Offizieller Filmethread

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Kaysa
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Re: Offizieller Filmethread

#2351 Beitrag von Kaysa » Montag, 28. April 2014, 12:46

Hab gestern Wolfs Creek 2 gesehen im australischen O-Ton, wodurch das Verständnis des Hauptdarstellers mit seinem derben Slang teilweise kompliziert war. Und auch wenn der Film das Rad nicht neu erfindet, muss ich hier eine große Empfehlung für Leute aussprechen, die gerne nochmal richtig gute (!!!), ausschließlich handgemachte Effekte sehen wollen. Kein einziger Tropfen CGI Blut, herrlich. Und der Film ist dazu noch sehr zeigefreudig, und bietet sehr realistisch wirkende Effekte, wodurch einem schonmal etwas anders werden kann. Ich hatte jedenfalls meinen Spaß. Die Freundin fand die Story etwas "08/15", aber ich hatte andere Prioritäten und war deshalb sehr zufrieden!

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zombie-flesheater
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Re: Offizieller Filmethread

#2352 Beitrag von zombie-flesheater » Montag, 28. April 2014, 14:47

Kaysa hat geschrieben:Hab gestern Wolfs Creek 2 gesehen im australischen O-Ton, wodurch das Verständnis des Hauptdarstellers mit seinem derben Slang teilweise kompliziert war. Und auch wenn der Film das Rad nicht neu erfindet, muss ich hier eine große Empfehlung für Leute aussprechen, die gerne nochmal richtig gute (!!!), ausschließlich handgemachte Effekte sehen wollen. Kein einziger Tropfen CGI Blut, herrlich. Und der Film ist dazu noch sehr zeigefreudig, und bietet sehr realistisch wirkende Effekte, wodurch einem schonmal etwas anders werden kann. Ich hatte jedenfalls meinen Spaß. Die Freundin fand die Story etwas "08/15", aber ich hatte andere Prioritäten und war deshalb sehr zufrieden!
Ich fand den ersten Teil relativ unspektakulaer und... vergessenswert. Kann mich kaum mehr an etwas erinnern, ausser, ja, die Gegend war teilweise recht net... Aber sonst? Ewig lang passiert nix, die Charaktere schwanken irgendwo zwischen unsympathisch und uninteressant, die falsche Faehrte mit den Aliens (?), die "Head-on-a-stick"-Szene... das wars dann auch schon wieder. :tee:
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Kaysa
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Re: Offizieller Filmethread

#2353 Beitrag von Kaysa » Montag, 28. April 2014, 15:47

zombie-flesheater hat geschrieben:
Kaysa hat geschrieben:Hab gestern Wolfs Creek 2 gesehen im australischen O-Ton, wodurch das Verständnis des Hauptdarstellers mit seinem derben Slang teilweise kompliziert war. Und auch wenn der Film das Rad nicht neu erfindet, muss ich hier eine große Empfehlung für Leute aussprechen, die gerne nochmal richtig gute (!!!), ausschließlich handgemachte Effekte sehen wollen. Kein einziger Tropfen CGI Blut, herrlich. Und der Film ist dazu noch sehr zeigefreudig, und bietet sehr realistisch wirkende Effekte, wodurch einem schonmal etwas anders werden kann. Ich hatte jedenfalls meinen Spaß. Die Freundin fand die Story etwas "08/15", aber ich hatte andere Prioritäten und war deshalb sehr zufrieden!
Ich fand den ersten Teil relativ unspektakulaer und... vergessenswert. Kann mich kaum mehr an etwas erinnern, ausser, ja, die Gegend war teilweise recht net... Aber sonst? Ewig lang passiert nix, die Charaktere schwanken irgendwo zwischen unsympathisch und uninteressant, die falsche Faehrte mit den Aliens (?), die "Head-on-a-stick"-Szene... das wars dann auch schon wieder. :tee:
Erster Teil hatte mich bisher auch nicht interessiert, daher hab ich den nie gesehen. Kann den 2. also daher nicht vergleichen. Als eigenständiges Werk find ich den aber sehenswert!

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Re: Offizieller Filmethread

#2354 Beitrag von zombie-flesheater » Montag, 28. April 2014, 21:52

Kaysa hat geschrieben:
zombie-flesheater hat geschrieben:
Kaysa hat geschrieben:Hab gestern Wolfs Creek 2 gesehen im australischen O-Ton, wodurch das Verständnis des Hauptdarstellers mit seinem derben Slang teilweise kompliziert war. Und auch wenn der Film das Rad nicht neu erfindet, muss ich hier eine große Empfehlung für Leute aussprechen, die gerne nochmal richtig gute (!!!), ausschließlich handgemachte Effekte sehen wollen. Kein einziger Tropfen CGI Blut, herrlich. Und der Film ist dazu noch sehr zeigefreudig, und bietet sehr realistisch wirkende Effekte, wodurch einem schonmal etwas anders werden kann. Ich hatte jedenfalls meinen Spaß. Die Freundin fand die Story etwas "08/15", aber ich hatte andere Prioritäten und war deshalb sehr zufrieden!
Ich fand den ersten Teil relativ unspektakulaer und... vergessenswert. Kann mich kaum mehr an etwas erinnern, ausser, ja, die Gegend war teilweise recht net... Aber sonst? Ewig lang passiert nix, die Charaktere schwanken irgendwo zwischen unsympathisch und uninteressant, die falsche Faehrte mit den Aliens (?), die "Head-on-a-stick"-Szene... das wars dann auch schon wieder. :tee:
Erster Teil hatte mich bisher auch nicht interessiert, daher hab ich den nie gesehen. Kann den 2. also daher nicht vergleichen. Als eigenständiges Werk find ich den aber sehenswert!
Mal gucken, alleine wegen Vollstaendigkeit der inzwischen Reihe wird der Zweier wohl sowieso gekauft - abgesehen davon scheinen wir ja ohnehin einen weitestgehend aehnlichen Filmgeschmack zu haben :)
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Re: Offizieller Filmethread

#2355 Beitrag von stormtrooper » Dienstag, 6. Mai 2014, 13:39

Kann denn jemand was zum Vergleich zu Teil 1 sagen? Ich fand den ersten nämlich auch ziemlich doof und die Story von der Fortsetzung klingt für mich eigentlich exakt gleich.
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Re: Offizieller Filmethread

#2356 Beitrag von LIH » Dienstag, 6. Mai 2014, 13:50

Letztens habe ich die gesamte Rambo Reihe endlich zum ersten mal gesehen, ungeschnitten versteht sich. :respekt:

Ja, die alten Filme können ganz gut unterhalten und haben der Zeit entsprechend nette Splatter Effekte, aber irgendwie hatte ich doch mehr erwartet, schließlich ist Rambo einfach bis heute ein gängiger und bekannter Begriff.
Vielleicht mache ich auch einen Fehler, wenn ich diese Filme mit den Meisterwerken wie Terminator 1&2, Total Recall und Demolition Man vergleiche. Andererseits entstanden diese Filme noch mal etwas später.
Trotzdem, wie gesagt sind Rambo 1-3 ganz nette Filme, wobei Teil 3 noch seit 2001 den Bei-der-Ironie-bleibt-einem-das-Lachen-im-Halse-stecken Bonus hat. :blueeye:

Teil 4 führt die Reihe recht gut weiter und bildet einen netten Abschluss, aber die Gesamtlaufzeit wirkt doch zu kurz und der größte Fehler im Film ist wohl der massive Einsatz von CGI. Zwar versucht der Film die billigen Computer Effekte mit schnellen Schnitten und wackliger Kamera zu kaschieren, aber viel zu oft erkennt man die unnatürlich aussehenden Blutwolken. Schade, als ein 100% CGI freier Film wäre das richtig gut geworden.


Wobei ich überhaupt dafür plädiere, bzw. bete und bitte, dass es mal wieder einen guten Action Film ohne CGI Effekte gibt.
Das mag eine komische Theorie von mir sein, aber set man mit CGI Effekten quais alles darstellen kann, scheint Hollywood keine Ideen mehr zu haben. Dabei kommen die besten Ideen gerade dann wenn man eingeschränkt ist und das scheinbar Unmögliche mit Tricks umgehen muss.

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Re: Offizieller Filmethread

#2357 Beitrag von zombie-flesheater » Dienstag, 6. Mai 2014, 20:01

LIH hat geschrieben:Letztens habe ich die gesamte Rambo Reihe endlich zum ersten mal gesehen, ungeschnitten versteht sich. :respekt:

Ja, die alten Filme können ganz gut unterhalten und haben der Zeit entsprechend nette Splatter Effekte, aber irgendwie hatte ich doch mehr erwartet, schließlich ist Rambo einfach bis heute ein gängiger und bekannter Begriff.
Vielleicht mache ich auch einen Fehler, wenn ich diese Filme mit den Meisterwerken wie Terminator 1&2, Total Recall und Demolition Man vergleiche. Andererseits entstanden diese Filme noch mal etwas später.
Trotzdem, wie gesagt sind Rambo 1-3 ganz nette Filme, wobei Teil 3 noch seit 2001 den Bei-der-Ironie-bleibt-einem-das-Lachen-im-Halse-stecken Bonus hat. :blueeye:

Teil 4 führt die Reihe recht gut weiter und bildet einen netten Abschluss, aber die Gesamtlaufzeit wirkt doch zu kurz und der größte Fehler im Film ist wohl der massive Einsatz von CGI. Zwar versucht der Film die billigen Computer Effekte mit schnellen Schnitten und wackliger Kamera zu kaschieren, aber viel zu oft erkennt man die unnatürlich aussehenden Blutwolken. Schade, als ein 100% CGI freier Film wäre das richtig gut geworden.


Wobei ich überhaupt dafür plädiere, bzw. bete und bitte, dass es mal wieder einen guten Action Film ohne CGI Effekte gibt.
Das mag eine komische Theorie von mir sein, aber set man mit CGI Effekten quais alles darstellen kann, scheint Hollywood keine Ideen mehr zu haben. Dabei kommen die besten Ideen gerade dann wenn man eingeschränkt ist und das scheinbar Unmögliche mit Tricks umgehen muss.
Du darfst nicht vergessen, dass Rambo urspruenglich ja nicht einmal als Reihe ausgelegt war - nach dem Roman haette Rambo am Ende Selbstmord begangen. Und der Score ist natuerlich absolut gaensehauttauglich.
Die Fortsetzungen kommen da zwar deutlich anspruchsloser daher, boten aber gerade unter dem Aspekt, was da alles so in die Luft fliegt (bei gerade mal einem Verantwortlichen!) definitiv einen Hoehepunkt des Actiongenres. Ich wuerde sogar so weit gehen, dass gerade Rambo 2 und 3 das Actionkino und damit auch die Spielwelt gewaltig gepraegt haben, dieses "Im Alleingang alle plattmachen" kam (jetzt mal abgesehen vom asiatischen Kino) eigentlich vorher noch nie derart spektakulaer vor. Sicher, inzwischen - gerade dank CGI - hat man sicherlich weitaus groessere Materialschlachten gesehen, daher kommen die Filme ohne Nostalguebonus heutzutage wohl tatsaechlich nicht mehr sonderlich attraktiv rueber. Aber gerade verglichen mit Terminator, Total Recall und Demolition Man wuerde ich schon behaupten, dass bei Rambo 2 & 3 doch wesentlich mehr in die Luft fliegt :lol:
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Re: Offizieller Filmethread

#2358 Beitrag von LIH » Mittwoch, 7. Mai 2014, 14:11

Ja, den Einfluss der Rambo Filme auf andere Filme und auf Spiele bis zum heutigen Tag kann ich nicht abstreiten.
Da ist vom Explosiv Bogen aus Crysis 3 bis hin zur Vorliebe vieler Egoshooter für Helicopter einiges vertreten.
Selbst die schlechte, aufgesetzte Liebesgeschichte aus dem zweiten Teil scheint leider viel zu viele Nachahmer zu finden. :blueeye:

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Re: Offizieller Filmethread

#2359 Beitrag von Kaysa » Donnerstag, 8. Mai 2014, 10:07

stormtrooper hat geschrieben:Kann denn jemand was zum Vergleich zu Teil 1 sagen? Ich fand den ersten nämlich auch ziemlich doof und die Story von der Fortsetzung klingt für mich eigentlich exakt gleich.
Hab Teil 1 wie gesagt nicht gesehen, daher kann ich nur sagen, dass Du von Teil 2 keine großen Würfe erwarten darfst. Allerdings war der Aufbau recht ungewöhnlich und die
Spoiler: Zeigen
vermeintlichen Hauptdarsteller sind nicht wirklich die Hauptdarsteller
Ansonsten hat mich der Film in erster Linie durch die erstklassigen, handgemachten Effekte überzeugt. Allein deshalb empfinde ich den Film schon als durchaus sehenswert. Und wie man so hört hatte der erste Teile da ja deutlich weniger zu bieten.

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Re: Offizieller Filmethread

#2360 Beitrag von stormtrooper » Freitag, 23. Mai 2014, 14:42

Kaysa hat geschrieben:erstklassigen, handgemachten Effekte
Ja, das ist wirklich eine Sache, die ich über den ersten Teil nicht unbedingt sagen würde. Ich denke, ich werd mir den 2. Teil am Wochenende mal anschauen. Hast mich jetzt irgendwie neugierig gemacht. ;)
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Re: Offizieller Filmethread

#2361 Beitrag von Kaysa » Samstag, 24. Mai 2014, 20:56

stormtrooper hat geschrieben:
Kaysa hat geschrieben:erstklassigen, handgemachten Effekte
Ja, das ist wirklich eine Sache, die ich über den ersten Teil nicht unbedingt sagen würde. Ich denke, ich werd mir den 2. Teil am Wochenende mal anschauen. Hast mich jetzt irgendwie neugierig gemacht. ;)
Erzähl danach mal, wie er Dir gefallen hat! ;)

Hab The Lego Movie gesehen, und auch wenn ich mit Lego seit meiner Kindheit nichts mehr am Hut habe, fand ich diesen Film wirklich großartig! Zunächst mal ist es wirklich beeindruckend, dass der Film nach echtem Lego im Stop-Motion-Verfahren aussieht, aber komplett aus CGI besteht. Optisch wirklich absolut großartig! Und auch Story und Humor waren für Erwachsene sehr ansprechend, da die Geschichte unerwartet "deep" war und der Humor mich mehrmals laut lachen ließ! Kann ich also wirklich empfehlen.

Desweiteren hab ich Mud gesehen. Nachdem Matthew McConaughey mich schon zuletzt in Dallas Buyers Club überzeugt hatte, find ich seine Rolle in Mud sogar noch etwas besser, wobei auch der jugendliche Hauptdarsteller wirklich positiv überrascht. Ein sehr unaufgeregter und zu meisten Teilen sehr ruhiger Film, der aber durch Charakterdarstellung und Atmosphäre überzeugt!

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Re: Offizieller Filmethread

#2362 Beitrag von apox » Dienstag, 27. Mai 2014, 21:24

Super Size Me [2004]
Der Macher ernährt sich 30 Tage ausschließlich von McDonalds, was unterhaltsam dargestellt wird. Allerdings ist es nur ein Aspekt des Film. Der Autor interviewt u.a. Ärzte, Ernährungsberater, Fast-Food-Kritiker und Veranwortliche des Bildungswesens. Er liefert Hintergrundinfos und Statistiken zu Ernährung und Gesundheit. An Beispielen wird erläutert, wie Konzerne in den Schulen Fuß fassen. Aber auch die Unbedarftheit und ein Mangel an Ernährungsbewusstsein vieler Verbraucher wird thematisiert.

In Deutschland gab es viel negative Kritik an der Doku, vermutlich weil sie die spießige, pseudowissenschaftliche Betroffenheit deutscher Produktionen vermissen lässt. Die Doku ist informativ, sarkastisch und kurzweilig.

Meiner Meinung nach auch 10 Jahren noch sehenswert. :respekt:

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Re: Offizieller Filmethread

#2363 Beitrag von PaulBearer » Donnerstag, 29. Mai 2014, 09:27

Mit stählerner Faust (Death Warrant), 1990

Jean-Claude van Damme läßt sich, wie so viele vor und nach ihm, als verdeckter Ermittler in ein Gefängnis einschleusen. Ein dummer, primitiver Film, vorhersehbar und voll von Klischees, aber irgendwie doch unterhaltsam. Aber nicht grade einer von JCVDs Besten, schon weil ich ihm den gerissenen Ermittler nicht so ganz abnehme...

Dirty Harry, 1971
Calahan (Magnum Force), 1973


Dank ofdb wußte ich, daß auf der billigen 6-DVD-Box aus UK auch deutscher Ton drauf ist (obwohl die deutsche Synchro zumindest beim 1. Teil scheußlich ist).

Wer kennt ihn nicht - Dirty Harry Calahan, sowas wie ein ernsthafterer Sledge Hammer, knallharter Superbulle, der erst schießt und nie fragt. Daneben sind die Filme aber ernsthaft gute Actionkrimis mit etwas Humor, Spannung, harter Action, einem der coolsten Filmhelden überhaupt und richtig guten Aufnahmen von San Francisco, die gleichzeitig künstlerisch genau ausgemessen und doch natürlich wirken, zumindest im 1. Teil.

Im Original verfolgt Harry einen wirklich ekligen Psychopathen, der auch vor Kindern nicht halt macht. Hier sieht man auch, was DH bei uns etwas kontrovers gemacht hat - die Aussage ist praktisch "Vorschriften sind nicht so wichtig, wenn es für den guten Zweck ist, ist auch ein wenig Foltern in Ordnung". Daneben greift Harry zwar sichtlich gerne zur Waffe, wird aber nicht zum Rambo-Klischee.

Im 2. Teil töten Streifenpolizisten heimlich Gangster, die vor Gericht nicht belangt werden können. Und auch alle, die dummerweise Zeugen sein könnten, wobei schon mal eine komplette Poolparty abgeknallt wird. Harry weint den toten Kriminellen keine Träne nach, kann aber Mord auch dann nicht akzeptieren, wenn's Kollegen von ihm waren, somit macht er Jagd auf die Killer-Cops. Wer die Täter sind, und auch wer sich am Ende als Drahtzieher herausstellt, ist keine große Überraschung. Nicht so gut wie das Original, aber immer noch ein guter Film. Harry wirkt hier etwas menschlicher und nicht so platt, aber tiefe Charakterstudien muß man sich von so einem Film nicht erwarten.

Demnächst: Der Unerbittliche (The Enforcer), Dirty Harry kommt zurück (Sudden Impact) und Das Todesspiel (The Dead Pool)...
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Re: Offizieller Filmethread

#2364 Beitrag von apox » Mittwoch, 4. Juni 2014, 19:34

Godzilla [2014] 3D
Ein in Japan lebender Ingenieur (Bryan Cranston alias Walter White) arbeitet in einem Atomkraftwerk. Er wird Zeuge eines GAUs, bei dem die gesamte Anlage zerstört und seine Frau getötet wird. 15 Jahre später forscht er noch immer auf eigene Faust nach der Ursache.

Bis hier hin wird sehr gut die Spannung aufgebaut. Wie könnte es anders sein, sind riesige Monster die Ursache, die sich von Atomkraft ernähren (!!). Einem Monsterfilm "wissenschaftliche" Erklärungen hinzuzufügen, tut selten gut, und ab hier geht es denn auch mit dem Plot bergab. Der mittlerweile erwachsene Sohn des Wissenschaftlers ist an forderster Front daran beteiligt, die Menschheit mit einem unsinnigen und viel zu komplizierten Plan zu retten.
Spoiler: Zeigen
"Walter White" stirbt leider nach 45 Minuten, und zurück bleiben nur die Langweiler
Der Film gipfelt darin, dass
Spoiler: Zeigen
Godzilla gegen die beiden anderen Monster kämpft und dabei eine Großstadt dem Erdboden gleichmacht! Erinnert im besten Sinne an Arcade-Prügler wie "King of the Monsters"
Anfang und Finale haben mich gut unterhalten. Leider hat die Action im zweiten Drittel ein paar Durchhänger.

Fürs Kino ist er zu empfehlen (bei mir war auch die Lautstärke entsprechend hoch geregelt :-))

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Re: Offizieller Filmethread

#2365 Beitrag von bionixxx » Donnerstag, 5. Juni 2014, 18:47

"I frankenstein" hätte "i" mir auch sparen können...eher effekthascherei mit gutem cast..story füllt kein sandförmchen aus...schade. potenzial verschenkt...
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Re: Offizieller Filmethread

#2366 Beitrag von apox » Sonntag, 22. Juni 2014, 14:11

300 - Rise of an Empire
Prequel, Midquel und Sequel zum originalen "300" Film. Der düstere optische Stil mit "Photoshop"- und Zeitlupenästhetik ist wieder mit dabei und noch beeindruckender als in Teil 1. Es gibt massig CGI-Blut, und die Gewalt wirkt schon sehr comichaft. Auch wieder mit an Bord sind Darsteller mit durchtrainierten Körpern und viel nackter Haut - besonders hervorzuheben hier Eva Green als Befehlshaberin von Xerxes.

Der erste Teil hat mir deutlich besser gefallen. Teil 2 hat bei der Optik noch einen Zahn zugelegt, aber Teil 1 hatte mehr kultige Macho-One-Liner, die kompaktere Story und vor allen Dingen die stärkere Action. Rise of an Empire ist gefühlt viel dialoglastiger.

Als Actionkino insgesamt gut!

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Re: Offizieller Filmethread

#2367 Beitrag von Terence » Samstag, 28. Juni 2014, 11:26

PaulBearer hat geschrieben: Dirty Harry, 1971
Ich habe den Film vor einigen Wochen zum ersten mal im O-Ton gesehen und muss sagen dass man dein Review unterschreiben kann. Gute Action, schöne Aufnahmen, ein wenig fragwürdig, aber erstaunlicher Weise nicht in die Jahre gekommen.
Der Ausdruck Troll bezeichnet:
-ein nicht-menschliches Wesen in Mythologie und Literatur, siehe Troll (Mythologie),
-eine Person, die in Diskussionsforen, im Usenet, in Wikis oder per E-Mail andere Teilnehmer provoziert, siehe Troll (Internet)

Die Katze heiligt die Mittel.

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Re: Offizieller Filmethread

#2368 Beitrag von LIH » Sonntag, 29. Juni 2014, 16:09

apox hat geschrieben:300 - Rise of an Empire
besonders hervorzuheben hier Eva Green als Befehlshaberin von Xerxes.
Da fallen mir vor allem 2 gute Gründe ein Eva Green hervorzuheben. :mrgreen: :respekt: :respekt:
Ja, als hirnloses Actionkino taugt der Film schon mal, aber selbst dafür hätte der Film die Story besser rüber bringen können und diese unterschwellige politische Botschaft rauslassen können, wie ich hier geschrieben habe.


Ich hatte jetzt letztens Iron Man 3 gesehen und hatte wieder wie bei Avengers diese eine Frage im Kopf:
Werde ich wie Stan aus South Park gerade zu einem zynischen Arschloch, oder sind die Filme einfach Scheiße und es gibt eine unbestimmbare Masse an Leuten die den Film abfeiern?

Hört sich natürlich nach elitärem Gebrabel an von Leuten die sich als was Besseres sehen. Ein Gespräch mit Freunden hat mir aber die Antwort gegeben. Ich kenne niemanden, der die Filme wirklich gut findet, höchstens auf niedrigem Niveau unterhaltsam.
Trotzdem wundere ich mich über mich selbst, früher habe ich nur Action Filme und solche Werke geguckt, inzwischen langweilt mich dieses Genre und gerade künstlerische Filme überraschen mich und manche "Schnulzen" können mich gut unterhalten.

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Re: Offizieller Filmethread

#2369 Beitrag von zombie-flesheater » Sonntag, 29. Juni 2014, 17:54

Robocop (2014)

Ja, was soll man dazu noch gross sagen? Wider Erwarten war der groesste Stoerfaktor nicht die PG-13-Freigabe, sondern einfach... das Drehbuch, der gesamte Film und dessen Pacing... furchtbar! Hier haette man locker eine halbe Stunde herausschneiden koennen (muessen!) und haette einen halbwegs brauchbaren No-Brainer erhalten, aber in der jetzige Form hat man den Karren ja komplett gegen die Wand gefahren. Aber mal ganz von vorne...

Fuer eine PG-13 / FSK 12 ist man sogar recht zeigefreudig... hier ein erschossenes Kind, dort eine OP am freiliegenden Gehirn, usw. Dass Robo groesstenteils gegen Roboter kaempft und die menschlichen Gegner meistens (!) nur verhaftet und nicht erschiesst, geht IMHO sogar in Ordnung... kennt man ja auch aus der Serie.

Die wahren Abgruende tun sich da vielmehr hinsichtlich des Drehbuchs auf, und hier frage ich mich ernsthaft, wie man nur so einen Schwachsinn verbrechen konnte... Kaum etwas scheint hier konsistent, sondern aendert sich staendig, sobald das Drehbuch danach verlangt. Dies beginnt bei Robos Aussehen, bis hin zu seiner "Menschlichkeit" - diese wird stueckweise mechanisch und operativ zurueckgeschraubt, bis Murphy sie dann auf einmal schlagartig wieder hat. Und wenn man denkt, dass der Film dann endlich loslegt, ist er nach dem eher mueden Finale auch schon wieder vorbei. Seine Prime Directives kann er dann auch nach Lust und Laune einfach so ignorieren.
Die Inszenierung des Helden ist ohnehin sehr ungluecklich gewaehlt... anstelle mit ihm mitzufiebern, wie es sich fuer einen ordentlichen Actionkracher gehoeren sollte (ich schreibe hier bewusst ganz generisch Actionkracher und lasse mal dem Vergleich zum Original bewusst aussen vor), hat man die meiste Zeit nur Mitleid mit ihm. Und das war es dann leider auch schon mit jeglicher emotionaler Anteilnahme. Wer den Originalfilm seinerzeit oder zu einer der Wiederauffuehrungen im Kino sehen durfte, kann sich sicherlich noch an die emotionale Achterbahnfart, jubelndes Publikum und einige Lacher erinnern. Hier stopft Robo (der noch nicht einmal offiziell als Robocop betitelt wird!) den meisten Film ueber im Zombiemodus durch den Film und loest ausser Mitleid einfach keine wirklichen Emotionen aus. Auch die Erfolgserlebnisse sind vorhersehbar und wirken meistens arg heruntergespielt.
Zwischendrin gibt es dann immer Ausschnitte einer von Samuel L. Jackson gehosteten Show. Hier wollte man wohl an die zynischen Nachrichten- und Werbebloecke des Originals anknuepfen, langweilt hiermit aber einfach nur. Die Sequenzen sind zu haeufig, zu unspektakulaer und wer nun glaubt, dass ich die bewusste Ironie dieser Sequenzen uebersehen haette, irrt sich - logisch will man hier die Medien verarschen, dies ist jedoch absolut lahm inszeniert und haette ruhig mehr Biss vertragen koennen. Und subversive Medienkritik ist nichts, wonach ich in einem Actionkracher mit der Lupe suchen muss, um es lustig zu finden...
Murphys Partner Lewis ist diesmal ein schwarzer (klar!) Mann und die beiden haben nur sehr wenige kurze Szenen miteinander, was jegliche Chemie zwischen ihnen im Vorfeld verpuffen laesst.
Auch Murphys Frau und Kind sind nur dazu da, Murphys Frau und Kind zu spielen und bieten insgesamt eine recht vergessenswerte Leistung.
Der (vermeintliche) Oberboesewicht ist meilenweit vom Kultstatus oder der Boshaftigkeit eines Clarence Boddicker entfernt und kann hier auch nichts reissen. Auch seine Gang (deren Mitglieder im Original ebenfalls reichlich Persoenlichkeit hatten) wirkt austauschbar.
Gary Oldman traegt auch moralisch betrachtet den weissen Kittel und soll wohl so etwas wie Robos Menschlichkeit symbolisieren, dies ist jedoch weder facettenreich noch glaubwuerdig inszeniert. "Nein, ich will den Menschen helfen, ich werde mich nicht an militaerischen Projekten beteiligen." "Na gut, dann ausnahmsweise doch..." "Ich habe an einem militaerischen Projekt mitgewirkt, nun will die Obrigkeit mein Werf missbrauchen!" ARGH!
Einzig Michael Keaton kann als schleimig-fieser Konzernboss noch etwas punkten, und man merkt, dass wenigstens er sichtlich Spass in seiner Rolle hatte. Sein fast schon comichaftes Schauspiel mag dann allerdings auch nicht so recht in den ansonsten auf eher ernst und realistisch getrimmten Film passen...
Joel Kinnaman als Robocop gibt hier wenigstens kaum Anlass zur Kritik, wobei er dank des Drehbuches auch nicht sonderlich viel zu tun kriegt. Den halben Film haengt er an irgendwelchen Maschinen rum oder rennt im Zombiemodus durch die Gegend :roll:
Ach ja, die "Saeuberung" der Stadt durch Robo findet diesmal im Off statt :lol:
Gefreut habe ich mich ueber das Vorhandensein des Originalthemes, wenngleich es hier leider voellig deplatziert wirkte und viel zu subtil eingespielt wurde. Gerade im Finale bzw. bei einigen Kaempfen haette man die Melodie ruhig in voller Lautstaerke verwenden koennen. Ebenso die eingestreuten Oneliner des Originals, die hier relativ kontextlos aus dem Nichts daherkommen und einen daran erinnern, dass man jetzt viel lieber das Original sehen wuerde...
Zu guter Letzt fand ich den Film einfach auch irgendwie viel zu deprimierend. Das Original war ein Actionkracher mit derben Elementen, letzten Endes aber auch ein richtiges Feel-Good-Movie, bei dem einen waehrend des Abspannes ein zufriedenes Grinsen ueber die Lippen kam. Robos (Teil-)Erfolge scheinen hier inmitten der ganzen Dystopie einfach keine Gewichtung zu haben. Bleibt nur zu hoffen, dass dies bei einer - sicher folgenden - Fortsetzung ausgemerzt werden wird.

Als eigenstaendiger Film waere das alles ja vielleicht auch nicht weiter Schlimm, und man haette einen durchschnittlichen Film gesehen, im direkten Vergleich wirkt der Streifen allerdings einfach nur unnoetig. Lediglich die CGI-Effekte waren zugegeben groesstenteils State-of-the-Art, haetten bei einem anstaendigen Drehbuch allerdings erheblich mehr Existenzbereichtigung gehabt...

Meh...
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Re: Offizieller Filmethread

#2370 Beitrag von PaulBearer » Donnerstag, 3. Juli 2014, 14:01

Ich habe mir mittlerweile auch die restlichen drei Dirty Harry-Teile angesehen.

Teil 3 (The Enforcer / Der Unerbittliche) war ziemlich gut, aber nicht toll. Hier räumen Pseudoanarchisten eine Lagerhalle voll Militärwaffen aus, die von einem (!) Rentner bewacht wird und richten damit irgendwie weniger Schaden als als Harry mit seinem Revolver. Außerdem bekommt der eine Frau als Partnerin, was ihm anfangs auch nicht so richtig passt. Ohne Eastwood wäre es ein langweiliger Action-Krimi, mit ihm kann man sich das ruhig mal ansehen.

Teil 4 (Sudden Impact / Dirty Harry kommt zurück) war ja lange indiziert, und es ist tatsächlich ein düsterer Film - nicht nur wörtlich, sondern auch, weil es um eine 10 Jahre zurückliegende Gruppenvergewaltigung geht und das eine der Opfer, das das ohne bleibende Schäden überstanden hat, jetzt Jagd auf die Typen macht. Das sind auch wieder richtig ekelhafte Psychos. Harry wird vorübergehend zwangsversetzt und noch dazu laufend von Mafiakillern verfolgt, was für viel Action und viele Tote sorgt. Harry lernt die Killerin kennen und kommt mal in einen echten Gewissenskonflikt. Minus: das Ende ist nicht so ganz glaubwürdig und Harry bekommt einen häßlichen Hund geschenkt als "comic relief". Aber guter Film.

Teil 5 (The Dead Pool / Das Todesspiel) ist nicht mehr so großartig, wirkt billig gemacht und die eine gute Actionsequenz (Auto-Verfolgungsjagd) ist zwar toll gemacht, spannend und witzig, aber auch extrem unglaubwürdig. Aber gut, bei Actionfilmen sollte das nicht stören. Ein Horrorfilm-Regisseur spielt hier mit seiner Crew das "Todesspiel", das heißt, jeder schreibt die Namen von bekannten Bürgern von San Francisco auf, die seiner Meinung nach bald den Löffel abgeben. Der Regisseur hat hier eine verdächtig hohe Trefferquote, was die Polizei mißtrauisch macht. Und Harry steht auf der Liste - zu Recht, er muß sich hier schon wieder mit Killerkommandos der Mafia herumschlagen. Immerhin gibt's mit Liam Neeson und Jim Carrey zwei zukünftige Stars, ein wenig Medienkritik und einen knapp 60-jährigen Eastwood, der immer noch unheimlich cool und glaubwürdig wirkt.

Gute Serie. Wenn es jetzt noch Death Wish / Ein Mann sieht rot als Uncut-DVD-Box gäbe (und zwar nicht als Bootleg)... :roll:
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Re: Offizieller Filmethread

#2371 Beitrag von PaulBearer » Samstag, 5. Juli 2014, 08:32

All Night Long III

Die ersten beiden Teile hatte ich vor längerer Zeit mal gesehen, da wollte ich die Original-Trilogie auch mal "vollenden". Junge, Junge, das ist wohl das Gegenteil von "Fun-Splatter". Ein unheimlich deprimierender, nihilistischer, tatsächlich mal menschenverachtender Film. Erinnert mich von dem her irgendwie an "Irreversibel", wenn auch billiger und mehr effektheischend.

Es geht um einen jungen Japaner, Kikuo, der als Reinigungskraft in einem Sex-Hotel arbeitet. Privat interessiert er sich für seine fleischfressenden Pflanzen, die er mit Insekten versorgt, und den Müll anderer Leute, genauer gesagt von Frauen. Besonders Schamhaare, Binden, Tampons usw. sammelt er mit Begeisterung, wobei er sich immer mehr in eine Besessenheit hineinsteigert. Seine Arbeitskollegen sind auch hochgradig gestört. Als diese eines Tages den Ausweis einer Schülerin finden, die einen Freier ins Stundenhotel gelockt hat, um ihn auszurauben, wird sie verfolgt, vergewaltigt und fast erschlagen. Kikuo schafft sie in seine Wohnung, wo sie nach einer Weile stirbt. Kikuos Besessenheit mit der Frau, deren Müll er sammelt, und die Brutalität und Rücksichtslosigkeit seiner Arbeitskollegen steigern sich immer weiter, bis es eine Menge Blut und Leichen gibt.

Also leicht zu verdauen ist der Film nicht. Da gibt es nur Gewalt, Sex ohne Gefühle, Ekel und Hass. Es gibt keinen Ausweg, alles steigert sich zur unvermeidbaren Eskalation, aber eigentlich ist es egal und das Leben geht für die Überlebenden weiter, weil Menschen ohnehin nur Müll sind und endlos weiteren Müll produzieren, so die Aussage des Films. Ein Schlag ins Gesicht, und trotzdem auf eine perverse Art unterhaltsam. Auf jeden Fall interessant und mal "was anderes".
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Re: Offizieller Filmethread

#2372 Beitrag von Beetroot » Dienstag, 5. August 2014, 15:34

Ich habe gestern "Die Jagd" geguckt, laut moviepilotder zweitbeste Film 2013 (hinter Django).

Der Film war großartig, völlig gnadenlos und zum Teil unerträglich hart als Zuschauer. Wie sich ein Kollektiv aufhetzen kann ist immer wieder beänstigend.
Absolute Empfehlung!

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Re: Offizieller Filmethread

#2373 Beitrag von PaulBearer » Dienstag, 2. September 2014, 09:13

Ich habe in letzter Zeit wieder ein paar DVDs "abgearbeitet"

Der rosarote Panther

Hier gibt's eine günstige UK-Box mit den 6 Peter-Sellers-Filmen und einer "Cartoon Collection", insgesamt 12 DVDs.

Der 1. Teil ist eher eine zähe Gaunerkomödie, wo Clouseau fast eine Nebenfigur ist, und der 6. Teil (2 Jahre nach Peter Sellers Tod gedreht!) ist ein schwacher Zusammenschnitt aus Archivmaterial und schlechten neuen Szenen, aber die Teile dazwischen sind echt gut. Sellers war wohl ein schwieriger Mensch, aber ein Spitzenkomiker. Der dumme und tolpatschige Inspektor, der daneben noch arrogant und von sich selber unheimlich überzeugt ist und so von einer Katastrophe in die nächste schlittert, ist immer noch echt lustig.


Im Blutrausch des Satans

von 1971 - auch bekannt als Blood Bath, Carnage, Bay of Blood, Twitch Of The Death Nerve... Quasi der Prototyp des modernen Slashers, bei dem auch Freitag der 13. kräftig abgekupfert hat.

Das Blut ist zu dick und zu knallrot, die Figuren sogar fürs Genre lächerliche Abziehbilder, die deutschen Dialoge dümmlich. Aber der Film ist schon unterhaltsam und recht brutal. Die Story? Eine alte Dame im Rollstuhl, die ihr Land nicht verkaufen wollte, wird brutal ermordet und das ganze als Selbstmord getarnt. Der Mörder (ihr Mann) wird aber umgehend selber erstochen, und von da an metzelt sich die ganze Besetzung aus Habgier oder Rache gegenseitig ab. Ein Klassiker mit Schwächen.


Die Karate Tiger

AKA Sister Streetfighter, ohne Van Damme. Japanischer Martial-Arts-Film von 1974, in dem praktisch dauernd geprügelt wird. Dabei sind die Kämpfe tendenziell etwas weniger spektakulär als in chinesischen Kung-Fu-Filmen, aber es gibt durchaus einige schräge Kämpfer mit allen möglichen (Waffen-)Kampfstilen zu sehen, leider kommen die in diesem mit Actionszenen vollgestopften Film etwas zu kurz. Wie der englische Titel schon andeutet, sind es hier hauptsächlich Frauen, die reihenweise die Knochen ihrer Gegner brechen. Jede Wette, daß Tarantino den auch gut findet.


Heathers

Tolle schwarze, zeitweise surreale 80er-Jahre-Highschoolkomödie mit Winona Ryder und Christian Slater. Veronica ist Mitglied 2. Klasse in der snobistischen "Heathers"-Clique, hasst ihre "Freundinnnen" aber eigentlich. Der rebellische JD, neu an der Schule, hat keine Skrupel, drastisch gegen Unsymphaten an der Highschool vorzugehen - schnell werden ein paar Morde begangen und als Selbstmord getarnt. Aber JD hat noch wesentlich größere Pläne...
Sehr unterhaltsam und auch ein bissiger Kommentar über das Kastensystem an Schulen und Teenie-Selbstmorde, bzw. wie diese von den Medien und anderen für ihre Zwecke ausgeschlachtet werden.
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Re: Offizieller Filmethread

#2374 Beitrag von apox » Donnerstag, 4. September 2014, 22:35

AVGN - The Movie [2014]

Habe die Download-Version für 10$ auf Vimeo erstanden. Zunächst mal fand ich es echt beeindruckend, dass er dieses Konzept rund um einen wütenden Gamer auf eine solche Größe aufgepustet hat. Und über weite Strecken funktioniert es auch! Die Story, die Effekte, die Videospiel-Kultur-Referenzen sind richtig schön geekig und mit viel Kreativität realisiert. Die Schauspieler scheinen alle mit Spaß bei der Sache gewesen zu sein.

Der Film ist mit fast 2 Stunden aber zu lang. Rolfe schafft es bei weitem nicht, Längen zu vermeiden. Wer schon den AVGN als Webserie nicht mochte, wird sich hier erst recht nicht mit seiner XXL-Selbstdarstellung anfreunden können.

Hier hat er sich echt seinen Traum vom Filmemachen erfüllt :respekt:

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Re: Offizieller Filmethread

#2375 Beitrag von LIH » Sonntag, 7. September 2014, 00:12

Letztens Jacob's Ladder gesehen.
Ob nun Dank dem Film die Silent Hill Reihe ihren kreativen Ursprung hat kann ich nicht sagen. Ich hab nur Teil 2 gespielt, aber da sind die Inspirationen zum Film nicht von der Hand zu weisen, schon was die Wahl der Klamotten, oder die Initialen der Protagonisten angeht.
Aber zurück zum Film, gerade für mich als "Vietnam-Fan" hatte der Film mit geheimen Drogenexperimenten nochmal ne spezielle Note. Anscheinend wird wohl häufig das Ende bemängelt, fand ich jetzt nicht so schlimm, wobei:
Spoiler: Zeigen
Ist natürlich komisch, dass Jacob in den frühen 70ern vom New York der späten 80er träumt.
Ich muss aber sagen, dass ich den Film noch durchgängig verrückter erwartet hätte, da ich eben schon davon gehört hatte, dass Silent Hill davon inspiriert wurde. Andererseits ist es vielleicht auch besser, dass der Film doch hauptsächlich aus ruhigeren Abschnitten besteht, so kommt die Krankenhaus Szene noch viel abgedrehter und fremdartig verstörend rüber als es sonst viellecht gewesen wäre.
In dem Zusammenhang ist es vielleicht auch wirklich besser, dass die geschnittenen alternativen Szenen es nicht in den Film geschafft haben.

Ist ansonsten ein Film, denn man sich gerne ein zweites mal für übersehene Details ansehen kann. :respekt:

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Re: Offizieller Filmethread

#2376 Beitrag von zombie-flesheater » Sonntag, 7. September 2014, 17:49

LIH hat geschrieben:Letztens Jacob's Ladder gesehen.
Ob nun Dank dem Film die Silent Hill Reihe ihren kreativen Ursprung hat kann ich nicht sagen. Ich hab nur Teil 2 gespielt, aber da sind die Inspirationen zum Film nicht von der Hand zu weisen, schon was die Wahl der Klamotten, oder die Initialen der Protagonisten angeht.
Aber zurück zum Film, gerade für mich als "Vietnam-Fan" hatte der Film mit geheimen Drogenexperimenten nochmal ne spezielle Note. Anscheinend wird wohl häufig das Ende bemängelt, fand ich jetzt nicht so schlimm, wobei:
Spoiler: Zeigen
Ist natürlich komisch, dass Jacob in den frühen 70ern vom New York der späten 80er träumt.
Ich muss aber sagen, dass ich den Film noch durchgängig verrückter erwartet hätte, da ich eben schon davon gehört hatte, dass Silent Hill davon inspiriert wurde. Andererseits ist es vielleicht auch besser, dass der Film doch hauptsächlich aus ruhigeren Abschnitten besteht, so kommt die Krankenhaus Szene noch viel abgedrehter und fremdartig verstörend rüber als es sonst viellecht gewesen wäre.
In dem Zusammenhang ist es vielleicht auch wirklich besser, dass die geschnittenen alternativen Szenen es nicht in den Film geschafft haben.

Ist ansonsten ein Film, denn man sich gerne ein zweites mal für übersehene Details ansehen kann. :respekt:
Da musst du nur mal auf die Strassennamen der Haltestellen in der U-Bahn achten und mit SH3 vergleichen. :respekt:
Die Krankenhausszene kommt auch fast 1:1 in Homecoming vor. :)

Ich mag den Film, wobei es hier auch mal an der Zeit fuer eine anstaendige BD-VOE waere...

Stoeren tut mich nach wie vor allerdings die gigantische Logikluecke:
Spoiler: Zeigen
Nachdem er das Lazarett nie verlassen hat, da er ja gestorben ist, haette er nie herausfinden koennen, dass es sich hierbei um Experimente handelte... egal wie man es dreht und wendet, es ergibt einfach keinen Sinn...
Die Idee, dass man entweder Daemonen sieht, die einem das Leben entreissen wollen, oder Engel, die einen ins Jenseits hinueber begleiten wollen, fand ich allerdings extrem stimmig.
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Re: Offizieller Filmethread

#2377 Beitrag von LIH » Montag, 8. September 2014, 19:30

zombie-flesheater hat geschrieben:Da musst du nur mal auf die Strassennamen der Haltestellen in der U-Bahn achten und mit SH3 vergleichen. :respekt:
Silent Hill 3 steht auf der To-Do Liste ... muss aber auch erst mal besorgt werden.
zombie-flesheater hat geschrieben:Stoeren tut mich nach wie vor allerdings die gigantische Logikluecke:
Spoiler: Zeigen
Nachdem er das Lazarett nie verlassen hat, da er ja gestorben ist, haette er nie herausfinden koennen, dass es sich hierbei um Experimente handelte... egal wie man es dreht und wendet, es ergibt einfach keinen Sinn...
Die Idee, dass man entweder Daemonen sieht, die einem das Leben entreissen wollen, oder Engel, die einen ins Jenseits hinueber begleiten wollen, fand ich allerdings extrem stimmig.
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Hm, das mag jetzt bischen sehr aus den Fingern gesaugt sein, aber Jacob war doch Akademiker (was hat er nochmal studiert? Auf Wikipedia finde ich da nichts), vielleicht hat er als Gelehrter mal was von den Drogenexperimenten gehört, die im 2. Weltkrieg schon stattgefunden haben und zählt 1 und 1 zusammen. Naja, wie gesagt weit hergeholt.

Andere Theorie, gut festhalten.
Jacob denkt sich das mit den Drogenexperimenten aus, aber es hat nie statt gefunden.
Ganz am Ende wenn Jacob richtig stirbt, sagt der Militärtyp eigentlich nur "(He) put up hell of a fight though". Dabei sagt er aber nicht was passiert ist und gegen wen er gekämpft hat. Man könnte theoretisch auch den kompletten Anfang schon als Illusion auffassen und eigentlich ist Singer schon bei einem früheren Angriff verwundet worden. Natürlich suggeriert die Einblendung am Anfang der Credits, dass es sich um Drogenexperimente handelt, aber vielleicht will der Autor auch nur Aufmerksamkeit auf dieses Thema lenken.
Naja, auch weit hergeholt und wahrscheinlich falsch, aber wenn man will, kann man das auch so sehen. :blueeye:

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Re: Offizieller Filmethread

#2378 Beitrag von Calydon » Sonntag, 14. September 2014, 15:00

Deathwatch (2002)

Netter (und auch optisch ansprechender Streifen), welcher eine Mischung aus 1. Weltkrieg + Horror darstellt.
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Re: Offizieller Filmethread

#2379 Beitrag von bionixxx » Sonntag, 14. September 2014, 19:39

war das der film, der quasie non stop in den schützengräben spielt?...wenn ja, hab ich ihn vor langer zeit mal geschaut, und als durchaus positiv in erinnerung. war nett spannend.
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Re: Offizieller Filmethread

#2380 Beitrag von zombie-flesheater » Sonntag, 14. September 2014, 20:41

bionixxx hat geschrieben:war das der film, der quasie non stop in den schützengräben spielt?...wenn ja, hab ich ihn vor langer zeit mal geschaut, und als durchaus positiv in erinnerung. war nett spannend.
Japp, die Beschreibung triffts ziemlich gut. Fand ihn ebenfalls schoen atmosphaerisch.

@ Topic: Gerade Sum of All Fears ("Der Anschlag") gesehen. Hat mich ziemlich ueberrascht, mehr zu schreiben waere allerdings wohl zu spoilerlastig. Wer den Film gesehen hat, wird wissen, was ich meine. Nach aehnlichen Filmen zu fragen, wuerde mir jedoch gleich im Vorfeld genau diese spoilern... :?
Allerdings verwirrt mich diese Jack Ryan Chronologie irgendwie extrem, haette IMHO mehr Sinn gemacht, wenn man fuer die Verfilmungen einfach unterschiedliche Charaktere als Hauptfigur genommen haette. Jedenfalls ergibt spaetestens mit Sum of All Fears die Chronologie ja nicht mehr wirklich viel Sinn. Evtl. haette es wohl geholfen, die Buecher zu kennen...
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Re: Offizieller Filmethread

#2381 Beitrag von PaulBearer » Sonntag, 9. November 2014, 10:43

Macho Man

Also, kurz gesagt, die Trash-Bombe, die ich erwartet habe, ist es nicht. Sondern einfach ein billiger, langweiliger Scheißfilm.

Die Handlung - Boxer Dany (René Weller) verprügelt ein paar Dealer, die der lieben Sandra (Bea Fiedler) einen Schuß verpassen wollen. Tags darauf verhindert er mit dem "Korea-Karate"(Taekwondo?)-Kämpfer Andreas (Peter Althof)und dessen Kumpel einen Banküberfall. Himmel, damals war Nürnberg wohl die Verbrechenshauptstadt von Deutschland. Der Osten war ja auch noch nicht dabei, ha, ha, ha...

Beide vergucken sich in Sandra und wollen außerdem in einem Kampf rausfinden, ob denn nun Boxen oder "Karate" besser ist. Als Sandra und Andreas' neue Flamme entführt werden, werden sie aber Freunde und hauen den fiesen Drogenhändlern richtig aufs Maul. The End.

Ein paar richtige "LOL"-Szenen gibt es (z.B. das Hauptquartier der Dealer am Ende, eine miefige Altbauwohnung, wo mal "SEX PISTOLS" auf die Tapete geschmiert steht, obwohl im ganzen Film kein Punk vorkommt), im ganzen kommt der Film aber nur mit langweiligen Trainings-, Tanz und Sightseeing-Sequenzen überhaupt auf seine armselige Laufzeit. Außer grausamsten Frisuren und Klamotten (es war 1985) gibt es aber wenig zu lachen.

Für Leute, die in Nürnberg leben oder sich dort gut auskennen, ist der Film absolut zu empfehlen, weil man soviel von der Stadt sieht, aber sonst echt für niemanden. Aber VERDAMMT, was hatte die Fiedler für eine Figur!! Ach ja, Captain Hollywood spielt auch mit.


Crystal Lake Memories

Das Buch war schon super, da gab es unzählige Interviews mit unzähligen Leuten, die mal bei einem Freitag, der 13. irgendwie mitgearbeitet haben, und tolle Fotos in Großformat, die man vorher echt noch nirgends gesehen hat.

Die Doku ist quasi eine stark komprimierte (nur 6 Stunden...) Version davon, aber halt mit vielen Filmausschnitten, auch entfernten und Unrated-Szenen. Die in Deutschland beschlagnahmten Teile werden übrigens genauso ausführlich behandelt. Ein echt faszinierender Blick hinter die Kulissen und die Probleme von Billigproduktionen, außerdem interessant zu sehen, wie die Schauspieler heute so aussehen und was sie über diese nicht sehr angesehene Filmreihe denken. Macht fast mehr Spaß als die Fime selber.


Halloween III

ist ja bekanntlich der Teil ohne Michael Myers, weshalb er auch überall gehasst wird. Mir egal, der Film krankt für mich nur an einer Sache - bei Horrofilmen sollte man nicht zuviel Logik und Realismus erwarten, aber hier die Kombination aus
Spoiler: Zeigen
schwarzer Magie (dazu noch offensichtlich leicht mit 80er-Technologie zu kontrollieren) und absolut menschlichen Robotern (auch in dern 80er Jahren!)
ist zuviel des Guten, sowas kann man nicht ernst nehmen.

Daneben gibt es auch noch so einige extreme Unwahrscheinlichkeiten, und der 1 Million Mal wiederholte Jingle "Happy, happy Halloween" geht einem auch bald extrem auf die Nerven, aber der Film ist spannend, mysteriös, unheimlich, einfach (für seine Zeit) ein guter, düsterer Horrorfilm. Man traut sich auch mal, ein Kind grausam umzubringen, schon mutig für eine Mainstream-Produktion.
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Re: Offizieller Filmethread

#2382 Beitrag von LIH » Samstag, 15. November 2014, 21:02

Ist jetzt schon eine Woche her dass ich im neuen Film von Christopher Nolan Interstellar drin war.
Fällt mir jetzt schwer da eine Meinung zu schreiben.
Interstellar versucht wirklich ambitioniert zu sein und mehr als nur ein Sci-Fi Streifen zu sein. Man merkt hin und wieder Anleihen an 2001: Odyssee im Weltraum und selbst an 2010: Das Jahr, in dem wir Kontakt aufnehmen. Ob Interstellar es schafft 2001 das Wasser zu reichen will ich aber nicht bewerten. Ehrlich gesagt halte ich Odyssee im Weltraum eh für überbewertet und kann mit dem Film nicht viel anfangen.
Visuell setzt Interstellar jedenfalls Maßstäbe und auch akustisch versucht man neue Höhen zu erreichen, aber mir hat diese Ähnlichkeit zu 2001 mit den orchestralen Tönen nicht so sher gefallen, es wirkte stellenweise doch arg übertrieben.
Trotzdem würde ich Interstellar schon einen Pluspunkt geben, weil der Film hier und da etwas neues versucht und auf der großen Leinwand gut zur Geltung kommt. Es gibt zumindest 2 Planeten im Film, die faszinierend wirken.

Die richtigen Probleme fangen aber bei der Story an. Man merkt, dass Interstellar versucht streng physikalisch korrekt zu sein. Trotzdem scheitert der Versuch ab und zu und dann gibt es noch riesige, klaffende Logiklöcher.
Spoiler: Zeigen
Wenn die Crew spätestens seit dem Eintritt in die neue Galaxie weiß, dass der eine Planet ein massives "Zeitproblem" hat (also eine Stunde entspricht außerhalb des Planeten 7 Jahre), warum haben sie dann nicht vorher an den übermittelten Daten gezweifelt? Ich glaube es wurde gesagt, dass die ersten Forscher vor 10 Jahren losgeschickt wurden, also kann die gute Frau doch erst seit höchstens 1,5 Stunden dort sein. Die müssen doch erstmal Proben nehmen und die Oberfläche erforschen, etc.
Recht übler physikalischer Fehler, ein schwarzes Loch ist eine unglaublich dichte Masse. Was dem Ding zu nahe kommt wird zerquetscht. Als sich Cooper abkoppelt und in das schwarze Loch stürzt, müsste er schon lange vorher zu Brei zerdrückt worden sein.
Ich weiß zwar, dass heutige Filme versuchen jeden Zuschauer, auch den letzten Idioten mitzunehmen, aber manche Erklärungen für physikalische Phänomene und Theorien waren echt überflüssig. Unter anderem war die aus Event Horizon bekannte Erklärung von Wurmlöchern enthalten. Ihr wisst schon, 2 Punkte auf einem Blatt Papier mit einem Strich verbinden, danach beide Punkte zusammenführen und mit dem Stift durchbohren ...
Richtig unlogisch und blöd wurde dann aber die Einführung der Komponente Liebe in den Film. Da gibt es einen Monolog von der Wissenschaftlerin!!! Brand, bei dem ich vor Fremdschämen am Liebsten im Boden versunken wäre. :roll:
Überhaupt ist die Kernaussage des Films seltsam, ach und Bezüglich der Vater Tochter Beziehung:
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Als Cooper dann also nach 124 Jahren oder so endlich wieder seine Tochter sieht und sie sich auch auf ihn freut und Dankbar ist, dann sagt sie einfach mal so "Lass mich mit meiner Familie sterben, verpiss dich." WTF? Diese Szene konnte ich überhaupt gar nicht verstehen.
Was mich noch enttäuscht hat, Nolan konnte hier leider nicht wirklich überraschen. Anders als in seinen anderen Filmen waren so einige Wendungen und Ereignisse meilenweit vorhersehbar.
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Z.B. als Matt Damon aufgeweckt wurde und zu heulen anfängt, habe ich mir schon gedacht, der wird alle umbringen bzw. es versuchen. Und auch die Herkunft des Geistes in Murphys Zimmer war ja irgendwie schon vorhersehbar.

Tja, viel Kritik, aber trotzdem würde ich den Film weiter empfehlen. In einer Zeit in der Sci-Fi scheinbar gleichbedeutend mit einem Abenteuerfilm im Weltraum ist, wirkt der Film doch erfrischend anders. Ich mag einfach diese alten Sci-Fi Filme, bei denen es hauptsächlich um Erkundung geht und bei denen es nicht nötig ist Horrorkomponenten oder quasi ein Westernsetting zu integrieren.
Rückblickend würde ich Interstellar als den bisher schlechtesten Nolan Film einschätzen. Also nicht wirklich schlecht, aber hinter den anderen Nolan Werken. Wahrscheinlich werde ich mir den Film aber trotzdem bei Release auf DVD holen. :mrgreen:

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Re: Offizieller Filmethread

#2383 Beitrag von cybdmn » Mittwoch, 26. November 2014, 11:08

Ich halte Interstellar für grandios. Allerdings mit der Einschränkung, dass man den wissenschaftlichen Aspekt auf jeden Fall vernachlässigen muss.

Um das hier genannte Beispiel aufzugreifen:
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Zeitproblem? Ich halte es schon für idiotisch einen Planeten für eine Umsiedlung zu erforschen, der derart nah an einem schwarzen Loch ist. Wenn man bedenkt was für Gezeiten der relativ kleine, leichte Mond auf der Erde auslöst, und wie sich die Saturnmonde "verbiegen" durch dessen Gravitation, muss man schon ziemlich dämlich sein, zu glauben dass auf solch einem Planeten eine Ansiedlung möglich wäre.
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Re: Offizieller Filmethread

#2384 Beitrag von apox » Dienstag, 23. Dezember 2014, 00:10

Hobbit - Schlacht der fünf Heere
Der Film ist natürlich gut gemacht, aber an vielen Stellen kommt so eine merkwürdige Videospiel-Optik durch. Der "Hobbit" sieht an einigen Stellen sogar schlechter aus als die "alten" Filme. Die Action ist typisch Peter Jackson schon oft sehr albern und so over-the-top, dass es schon fast an ein Super-Mario-Spiel erinnert (vgl. auch "King Kong"). Die originale HdR-Trilogie hat mir besser gefallen, weil da nicht so dick aufgetragen wird.

Der Film hat definitiv schon einige Längen, m.E. hätten zwei Filme mehr als ausgereicht. Es gibt vor allen Dingen keine Überraschungen und keine Gänsehaut-Momente mehr, das war so ein bisschen "Herr der Ringe Light". Ich musste den Film unbedingt im Kino sehen, auf Blu Ray werde ich ihn mir aber nicht zulegen. 8)

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Re: Offizieller Filmethread

#2385 Beitrag von Kaysa » Dienstag, 6. Januar 2015, 10:12

Hab "Fury" im englischen O-Ton gesehen.

Ja, schon eine Bereicherung für's Genre, die erfreulicherweise komplett ohne Patriotismus auskommt. Dazu ist der Film sehr kompromisslos, hart und dreckig. Die Gefechte sind optisch sehr effektreich umgesetzt und sind spannend, die Charaktere werden von den jeweiligen Darstellern gut verkörpert. 08/10

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Re: Offizieller Filmethread

#2386 Beitrag von Motoko » Dienstag, 20. Januar 2015, 13:35

Also ich wollte mal was zur Realverfilmung von "Ghost in the Shell" los werden:

Klar habe ich die Petition gegen Scarlett Johansson unterschrieben (warum nicht gleich Julia Roberts?). Aber ich finde, Motoko Kusanagi kann doch durchaus von einer nicht asiatisch aussehenden Frau gespielt werden (die Petition sieht das ja anders). Ich gehe jetzt mal vom Kinofilm aus und da sehe ich bei Motoko eine doppelte/westliche/keine Ahnung wie man das richtig nennt Lidfalte:
hier
da
und dort

Ebenso beim Puppet Master, der seine Hülle ja auch von der Megatech Body Corporation hat, nur halt mit anderen Haaren: klick

Ich weiß jetzt auch nicht, wen man da am besten nimmt. Die junge Mädchen Amick hat etwas Ähnlichkeit, die ist aktuell mit 44 für die Rolle aber etwas drüber und irgendwie doch zu ... hmm... feminin: klick

Oder Antje Traue (Pandorum, Man of Steel), die ist jünger und bei ihr ist es egal, wie die Haare liegen:
Antje 1
Antje 2
Antje 3

Hach... schwierig. Eigentlich ist es mir Wurscht, aber bitte nicht Scarlett! Die kann maximal den Puppet Master spielen.
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Re: Offizieller Filmethread

#2387 Beitrag von LIH » Dienstag, 20. Januar 2015, 22:30

Hm, ich müsste wohl Ghost in the Shell noch mal sehen, aber wie werden eigentlich andere Charaktere im Film dargestellt bezüglich der Lidfalte? Vielleicht ist das nur ein Zeichenstil des Films?

Antje Traue wäre echt ne gute Wahl, ich glaub die hat auch diesen stoischen leeren Blick gut drauf, der in dem Film sicher nicht unwichtig wäre.
Was Scarlett Johansson und stoischen Blick angeht, habe ich nur den Lucy Trailer im Kopf und da kann sie nicht überzeugen.

Aber ich wette mal die Besetzung der Hauptrolle wird womöglich noch das geringste Problem für die Fans werden. Wie wird die Filmwelt aussehen und wird der Film auch in Tokio spielen oder in New York, weil ... weil Hollywood halt. (obwohl, findet GitS eigentlich in Tokio statt? Sieht jedenfalls stark nach Japan aus.)
Wird es noch ein Ghost in the Shell sein, wenn das Ende verändert wird?
Überhaupt, sind nicht eigentlich die hauptverantwortlichen Personen hinter der Kamera nicht wichtiger? Macht sich eigentlich niemand wegen dem unerfahrenen Regisseur Rupert Sanders Sorgen?

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Re: Offizieller Filmethread

#2388 Beitrag von Motoko » Mittwoch, 21. Januar 2015, 21:38

LIH hat geschrieben:Hm, ich müsste wohl Ghost in the Shell noch mal sehen, aber wie werden eigentlich andere Charaktere im Film dargestellt bezüglich der Lidfalte? Vielleicht ist das nur ein Zeichenstil des Films?
Hmm... hier mal ein paar Leute. Bei den Bilder 2 bis 6 finde ich es schon eindeutig, beim Rest nicht so.
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Re: Offizieller Filmethread

#2389 Beitrag von Zombie » Donnerstag, 14. Mai 2015, 10:13

So KRANK das es schon wieder GEIL ist :blueeye: :?:
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Re: Offizieller Filmethread

#2390 Beitrag von Zombie » Sonntag, 2. August 2015, 13:03

cybdmn hat geschrieben:Ich halte Interstellar für grandios.
Stimme dir zu :respekt:
War seit langen wieder mal ein richtig guter Film 8)
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Re: Offizieller Filmethread

#2391 Beitrag von heat » Montag, 17. August 2015, 15:55

War leider echt nicht meins

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Re: Offizieller Filmethread

#2392 Beitrag von bionixxx » Mittwoch, 19. August 2015, 05:00

Unter den neuzeit sci-fi filmen war er ein erdnußbutter kandidat...lecker, etwas zäh, marmelade hat gefehlt. Handlung, erzählweise und bilder waren schon sehr nett gestaltet.
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Re: Offizieller Filmethread

#2393 Beitrag von heat » Dienstag, 25. August 2015, 08:00

Beetroot hat geschrieben:Ich habe gestern "Die Jagd" geguckt, laut moviepilotder zweitbeste Film 2013 (hinter Django).

Der Film war großartig, völlig gnadenlos und zum Teil unerträglich hart als Zuschauer. Wie sich ein Kollektiv aufhetzen kann ist immer wieder beänstigend.
Absolute Empfehlung!
Das ist mein Lieblingsfilm. Wobei ich den Fehler gemacht habe, ihn im Original zu sehen (mit Untertitel natürlich trotzdem) und echt nicht so viel verstanden habe (außer den Untertiteln natürlich).

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Re: Offizieller Filmethread

#2394 Beitrag von bionixxx » Mittwoch, 9. September 2015, 06:35

So, "ex machina" gesichtet und für okay befunden. Viele würden ihn als langweilig empfinden, ich finde den handlungs/story purismuss eigentlich bereichernd. Auf die wesentlichen dinge beschränkt haben wir einen kleinen nervenkrieg, elementare KI fragen, zwischen-mensch/robotische dynamik in emotionalen bereich auf kleinstmöglichen habitat.
Ich fand die darstellung des reichen, verschrobenen, animalischen firmenchefs erwähnenswert gelungen. Spätestens wenn man sich für die "farnsworth house" architektur begeistern kann, sollte man den film anschauen. Die kulissen sind fantastisch und die außenaufnamen wunderhübsch. Kein "must see" blockbuster, aber ein feines filmchen was bei intresse an der thematik bestimmt gefällt.
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Re: Offizieller Filmethread

#2395 Beitrag von Zombie » Montag, 14. September 2015, 11:39

Der erste Ego-Shooter-Film :respekt:
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Re: Offizieller Filmethread

#2396 Beitrag von zombie-flesheater » Mittwoch, 16. September 2015, 20:29

Zombie hat geschrieben:Der erste Ego-Shooter-Film :respekt:
Eigentlich nicht der Erste. Hotel Inferno und FPS gabs schon vorher. Allerdings hat er das Zeug, der Beste zu werden, jedenfalls, wenn man von der Optik und dem damit verbundenem Budget ausgeht. ;)
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Re: Offizieller Filmethread

#2397 Beitrag von CW6 » Sonntag, 1. November 2015, 13:43

Hab mir gerade die erste Folge Ash vs. Evil Dead angesehen, die gestern Nacht zu Halloween rauskam, und ich muss sagen sie war richtig, richtig gut! Der Stil und die Machart erinnern stark an Evil Dead 2, sprich eine gute Mischung aus blutiger Action, teils gruseligem Horror, aber auch witzigen Slapstick und skurrilem Humor. Bruce Campbell spielt seine Paraderolle als Ash auch nach all den Jahren immer noch perfekt, er wirkt zwar teilweise etwas übertrieben bzw. albern cool, aber das gehört einfach zu dem Charakter - vor allem kriegt er auch das ein oder andere mal dafür auch auf die Finger :lol: Zudem scheinen viele (Gore-)Effekte auch noch richtig handgemacht zu sein, und selbst das was ich als CGI identifizieren konnte, sah wirklich gut aus.

Hätte wirklich nicht gedacht, dass das so gut wird, kann aber jetzt schon verstehen, warum der Sender bereits eine zweite Staffel bestellt hat, bevor die erste Folge überhaupt lief. Hoffe nur, dass sie das Niveau auch halten können, aber auch das Material aus wohl den nächsten Folgen, das bisher in den Trailern zu sehen war, sah meiner Meinung richtig gut aus.

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Re: Offizieller Filmethread

#2398 Beitrag von bionixxx » Montag, 2. November 2015, 21:43

Nach dem letzten trailer hab ich auch extrem bock drauf. Ich hoffe das ding findet seinen weg auf ein medium und zu mir ins regal...
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Re: Offizieller Filmethread

#2399 Beitrag von pipo » Freitag, 6. November 2015, 10:23

Ich habe gestern mal Harald und Kumar gesehen. Kennt den einer? Einer der besten Kifferfilme, den ich je gesehen habe! Habe mich auf jeden Fall köstlich amüsiert!:-) Über http://www.hanfsamen.net/die-funf-besten-kiffer-filme/ bin ich an eine Auswahl derartiger Filme gekommen und werde heute, in meinem Urlaub, mal den Rest abarbeiten...
Da kiekste wa!

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Re: Offizieller Filmethread

#2400 Beitrag von bionixxx » Samstag, 7. November 2015, 19:55

1+2 waren okay,...3 war schon ein wenig arg dünn und dümmlich...
How high und half baked waren seiner zeit noch ganz witzig. Aber heute würde ich sie warscheinlich deutlich schwächer finden. Gute drogenkomödien sind mangelware, leider.
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