Hatred

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Monroe
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Hatred

#1 Beitrag von Monroe » Donnerstag, 4. Juni 2015, 08:47

Hatred ist ja bekanntlich seit dem 1. Juni raus und da es noch kein eigenes Thema zu diesem Spiel gibt, wollte ich gleich mal eines eröffnen.

Ich habe es eben gekauft und lade es nebenher runter, daher kann ich noch nichts zum eigentlichen Spiel sagen.

Was ich nun aber definitiv weiß ist folgendes:

Anfangs war es für Deutschland und Australien mit einem Geolock versehen, dieser wurde jedoch mittlerweile aufgehoben.
Auf die Storeseite von Steam kommt man zwar nicht, man kann das Spiel aber auf der Entwicklerseite per Paypal oder Kreditkarte kaufen.
Den Steam-Key den man dann per E-Mail erhält (dauerte eine knappe Minute), kann man in Deutschland direkt und problemlos einlösen.

Zum Spiel selber werde ich mich äußern sobald ich es gespielt habe. Der Download ist übrigens mit nichtmal 4 gigabyte sehr angenehm ausgefallen.
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The Hitman
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Re: Hatred

#2 Beitrag von The Hitman » Donnerstag, 4. Juni 2015, 13:28

Hab die Desura-Version und auch mal das erste Level fertig gespielt.

Nun, der anfängliche WTF-Moment neigt sich einer sehr schnellen Gleichgültigkeit, die Exekutions-Filme hab' ich ausgestellt, weil sie das Spiel unnötig ausbremsen und nicht -wie etwa bei Manhunt- zur Atmosphäre beitragen oder ähnliches.

Ansonsten ist die Zerstörungsphysik das herausstechendste Merkmal am Game, die Missionsziele sind immer die selben, wird daher monoton und schnell langweilig. Ein oder zwei Levels bringen da wohl etwas Abwechslung rein, aber ich denke, dass mich das Teil nicht besonders lange bei der Stange hält.

Wäre dieser Skandal um das Spiel nicht, würd' es eh keine Sau interessieren, weil's einfach als funktionierendes Game versagt.

Hätte ich den Key nicht umsonst bekommen, hätt' ich's mir wohl ohnehin nur mal in nem Sale oder so geschnappt.
Voll und ganz dank seiner Thematik overhyped und kein gutes Spiel.

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zombie-flesheater
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Re: Hatred

#3 Beitrag von zombie-flesheater » Donnerstag, 4. Juni 2015, 21:08

zombie-flesheater hat geschrieben: Lässt sich wohl am ehesten als eine Mischung aus Postal 1 (Thematik und Gameplay) und Crusader: No Remorse / Crusader: No Regret (die zerstörbare Umgebung) beschreiben.
Üblicherweise gilt es, eine bestimmte Anzahl von Menschen pro Level zu töten - Zivilisten, Polizei, Militär... völlig egal. Bei Postal gings ja nur darum, eine Quote *bewaffneter* Gegner zu töten.
Anfangs fand ich die Steuerung etwas wabbelig, träge und ungenau, inzwischen gehts aber.
Schön auch, dass diverse gescriptete Ereignisse für Abwechslung sorgen - "säubert" man etwa das Hotel im zweiten Level, so wird dieses von einer SWAT-Einheit gestürmt, gegen die man sich verteidigen muss.
Lebensenergie lässt sich nur durch das Exekutieren Verletzter regenerieren, was zu einem recht aggressiven Spielstil führt. Erinnert etwas an Warhammer 40K Space Marine.
Kinder und Tiere gibts übrigens keine - scheinbar wäre das dann wohl doch etwas *zu* kontrovers gewesen...
Bisher konnte ich mich "gemuetlich" durchballern, wobei die Swat-Einheiten durchaus das Potential besitzen, einen zu toeten... Nun haenge ich in Level 4, wo zusaetzlich noch das Militaer mitmischt und mir kaum eine Chance laesst... Nimmt doch etwas den Fun an der Sache raus, weil gerade diese gottgleiche Ueberlegenheit auf eine gewisse Weise sehr entspannend war... :tischkantebeiss:
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Wenn im Zimmer kein Platz mehr ist,
kommen die Games in den Keller.

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Monroe
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Re: Hatred

#4 Beitrag von Monroe » Donnerstag, 4. Juni 2015, 22:55

Ich finde es sehr interessant, dass es nur die Schwierigkeitsgrade easy, hard und extreme gibt. Ich hatte auf hard den ersten Level geschafft, entschied mich dann aber doch dazu, nochmal auf easy anzufangen und mich auf diese Weise nach und nach durch alle Schwierigkeitsgrade zu ballern. Zumal das Spiel frustrierend schwer werden kann!

Bisher finde ich Hatred recht gelungen und sehr solide, die einzelnen Levels stecken voller Details und haben dank der "Nebenquests" etwas mehr Charakter. Die Entwickler waren scheinbar sehr bemüht uns viele verschiedene Aktivitäten des täglichen Lebens aus ihren gewohnten Bahnen werfen zu lassen. So schaut man doch gerne mal im Supermarkt, in der Polizeistation oder einfach auf einer Hausparty vorbei... sicher, das ist nicht weltbewegend, aber dennoch haben diese kleinen Locations eben ihre ganz eigene Charakteristik und die Levels machen auf Grund dessen bisher keinen derben 08/15 Eindruck.

Optisch hat mich das Game sehr überzeugt, das sieht einfach richtig gut aus. Die Levels sind wie schon erwähnt sehr detailliert gestaltet und man kann nahezu alles zerstören... die richtige Waffe natürlich vorausgesetzt. Auch die Animationen können absolut überzeugen!

Der offensichtlichste Negativpunkt ist natürlich der monotone Spielablauf, ein paar Gameplayfeatures, die den Wiederspielwert erhöhen wären im Falle von Hatred bitter nötig gewesen. Neue freischaltbare Spielmodi oder Extras wären wirklich schön gewesen. Immerhin gibt es einige Achievements, die unter Umständen erreicht werden wollen. Will man alles freischalten, so wird man sehr lange mit diesem Game beschäftigt sein.

Ein weiterer Negativpunkt ist das hohe Frustpotential, da man schon zu Beginn sehr schnell zu Kanonenfutter werden kann, wenn man nicht aufpasst. Gegner schießen aus großer Entfernung auf einen und es ist daher unabdingbar per Zielmodus das Sichtfeld (deutlich) zu erweitern. Ist man eingekreist, so wird das Geschehen sehr schnell unübersichtlich und führt des Öfteren zum vorzeitigen Tode.

Ich bin bisher auf jeden Fall zufrieden mit dem Kauf. Wer also nichts gegen das Setting hat und einfach nur ein Magazin nach dem anderen entleeren will, kann hier definitiv einen Blick riskieren.

EDIT:

Ich habe das Game soeben beendet und bin zu meiner eigenen Überraschung sogar recht begeistert! Besonders Level 6 hat mir extrem gut gefallen, anfangs dachte ich, dass man nahezu keine Chance hat den Level zu überstehen. Aber in genau diesem Level zeigt sich, dass Hatred nicht dazu gedacht ist einfach mal mitten in die Party zu platzen, wenn jeder der Anwesenden ne Waffe mit sich führt.
Gezieltes Vorgehen, in Deckung gehen wenn man nachlädt, der Zielmodus und auch mal wegrennen bevor man zu Brei geschossen wird, sind hier absolute Voraussetzung um zu überleben. In den ersten Levels bin ich leider deutlich weniger taktisch vorgegangen.

Nun freue ich mich schon darauf, das Spiel erneut auf den höheren Schwierigkeitsgraden zu spielen und hoffentlich zu meistern.

Eine Wertung zu vergeben fällt mir wirklich schwer... es hat zwar sowohl spielerisch als auch technisch seine Macken, aber es macht einfach unheimlichen Spaß sobald man das Gameplay verinnerlicht hat. Daher vergebe ich einfach mal sehr solide 7/10 :respekt:

PS: Den letzten Level bzw. das Ende finde ich wirklich sehr gelungen!
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100%Milk
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Re: Hatred

#5 Beitrag von 100%Milk » Mittwoch, 10. Juni 2015, 09:07

Hatte mir ja nich all zu viel erhofft, aber Hatred war ziemlich meh. AI die teils unter massiver geistiger Behindeurng leidet, das Ende war so ziemlich das schlechteste was ich je gesehen habe und die Monologe... oh mein Gott. Als ob ein 14jähriger versucht ganz ganz hardcore edgy zu sein. Cringeworthy hoch 10. Gameplaytechnisch isses halt im Grunde Postal 1, brauch man nich viel zu sagen. Ne größere Auswahl an Waffen wäre nett gewesen. Die Physikengine war verdammt geil anzusehen, schön detailliert, der Grafikstil war aber nicht differenziert genug. Oftmals Details ineinander übergegangen sodass es irgendwann unklar wurde. Dazu ne Spieldauer von ca. 2 Stunden bis man durch ist. Ne, da gibts einfach deutlich bessre Twin Stick Shooter und simple Ballerspiele.
Außerdem pissts mich an das der Dev nen Regionlock eingeführt hat obwohl er wusste das es keinen Unterschied macht, nur um sich vorher noch rauszureden "Wir habens aus rechtlichen Gründen gemacht". Hab direkt bei den Jungens nachgefragt. :roll:

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