Spiele des Jahres 2015

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LiquidSnakE
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Spiele des Jahres 2015

#1 Beitrag von LiquidSnakE » Sonntag, 27. Dezember 2015, 23:54

Alle Jahre wieder - ihr kennt die Regeln. Was sind eure diesjährigen Top 5?

Ich fange an - möchte vorher aber, wie immer, interessante Kandidaten für die Liste nennen, die dieses Jahr erschienen sind, ich aber noch nicht gespielt habe: Until Dawn, Dying Light, Nevermind, Layers of Lear, SOMA, Project Zero: Maiden of Black Water, Everybody's gone to the Rapture, Life is Strange, Ryū ga Gotoku Zero

Hier meine Top 5:

5. Corpse Party: Blood Drive (Vita)

4. Hotline Miami 2: Wrong Number (Multi; in meinem Fall Vita)

3. Tales from the Borderlands (Multi; in meinem Fall PS4)

2. Yakuza 5 (PS3)

1. Fallout 4 (Multi; in meinem Fall PS4)
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- Kaysa

"Es gibt weltweit auch keinen Nachweis, dass Christian Pfeiffer sinnvoll ist."
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Df3nZ187
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Re: Spiele des Jahres 2015

#2 Beitrag von Df3nZ187 » Montag, 28. Dezember 2015, 10:17

1. Fallout 4 - nur weil ich das Endzeitsetting so mag, von der Story wäre Witcher davor.
2. The Witcher 3 - Knapp hinter Fallout, eigentlich war Witcher von den Quests her klar das bessere Rollenspiel
3. Life is Strange - Hab ich erst selbst gespielt und mir dann sogar noch einmal im Lets-Play von Rocketbeans angeguckt und ich bin wahrlich kein Lets Play Fan
4. Cities: Skylines + Addon - Beste Simulation dieses Jahr, endlich ein mehr als würdiger SimCity Nachfolger
5. The Legend of Heroes: Trails in the Sky Second Chapter - Bestes Japano-RPG das dieses Jahr den Weg auf Steam gefunden hat, für mich noch vor Neptunia und Grandia
(Trostpreis) Shadowrun: Hong Kong - reicht nicht ganz für die Top 5, aber ich mag die Reihe und Hong Kong war wieder ein gutes Chapter mit interessanter Geschichte
www.anime-ronin.de

...in aufwendigen Studien sind wir zu folgendem, sensationellen Ergebnis gekommen:


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Zombie
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Re: Spiele des Jahres 2015

#3 Beitrag von Zombie » Montag, 28. Dezember 2015, 13:39

Bei mir wie immer nur PC und habe nur die Top 3 weil alle anderen Games die ich 2015 gezockt habe nicht aus dem Jahr 2015 waren :oops:


3. Wolfenstein: The Old Blood :respekt:

2. Dying Light 8)

1. Fallout 4 :headbang:
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Jim
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Re: Spiele des Jahres 2015

#4 Beitrag von Jim » Dienstag, 29. Dezember 2015, 08:22

Spiel des Jahres, Definitiv Witcher 3. Das Ding ist ein Kusntwerk durch und durch, fantastisches Design, Gameplay weich wie Butter, hohe production values und generell ein Design aus dem Himmel. CPR haben sich selbst übertroffen und ich bin sehr gespannt ob sie den Blitz noch mal so einschlagen lassen können. Dazu eine DLC Politik die als Standard gelten sollte als Abrundung für das Paket. Witcher 3 hat jedes andere Open World Spiel dieses Jahr ohne Mühe in die Tasche gesteckt mit gut ausgearbeiteten Quests und ner Charakterisierung von der andere Spiele nur träumen könnten.
Zweiter Platz wäre Dying Light für mich, eifnach weil ich Dead Island schon sehr genossen habe und Dying Light die logische Weiterentwicklung war, mit einfach mehr von allem. Hat mir tierisch Spaß gemacht und wenn man ignorieren kann das die Story zu großen Teilen mittelmaß ist hat man hier ein sehr schönes, inhaltsreiches und gutes Spiel bekommen.
Die Bronzemedaillie geht an GTA V was ich PC Port sei Dank dieses Jahr endlich spielen konnte. Wie üblich von Rockstar ne unfassbar gut polierte Packung. Hätte mir mehr Heists gewünscht, die haben mir richtig Spaß gemacht, und Trevor könnte der beste Charakter sein den Rockstar jemals erschaffen hat. DAs waren gute 50 Stunden die ich sehr viel Spaß hatte, der FPS Modus hat gebockt wie Sau und ich kann mir gut vorstellen das das so ein Spiel ist das ich im kommenden Jahr druchaus nochmal spielen werde.

Honorable Mention: Black Ops 3 - die Kampagne kriegt ein "A for effort" im Bestfalle, gewollt und nicht gekonnt, aber der MP ist mal erstaunlich spaßig geworden und das Ding bietet deutlich mehr Inhalt als ich erwartet hätte.

Auf der anderen Seite würde ich als Enttäuschungen des Jahres Fallout 4, Just Cause 3 und Walking Dead Season 2 sehen. TWD 2 hatte einfach zu große Schuhe um sie adäquat zu füllen, die Erwartungen waren unter der Decke nach dem Überraschungshit der S1 war und letzten Endes konnte die Story rund um Beinahe-Rambo-Clem einfach nich überzeugen. Es war beiweitem nicht schlecht, nur in Relation zu S1 (und auch dazu wie sehr Telltale inzwischen diese eine Schiene von Gameplay her reiten) einfach enttäuschend. Ich hatte deutlich mehr erwartet. Immerhin gibt es am Ende ein Option die vieles wieder wett gemacht hat, weil man die Chance bekommt etwas zu tun was ich schon seit S1 machen wollte.
Just Cause 3 war einfach nur langweilig. Unfassbar öder Grafikblender mit ner großen Welt, in der man aber fast nix machen kann. Sobald man ein-zwei Stützpunkte eingenommen hat hat man sie alle eingenommen und die Challenges sind ein absoluter Witz auf dem Level von Superman 64 (Gleite durch die Ringe - Fahr durch die Ringe - Flieg durch die Ringe). Eines der weingen Spiele wo ich nur durchmarschiert bin um das Ende zu sehen und die finale Mission war wohl eines der enttäuschendsten Videospielerlebnisse seit langem.
Größte Enttäuschung Fallout 4. Soweit ich bisher gespielt habe (62 Stunden) hatte ich definitiv Spaß mit dem Teil. Aber von nem RPG Aspekt her ist das Ding absolut erbärmlich, eine Blamage für Bethesda sondergleichen. Das Ding kann sich kaum noch RPG schimpfen weil die Möglichkeiten zum RPG-en fast durchweg fehlen. Was bleibt ist ein Open World Shooter der darin zwar sehr kompetent ist, aber einfach nicht das was ein Fallout sein sollte. Für jeden Funken Licht ist mindestens genausoviel Schatten in dem Teil. Das Settlement System liebe ich, weil ich so Bau-System sehr genieße und damit wahnsinnig Spaß habe - dafür ist die Steuerung von dem Teil absolutes AIDS, wo Teile nicht aneinanderpassen obwohl sie sollten. Charakere sind weitesgehend flach, Entscheidungen hat man so gut wie gar nicht, die Dialogoptionen sind eine Schande für die Serie, das Skillsystem ist quasi "Baby's first skilltree" und fucking New Vegas seilt so hart einen auf F4's "Roleplay" ab das es in Scheiße ersäuft. Im Gegenzug ist das Gunplay besser denn je, die Power Armos fühlen sich richtig befriedigend an vor allem wenn man noch ne fette Knarre dazu in Händen hält, es sieht schön aus, die Map ist kompakter und schön dicht besiedelt und wie gesagt macht das Spiel halt Spaß. Erinnert mich vom Gefühl her ein wenig an Resident Evil 4 - gutes Spiel, mieser Träger des Namens und obwohl ich von allen drei "Meh"-Titeln den meisten und größten Spaß damit hatte und die längste Spielzeit zubringen werde, isses gleichermaßen die größte Enttäuschung die ich 2015 hatte. Oh, und natürlich nicht zu vergessen das es jeder Bethesda vergibt das sie total verbuggte, verglitchte Spiel auf den Markt scheißen während Ubisoft ans Kreuz genagelt wird wenn in ner Cutscene mal ein Model nicht sauber lädt. :roll:

Honorable mention für die Enttäuschungen: Dragon Ball: Xenoverse. Da blutete das Fanherz. Ein grindiges Stück Scheiße von einem Prügelspiel.
"Bis heute warte ich auf das Ende,
ich fürcht es wird noch dauern lang
und wage kaum daran zu glauben -
ein End von Hasses freiem Gang"

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The Hitman
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Re: Spiele des Jahres 2015

#5 Beitrag von The Hitman » Dienstag, 29. Dezember 2015, 16:53

Ich hab' zwar einige Games aus diesem Jahr (Witcher 3, Mad Max, Hotline Miami 2, Until Dawn etc.) gekauft, aber kaum eines gespielt.

4. Dying Light (PC) Meiner Ansicht nach wesentlich besser als Dead Island, aber zum Überbringer hat's für mich nicht gereicht. Dafür kam es seinen Origins doch wieder zu nahe...

3. Wolfenstein: The Old Blood (PC) Nicht so stark wie The New Order, aber das Old-School-Feeling war noch da und in jedem Fall sehr spaßig. Einzig die aufgezwungenen Stealth-Sequenzen haben nicht gepasst und den Flow etwas gedrosselt.

2. Onechanbara Z2: Chaos (PS4) Wie sein Vorgänger "Vortex" hat auch dieses Ding Bombenspaß für mich gemacht. Äußerst unterhaltsamer No-Brainer mit übertriebenem Gore und großartigem Schwachsinn.

1. Life is Strange 1 - 5 (PC) Brillante Story mit überraschenden Wendungen durch und durch. Das wesentlich bessere "Walking Dead", zumal Entscheidungen auch tatsächlich Auswirkungen auf die Geschichte haben und nicht so blenden, wie eben jenes.

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