Was stört euch an einem Spiel??

Forum für Diskussionen um die gesellschaftliche Aspekte des Videospielens in Politik, Wirtschaft und Kultur.
Nachricht
Autor
Benutzeravatar
100%Milk
Beiträge: 279
Registriert: Sonntag, 2. Juni 2013, 17:21

Re: Was stört euch an einem Spiel??

#251 Beitrag von 100%Milk » Montag, 23. Dezember 2013, 09:13

Erinnert ihr noch an die gute alte Zeit?
Damals, als man ne Mark für 3 Leben gezahlt hat?

Benutzeravatar
LiquidSnakE
OGDB Support
Beiträge: 3904
Registriert: Freitag, 14. Dezember 2007, 13:45
Wohnort: AT/EUSSR

Re: Was stört euch an einem Spiel??

#252 Beitrag von LiquidSnakE » Dienstag, 24. Dezember 2013, 17:36

100%Milk hat geschrieben:Erinnert ihr noch an die gute alte Zeit?
Damals, als man ne Mark für 3 Leben gezahlt hat?
Dem kann ich mich nur anschließen.

Ich betone erneut: Niemand. Muss. Microtransactions. Nutzen. Sie anzubieten ist kein Verbrechen, solange das Spiel ohne sie nicht unschaffbar wird.

Dass sich Unternehmen (mehr oder weniger) behutsam vortasten, inwieweit sie ihre Konsumenten ausnehmen können, ist natürlich und in Zeiten steigender Kosten völlig logisch. Wäre ich der CEO eines großen Publishers, würde ich nicht anders handeln. Wie beim DLC oder DRM gilt auch hier für besagte Konsumenten, dass es sich lediglich um die Geister handelt, die er/sie rief. Einfach keine Microtransactions in Anspruch nehmen und dieses Geschäftsmodell wäre schneller vom Tisch als du "Bobby Kotick" laut aussprechen kannst. Allem Anschein nach finden aber viele Gefallen an Microtransactions (oder lassen sich leicht verarschen - "Es sind ja nur 99 Cent" - sicher, aber wer 100 mal 99-Cent-Transactions kauft zahlt, trotzdem 100 Euro; ist bei Handy-Apps das gleiche trügerische Preisbild), ergo ist Microtransactions ein Modell, das - wie DLC - wohl gekommen ist, um zu bleiben. Selbst schuld, kein Mitleid. Ich nutze keine Microtransactions und würde jedes Spiel meiden bzw. in Reviews vernichten, das darauf angewiesen ist. Ein Dark Souls III mit Microtransactions ("Pay X to get 10.000 Souls") könnte sich Namco Bandai beispielsweise mit Anlauf in ihr Hinterteil rammen.

All das ändert aber nichts an meiner Grundeinstellung: Es ist okay, Microtransactions anzubieten. Du, SAL, musst sie schließlich nicht nutzen. Solltest du aber der Versuchung erliegen, ist das weder die Schuld des Entwicklers, noch des Publishers - nein, DU bist das Arschloch. Niemand sonst.
"Alter Falter, wie du immer wieder diverse Top Titel komplett verreißt geht doch auf keine Kuhhaut mehr."
- Kaysa

"Es gibt weltweit auch keinen Nachweis, dass Christian Pfeiffer sinnvoll ist."
- Chris Schmitz (Ubisoft)

Bild
XBL: LiquidSnakeEe | PSN: LiquidSnakeEe | Steam: daNightmare

Benutzeravatar
Notarzt
OGDB Administrator
Beiträge: 1570
Registriert: Freitag, 26. August 2005, 23:00
Wohnort: Verschieden, es muss nur warm und trocken sein
Kontaktdaten:

Re: Was stört euch an einem Spiel??

#253 Beitrag von Notarzt » Dienstag, 24. Dezember 2013, 21:07

Man muss aber zweifelsohne anerkennen, dass DLC und Micropayment zwei Paar Schuhe sind:

DLC Pakete hat man, oder man hat sie nicht. Sicherlich gestalten die Hersteller den DLC mittlerweile so, dass er die besten und wichtigsten Features enthält. Ein gutes Beispiel ist "Borderlands 2", bei dem die wirklich guten Sachen erst mit dem DLC ins Spiel integriert werden. Wobei das Grundspiel an sich schon extrem umfangreich war, sodass das Beispiel vielleicht nicht das Beste ist.
Nicht ohne Grund sind eben jene Dinge auch nicht in der GotY Edition enthalten, damit man auch hier die Kunden abziehen kann.


Micropayment ist schon ein Zwitter. Klar kann man hier kaufen oder es auch sein lassen. Aber wenn wir uns die aktuellen Beispiele ansehen, etwa "Gran Turismo 6" oder "Forza Motorsport 5", sieht man ja genau, wie diese Dinge integriert wurden. Hier wurde bewusst eine riesige Preisspanne angesetzt, um zu gucken, wie weit man die Leute ausmisten kann.

Das ist, wie LiquidSnakE sagt, absolut normal und völlig legitim. Genau so funktioniert Kapitalismus. Aber man muss auch erkennen, dass hier das Spieldesign gezielt auf Micropayments frisiert wurde:

- Man wird mehr oder weniger 'deutlich' im Spiel darauf hingewiesen, gewisse Dinge über Micropayments "abzukürzen".

- Damit die Leute auch tatsächlich den Weg des geringeren Widerstands wählen, werden die In-Game Preise für einzelne Fahrzeuge so exorbitant hoch angesetzt, dass man sie quasi nicht freispielen kann bzw. für ein paar Autos bei moderater Spielweise hunderte Stunden benötigt.

- Gleichzeitig werden alternative Wege für den Spieler verschlossen, etwa Tuning-Optionen, Gestaltungsmöglichkeiten oder der Tausch von Autos und Lackierungen etc.

- Es wird also gezielt Einfluss auf Spielmechanik, Spielaufbau und Spielökonomie genommen, damit man den Spielern mit Micropayments ein Angebot macht, das sie nicht oder nur schwer ablehnen können.


Und das ist schon ein extrem krasser Unterschied zu DLC. Wenn ich mir für Forza XYZ ein Fahrzeug-Paket als DLC kaufe, dann habe ich diese Autos. Ich kann sie kaufen, ich kann es aber auch lassen. Das hat keinen Einfluss darauf, wie das Spiel mit mir umgeht. Ich muss ja nicht die Supersportwagen aus dem DLC fahren, es reicht ja noch der Nobelflitzer aus dem Hautspiel.
Das ist bei "Forza Motorsport 5" anders: Hier komme ich ohne Micropayments gar nicht erst an die wirklich guten Wagen heran. Wir haben also ein weiteres Merkmal:

- Endgame-Content wird gezielt hinter eine 'Paywall' bzw. 'Bezahlschranke' verschoben, um die Enthusiasten, die bis zu Letzt am Spiel hängen, abzufischen. Das Ganze erfolgt allerdings erheblich dezenter und unauffälliger als z.B. bei Free-to-Play Angeboten.

- Wir haben hier eine neue Gattung Spiel, die ich als "Buy to Pay" bezeichnen würde. Ein Vollpreisspiel, das erst auf den zweiten Blick enthüllt, dass es gar keinen Vollpreis-Content bietet.

Gleichzeitig sinkt der Gesamtumfang der Spiele, weil immer mehr Inhalte hinter die Bezahlschranke rücken. Ich sehe hier jedenfalls gewaltig Unterschiede zu gewöhnlichem DLC. DLC war bislang immer noch eine optionale Mini-Erweiterung des Spiels. Eine Erweiterung, die in 99% der Fälle zwar "nett" bis "sehr gut", aber nicht entscheidend war.

Micropayments ändern dies, weil sie das Geschäftsmodell des Vollpreisspiels unterminieren und damit in logischer Konsequenz auch deren Spielmechanik- und aufbau verändern müssen. Denn sonst würden ihre aufwendige Implementierung und damit das gesamte Geschäftsmodell keinen Sinn ergeben.

Die hier gemachten Vergleiche mit Arcade Automaten sind völliger Humbug, weil hier zwei völlig unterschiedliche Geschäftsmodelle auf die Waage gelegt werden. Arcade Automaten müssen sich anders finanzieren, weil ihr Erwerb nicht mit 50 - 70 Euro erledigt ist. Außerdem sind Arcadespiele günstige und simple Highscore-Titel, keine umfangreichen und millionenschweren Unterhaltungsprodukte. Die zahlreichen anderen Faktoren, die den Betrieb von Spielautomaten bedingen, muss ich hier sicherlich nicht aufzählen.
Eines haben sie aber gemeinsam: Auch Arcade Automaten untermauern ihr Geschäftsmodell mit einer entsprechenden Spielmechanik und Spielaufbau. Fairness und ausgewogener Schwierigkeitsgrad sind hier finanziell halt nicht darstellbar.

Die Frage, die sind in Zukunft stellt ist klar: Wird man überhaupt noch um Micropayments herum kommen? Und wenn ja, wie soll das ablaufen? Es liegt ja in der Natur der Sache, dass Inhalte aus Micropayments in gewisser Weise ihr Geld wert sein müssen.
Ist also z.B. ein "Call of Duty" erstrebenswert, bei dem man im Mehrspielermodus bestimmte Perks oder Loadouts nur via Micropayment erhält? Hier wird sofort eine subtile Grenze zu Pay to Win überschritten. Würde man nur einzelne Maps für 10 Euro oder so verkaufen, würde ich sagen: "Völlig in Ordnung". Ich kaufe die Maps, oder ich kaufe sie nicht. Jeder wie er möchte!

Alles andere wäre aber vor dem Hintergrund eines Vollpreisspiels inakzeptabel. Letztlich entscheiden das aber nicht wir, sondern die Masse der Leute da draußen, die sich auf dieses Geschäftsmodell einlässt - oder auch nicht.

MfG

Benutzeravatar
100%Milk
Beiträge: 279
Registriert: Sonntag, 2. Juni 2013, 17:21

Re: Was stört euch an einem Spiel??

#254 Beitrag von 100%Milk » Dienstag, 24. Dezember 2013, 21:49

DLCs sind die logische Weiterentwicklung des klassischen AddOns. Statt ner Disc voll Scheiße drauf für nen (fast)Vollpreis zu kaufen, kauft man winzige BÜndel voll Scheiße für kleines Geld. Vorteil ist das man hier selektiv filtern kann. Wenn man nich die Zusatzkostüme und son Klump will, dann kann man sie einfach ignorieren und sich nur die Zusatzmissionen kaufen. In diesem Sinne: Vorteil für den Kunden. Und das diese Geschäftspraktik es auch erlaubt einfach mehr Zusatzinhalte für ein Spiel zu produzieren liegt auf der Hand.

Und die Spiele die auf Micropayments hin gezielt arbeiten, was sind denn das für Spiele? Handy- und Facebook Apps die die Hausmutti von heute spielt. Mir fällt nur ein "richtiges" Spiel ein das so eine Praktik hat, und das ist Warframe. Und selbst da isses nicht SO übel. (gut, WarZ/Survivor Diaries vielleicht noch... aber das ist so ein Sack voll Scheiße das ichs kaum zählen möchte)
Welches ordentliche Spiel hat denn so ein System integriert? Denn was Forza angeht isses doch dort so, dass man auch die richtig guten Karren durch ingame Bemühungen kriegen KANN. Sind halte rare "drops", oder bringe ich gerade das Spiel durcheinander?


Finds auch lustig wie niemand geschrieen hat als Blizzard in WoW einen Mount für 25$ rausgeschissen hat udn die Leute millionenfach dafür Schlange standen.

Benutzeravatar
The Hitman
Beiträge: 322
Registriert: Dienstag, 13. Dezember 2005, 01:18
Wohnort: Variiert

Re: Was stört euch an einem Spiel??

#255 Beitrag von The Hitman » Dienstag, 24. Dezember 2013, 22:39

Bin ja nur mal gespannt, ob sich das irgendwann auch noch auf die Filmbranche auswirkt. Immerhin gibt es ja auch schon Blu-Ray-Player und TV, die inzwischen auch immer online sind.

"Um das Alternative Ende sehen zu können, bitte XX$ zahlen"
"Um die erweiterte Episode sehen zu können..."
"Um weiter sehen zu können..."

Na, Weidmannsheil! :suicide:

Benutzeravatar
100%Milk
Beiträge: 279
Registriert: Sonntag, 2. Juni 2013, 17:21

Re: Was stört euch an einem Spiel??

#256 Beitrag von 100%Milk » Dienstag, 24. Dezember 2013, 23:00

Extended Fassungen werden doch schon seperat vermarktet? Wenn man dann einfach seine "normale" Fassung für 99cent oder so "upgraden" kann, statt das man für den Vollpreis die Extended Edition noch mal kaufen muss, wäre das ein ziemlicher Fortschritt.

Benutzeravatar
The Hitman
Beiträge: 322
Registriert: Dienstag, 13. Dezember 2005, 01:18
Wohnort: Variiert

Re: Was stört euch an einem Spiel??

#257 Beitrag von The Hitman » Mittwoch, 25. Dezember 2013, 03:01

100%Milk hat geschrieben:Extended Fassungen werden doch schon seperat vermarktet? Wenn man dann einfach seine "normale" Fassung für 99cent oder so "upgraden" kann, statt das man für den Vollpreis die Extended Edition noch mal kaufen muss, wäre das ein ziemlicher Fortschritt.
Jo, ist schon richtig. Ich meine nur, dass es dann ähnlich wie jetzt bei den Games ist, es kein physisches Medium mehr zu den Add-Ons gibt (jetzt: DLC), sondern dann eben eine Extended Edition Content o. ä.
Und man künftig seine gekauften Filme auch Online registrieren muss.
Oh man, hab' ich das wirklich geschrieben??? :?

Benutzeravatar
Notarzt
OGDB Administrator
Beiträge: 1570
Registriert: Freitag, 26. August 2005, 23:00
Wohnort: Verschieden, es muss nur warm und trocken sein
Kontaktdaten:

Re: Was stört euch an einem Spiel??

#258 Beitrag von Notarzt » Donnerstag, 26. Dezember 2013, 13:54

Die Musik- und Filmindustrie hat die "digitale Revolution" komplett verschlafen. Aber es bewegt sich etwas. Und dann haben wir noch Gebiete wie z.B. Deutschland, wo Rechteverwerter wie die GEMA aktiv den digitalen Wandel mit nicht mehr tragfähiger Lizenz-Abzocke bremsen. Das wird sich sicherlich noch rächen.

Die Musik- und Filmbranche hat es aber auch ERHEBLICH schwieriger:

- Ihre Kundschaft ist bunt gemischt und setzt sich aus allen gesellschaftlichen Bereichen zusammen. Sie haben nicht überwiegend irgendwelche fügsamen Kiddies, die für ihren nächsten Zock-Fix jeden Scheiß mit sich machen lassen.
Da stampft die Kundschaft noch mit dem Fuß auf den Boden und stimmt sofort mit der Geldbörse ab. Davon sind die Gamer GANZ! weit entfernt.

- Daraus resultiert die Tatsache, dass das Geschäftsmodell 'DRM' quasi gescheitert ist. Alle großen Online-Musikstores sind DRM-frei oder haben zumindest ihre Politik dramatisch gelockert.

- Die Geräte der Anwender sind fast alle offline. Klar sind mittlerweile viele Fernseher und Disc-Player Netzwerk-fähig, aber das sind nur Spielereien für die Wiedergabe im Heimnetzwerk. Und: Musik und Filme haben keinen Mehrspielermodus und benötigen keine Patches! Man kann die Kunden also auch kaum ans Netz 'zwingen', um ihnen entsprechende DRM-Maßnahmen und Micropayments unterzuschieben.

- Das Bereitstellen von Audio- und Videostreams erfordert erhebliche Brandbreite. Die ist in vielen Landesteilen und auf dem platten Land schlicht nicht verfügbar und/oder für den Endanwender/Kunden sehr kostspielig. Außerdem steht und fällt damit alles. Bei einem Onlinespiel ist ein wenig Latenz fast schon egal. Aber wenn das Musikstück zwischen drin abreißt oder der Film ruckelt, wird es ekelig.

- Mobile Endgeräte sind aufgrund der Volumen-Restriktionen praktisch ausgeschlossen. Außer man bucht irgendwelche teuren Musik-Flatrates.

- In Gebieten wie Deutschland, wo durch GEZ / Zwangsgebühren und ähnliches die Fernseh-Kunden sowieso schon unter Druck stehen, setzt sich Bezahlfernsehen praktisch nicht durch. Das haben wir mit Premiere und Sky ja jetzt schon zwei Mal durch exerziert.
Ich sehe derzeit keinen Grund, weshalb sich das mit I-TV und anderen Pay-per-View Angeboten ändern sollte. Solange in Deutschland kein freier TV-Markt entsteht und die Kunden das beziehen und bezahlen können, was sie auch wirklich sehen wollen, passiert hier wenig bis gar nichts.

- Die großen IPTV Angebote in Deutschland, etwa Entertain der Telekom, laufen nur mit einem gewöhnlichen Fernsehanschluss und allen damit verbundenen Zusatzkosten. Über Internet wird nur entschlüsselt, empfangen wird aber auch weiterhin per Kabel oder Satellit. Ich spare also nichts im Vergleich zu normalen Usern, weil ich sowieso alles an klassischem Fernseh-Equipment brauche.

Vielleicht gibt es auch Regionen in Deutschland, wo alles über Internet gestreamt wird? Ich kenne es jedenfalls in unserem Landesteil nur in Kombination mit Kabelanschluss oder Sat-Schüssel.


Die Zweitauswertung von Filmen, die im Kino als Kinofassung laufen und auf Disc noch mal als veränderte / erweiterte Heimversion erscheinen, ist ja schon in vollem Gange. Das finde ich persönlich auch ehrlich gesagt gar nicht so schlecht.
Man muss sich bei diesem Geschäftsmodell als Kunde natürlich etwas in Zurückhaltung üben und darf nicht blind-links alles sofort kaufen. In 98% der Fälle haben es die Film-News Webistes doch wie die Spatzen von den Dächern geschrien, wenn ein Extended Cut erscheint. Dadurch kann man eigentlich sehr sehr gut mit diesem Geschäftsmodell leben und als Kunde auch umgehen, weil es frühzeitig vorhersehbar ist.

So durchschaubar ist es z.B. bei Videospielen nicht! Da sind die erweiterten Neuauflage / GotY Editions meist reine Spekulation. Mal erscheinen sie, mal nicht. Mal haben sie alles auf Disc, mal ist es nur Beschiss mit Token-Keys. Wenn das immer so einfach wäre, würde ich nur noch auf die erweiterten Versionen warten.
Oft habe ich leider vergeblich gewartet. Oder in letzter Sekunde zum guten Preis die Erstauflage gekauft und dann ne Woche später im Netz gelesen, dass es doch noch eine erweiterte Neuauflage des entsprechenden Spiels gibt :wallbash:

MfG

Benutzeravatar
LIH
Beiträge: 1779
Registriert: Donnerstag, 1. Juli 2010, 07:49

Re: Was stört euch an einem Spiel??

#259 Beitrag von LIH » Donnerstag, 26. Dezember 2013, 23:20

Tja, wie man Microtransactions unter die Leute bringt müsste man wohl Chris Roberts fragen.
Ich weiß nicht ob es eine schweigende Mehrheit und besonders laute Ja-Sager gibt, aber es wirkt jedenfalls so als ob 90% der Star Citizen Kunden sich sogar darüber freuen. Wobei man bei den Preisen der Schiffe von bis zu 225$ nicht mehr von "micro" reden kann. :blueeye:
Das geht sogar so weit, dass jemand aus einem anderen Forum Star Citizen in den Himmel lobt und über Forza 5 die Nase rümpft und sich dann jede Vergleiche verbittet, bzw. klein zu reden versucht.
Ich weiß ja nicht ob das letzte Update für das Hangar Modul noch nen Fehler hat, aber ich habe für den Waffenstand wohl keine Waffe. Das könnte womöglich auch noch bedeuten, dass man später für das Hauptspiel sogar noch seine Waffen kaufen müsste!!! WTF? Selbst jeder Kack Free-to-play oder Pay-to-win Shooter gibt dem Einsteiger wenigstens noch irgend eine Gurke zum Schießen. Mal sehen wie sich dieser Sachverhalt aufklärt.

Wie auch immer, ich wünsche mir natürlich, dass sich die große Masse der neuen Praktik massiv in den Weg stellt, aber ich habe schon die Befürchtung, dass auch dieses neue Feature seinen erfolgreichen Einzug in die Spiele nehmen wird.

edit: Oh und was mir noch von FlatOut einfällt. Es stört mich an einem Spiel, wenn bei der Deinstallation einfach ungefragt und ohne Vorwarnung alle Spielstände mit gelöscht werden. :tischkantebeiss:
Kommt Gott sei Dank nur selten vor und wurde über die Jahre fast komplett ausgemerzt, aber was man von den neuen Cloud Service in Verbindung mit unsicheren Internetleitungen hört, könnte dieses Ärgernis womöglich eine Renaissance erleben.

Benutzeravatar
DaHosh
Beiträge: 369
Registriert: Donnerstag, 22. September 2005, 15:51

Re: Was stört euch an einem Spiel??

#260 Beitrag von DaHosh » Samstag, 28. Dezember 2013, 14:37

Im Hangar beim Schießstand muss erst eine Waffe montiert werden. Habe mich selber gewundert und das mal gegooglet. Man muss am Computer die Waffe vom Schiff demontieren und kann sie dann irgendwie an den Waffenständer bauen. Waffen kann man bereits jetzt kaufen, mit der Ingame-Währung.
STEAM:Hoshi82 PSN:DaHosh82 Battlelog:Hoshi82

Benutzeravatar
LIH
Beiträge: 1779
Registriert: Donnerstag, 1. Juli 2010, 07:49

Re: Was stört euch an einem Spiel??

#261 Beitrag von LIH » Mittwoch, 1. Januar 2014, 16:25

DaHosh hat geschrieben:Im Hangar beim Schießstand muss erst eine Waffe montiert werden. Habe mich selber gewundert und das mal gegooglet. Man muss am Computer die Waffe vom Schiff demontieren und kann sie dann irgendwie an den Waffenständer bauen. Waffen kann man bereits jetzt kaufen, mit der Ingame-Währung.
Danke, habs jetzt auch endlich mal probiert. Ich wusste gar nicht, dass diese beiden "Lanzen" an meinem Schiff überhaupt Laser sind. :blueeye:
Die sehen so unspektakulär und wenig detailiert aus.

Ok, Hauptsache es funktioniert.

Benutzeravatar
RipvanWinkle
Beiträge: 1913
Registriert: Montag, 30. Januar 2006, 22:12

Re: Was stört euch an einem Spiel??

#262 Beitrag von RipvanWinkle » Sonntag, 16. Februar 2014, 14:49

Kurz gesagt: Ausladende Zeitdruck-Sprung-Parcours a´la AC Brotherhood , die man nur nach Trial/Error-Verfahren Stück für Stück auslotet, und die KEINEN Fehltritt erlauben, und bei denen man nur EINE EINZIGE Chance hat, und bei der JEDES Abrutschen, egal ob eine Sekunde nach Beginn oder eine Sekunde vor Ende der Sequenz unweigerlich zum Verlust der "Challenge" führen, stören mich nicht nur - sie sind spielerfeindlich.
"Capitalism is the unequal distribituon of wealth; socialism is the equal distribution of poverty."
Winston Churchill

Benutzeravatar
zombie-flesheater
Beiträge: 2721
Registriert: Freitag, 26. August 2005, 18:48
Wohnort: Neo Kobe

Re: Was stört euch an einem Spiel??

#263 Beitrag von zombie-flesheater » Sonntag, 16. Februar 2014, 15:16

RipvanWinkle hat geschrieben:Kurz gesagt: Ausladende Zeitdruck-Sprung-Parcours a´la AC Brotherhood , die man nur nach Trial/Error-Verfahren Stück für Stück auslotet, und die KEINEN Fehltritt erlauben, und bei denen man nur EINE EINZIGE Chance hat, und bei der JEDES Abrutschen, egal ob eine Sekunde nach Beginn oder eine Sekunde vor Ende der Sequenz unweigerlich zum Verlust der "Challenge" führen, stören mich nicht nur - sie sind spielerfeindlich.
Zeritdruck generell. Da lobe ich mir das unlaengst durchgespielte Saints Row 4. Zwar gab es da auch Passagen mit Timer, allerdings nur seeeehr wenige, und der Timer war immer derart grosszuegig bemessen, dass man es zeitmaessig nicht wirklich verkacken konnte. Trotzdem kam eben durch den eingeblendeten Timer dieses "Dringslichkeitsgefuehl" noch voll rueber. Extrem negativ blieb mir dagegen Crusader: No Regret in Erinnerung - dort musste man unter Zeitdruck und ohne sichtbaren Timer eine ganze Mission durchspielen. Wenn man da nicht mit Ideallinie durchgelaufen ist und alle Gegner mit one-hit-kills getoetet hat, hatte man kaum eine Chance. Zudem kannte man das Levellayout beim ersten Durchgang ja noch nicht und durfte die Passage immer und immer wieder spielen :roll: Und ich moechte anmerken, das war noch vor einer Zeit mit Checkpoints, Wegpunktindikatoren und Automaps -.-
Bild
Wenn im Zimmer kein Platz mehr ist,
kommen die Games in den Keller.

Antworten