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 Betreff des Beitrags: Re: Der offizielle Literatur-Thread
BeitragVerfasst: Samstag, 16. Januar 2010, 15:20 
OGDB Tech

Registriert: Donnerstag, 25. August 2005, 22:55
Beiträge: 3073
gesteckteziele hat geschrieben:
Ersten kann ich mir nicht vorstellen das soviele Leute die Bibel KOMPLETT gelesen haben (bzw. sie lügen)


Ich kann mir schon vorstellen, dass sie von genügend vielen ausführlich gelesen wurde. Jeder Gläubige, der auch sonst Bücher liest, dürfte sie ausreichend gelesen haben. Und bei entsprechender Anzahl an Christen sowie der Bibel als dem meistverlegten Buch (Telefonbücher und IKEA-Kataloge sind keine Bücher. ;) ) kommt sicher was zusammen.

Ich hab sie zum ersten Mal gelesen, als ich mal bei meinen Großeltern zu Besuch gewesen war und sonst nichts zu lesen gefunden hatte. Da war ich acht oder so. Und damals (wie heute) habe ich von Anfang bis Ende gelesen, jedes "normale" Buch (bis auf ein paar Fachbücher). Heute muss ein Buch seltenst langweilig sein, damit ich es abbreche, so richtig übelst scheiße. Wenn ein Buch langweiliger wird, fange ich einfach an schneller oder gar quer zu lesen, bis es sich wieder fängt. :D

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 Betreff des Beitrags: Re: Der offizielle Literatur-Thread
BeitragVerfasst: Samstag, 16. Januar 2010, 19:03 
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Registriert: Donnerstag, 23. März 2006, 20:53
Beiträge: 1413
Wohnort: Wien
KT hat geschrieben:
Ich kann mir schon vorstellen, dass sie von genügend vielen ausführlich gelesen wurde. Jeder Gläubige, der auch sonst Bücher liest, dürfte sie ausreichend gelesen haben. Und bei entsprechender Anzahl an Christen sowie der Bibel als dem meistverlegten Buch (Telefonbücher und IKEA-Kataloge sind keine Bücher. ;) ) kommt sicher was zusammen.


Pfff, stimmt auch wieder! Kann es mir aber irgendwie nicht so gut vorstellen das man das wirklich aushält...
...habe ja selbst viel darin gelesen, aber das alte Testament ist ja stellenweise nicht viel mehr als ein Geburten- und Sterbeverzeichnis bzw. eine Hygienefibel für Juden. ...

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 Betreff des Beitrags: Re: Der offizielle Literatur-Thread
BeitragVerfasst: Samstag, 16. Januar 2010, 19:43 

Registriert: Donnerstag, 20. Oktober 2005, 16:39
Beiträge: 755
Hab die Tage mal "Rumo & die Wunder imdunkeln gelesen", nachdem ich es zu Wheinachten geschenkt bekommen habe.

Dachte beim ersten Blick es wäre ne Art Kinderbuch...das war ein Irrtum. Konnte es nicht mehr aus der Hand legen nachdem ich die ersten paar Seiten gelesen hatte. Hat mir rundum Freude bereitet ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: Der offizielle Literatur-Thread
BeitragVerfasst: Mittwoch, 3. März 2010, 15:44 
チタンの拳
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Registriert: Sonntag, 28. August 2005, 11:25
Beiträge: 1954
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Kennt jemand ein gutes Buch über Piraten? Ich mein vor allem 17./18. Jh... Es soll ein Sach-/Fachbuch sein, und mir keinen vom Fluch der Karibik erzählen :wink:

Und: je ausführlicher, desto besser. Ich mag keine 100-Seiten-Hefte, die ich beim Rauchen einer Pfeife auf der Hütte durchlesen kann...

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 Betreff des Beitrags: Re: Der offizielle Literatur-Thread
BeitragVerfasst: Mittwoch, 3. März 2010, 17:23 
OGDB Tech

Registriert: Donnerstag, 25. August 2005, 22:55
Beiträge: 3073
gesteckteziele hat geschrieben:
ein Geburten- und Sterbeverzeichnis


Ah, das stimmt allerdigs. Ich dachte mir damals schon, wo ich das erste Mal diese ganzen "Und Jakob zeugt X, und X zeugte Y, ..." gelesen hatte, wtf?! :lol:

Ich hätte zwei Tipps in Sachen schwarzer Humor/Humor/Action/Krimi/usw. überhaupt anzubieten. Auch wenn es abgedroschen klingt, das hätten gute Tarantino/Ritchie-Filme werden können:

"The Gun Seller" von Hugh Laurie
http://en.wikipedia.org/wiki/The_Gun_Seller

"Beat the Reaper" von Josh Bazell
http://en.wikipedia.org/wiki/Beat_the_reaper

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 Betreff des Beitrags: Re: Der offizielle Literatur-Thread
BeitragVerfasst: Sonntag, 11. April 2010, 22:22 
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Registriert: Freitag, 26. August 2005, 02:44
Beiträge: 891
Wohnort: Hessen
Lese gerade Sakrileg von Dan Brown. Da ist es so ähnlich wie bei Michael Crichton. Auf den ersten Blick wirkt es aufwendig recherchiert und ist leicht zu lesen. Wenn man aber von irgendeinem der behandelten Themen etwas Ahnung hat, merkt man aber dass die "Fakten", die die Story unterfüttern sollen, eigentlich total unsinniges Geschwurbel sind.

Die weibliche Hauptfigur ist z.B. Kryptologin geworden, weil sie als Kind gerne Kreuzworträtsel gelöst hat und "ihr Hobby zum Beruf gemacht hat" (!), alles klar! In Wirklichkeit setzt sich also einer hin und denkt sich eine Denksportaufgaben aus, und ich dachte schon, Verschlüsselung hätte vor Allem mit so was hier zu tun. :roll:

Ist es ausserdem nötig, die Fibonacci-Folge auf 5 Seiten wie ein mystisches Geheimnis zu erläutern? Das beleidigt die Intelligenz der Leser!

Bei den Charakteren hat er echt kein Klischee ausgelassen und irgendwelche völlig an den Haaren herbeigezogene Ereignisse in ihre Biografien eingebaut. Es kommen oft irgendwelche Wendungen vor, die der Autor immer dann hervorzieht, wenn er sie gerade braucht. Vor allem nervt, wenn der amerikanische Autor den amerikanischen Lesern erklärt, welche Verhältnisse in Europa herrschen. Wer sagt, "ja aber es soll doch unterhalten", findet auch Alarm für Cobra 11 gut. :twisted:

Was für für ein Scheissbuch!!! Leider ist es zu dick, um es unter ein wackelndes Regal zu legen. :wallbash:

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 Betreff des Beitrags: Re: Der offizielle Literatur-Thread
BeitragVerfasst: Sonntag, 11. April 2010, 22:32 
OGDB Tech

Registriert: Donnerstag, 25. August 2005, 22:55
Beiträge: 3073
So gut wie Crichton ist er dann doch nicht.

Und Dan Brown solltest du als das lesen, was es ist - Unterhaltung. Die ganze Cryptographie-Scheiße etc. ist doch nur Kulisse. *schulterzuck* Du willst doch nicht wirklich aus solchen Büchern was lernen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Der offizielle Literatur-Thread
BeitragVerfasst: Montag, 12. April 2010, 00:43 
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Beiträge: 891
Wohnort: Hessen
Ich stehe halt eher auf bodenständigere oder zumindest konsistente Storybögen. Klar, letztlich ist das Geschmackssache und auch wenn ichs nicht gerade "mag" habe ich auch nicht wirklich etwas gegen "Alarm für Cobra 11" ;-)

KT hat geschrieben:
So gut wie Crichton ist er dann doch nicht.

Mit Crichton ging es mir ähnlich, auch wenn er besser war als Brown. Das einzige Buch von ihm, dass ich super fand und immer noch finde, ist Dino Park. Da stimmt wirklich fast alles.

KT hat geschrieben:
Und Dan Brown solltest du als das lesen, was es ist - Unterhaltung.

Ich denke, ich werde Dan Brown lieber überhaupt nicht mehr lesen. :blueeye:

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 Betreff des Beitrags: Re: Der offizielle Literatur-Thread
BeitragVerfasst: Montag, 12. April 2010, 01:07 
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Beiträge: 2099
Wohnort: blood-is-red.de
KT hat geschrieben:
Auf wieviele kommt ihr?
http://buechercafe.blogspot.com/2009/08 ... these.html

Ich komme bei vollständig gelesenen auf nur 8 (hab auch einen etwas speziellen Geschmack ;) ), noch ca. 5-7 hab ich im Besitz, jedoch ungelesen.


3 von denen wurden im schulunterricht behandelt....aber richtig gelesen habe ich, glaub ich, keins davon. :mrgreen:

dafür hab ich gestern das handbuch meines neuen asus-mainboards komplett durchgelesen :lol:

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 Betreff des Beitrags: Re: Der offizielle Literatur-Thread
BeitragVerfasst: Montag, 12. April 2010, 12:51 
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Registriert: Montag, 30. Januar 2006, 22:12
Beiträge: 1912
KT hat geschrieben:
Auf wieviele kommt ihr?
http://buechercafe.blogspot.com/2009/08 ... these.html

Ich komme bei vollständig gelesenen auf nur 8 (hab auch einen etwas speziellen Geschmack ;) ), noch ca. 5-7 hab ich im Besitz, jedoch ungelesen.


19! :headbang:

Und noch dazu alle freiwillig!

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 Betreff des Beitrags: Re: Der offizielle Literatur-Thread
BeitragVerfasst: Sonntag, 9. Mai 2010, 21:25 
Big Daddy
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Registriert: Freitag, 26. August 2005, 10:14
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Wohnort: Leipzig
apox hat geschrieben:
Mit Crichton ging es mir ähnlich, auch wenn er besser war als Brown. Das einzige Buch von ihm, dass ich super fand und immer noch finde, ist Dino Park. Da stimmt wirklich fast alles.


Rising Sun war IMHO auch nicht schlecht. Auch wenn es heute in der Krise schwer vorstellbar ist, wie mächtig Japans Wirtschaft auf der Höhe des Booms war.

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 Betreff des Beitrags: Re: Der offizielle Literatur-Thread
BeitragVerfasst: Sonntag, 9. Mai 2010, 22:31 
OGDB Tech

Registriert: Donnerstag, 25. August 2005, 22:55
Beiträge: 3073
Ich fand bis jetzt alles von ihm richtig geil. Der hat's einfach drauf. Größte Überraschung: "The Great Train Robbery" und "Airframe". Das man solche Geschichten derart spannend erzählen kann, alle Achtung!

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 Betreff des Beitrags: Re: Der offizielle Literatur-Thread
BeitragVerfasst: Freitag, 28. Mai 2010, 21:49 
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Registriert: Dienstag, 18. Mai 2010, 15:11
Beiträge: 197
Ich lese gerade von T.C. Boyle parallel "Drop City" & "Grün ist die Hoffnung".
Kann ich beide empfehlen.
Wobei mir schon des öfteren negative Kritik an "Grün ist die Hoffnung" zu Ohren gekommen ist, kann ich diese nicht nachvollziehen...
Das Buch hat alles was ein Gutes Buch braucht: Spannung, interessante Charaktere, Authentizität, usw.

Das letzte was ich gelesen hab war glaube ich eins von Albert Hofmann...ich glaub sein erstes.

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-George Orwell-

"Die meisten von ihnen ahnten wahrscheinlich nicht, was sie damit anrichteten, aber die Diener des Ungeheuers wußten sehr wohl, was sie taten.
Und sie leisteten ganze Arbeit.
"

-Jean Raspail-


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 Betreff des Beitrags: Re: Der offizielle Literatur-Thread
BeitragVerfasst: Sonntag, 27. Juni 2010, 12:16 
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Registriert: Montag, 13. März 2006, 12:13
Beiträge: 349
Wohnort: Uterus Gulag
Nachdem ich vor kurzem versucht habe Stolz und Vorurteil und Zombies zu Ende zu lesen, musste unbedingt ein gutes Zombiebuch her.

Also hab ich mir Dying to Live bestellt und bin total begeistert.
Es ist spannend, fesselnd und man kann es ohne Probleme an einem Stück durchlesen :respekt:
Neben World War Z eines der besten Zombiebücher!

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MfG

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 Betreff des Beitrags: Re: Der offizielle Literatur-Thread
BeitragVerfasst: Donnerstag, 15. Juli 2010, 17:44 
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Wohnort: Saarbrücken, ehemals Titz/NRW
Hab mir soeben dieses Buch bestellt, weil mich die Thematik schon seit längerem interessiert... Ich bin gespannt!

http://www.amazon.de/zw%C3%B6lfte-Plane ... 3930219581

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 Betreff des Beitrags: Re: Der offizielle Literatur-Thread
BeitragVerfasst: Donnerstag, 15. Juli 2010, 19:58 
OGDB Tech

Registriert: Donnerstag, 25. August 2005, 22:55
Beiträge: 3073
Fängt man in dem Bereich nicht klassischerweise eher mit Däniken an? :twisted:

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 Betreff des Beitrags: Re: Der offizielle Literatur-Thread
BeitragVerfasst: Donnerstag, 15. Juli 2010, 22:24 
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Registriert: Samstag, 5. September 2009, 11:49
Beiträge: 1752
Wohnort: Saarbrücken, ehemals Titz/NRW
KT hat geschrieben:
Fängt man in dem Bereich nicht klassischerweise eher mit Däniken an? :twisted:


Mag sein, ich habe aber speziell nach einem Buch, welches Nibiru zum Thema hat gesucht. Und darauf geht Däniken meines Wissens nach nicht explizit ein.

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 Betreff des Beitrags: Re: Der offizielle Literatur-Thread
BeitragVerfasst: Freitag, 23. Juli 2010, 11:34 
OGDB Support
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Beiträge: 1300
Als letztes beendet habe ich nach insgesamt über sechs Jahren Pause *g* Rainbow Six von Tom Clancy. Leichte Unterhaltung, mit ein paar netten Szenen, hin und wieder ganz spannend. Die Grundgeschichte fand ich insgesamt gar nicht schlecht. Leider kam mir das Ende bzw. der letzte Abschnitt beim Lesen wieder grob in den Sinn, da ich vor knapp zehn Jahren das dazugehörige Videospiel auf der PlayStation durchgespielt habe :blueeye:

Aktuell lese ich Der Tod im Reisfeld von Peter Scholl-Latour. Bis jetzt einfach nur großartig, denn gerade die Kleinigkeiten, Randbemerkungen und Beschreibungen einzelner Personen gelingen ihm vortrefflich. Das schöne daran: Es ist nichts erfundenes dabei, es sind seine Erlebnisse und Eindrücke, Eindrücke von jemanden, der im Grunde von Beginn an des Indochinakrieges dabei war, zuerst als Soldat, später als Journalist, Eindrücke aus einer Welt des Umbruchs, welche noch gar nicht so lange her ist.

Überhaupt empfinde ich das Ende des französischen Kolonialengangements in Indochina als Thema unglaublich spannend, gerade vor dem Hintergrund, dass oft viel Augenmerk auf die amerikanische Präsenz gelegt wird und erstgenanntes gerne unter den Tisch fällt.

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(Ohne Promos und Downloads!)


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 Betreff des Beitrags: Re: Der offizielle Literatur-Thread
BeitragVerfasst: Mittwoch, 1. September 2010, 12:27 
チタンの拳
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Ich hab mir gerade Deutschland schafft sich ab von Herrn Sarrazin gekauft. Bin mal gespannt wie das Buch ist, welches Medien und Parteien nutzen, um das politische Sommerloch zu stopfen...

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 Betreff des Beitrags: Re: Der offizielle Literatur-Thread
BeitragVerfasst: Mittwoch, 1. September 2010, 20:36 
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DooMinator hat geschrieben:
Ich hab mir gerade Deutschland schafft sich ab von Herrn Sarrazin gekauft. Bin mal gespannt wie das Buch ist, welches Medien und Parteien nutzen, um das politische Sommerloch zu stopfen...


Wenn du nen ersten Eindruck gewonnen hast, dann geb hier ma Feedback, bin auch sehr interessiert an dem Buch, bin aber noch zurückhaltend, weil ich nich weiß, ob es nicht doch zu sehr fachsimpelt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Der offizielle Literatur-Thread
BeitragVerfasst: Donnerstag, 2. September 2010, 14:42 
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Kaysa hat geschrieben:
Wenn du nen ersten Eindruck gewonnen hast, dann geb hier ma Feedback, bin auch sehr interessiert an dem Buch, bin aber noch zurückhaltend, weil ich nich weiß, ob es nicht doch zu sehr fachsimpelt.


Fachsimpeln? Der Sarrazin? Neee...

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 Betreff des Beitrags: Re: Der offizielle Literatur-Thread
BeitragVerfasst: Donnerstag, 2. September 2010, 15:02 
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gesteckteziele hat geschrieben:
Kaysa hat geschrieben:
Wenn du nen ersten Eindruck gewonnen hast, dann geb hier ma Feedback, bin auch sehr interessiert an dem Buch, bin aber noch zurückhaltend, weil ich nich weiß, ob es nicht doch zu sehr fachsimpelt.


Fachsimpeln? Der Sarrazin? Neee...


Wollte das Game heute als Ebook fürs Iphone kaufen. Apple hat es aber wieder ausm Store genommen, war den Muschies wohl zu heiß :P

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 Betreff des Beitrags: Re: Der offizielle Literatur-Thread
BeitragVerfasst: Donnerstag, 2. September 2010, 15:52 
WikiSlave
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Gestern war auch eine Diskussion im Fernsehen mit Herrn Sarazzin. Was ist nur mit dem Friedman los? Der hat gestern bestimmt 5 Minuten am Stück die Klappe gehalten. Und ab und zu andere ausreden lassen. Ich glaube, das war ein Doppelgänger.

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 Betreff des Beitrags: Re: Der offizielle Literatur-Thread
BeitragVerfasst: Donnerstag, 2. September 2010, 16:06 
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PaulBearer hat geschrieben:
Gestern war auch eine Diskussion im Fernsehen mit Herrn Sarazzin. Was ist nur mit dem Friedman los? Der hat gestern bestimmt 5 Minuten am Stück die Klappe gehalten. Und ab und zu andere ausreden lassen. Ich glaube, das war ein Doppelgänger.


Friedman ist meiner Meinung ein Unsympath sondergleichen. Ich kann dem Typen keine 5 Minuten lang zuhören, ohne aggressiv zu werden.

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 Betreff des Beitrags: Re: Der offizielle Literatur-Thread
BeitragVerfasst: Montag, 13. September 2010, 12:21 
WikiSlave
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Ich lese gerade "Der Bug" von Constantin Gillies. Eigentlich ist das Buch ausschließlich für Alt-Nerds von Baujahr, sagen wir mal, Mitte 60er bis Ende 70er Jahre gedacht, andere werden damit eventuell nicht viel anfangen können.

In der Story geht es um zwei Ex-C64-Kids, die in der Gegenwart mit dem Erwachsenwerden, das man von ihnen erwartet, und mit dem langweiligen Arbeitsleben im IT-Großkonzern klarkommen müssen. Beide arbeiten in einer Firma für Datenrettung und -konvertierung und schlittern mit einem seltsamen Uralt-Computer, den sie in die Hände gedrückt bekommen, in eine geheimnisvolle Verschwörungsgeschichte hinein. Das Buch ist voll von Anspielungen an die Popkultur und Computerszene der 70er bis 90er, mit vielen Schaltplänen und Röntgenbildern von alter Elektronik schön aufgemacht und liest sich (habe gerade 100 von ca. 300 Seiten fertig) wie von selber. Das Ganze ist die Fortsetzung von Gillies' "Extraleben", das ich auch noch irgendwann nachholen muß.

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 Betreff des Beitrags: Re: Der offizielle Literatur-Thread
BeitragVerfasst: Samstag, 2. Oktober 2010, 14:26 
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Wohnort: Saarbrücken, ehemals Titz/NRW
Heute hatte der Thalia in der Saarbrücker Innenstadt endlich ein Exemplar von "So schön wie hier kanns im Himmel gar nicht sein!" von Christoph Schlingensief auf Lager. Ist zudem schon eine neuere Auflage, in der auch sein Tod vermerkt ist. Bin froh, dass Buch endlich zu haben. Habe seine Werke schon immer geliebt und finde es schade, dass er erst zu seinem Ende soviel Aufmerksamkeit und Anerkennung bekam.

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 Betreff des Beitrags: Re: Der offizielle Literatur-Thread
BeitragVerfasst: Samstag, 2. Oktober 2010, 15:45 
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Registriert: Montag, 30. Januar 2006, 22:12
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Kaysa hat geschrieben:
Heute hatte der Thalia in der Saarbrücker Innenstadt endlich ein Exemplar von "So schön wie hier kanns im Himmel gar nicht sein!" von Christoph Schlingensief auf Lager. Ist zudem schon eine neuere Auflage, in der auch sein Tod vermerkt ist. Bin froh, dass Buch endlich zu haben. Habe seine Werke schon immer geliebt und finde es schade, dass er erst zu seinem Ende soviel Aufmerksamkeit und Anerkennung bekam.


Das kann man nun wirklich nicht behaupten: Wer in den letzten 20 Jahren an sg. Provokativ- bzw. Performance-Kunst dachte, hat an Schlingensief gedacht. Kein anderer hat soviel Fördergelder für seine Projekte bekommen, kein anderer hat, was immer er auch machte, so sehr mit zumindest wohlwollender Aufmerksamkeit der Medien rechnen können - und man darf auch nicht verschweigen, dass viele von Schlingensiefs Aktionen nicht unbedingt kunsthistorischen Langzeitbestand haben. Wie in jedem anderen Fall sollten wir auch hier mit einer Mythologisierung vorsichtig sein.

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 Betreff des Beitrags: Re: Der offizielle Literatur-Thread
BeitragVerfasst: Sonntag, 31. Oktober 2010, 11:22 
チタンの拳
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Erinnerungen eines Insektenforschers von Fabre... Teil 1 von 10, z.Z. nur ausgeliehen... Bis jetzt bin ich schwer beeindruckt, wirklich ganz großes Kino! Wenn es so weiter geht, dann muss ich das Ding haben...Komplett...

*beginnt zu sparen*

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 Betreff des Beitrags: Re: Der offizielle Literatur-Thread
BeitragVerfasst: Sonntag, 31. Oktober 2010, 12:27 
Boardbitch

Registriert: Freitag, 26. August 2005, 14:16
Beiträge: 3130
Die U-Bahn Show von Schliengensief fand ich sehr kreativ!


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 Betreff des Beitrags: Re: Der offizielle Literatur-Thread
BeitragVerfasst: Mittwoch, 8. Dezember 2010, 20:13 
チタンの拳
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Beiträge: 1954
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Jaques Buval - Der Kannibalenclan

Ich habe gerade erst angefangen das Buch zu lesen, und ich kann jetzt schon sagen, dass ich heute wohl weiterlesen statt wie geplant Fußball gucken werde... Einfach nur unfassbar, zu was dieser Mensch fähig war. Einblicke in die dunkelsten Kapitel, welche die menschliche Seele zu bieten hat...

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 Betreff des Beitrags: Re: Der offizielle Literatur-Thread
BeitragVerfasst: Sonntag, 30. Januar 2011, 19:39 
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Beiträge: 756
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Weiterführung der Diskussion aus dem Index-Thread: viewtopic.php?f=5&t=4041&p=125492#p125492

Der Webmaster von jackketchum.net hat mir bereits geantwortet:
Zitat:
I just heard back from Jack, and as far as he and I can tell, EVIL is complete. There were some issues with OFF SEASON and SHE WAKES with the American publishers when they were first published. The recent editions, however, are complete, and restored. As far as I know, the German version of OFF SEASON is taken from the restored text, too.

Die neuen Fassungen kann man also alle auf Englisch genießen.
Er und der Autor selbst wissen nichts von einer Zensur von EVIL, aber vorsichtshalber warte ich noch auf eine Stellungnahme von Random House.

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A common mistake that people make when trying to design something completely foolproof is to underestimate the ingenuity of complete fools.
-Douglas Adams

Licorice = Ladder


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 Betreff des Beitrags: Re: Der offizielle Literatur-Thread
BeitragVerfasst: Dienstag, 1. Februar 2011, 14:29 
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Registriert: Donnerstag, 29. Juni 2006, 21:04
Beiträge: 756
Wohnort: NRW
Entwarnung von offizieller Seite:
Zitat:
Sehr geehrter Herr [...],
vielen Dank für Ihre E-Mail.
Aus dem Lektorat habe ich erfahren, dass „Evil“ in keinerlei Weise zensiert, gekürzt oder anderweitig verändert wurde.

Mit freundlichen Grüßen
[...]

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 Betreff des Beitrags: Re: Der offizielle Literatur-Thread
BeitragVerfasst: Samstag, 19. Februar 2011, 20:32 
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Registriert: Sonntag, 26. März 2006, 13:18
Beiträge: 1774
Wohnort: Jena // Dresdener Exil
Soooooo, wollen wir mal wieder.
Das werden jetzt etwas mehr Titel sein, da ich mich mehrere Monate nicht geäußert habe, allerdings haben mir die meisten der gelesenen Bücher so gut gefallen, dass ich euch das nicht vorenthalten möchte ;)

David Wong: John Dies at the End (englisch)
Das ist eigentlich schon sehr lang her, um genau zu sein müsste ich so zwischen Juli und August mit dem Buch fertig gewesen sein.
Ich wollte nur sagen, dass ich JasonVorheeses Tipp unterschreiben kann und glaube, dass fast jeder hier etwas damit anfangen kann. Vorausgesetzt man versteht Englisch ;)

Haruki Murakami: Hard-boiled Wonderland und das Ende der Welt (deutsch)
Gekauft hatte ich es mir, weil mich die japanische bzw. asiatische Literatur interessierte und ich in irgendeinem Wikipedia-Artikel den Namen des Autors gelesen habe.
Das Buch ist in zwei sich abwechselnde Handlungsstränge aufgeteilt: Der eine Strang, "Hard-boiled Wonderland", spielt in einem verfremdeten Tokio/Japan, in dem zwei verfeindete Organisationen einen Datenkrieg um Wissen und dessen kommerzielle Nutzung ausfechten. Dort wird die Handlung durch einen sogenannten Kalkulator erzählt, der für eine der beiden Organisationen arbeitet. Der zweite spielt am "Ende der Welt", einem kleinen mystischen Dorf, welches voller Geheimnisse steckt.
Eine Empfehlung gibt es für all die, die keine Probleme mit asiatischen "Eigenheiten" haben und auch Freunde der ausgiebigen Beschreibung der Szenen und Personen sind. Das kann der gute Murakami-san sehr gut. Insgesamt ein sehr spannender, recht amüsanter und auch manchmal nachdenklich machender Roman.

Ben Mezrich: The Accidental Billionaires (englisch, auch deutsch erhältlich)
Um es kurz zu machen: Es ist das Buch, was dem Film The Social Network von Fincher über Facebook den Grundstein gelegt hat. Leute, die den Film bereits gesehen haben, werden "geschichtstechnisch" nicht viel neues lesen können. Allerdings ist es interessant, wie der Drehbuchautor des Films die Gedanken in sehr gute Dialoge umformte. Für jeden, der sich für so etwas interessiert und vielleicht den Film nicht sehen will, zu empfehlen.

Jake Adelstein: Tokyo Vice (englisch, auch deutsch erhältlich)
Der US-amerikanische Journalist Jake Adelstein schreibt über sein Leben als Gaijin in Japan, dessen Presse- und Unterwelt.
Er beschreibt die Hürden, die man als Ausländer nehmen muss, wie viel Glück man braucht, um etwas zu erreichen, die Eigenheiten der japanischen Unterhaltung bzw. Rotlicht-Landschaft und die einflussreichste kriminelle Vereinigung Japans, die Yakuza. Auch seine Aufeinandertreffen als Journalist mit Taten der einzelnen Yakuza-Gruppen, deren Mitgliedern und wie diese ihm fast sein und das Leben seiner Familie/Freunde gekostet hätte, werden von ihm beleuchtet.
Das Buch beruht auf den wirklichen Erlebnissen des Jake Adelstein im Großraum Tokio als "Kriminal-Journalist" für die große Tageszeitung Yomiuri Shinbun und wartet mit Witz und Spannung auf. Ich hab noch viel über Japaner und deren Kultur lernen können, ich weiß leider nicht, wie es ceno und Co. aussehen würde ;) Für alle, die sich entweder für organisiertes Verbrechen oder die japanischen Geflogenheiten und Eigenheiten interessieren zu empfehlen.


Ah, geschafft. :D
Weiter geht es mit dem Buch des ehemaligen Wikileaks-Sprecher Daniel Domscheit-Berg. Ich bin sehr gespannt, Spiegel Online hat sich ja sehr darüber ausgelassen, was aber kaum verwunderlich ist, da der Spiegel Verlag selbst mit einem Buch zum Thema im Rennen ist und man von Wikileaks weiterhin etwas früher als der Rest erfahren will, was Sache ist. Am besten fand ich aber, die zur Rezension dazugehörigen, Foreneinträge. Ich hab immer gedacht, der Spiegel würde von etwas gebildeteren Menschen gelesen, aber das was die Leute da von sich gegeben haben, war simples Nachplappern ohne Niveau. Herrlich. Noch nie so viel geballten Dünnschiss in einem Forum gelesen :respekt:

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 Betreff des Beitrags: Re: Der offizielle Literatur-Thread
BeitragVerfasst: Samstag, 19. Februar 2011, 21:07 
チタンの拳
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Ich liebe diesen Thread - beweist er doch jedesmal, dass auch die PC- und Konsolenspieler sich nicht bei nem Buch fragen, wo es den Stromanschluss hat. :yes:

Ich lese z.Z. Das elfte Gebot. Spionagethriller im kalten Krieg. An sich nicht so mein Themengebiet, aber das Ding rockt einfach!

Mit dem Herrn Sarrazin bin ich übrigens auch schon nen Stückchen durch. Kein schlechtes Buch, sicher nicht, aber dem Hype nicht ganz gerecht werdend... Es sind viele Zahlen, Tabellen und fast philosophische Theorien. Und ich bin mir sicher, nichtmal die Hälfte der 1.5 Mio Käufer hat verstanden, um was es in dem Buch geht :roll:

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 Betreff des Beitrags: Re: Der offizielle Literatur-Thread
BeitragVerfasst: Sonntag, 20. Februar 2011, 00:21 
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caedez hat geschrieben:
Haruki Murakami: Hard-boiled Wonderland und das Ende der Welt (deutsch)
Gekauft hatte ich es mir, weil mich die japanische bzw. asiatische Literatur interessierte und ich in irgendeinem Wikipedia-Artikel den Namen des Autors gelesen habe.
Das Buch ist in zwei sich abwechselnde Handlungsstränge aufgeteilt: Der eine Strang, "Hard-boiled Wonderland", spielt in einem verfremdeten Tokio/Japan, in dem zwei verfeindete Organisationen einen Datenkrieg um Wissen und dessen kommerzielle Nutzung ausfechten. Dort wird die Handlung durch einen sogenannten Kalkulator erzählt, der für eine der beiden Organisationen arbeitet. Der zweite spielt am "Ende der Welt", einem kleinen mystischen Dorf, welches voller Geheimnisse steckt.
Eine Empfehlung gibt es für all die, die keine Probleme mit asiatischen "Eigenheiten" haben und auch Freunde der ausgiebigen Beschreibung der Szenen und Personen sind. Das kann der gute Murakami-san sehr gut. Insgesamt ein sehr spannender, recht amüsanter und auch manchmal nachdenklich machender Roman.

Das wird wohl als nächstes auf meiner Liste stehen. :respekt:
Habe im letzten halben Jahr von Murakami Naokos Lächeln, Kafka am Strand und Gefährliche Geliebte gelesen und habe noch den Erzählungsband Blinde Weide, schlafende Frau rumliegen. Allesamt großartig.
Kafka am Strand hat übrigens auch zwei Handlungsstränge, die nach und nach zusammenwachsen.

Ich wollte schon vor einiger Zeit etwas über Naokos Lächeln schreiben, weil es mich so sehr beeindruckt hat.
Es handelt sich um eine Liebesgeschichte. Toru Watanabe, Student im Tokio der 60er, steckt in einer Dreiecksbeziehung und kann sich nicht zwischen der verschlossenen Naoko, die den Tod ihres Freundes (dem besten Freund von Toru) nicht verkraften kann, und der lebenslustigen Midori entscheiden.
Die Sprache ist schlicht gehalten, doch die Geschichte fesselnd erzählt und driftet zum Glück nicht in Kitsch ab. Die Gefühle und Handlungen erscheinen authentisch und noch lange nach Beenden des Buches musste ich noch drüber nachdenken.

Im Dezember letzten Jahres kam eine Verfilmung in die japanischen Kinos und seitdem warte ich, dass der irgendwo verfügbar wird. Auf eine Kinoauswertung kann ich wohl nicht hoffen, aber vielleicht kommt die Japan-DVD mit englischen Untertiteln.

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A common mistake that people make when trying to design something completely foolproof is to underestimate the ingenuity of complete fools.
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 Betreff des Beitrags: Re: Der offizielle Literatur-Thread
BeitragVerfasst: Dienstag, 1. März 2011, 13:29 
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Murakami? Diesen Namen hatte ich verdrängt...gut..ich schulde es jemanden die Bücher zu lesen!

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Der Ausdruck Troll bezeichnet:
-ein nicht-menschliches Wesen in Mythologie und Literatur, siehe Troll (Mythologie),
-eine Person, die in Diskussionsforen, im Usenet, in Wikis oder per E-Mail andere Teilnehmer provoziert, siehe Troll (Internet)

Die Katze heiligt die Mittel.


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 Betreff des Beitrags: Re: Der offizielle Literatur-Thread
BeitragVerfasst: Mittwoch, 4. Mai 2011, 22:24 
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Abteilung STrAnGE Bücher:

"Da bin ich"
(Friedrich K. Waechter)

http://2leep.com/bar.php?url=http://2le ... 17/0/more/

WTF?
:shock:


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 Betreff des Beitrags: Re: Der offizielle Literatur-Thread
BeitragVerfasst: Donnerstag, 5. Mai 2011, 17:54 
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Zuletzt "gelesen":

Bescherelle - L'Art de conjuguer

..und es war nicht der letzte Blick in dieses Werk... :wink:

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 Betreff des Beitrags: Re: Der offizielle Literatur-Thread
BeitragVerfasst: Samstag, 14. Mai 2011, 16:28 
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Ich lese im Moment Running Man von Stephen King. Ich hoffe, diese Geschichte wird mal auf annehmbare Weise verfilmt. Es gab zwar schon mal diesen Film mit Arnold, dessen Strory an dieses Buch anlehnt, aber mit dem Original hat er leider nicht mehr viel am Hut.

Danach wollt ich mit 1984 von George Orwell anfangen.
Zuletzt hab ich Fear and Loathing in Las Vegas von Hunter S. Thompson und davor Der Leguan von Alberto Vázquez-Figueroa gelesen.
Fear and Loathing in Las Vegas sollte man wohl im englischen original lesen. Ich kenn' die deutsche Variante nicht, die soll aber bei weitem nicht so gut (bzw. lustig) sein. Wobei das bei Übersetzungen ja meißtens der Fall ist.

Kaysa hat geschrieben:
Hab mir soeben dieses Buch bestellt, weil mich die Thematik schon seit längerem interessiert... Ich bin gespannt!

http://www.amazon.de/zw%C3%B6lfte-Plane ... 3930219581


Und, haste das schon gelesen? Ich wollte mich mit dem Thema auch mal beschäftigen.
Manche der Rezensionen zu diesem Buch sind ja echt vernichtend, andere lassen wiederum das Interesse wachsen...

Welches Buch ich jedenfalls ausnahmslos jedem ans Herz legen kann, ist Der magische Kubus.
Auch wenn man es selbst wahrscheinlich nur ein einziges mal im Leben lesen wird, lohnt sich die Anschaffung.

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"If you want a vision of the future, imagine a boot stamping on a human face - forever."
-George Orwell-

"Die meisten von ihnen ahnten wahrscheinlich nicht, was sie damit anrichteten, aber die Diener des Ungeheuers wußten sehr wohl, was sie taten.
Und sie leisteten ganze Arbeit.
"

-Jean Raspail-


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 Betreff des Beitrags: Re: Der offizielle Literatur-Thread
BeitragVerfasst: Sonntag, 15. Mai 2011, 18:29 
Ich habe immer den Längsten
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Ich habe vor einiger Zeit meine Geschmack an guter, alter "Schmutz- und Schundliteratur" gefunden... :tee:
Eigentlich hege ich schon lange eine Vorliebe dafür, aber bei einer Serie wie z.B. Perry Rhodan habe ich erst garnicht den Einstieg versucht (das kann ich nicht mehr aufholen). Dafür hat es jetzt Maddrax erwischt...

... aktuell bin ich bei Bd. 19 ("Das Sklavenspiel") angelangt, warten noch 277 Bände auf mich (und alle zwei Wochen einer mehr). Endzeit ist halt die schönste Zeit.

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Zuletzt geändert von Vicarocha am Montag, 16. Mai 2011, 00:57, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Der offizielle Literatur-Thread
BeitragVerfasst: Sonntag, 15. Mai 2011, 21:01 
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Beiträge: 197
Oh und The Bastard Operator From Hell is auch sehr gut.
Kennen bestimmt hier einige schon.
Hier findet man die ganzen Sachen mal auf enem Haufen.
Bei dem ersten Band bin ich häufiger vor lachen fast vom Stuhl gefallen.

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Und sie leisteten ganze Arbeit.
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 Betreff des Beitrags: Re: Der offizielle Literatur-Thread
BeitragVerfasst: Sonntag, 15. Mai 2011, 21:06 
Feuerteufel

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Vicarocha hat geschrieben:
Dafür hat es jetzt Maddrax erwischt...

Das habe ich vor kurzem auch entdeckt, und das ganze sieht wirklich ganz nach meinem Geschmack aus. Vor allem, dass es offenbar so viele verschiedene Themen abdeckt. Sci-Fi, Zombies, Mutanten, Riesen-Insekten, Riesen-Ratten, Cyborgs und und und. Leider hatte ich bislang noch nicht die Zeit, mich damit zu befassen :(

Nachdem ich vor ca. einem halben Jahr den Film Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt angesehen und dabei mächtig Spaß hatte, hab ich mir vor kurzem die englische Komplettbox der Comicvorlage besorgt. Der niedliche und minimalistische Zeichenstil ist etwas seltsam, aber gerade Scott's Mimik finde ich im Comic ziemlich witzig und allgemein finde ich den Comic ziemlich lustig und unterhaltsam. Der Film scheint sich, soweit ich das noch recht im Kopf habe, recht eng an die Vorlage zu halten, allerdings scheint man den Film noch etwas mehr auf Videospiele getrimmt zu haben. Z.B. frag Knives im Film, was Neil denn in spielt (sie meint, welches Instrument in der Band) - im Film sagt er, "The Legend of Zelda...", im Comic "Ich wohne eigentlich nur hier...", oder Scott, der beim ersten Zusammentreffen mit Ramona darüber erzählt, warum Pac-Man nicht wie ursprünglich geplant "Puck-Man" heißt. Im Comic fragt er sie dagegen nach ihren Schuhen.

Bin mal gespannt wie die weiteren 4 Bände sind, ich bin gerade fast am Ende von Band 2.


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 Betreff des Beitrags: Re: Der offizielle Literatur-Thread
BeitragVerfasst: Montag, 16. Mai 2011, 11:35 
WikiSlave
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CW6 hat geschrieben:
Der niedliche und minimalistische Zeichenstil ist etwas seltsam, aber gerade Scott's Mimik finde ich im Comic ziemlich witzig und allgemein finde ich den Comic ziemlich lustig und unterhaltsam.

Ich finde den Zeichenstil zu schrecklich, daß ich mir den Comic nie antun könnte. Ich hasse schon die Leute, die in irgendwelchen Foren Scott-Pilgrim-Zeichnungen als Avatar oder Signatur verwenden müssen. Nehmt doch gleich das Goatse-Bild!

(SAL macht sich einen Scott-Pilgrim-Avatar in 5...4...3...2...1... :blueeye:)

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BeitragVerfasst: Montag, 16. Mai 2011, 15:23 
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*aufScottPilgrimAvatarrüberschiel* :P

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 Betreff des Beitrags: Re: Der offizielle Literatur-Thread
BeitragVerfasst: Montag, 16. Mai 2011, 15:50 
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Ich fand den Film langweilig und scheisse.
Von daher kommt kein Pilgrim Avatar.
(sorry Urne, beim nächsten mal)


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 Betreff des Beitrags: Re: Der offizielle Literatur-Thread
BeitragVerfasst: Montag, 16. Mai 2011, 20:10 
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Hat sich nicht mal beim MK-artigen Tanzspiel was im Höschen geregt?

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 Betreff des Beitrags: Re: Der offizielle Literatur-Thread
BeitragVerfasst: Montag, 16. Mai 2011, 20:40 
Boardbitch

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Nein.


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 Betreff des Beitrags: Re: Der offizielle Literatur-Thread
BeitragVerfasst: Montag, 27. Juni 2011, 18:51 
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Mal wieder ein bisschen mehr ;)

Daniel Domscheit-Berg: inside WikiLeaks (deutsch)
Ja, wie "angekündigt", hab ich das Buch gleich als nächstes gelesen und mir ein Bild von den Ansichten des ehemaligen Pressesprechers WikiLeaks' gemacht. Als erstes: Man merkt, dass der Mann kein Autor ist und das Buch selbst von jemand anderes aufgeschrieben wurde. Manchmal wiederholt er sich und es kann für denjenigen, der nicht technisch-begeistert bzw. wenigstens interessiert an der Geschichte WikiLeaks' ist, recht langweilig werden. Allgemein lässt sich sagen, dass der Stil des Buches ein wenig anstrengend ist. Aber man bekommt einen guten Einblick in die Geschichte aus Sicht eines, meiner Meinung nach, recht sympathischen Mannes, der ein wenig enttäuscht vom Werdegang des Projektes, dem er mehrere Monate seines Lebens widmete, ist. Für alle an WikiLeaks interessierten Leute zu empfehlen. Alle anderen lassen lieber die Finger davon, da es nicht wirklich literarisch wertvoll ist ;)

Giovanni Francesio: Tifare Contro (deutsch)
Auch dieses Buch ist wieder sehr speziell, aber da es den ein oder anderen Fußballfan hier gibt, denke ich mir, dass es nicht ganz für die Miez ist, wenn ich hier ein paar Worte über das Buch verliere.
Der Titel trägt den deutschen Untertitel "Eine Geschichte der italienischen Ultras", was nicht ganz der Wahrheit entspricht. Der Autor, ein älterer, ehemaliger (bin mir nicht ganz sicher) Ultra, geht nicht nur auf die italienischen Ultras sondern auch auf die gesamte Fansituation Italiens ein. Er schildert darin, wie die Bewegungen in der italienischen Fankultur entstanden, sich entwickelten und langsam zu Bruch gehen. Generell lässt sich sagen, dass das Buch einen sehr guten Einblick in italienische Stadien und deren Umfeld gewährt und man einiges über die Fankultur Resteuropas lernen kann. Das Buch wurde vom Übersetzer mit Kommentaren versehen, die einen die italienischen/europäischen Umstände besser verstehen lassen und auch einige interessante Tipps geben, was man sich als nächstes ansehen/durchlesen könnte. Von mir gibt es eine klare Empfehlung für alle, die sich für die Fankultur beim Fußball interessieren und Leute die immer auf die "bösen, asozialen Fußballfans" schimpfen, die mal wieder "randaliert" haben.

J. L. Bourne: Day By Day Armageddon (englisch, auch deutsch erhältlich)
Hier kommen wir zur Abteilung "Freunde der gepflegten Zombie-Literatur" ;)
Das Buch ist in Form eines Tagebuchs aufgebaut, in dem der Protagonist seine Erlebnisse in einer Zombie-Apokalypse schildert. Klingt jetzt nicht sehr spannend, macht aber unglaublich süchtig, denn man möchte immer wissen, wie es mit ihm weitergeht. Da der Autor auch noch schreiben kann, legt man das Buch kaum mehr aus der Hand und beendet sehr schnell und das nicht nur, weil es recht kurz ist.
Ein "Warnung" noch: Das Buch ist der erste Teil einer Reihe, die bisher zwei Teile beinhaltet und endet mit einem Cliffhanger. Ich weiß nicht, ob es nach dem, im englischsprachigen Raum bereits erschienenen, zweiten Teil noch weiter geht. Ansonsten empfehle ich das Buch jedem, der etwas mit Zombies anfangen kann.

Hunter S. Thompson: Fear and Loathin in Las Vegas (englisch, auch deutsch erhältlich)
Muss ich noch etwas darüber schreiben? Eigentlich nicht.
Nur so viel: Das Buch ist noch mal um einiges besser, da sich auch die Intention Thompsons besser herauskristallisiert und die "verdrogten" Gedanken um einiges besser geschildert werden können. Wenn man vor hat das Buch in der Öffentlichkeit zu lesen, darf man sich nicht schämen, etwas dämlich, gehässig grinsend herumzusitzen ;)

Stanislaw Lem: Gast im Weltraum (deutsch)
Und nun kommt der Finale Schwenk zum Science-Fiction-Philosophie-Genre :mrgreen:
Dieses Buch, welches im Jahre 3000irgendwas angesiedelt ist, schildert das Leben des Protagonisten von seiner Kindheit bis ungefähr in die Mitte seines Lebens. Er wird als junger Erwachsener zur Teilnahme an einer Weltraumexpidition ausgewählt und verbringt mehrere Jahre auf einem riesigen Raumschiff, der Gea, das das Ziel hat, die Weiten des Alls zu erkunden. Die Geschichte spielt auch die meiste Zeit auf der Gea. In dieser Utopie schildert Lem eine Welt, die den perfekten Kommunismus beherrscht und in der der Mensch nur vom Verstand und der Vernunft gelenkt ist. Diese Gesellschaft kann ein wenig nerven, da es manchmal zu sehr in der Art "Kommunisten (und damit Sowjets) - gut! Kapitalisten (und damit Amis, im späteren Verlauf als "Atlantiden" bezeichnet) - unreif, unvernünftig, böse!" von statten geht. Das kann aber auch daran liegen, dass ich eine alte DDR-Auflage habe (ca. im Bereich der frühen 60er anzusiedeln), welche wohl nur von den Sowjets zensiert erschienen ist und erst nach der Wende eine unzensierte Ausgabe erschien. Leider finde ich diese nur und das mit der Zensur hab ich erst heute in einem noch unfertigen Wikipedia-Artikel gelesen, nach dem sich Lem schon damals sehr erbost über die Zensur geäußert haben muss.
Was aber wirklich faszinierend an diesem Buch ist, ist die Tatsache, dass einiges, was sich Herr Lem damals vorstellte wirklich schon existiert (z.B.: eBooks, Halbleiterchips, Internet und dessen Vorzüge) und sich einige andere Kunst schaffende bei ihm bedient haben (z.B.: Kubricks 2001, Futurama). Der Erzählstil ist sehr gut und rettet einen auch über die etwas langatmigen Passagen hinweg. Der Roman ist auf jeden Fall zu empfehlen, da er eine sehr schöne Studie einer von der restlichen Menschheit abgeschotteten Gruppe Menschen ist, die sich in der Weite des Nichts fortbewegt. Jeder, der auch nur ein bisschen interessiert ist, sollte sich auf die Suche nach einem unzensierten Exemplar begeben. :respekt:


Das wäre geschafft. :D
Als nächstes (vermutlich aber erst nach den Prüfungen) werde ich Game of Thrones lesen. Mal sehen, was danach kommt, vielleicht endlich ein weiterer Murakami. Primär Naokos Lächeln, da der Film es nun nach Deutschland geschafft hat. Jetzt seid ihr wieder dran. Los, los!

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 Betreff des Beitrags: Re: Der offizielle Literatur-Thread
BeitragVerfasst: Montag, 4. Juli 2011, 17:38 
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Registriert: Sonntag, 28. August 2005, 14:12
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Wohnort: Bin nun Ossi
Ich lese gerade die Simon Beckett Bücher: Also "Chemie des Todes", "Kalte Asche" und "Leichenblässe". Die Ausführungen der Verwesungsprozesse und daraus gewonnene Erkenntnisse sind recht gut. Leider hapern die Stories teilweise an zu einfachen Wendungen und Vorhersehbarkeit. Da man die Bücher aber schnell gelesen hat und dennoch keine Langeweile aufkommt, kann man sie schon mal empfehlen.

Die Millenium-Trilogie von Stieg Larsson hatte ich auch durch, wobei ich hier lediglich den 1. Teil wirklich spannend fand.

Vor geraumer Zeit hatte ich die "Gezeitenwelt" von Magus Magellan (Künstlername von 4 deutschen Autoren, die alle an der Reihe mitarbeiten. Einige kennt man aus der "Das Schwarze Auge"-Szene, da sie dafür schreiben. Ich hab damit allerdings nichts am Hut) gelesen. Ich warte hier sehnsüchtig auf die 2. Staffel. Bisher sind 6 Bücher erschienen. 5 der ersten Staffel und eines, das die Vorgeschichte der Handlung der Gezeitenwelt erklärt.
Wer es nicht kennt: Die Gezeitenwelt handelt von einer Fantasywelt (aber ähnlich aufgebaut wie die Erde) zu Zeiten des Mittelalters, in der ein Meteor einschlägt und die Magie damit wiederauflebt. Dadurch verändert sich die gesamt Welt und die Geschichte vieler. In der ersten Staffel gibt es praktisch 4 Handlungsstränge. Diese überkreuzen sich in den Büchern immer wieder mal, aber wirken noch nicht zu sehr aufeinander ein.
Das beeindruckende für mich war der Detailreichtum der Welt. Für mich weitaus umfangreicher als z.B. der Herr der Ringe (den ich dennoch Klasse finde).
Momentan liegt die Reihe leider auf Eis, da sich kein Verlag findet, der sie fortsetzen will. Find ich sehr schade, da es eines der engagiertesten Fantasyprojekte ist, die ich je gelesen habe.

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Für Frieden kämpfen ist wie für Jungfräulichkeit vögeln!


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 Betreff des Beitrags: Re: Der offizielle Literatur-Thread
BeitragVerfasst: Samstag, 13. August 2011, 12:44 
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Registriert: Freitag, 26. August 2005, 02:44
Beiträge: 891
Wohnort: Hessen
Ich habe Charlotte Roche's Buch Feuchtgebiete als Hörbuch bekommen. Ich habe 10 Minuten reingehört. Da wird ja nur versucht, eine Provokation an die nächste zu reihen. Das ist echt etwas, was die Welt nicht braucht. Das einzig gute beim Reinhören war, dass danach wieder 250 Mb auf der Festplatte frei waren.

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