmacht
Was macht es denn aus? Rachestory im verregneten NY? Aber naja, man muss ja auch nicht immer dasselbe wieder neu aufkochen. Wenn es nur Teil 1 mit besserer Grafik geworden wäre, wären denke ich mal auch nicht alle glücklich mit.
Euphoria gehört als Middleware vom Markt genommen
Auch hier würde mich mal eine Begründung interessieren. Ist doch 1000x besser als diese ganzen unrealistischen Holzpuppenshooter, oder was magst du daran nicht?

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Re: Game/IP of the Generation

#16 Beitrag von LiquidSnakE » Samstag, 25. Mai 2013, 12:59

Thaisong hat geschrieben:
Max Payne 3 mag kein besonders gutes Spiel (für sich alleine genommen) bzw. ein absolut beschissenes Sequel (aus Sicht der Serie) gewesen sein
Könntest du das vllt. etwas näher begründen?
Ja, kann ich. Auf den Rest deines Beitrags gehe ich nicht ein, da ich in meinem Review all das bereits ausgeführt habe.
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Thaisong
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Re: Game/IP of the Generation

#17 Beitrag von Thaisong » Samstag, 25. Mai 2013, 13:35

Ja, kann ich. Auf den Rest deines Beitrags gehe ich nicht ein, da ich in meinem Review all das bereits ausgeführt habe.
Na gut, ist deine Meinung, auch wenn sie für mich nicht mal im Ansatz nachvollziehbar ist. :wink:

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LIH
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Re: Game/IP of the Generation

#18 Beitrag von LIH » Samstag, 25. Mai 2013, 14:35

Komisch, meine Nominierung von Half Life 2: Episode 1, Dear Esther und Medal of Honor (2010) kreidet niemand an. :blueeye:
Was die Nominierung von Max Payne 3 angeht, ich hab halt nicht so viele richtige Gurken gespielt, schaut euch mal meine Liste an. Ich bin generell ein vorsichtiger Käufer und warte Tests und Meinungen ab. An Alone in the dark hatte ich noch nie ein Interesse, Aliens: Colonial Marines fehlt in meiner Sammlung.
Die Fehler von Max Payne 3 hat Liquid ja schon genannt und da kann ich mich fast vollständig anschließen.
Ob ein Spiel mich enttäuscht hängt nun mal auch von der Erwartungshaltung ab und da hatte ich für Max Payne ganz andere Hoffnungen. Ein Shellshock 2 wäre theoretisch viel eher ein Gurkenkandidat, aber da hatte ich kaum Erwartungen und wurde einfach für 2-3 Stunden gut unterhalten. Für einen Vollpreistitel ist das Spiel aber objektiv betrachtet eine volle Enttäuschung, kein Multiplayer, Kampagne viel zu kurz, zu viel QTE, kein Grund zum weiteren Durchspielen, relativ schlechte Grafik und und und.

Aber das kann ja auch alles egal sein, weil für mich Dark Void der größte Rotz ist. Dem Spiel kann ich höchstens eine nette Idee zusprechen, sonst nichts.

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Terence
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Re: Game/IP of the Generation

#19 Beitrag von Terence » Samstag, 25. Mai 2013, 16:35

1) Dead Rising, ganz klar, deswegen kaufte ich mir die Xbox

2) Saints Row, GTA macht wieder Spaß, ist lustig und unrealistisch. So gehört sich das...danke für die gute Zeit (und danke für den Charakter Editor der dafür sorgte dass ich geil auf meine Spielfigur wurde :mrgreen:)

3) Fallout New Vegas, da der dritte Teil einfach für Fallout-Fans der ersten Stunde irgendwie grottig war (zumindest für mich), war ich echt froh das New Vegas sich wieder wie ein Fallout angefühlt hat

4) Diese ganze Black Ops/Modern Warfare kacke. Hochgelobt und trotzdem noch immer längen schlechter als Sin...allgemein, ich finde Sin sehr gut vergleichbar. Beides sind lineare Shooter, nur dass Sin von 1998 ist. Allgemein, fuck you Modern Warfare, ihr habt es beliebt gemacht dass ich nur noch zwei Waffen schleppen kann :blueeye:
Der Ausdruck Troll bezeichnet:
-ein nicht-menschliches Wesen in Mythologie und Literatur, siehe Troll (Mythologie),
-eine Person, die in Diskussionsforen, im Usenet, in Wikis oder per E-Mail andere Teilnehmer provoziert, siehe Troll (Internet)

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Re: Game/IP of the Generation

#20 Beitrag von SAL » Samstag, 25. Mai 2013, 17:44

Schwer, da ich der aktuellen Generation (Xbox360) erst später zu kam.
aber egal ob ich mich spontan oder langüberlegend entscheide, ich komme immer auf ein Spiel/Franchise...

Der Franchise, das Spiel was für mich diese Generation definiert hat ist Mass Effect 1-3.

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Re: Game/IP of the Generation

#21 Beitrag von KT » Samstag, 25. Mai 2013, 20:29

SAL hat geschrieben: Der Franchise, das Spiel was für mich diese Generation definiert hat ist Mass Effect 1-3.
Gut, ich hab nicht viel aktiv von der jetzigen Spielegeneration mitbekommen, aber das unterschreibe ich voll und ganz.
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Re: Game/IP of the Generation

#22 Beitrag von Notarzt » Sonntag, 26. Mai 2013, 14:38

1) Was war - für euch - DAS Game of the Generation? Gerne könnt ihr ausführen, welche Spiele euch insgesamt begeistert haben, aber welcher Titel war *DER* Kracher schlechthin?

- "Gears of War 2". Most Played. Die Steigerung zu Teil 1 war signifikant bis sensationell. Das Gameplay simpel und geradlinig. Seine Einfachheit macht es so gut. Die Kampagne war super, die One-Liner markig und die Technik damals Referenz. Ja ich gebe es gern zu: Scheiß auf Innovationen. Die braucht es aber auch nicht, um letztlich gut unterhalten zu werden.

- GANZ DICHT gefolgt von "Left 4 Dead". Daran hab ich mir mit Kumpels die Finger wund gespielt. Der Titel war eine Bierkasten-Vernichtungs-Maschine. Was haben wir gelacht. Super Coop-Titel, der mich fast zum Alkoholiker gemacht hätte.

- "Borderlands" liegt nur auf Platz 3, da wir hier weniger Bier getrunken haben. Dennoch ein riesen Spaß.



2) Was war - für euch - die beste/interessanteste/innovativste neue IP? Welches Franchise, das während dieser Generation aus der Taufe gehoben wurde, hat euch am meisten beeindruckt?

- Hier kann meiner Ansicht nach nur "BioShock" stehen. Art, Design und Stil sind einzigartig und unnachahmlich. Das Gameplay empfinde ich hier mal als nachrangig. Auch "BioShock" war im harten Kern nur ein weiterer Ego-Shooter unter vielen.

- Der Trostpreis geht an "Demon's Souls" / "Dark Souls". Hut ab für den Mut, den Leute eine Herausforderung zu servieren. Ein schnörkelloses Videospiel in Reinkultur, wie man es schon zu lange nicht mehr gesehen hat. Keine Effekte, keine stundenlange Sprachausgabe, keine Fakes, keine Videosequenzen, keine Scripte, keine Quick Time Events, keine Hilfen: Friss oder stirb, ein Spiel bei dem man nur durch Übung und eigenes Können ans Ziel kommt, so wie es früher schon immer gewesen ist. Der einfachste Schlüssel: Kenne deine Gegner und beherrsche die Spielmechanik. Eigentlich lässt das schon tief blicken, dass so was heute extra gewürdigt werden muss.

- Andere großartige Spiele, zum Beispiel "Batman: Arkham Asylum" oder "Assassin's Creed" haben "nur" vorhandene Szenarien gut verpackt auf den Bildschirm gezaubert.

- "Mass Effect" bot nur generische Science-Fiction mit neuen Gesichtern und Rassen. Gute Serie, aber keinen Blumentopf wert.

- "Bayonetta" war auch sehr sehr gut, aber ein so dermaßen japanischer Mindfuck, dass es hier einfach nicht angebracht ist und quasi außer Konkurrenz läuft.



3) Was war das beste Sequel einer bestehenden Serie während dieser Generation?

- Für mich ganz eindeutig "XCOM: Enemy Unknown". Wenn auch nicht so umfangreich und komplex wie das Original, zeigte es doch, wie moderne Rundenstrategie Anno 2012 auszusehen hat. Die vorsichtige Restaurierung eines DER PC-Spiele überhaupt war durchaus gelungen. Im Prinzip wurde über Nacht, jedenfalls für "westliche Verhältnisse", ein tot geglaubtes Genre wiederbelebt - und das parallel auf Konsole und dem PC. Hut ab!

- "Deus Ex: Human Revolution" kriegt hier knapp den Trostpreis.

- "Borderlands 2". Ich wollte es schon bei Punkt 1 nennen, aber "Borderlands" bleibt im Kern ein gewöhnlicher Ego-Shooter, der im Gegensatz zu "Gears of War" kein eigenständiges Genre mit unzähligen Klonen und Nachahmer generiert hat.

- "The Elder Scrolls V: Skyrim" war auch gut, aber im Wesentlichen nur ein "Oblivion" mit Winterwetter und mehr Polygonen.

- "Halo: Reach" war das erste Halo seit dem Original, dass mir wieder richtig Spaß gemacht hat. Aber es bleibt halt nur "Halo" - zum x-ten Mal.

- Eventuell rückt hier mal GTA V auf. Teil IV war jedenfalls eine unsägliche Dating-Sim.


MfG

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RipvanWinkle
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Re: Game/IP of the Generation

#23 Beitrag von RipvanWinkle » Samstag, 23. November 2013, 15:14

Damit auch alles seine gute Ordnung hat, möchte ich hier meinen ursprünglichen Post korrigieren: Nicht DNF war für mich die größte Enttäuschung dieser Generation sondern Kane & Lynch 2. Ich habe die von Liquid genannten Vollgurken bisher (leider) nicht gespielt, aber es fällt mir sehr schwer zu glauben, dass irgendein Spiel in wirklich jeder Beziehung so mies sein kann, wie K&L.

Hätte man DNF unter anderem Ettikett auf den Markt gebracht, hätte man ihn als einen leidlichen SF-Shooter aufgenommen, der aber dennoch zwei Abende trägt; auch Shellshock 2 (meine bisher größte Enttäuschung) war ja generell spielbar. Kane & Lynch ist gar nichts - es ist ein mit niedrigstem Aufwand zusammengeschusterter Affront.
"Capitalism is the unequal distribituon of wealth; socialism is the equal distribution of poverty."
Winston Churchill

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