Die Zukunft der Videospielbranche

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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#101 Beitrag von LiquidSnakE » Dienstag, 11. Dezember 2012, 13:31

Ich kann mich Jims Einschätzung nur anschließen.

Eine Randbemerkung zum technologischen Fortschritt: Microsoft wird in absehbarer Zeit große Probleme haben, die erhöhten Kosten von Xbox Live zu rechtfertigen. 2010 wurden die Abos von XBL Gold erhöht - Begründung: Wir bieten jetzt auch Integration von Social Media (Twitter, Facebook) und Dienste wie Netflix oder HBO GO (nicht in Europa, aber...), die wir wiederum gegenfinanzieren müssen. Nur wird all das von aktuellen Smart-TVs schon out-of-the-box geliefert, ohne zusätzliche Mehrkosten für den Endverbraucher - es braucht keine Xbox 360 oder ein Gold-Abo mehr dazu. Ich bin gespannt, wie lange die Xbox-Besitzer da noch mitspielen. Mein XBL Gold läuft kommenden Februar aus und ich plane zumindest im Moment keine Verlängerung, da ich einmal im Jahr was online spiele und man Sprachchats auch kostenlos via Skype und Co. haben kann.
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Jim
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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#102 Beitrag von Jim » Dienstag, 11. Dezember 2012, 13:44

Gut, ich bin primärer PC Spieler, hielt es aber nach wie vor für nicht vertetbar das der Multiplayer der X-Box Geld kostet. Wieso protestiert eigentlich jeder gegen STEAM, aber niemand dagegen das die Videospiele der X-Box quasi halb kostenpflichtig nutzbar sind? Jusr saiying.

Seis drum, weils mir gerade einfällt: kommt es mir eigentlich nur so vor oder sind ausgerechnet Nintendo so ziemlich die einzigen die noch ne richtige Videospielkonsole machen/haben? Die Playstation wurde ja seit je her als Multimediawunder verkauft, erst mti CD, dann DVD und nun BluRay Player. Und wenn man sich das Dashboard so anschaut (da fängts schon an, eigentlich - es gibt ein Dashboard) sind Spiele nur einer von gut nem halben Dutzend Oberpunkten. Bei der X-Box bin ich aktuell nich drin, aber solls da nicht so kommen das das so eine Windows8 Oberfläche kriegt? Selbst wenn ich da gerade was durcheinanderwerfe, wie Liquid schon sagte: das Ding hat Netflix und Twitter und so weiter und so fort - auch hier rücken die Spiele irgendwie immer mehr und mehr an die Seite. Und ich glaube nicht das das mit der PS4/X-Box3 aufhören wird, eher im Gegenteil. Nur Nintendo scheinen mir irgendwie die Einzigen zu sein die noch primär auf Videospiele setzen - ganz wertungsfrei von der Qualität der dargebotenen Software.

Irgendwie ist das ein Wandel den ich nicht minder bedenklich finde. Vor allem hinsichtlich der vorigen Prognose mit dem Cloudgaming - SONY hat Gaikai gekauft. Was könnte das nun alles für die Playstation 4 heißen? DIe Konsolen "mussten" mit der Zeit gehen und haben dabei irgendwie scheinbar so ein wenig die Wurzeln vergessen.
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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#103 Beitrag von LiquidSnakE » Dienstag, 11. Dezember 2012, 20:38

Jim hat geschrieben:Gut, ich bin primärer PC Spieler, hielt es aber nach wie vor für nicht vertetbar das der Multiplayer der X-Box Geld kostet. Wieso protestiert eigentlich jeder gegen STEAM, aber niemand dagegen das die Videospiele der X-Box quasi halb kostenpflichtig nutzbar sind? Jusr saiying.
Just saiying? :blueeye:

Nein, sorry. Ernsthaft: Bisher protestierte niemand gegen die Kosten von XBL Gold, weil man dafür einen entsprechenden Mehrwert ggü. dem instabilen, benutzerunfreundlichen PSN und dem quasi nicht existenten Online-Service der Wii bekam. XBL war und ist meist schnell und stabil. Vor allem auf der PS3 bekommt man aus meiner Sicht den Gegenwert, für den man bezahlt hat: gar nichts. Nur sind die Mehrkosten für mich nicht länger zu rechtfertigen. Man zahlt für Social Media, Krempel wie Netflix und den Internet Explorer (ja, man braucht ein Gold-Abo, um den BROWSER - noch dazu fucking INTERNET EXPLORER - auf der Konsole nutzen zu können!) - lauter Zeug, das man auf Smart-TVs gratis haben kann. Und Smart-TVs werden in Zukunft immer intelligenter werden. Plus (und das ist der größte Hohn): Früher war das Dashboard wenigstens werbefrei - jetzt wird man mit Werbung zugeknallt, TROTZ Gold-Abo! Untragbar...
Jim hat geschrieben:Seis drum, weils mir gerade einfällt: kommt es mir eigentlich nur so vor oder sind ausgerechnet Nintendo so ziemlich die einzigen die noch ne richtige Videospielkonsole machen/haben?
Ja, weil Nintendo Online nicht rafft - siehe oben. Nintendo macht das nicht für den Kunden, sondern, weil sie das Potenzial, das ein Online-Service samt Entertainment-Sparte finanziell hat, nicht sehen.
Jim hat geschrieben:[...]Bei der X-Box bin ich aktuell nich drin, aber solls da nicht so kommen das das so eine Windows8 Oberfläche kriegt?
Hast du keine 360 mehr? Du hattest doch eine, nicht?

Ja, die Windows-8-artige Oberfläche ist schon da -> Dashboard-Update vom Oktober.
Jim hat geschrieben:Irgendwie ist das ein Wandel den ich nicht minder bedenklich finde. Vor allem hinsichtlich der vorigen Prognose mit dem Cloudgaming - SONY hat Gaikai gekauft. Was könnte das nun alles für die Playstation 4 heißen? DIe Konsolen "mussten" mit der Zeit gehen und haben dabei irgendwie scheinbar so ein wenig die Wurzeln vergessen.
Ich sehe das ziemlich gelassen. Ich habe vielleicht 20% der Spiele in meiner Sammlung durchgespielt. Mein Back-Katalog reicht locker bis 2020. Ich werde also mein Hobby nicht ad acta legen, sollte es einmal soweit kommen, dass es nur noch "Spiele-Abos" gibt.
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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#104 Beitrag von LIH » Dienstag, 11. Dezember 2012, 21:59

Wegen der Steam Konsole:
Bin noch gespannt welches Betriebssystem als Basis zum Einsatz kommt. Es wurde ja schon gesagt, dass das System ziemlich geschlossen sein soll, also so wie die anderen Konsolen.
Zum einen würde natürlich eine angepasste Windows Version Sinn machen, da darauf alle bisherigen und erst mal auch zukünftige Spiele laufen würden.
Andererseits hat doch glaube ich Newell Windows 8 kritisiert und arbeitet ja daran Steam nativ auf Linux zu bringen. Lässt sich wahrscheinlich besser auf die Wünsche Newell's anpassen und Lizenzkosten dürften auch entfallen.

Lustiges fiktives Szenario dabei:
Die Multiplattformspiele-Hersteller wollen auch auf der Steam Box basierend auf Linux veröffentlichen, dafür programmieren sie vermehrt mit OpenGL. In Folge bedeutet der Ausdruck 'Plattform PC' immer häufiger für Windows und Linux Systeme. Dank einer "guten" und einfachen Linux Distribution (vielleicht Ubuntu?) steigen immer mehr Spieler von Windows auf Linux um und Windows driftet in die Bedeutungslosigkeit ab.
-> Die Steam "Konsole" leitet den Untergang von Windows ein. :blueeye:
Jaja, von was träume ich nachts? Davon wollt ihr lieber gar nicht hören.

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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#105 Beitrag von esn » Mittwoch, 12. Dezember 2012, 02:40

LIH hat geschrieben:
Lustiges fiktives Szenario dabei:
Die Multiplattformspiele-Hersteller wollen auch auf der Steam Box basierend auf Linux veröffentlichen, dafür programmieren sie vermehrt mit OpenGL. In Folge bedeutet der Ausdruck 'Plattform PC' immer häufiger für Windows und Linux Systeme. Dank einer "guten" und einfachen Linux Distribution (vielleicht Ubuntu?) steigen immer mehr Spieler von Windows auf Linux um und Windows driftet in die Bedeutungslosigkeit ab.
-> Die Steam "Konsole" leitet den Untergang von Windows ein. :blueeye:
Jaja, von was träume ich nachts? Davon wollt ihr lieber gar nicht hören.
also ich kann mir zwar schon vorstellen, dass ein wesentlicher hindernisgrund für spieler wie mich zum umstieg auf linux entfallen würde bei endlich vernünftigem gamer-support, aber der gamer ist nicht der einzige kunde von windows-betriebssystemen....der großteil wird von firmen und 08-15 kunden gebildet, die schlicht zu doof sind, linux zu nutzen trotz grafischer oberfläche....dazu kommt, dass windows so dermaßen verbreitet ist, dass die leute allein aus gewohnheit nicht umsteigen werden. daher bleibt deien these vermutlich erst einmal nur zukunftsmusik.
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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#106 Beitrag von Jim » Mittwoch, 12. Dezember 2012, 07:20

Just saiying? :blueeye:
Jepp, I'm just saiyan'...
Bisher protestierte niemand gegen die Kosten von XBL Gold, weil man dafür einen entsprechenden Mehrwert ggü. dem instabilen, benutzerunfreundlichen PSN und dem quasi nicht existenten Online-Service der Wii bekam
Also ich habe schon mit der PS3 online gespielt, wenn auch zugegeben nicht massiv viel, aber doch schon ein bisschen was und hatte dort, trotz lahmer Verbindung, nie Probleme. Außer halt entsprechende Ladezeiten beim Login/Laden der Map, aber das bedingt die Leitung.
Ja, weil Nintendo Online nicht rafft - siehe oben. Nintendo macht das nicht für den Kunden, sondern, weil sie das Potenzial, das ein Online-Service samt Entertainment-Sparte finanziell hat, nicht sehen.
WARUM sie das so machen ist egal, das Ergebnis führt dazu das Nintendo die einzigen sind die noch eine "reine" Videospielkonsole haben und keinen multimedialen Tausendsasser unter die Leute bringen wollen.
Hast du keine 360 mehr? Du hattest doch eine, nicht?
Die war das letzte Mal vor... hm... drei Jahren online? Dementsprechend habe ich noch das alte Dashboard.
Und warum soll ich Online gehen? Ich spiel ja eh keinen Multiplayer weil ich nix dafür zahlen werde.
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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#107 Beitrag von PaulBearer » Mittwoch, 12. Dezember 2012, 12:53

LiquidSnakE hat geschrieben:Ja, die Windows-8-artige Oberfläche ist schon da -> Dashboard-Update vom Oktober.
Oktober 2011 vielleicht, ich hab die schon ewig.
Jim hat geschrieben:Seis drum, weils mir gerade einfällt: kommt es mir eigentlich nur so vor oder sind ausgerechnet Nintendo so ziemlich die einzigen die noch ne richtige Videospielkonsole machen/haben?
Die sind wie üblich zu spät dran, rennen aber dem Social-Network-Trend mit der WiiU auch hinterher. Stichwort "Miiverse" - primitiv, unkomfortabel, von Zensoren überwacht und sicher noch der Grund für unzählige riesige Firmware-Updates.
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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#108 Beitrag von LIH » Mittwoch, 12. Dezember 2012, 15:05

Muss man bei der xBox 360 nicht immer wieder ein Update/Patch installieren, wenn man nen neues Spiel zocken will?
Ich glaube zuletzt habe ich das bei einem Freund bei Red Dead Redemption beobachtet.

Ansonsten, macht es denn was aus, dass Nintendo die letzten reinen Konsolenhersteller sind? Ich sehe dass ja eher als einen Nachteil. Wieso kann ich in einem Blu-Ray Laufwerk keine Blu-Ray Filme abspielen? Hat doch bestimmt wieder mit Kopierschutz zu tun.
Klar, wer nen Full-HD Fernseher hat, der hat bestimmt auch schon längst nen eigenen Player dafür, aber trotzdem muss man diese Funktionalität doch nicht raus nehmen.

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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#109 Beitrag von esn » Donnerstag, 13. Dezember 2012, 03:53

LIH hat geschrieben:Muss man bei der xBox 360 nicht immer wieder ein Update/Patch installieren, wenn man nen neues Spiel zocken will?
Ich glaube zuletzt habe ich das bei einem Freund bei Red Dead Redemption beobachtet.

Ansonsten, macht es denn was aus, dass Nintendo die letzten reinen Konsolenhersteller sind? Ich sehe dass ja eher als einen Nachteil. Wieso kann ich in einem Blu-Ray Laufwerk keine Blu-Ray Filme abspielen? Hat doch bestimmt wieder mit Kopierschutz zu tun.
Klar, wer nen Full-HD Fernseher hat, der hat bestimmt auch schon längst nen eigenen Player dafür, aber trotzdem muss man diese Funktionalität doch nicht raus nehmen.
ganz einfach, weil in der wii u gar kein blu ray player integriert ist! das ist ein proprietäres format. außerdem hätte nintendo doch ansonsten bestimmt lizenzgebühren an sony zahlen müssen....ausgerechnet an sony :D
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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#110 Beitrag von Jim » Donnerstag, 13. Dezember 2012, 07:31

Nur als ganzen kurzen Zwischeneinwurf: fast keiner der bisher groß angekündigten, vermutlichen Hits 2013 wird für die WiiU kommen:
http://kotaku.com/5967668/most-of-early ... ping-wii-u

Oh, und die Wii Mini kann nicht nur keine GameCube Spiele mehr spielen sondern auch nicht mehr online gehen. Gar nicht.
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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#111 Beitrag von esn » Donnerstag, 13. Dezember 2012, 11:14

Jim hat geschrieben:
Oh, und die Wii Mini kann nicht nur keine GameCube Spiele mehr spielen sondern auch nicht mehr online gehen. Gar nicht.
äh, meinst du die neue hardware revision, die es seit winter 2011 gibt? von fehlendem online-zugang hab ich nirgends gehört und wäre sinnfrei irgendwie...hast du quellen?
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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#112 Beitrag von PaulBearer » Donnerstag, 13. Dezember 2012, 11:26

esn hat geschrieben:äh, meinst du die neue hardware revision, die es seit winter 2011 gibt? von fehlendem online-zugang hab ich nirgends gehört und wäre sinnfrei irgendwie...hast du quellen?
Nein, Wii mini ist das hier:
http://www.eurogamer.net/articles/df-ha ... ini-review
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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#113 Beitrag von Jim » Donnerstag, 13. Dezember 2012, 12:04

esn hat geschrieben:
Jim hat geschrieben:
Oh, und die Wii Mini kann nicht nur keine GameCube Spiele mehr spielen sondern auch nicht mehr online gehen. Gar nicht.
äh, meinst du die neue hardware revision, die es seit winter 2011 gibt? von fehlendem online-zugang hab ich nirgends gehört und wäre sinnfrei irgendwie...hast du quellen?
Google und PaulBearer beantworten Frage 1.
Quelle: http://kotaku.com/5968014/tearing-open- ... -decisions
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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#114 Beitrag von esn » Donnerstag, 13. Dezember 2012, 20:51

wozu bringt nintendo jetzt noch einmal eine neue hardware revision raus, die auch noch optisch umgestaltet worden ist? :shock: das ist für nintendo ziemlich untypisch, bis zum game cube haben die doch nie überhaupt merkliche änderungen an der hardware vorgenommen im vergleich zum release! und bei der wii sehe ich auch kein echtes potential für sinnvolle miniaturisierung, zumal nintendo eigentlich nichts weiter macht, als die konsole ständig weiter zu kastrieren :roll:

und das mit den kosteneinsparungen ist doch blanker hohn, die konsoele wurde von anfang an über ihren wert verkauft :lol:

und der witz ist, für ca. nur 50 euro mehr kann man nach wie vor eine novh komplett unkastrierte wii ergattern, komplett gamecube kompatibel + internetfähig + mario kart + lenkrad
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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#115 Beitrag von PaulBearer » Freitag, 14. Dezember 2012, 11:12

Das wird als Weihnachtsgeschenk für Kinder gedacht sein. Vielen Eltern ist es wahrscheinlich ganz recht, wenn die Kleinen mit der Konsole nicht online gehen können.
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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#116 Beitrag von Jim » Freitag, 14. Dezember 2012, 11:21

PaulBearer hat geschrieben:Das wird als Weihnachtsgeschenk für Kinder gedacht sein. Vielen Eltern ist es wahrscheinlich ganz recht, wenn die Kleinen mit der Konsole nicht online gehen können.
Und es wird mit Sicherheit auch genug geben die es einfach nicht besser wissen und dann zuschlagen, weils halt gerade so günstig ist.
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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#117 Beitrag von LIH » Freitag, 14. Dezember 2012, 14:06

Und dann gibt es noch diejenigen, die einfach alles kaufen was Nintendo auf den Markt wirft und überhaupt sieht die neue Version so schick Retro aus und sowieso ... :blueeye:

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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#118 Beitrag von cybdmn » Samstag, 15. Dezember 2012, 10:39

Jim hat geschrieben:Wieso protestiert eigentlich jeder gegen STEAM, aber niemand dagegen das die Videospiele der X-Box quasi halb kostenpflichtig nutzbar sind?
Da vergleichst du Äpfel mit Birnen. Spiele, die STEAM nutzen sind ohne gar nicht nutzbar, XBL ist dagegen ein (kostenpflichtiger) Dienst für Netzwerkspiele. Auf Konsolen ist es auch schwer denkbar, Netzwerkspiele über das Internet ohne solch einen Dienst anzubieten, bestenfalls kann man sich über die Kosten muckieren. Man darf nicht vergessen, dass auch auf dem PC mindestens ein Dienst irgendwo läuft, nämlich der Masterserver. Ohne den müsste man nämlich die IP Adresse des Gameservers kennen. Auf Konsolen wäre das undenkbar.
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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#119 Beitrag von Jim » Sonntag, 16. Dezember 2012, 18:40

cybdmn hat geschrieben:
Jim hat geschrieben:Wieso protestiert eigentlich jeder gegen STEAM, aber niemand dagegen das die Videospiele der X-Box quasi halb kostenpflichtig nutzbar sind?
Da vergleichst du Äpfel mit Birnen. Spiele, die STEAM nutzen sind ohne gar nicht nutzbar, XBL ist dagegen ein (kostenpflichtiger) Dienst für Netzwerkspiele. Auf Konsolen ist es auch schwer denkbar, Netzwerkspiele über das Internet ohne solch einen Dienst anzubieten, bestenfalls kann man sich über die Kosten muckieren. Man darf nicht vergessen, dass auch auf dem PC mindestens ein Dienst irgendwo läuft, nämlich der Masterserver. Ohne den müsste man nämlich die IP Adresse des Gameservers kennen. Auf Konsolen wäre das undenkbar.
Aber was ist mit Onlinespielen? Es gibt da ja durchaus so manchen Shooter. Mal ganz wertungsfrei über die Qualität der entsprechenden paar Titel: diese Dinger kann ich dann auch nur mit einem kostenpflichtigen Onlineservice daddeln. Natürlich habe ich auf dem PC meine Internetkosten - die habe ich für die Konsole aber auch. Ich konnte noch nie verstehen wieso mich das Onlinezocken bei X-Box immer was kosten sollte und ich war bis dato auch nie bereit dies zu zahlen. Vor allem wenn es ein vergleichbares, kostenfreies Modell gibt (PS3, PC, von mir aus auch Nintendo). UNd ich finds schon n ziemlich starkes Stück das da immerhin ein nicht unerheblicher Teil von so manchem Spiel nur mittels einer regelmäßigen Gebühr für mich nutzbar ist, denn gerade heut zu Tage ist die MP Komponente ja mehr als bloß ein wenig kompetives Gezocke mit 1-2 Modis und ner kleinen Hand voll Maps.
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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#120 Beitrag von cybdmn » Montag, 17. Dezember 2012, 09:29

Ich verstehe was du meinst, klar. Aber wie gesagt das ist ein komplett anderes Thema. Die Idee, einen Multiplayer Service kostenpflichtig anzubieten ist übrigens keine Erfindung der Neuzeit, das gab es schon Mitte der Neunziger, aber das kennt heute kaum noch jemand.
Und dann wollen wir auch den bekanntesten Vertreter von "Zahlen für's zocken" auf dem PC nicht vergessen.
Wie gesagt, über den Nutzen bzw. Mehrwert für den Kunden kann man streiten, dennoch ist das nicht vergleichbar mit eindeutigen DRM Systemen wie Steam.

Ich selbst hatte ein Jahr lang eine Gold Mitgliedschaft bei XBL, das hatte sich für mich allerdings kaum gelohnt, deshalb liess ich sie auslaufen.
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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#121 Beitrag von Jim » Montag, 17. Dezember 2012, 16:20

Zugegeben, DWANGO sagt mir auch nix mehr - aber das sind auch Äpfel und Birnen. Wenn man in den 90s noch online zocken wollte war das ne ganz andere Nummer als heute. Bei jedem anderen isses gratis, ausnahmslos. Oder gabs jemals irgendeine Konsole die kostenpflichten Service für den MP bot? (ich weiß nicht wies bei der Dreamcast war?) Ich finds nach wie vor einfach per se dreist. Denn der Aufwand ist auf allen Plattformen gleich. Und ein MMO, welches in konstanter Moderation und Pflege von vielen tausend Leuten ist ist auch was anderes als ein paar CoD Server laufen zu lassen wo ein paar Maps rotieren. Da steckt eine ganz andere Manneskraft und -aufwand dahinter, nur damit das Spiel als solches ja überhaupt adäquat laufen kann. Da gehts nicht darum n Auge auf ne Map mit 32 Spielern zu haben (64 wenn man Battlefield spielt).

Natürlich ist ist STEAM was anderes - aber was ist mit XBLA oder PSN? Das ist ziemlich das gleiche Prinzip - nur das ich auf Console nicht einfach ne .exe austauschen kann udn das Spiel läuft auch ohne STEAM. Wenn mal die XBL/PSN Server abkacken dann wars das mit den Spielen, die man nicht gerade installiert hat (auch wenn ein dauerhaftes verschwinden dieser Server natürlich genauso unwahrscheinlich ist wie das dauerhafte verschwinden von STEAM).
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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#122 Beitrag von cybdmn » Montag, 17. Dezember 2012, 22:31

Jim hat geschrieben:Natürlich ist ist STEAM was anderes - aber was ist mit XBLA oder PSN? Das ist ziemlich das gleiche Prinzip - nur das ich auf Console nicht einfach ne .exe austauschen kann udn das Spiel läuft auch ohne STEAM. Wenn mal die XBL/PSN Server abkacken dann wars das mit den Spielen, die man nicht gerade installiert hat (auch wenn ein dauerhaftes verschwinden dieser Server natürlich genauso unwahrscheinlich ist wie das dauerhafte verschwinden von STEAM).
XBLA und PSN Download Spiele sind exakt wie Steam. In der Hinsicht kann man beides absolut vergleichen. Nur dass die Konsolis nicht ganz so blöd wie die PC Spieler sind. Der Anteil reiner Download Spiele ist eher mager, mehr noch, die PSP Go, die gar keine Datenträger mehr nutzen konnte wurde ein Flop. Die Akzeptanz reiner "Nutzungslizenzen" ist wesentlich geringer als bei den PC Spielern.
Es ist auch keine Schande bei den Konsolis, den Kram zu verweigern. Auf dem PC wird man von den Valve-Jüngern ja gleich angemacht, als hätte man auf den Koran gepisst.
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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#123 Beitrag von LiquidSnakE » Montag, 17. Dezember 2012, 23:11

Du gibst Konsoleros ein bisschen zu viel "Credit". Der Grund, weshalb Downloads im Konsolen-Sektor weniger gut ankommen als auf dem PC ist ein anderer: Die Preispolitik schreckt die Mehrheit der Spieler einfach ab. Was begründet die Preispolitik auf Konsolen? Die Konsolen-Hersteller haben Angst vor dem Handel.

Die PSP Go hat's vorgemacht: Viele Retailer, darunter auch große Namen wie GameStop, weigerten sich, die PSP Go zu verkaufen und sich selbst ins Knie zu schießen. Um den Handel nicht zu verärgern, müssen die Konsolen-Hersteller den Preis ihrer Download-Titel an selbigen anpassen. Heißt: Downloads von Spielen sind in 99% der Fälle um 5 bis 10 Euro teurer als ihr Retail-Pendant. Microsoft legt sogar noch eins drauf: Per Vereinbarung kommen Titel immer erst Monate nach Retail-Release auf den Marktplatz - dann aber trotzdem zum überteuerten Vollpreis. Erst vor kurzem kam beispielsweise die Silent Hill HD Collection (Retail-VÖ: März 2012) ins Sortiment - natürlich zum Release-Preis von 29,99 Euro. Wer das kauft, hat entweder zu viel Geld oder verdient einen Preis für seine Faulheit.

Würde es auf den Konsolen abseits von XBLI bzw. PS Mini Aktionen wie bei Steam geben, wo z.B. ein Dishonored bereits 1 Monat nach Release um 24,99 rausgehauen wird, sähe die Welt gleich ganz anders aus. Konsoleros sind also nicht "nicht ganz so blöd" wie PC-Spieler - dass das Konzept "DLC" auf Konsolen seinen Anfang nahm, während es von PC-Spielern ziemlich lange abgelehnt wurde (bis halt die Gewöhnung einsetzte), zeugt vom Gegenteil. Sie sind nur mehrheitlich nicht hohl genug, für Gears of War 3 mehr als 6 Monate nach Retail-Release 69,99 Euro hinzulegen. Ob das eine "Leistung" ist...?
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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#124 Beitrag von caedez » Montag, 17. Dezember 2012, 23:16

Nee, das liegt nicht daran, dass die Konsoleros "schlauer" oder kritischer sind. Die Downloads sind einfach viel zu teuer. 70€ für ein neues Spiel zahlt doch keiner, der ganz frisch im Kopf ist. Die Preisgestaltung läuft auf dem PC einfach viel besser. Humble Bundles mit "Pay what you want", GOG Downloads ohne DRM und diversen guten Angeboten und Steam mit den Sales. Da kauft man doch schon mal ein Spiel für 2,50€. Das ist billiger als in der Videothek. Ein Spiel, was ich unbedingt im Schrank haben will, kauf ich als Retail-Version. Aber selbst bei Steam-/DRM-verseuchten Versionen mit Verpackung greife ich lieber zum GOG-Download (siehe Alan Wake). Und wenn ich das Ding nur mit Steam bekomme, egal ob Download oder DVD, dann leg ich eben lieber 3€ hin als einen Zwanni im Laden, wo ich im Endeffekt auch nur eine nicht sonderlich gut aufgemachte Packung mit einem Steam-Key drin bekomme. Wenn es Steam nicht mehr gibt, sind, mal abgesehen von einem Crack, beide wertlos.
Zuletzt geändert von caedez am Dienstag, 18. Dezember 2012, 01:30, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#125 Beitrag von LiquidSnakE » Dienstag, 18. Dezember 2012, 00:28

Ich war schneller. :twisted:
"Alter Falter, wie du immer wieder diverse Top Titel komplett verreißt geht doch auf keine Kuhhaut mehr."
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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#126 Beitrag von cybdmn » Dienstag, 18. Dezember 2012, 11:21

Klar ist die Preispolitik für'n Arsch. Aber das ist sie zum Start auf dem PC ebenfalls. Aber da sind genug Spieler "blöd" genug, einen Download zum Vollpreis zu kaufen. Ich denke dennoch, dass es eine Rolle spielt, dass die Konsolis gerne etwas in der Hand halten.
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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#127 Beitrag von Jim » Donnerstag, 20. Dezember 2012, 08:49

"Bis heute warte ich auf das Ende,
ich fürcht es wird noch dauern lang
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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#128 Beitrag von cybdmn » Donnerstag, 20. Dezember 2012, 12:47

Das verzögert Metro: Last Light doch sicher.
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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#129 Beitrag von Jim » Donnerstag, 20. Dezember 2012, 13:01

Es hieß in anderer News das alle aktuell in Produktion befindlichen Titel davon nicht betroffen werden. Wie es danach weitergeht wird sich zeigen.
"Bis heute warte ich auf das Ende,
ich fürcht es wird noch dauern lang
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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#130 Beitrag von LIH » Donnerstag, 20. Dezember 2012, 14:18

4players hat 2 längere Artikel dazu:
http://www.4players.de/4players.php/spi ... leite.html
http://www.4players.de/4players.php/spi ... kunft.html

Wobei da im Laufe des Tages sicher noch mehr Artikel überall im Netz darüber erscheinen.
Nun ja, irgendwie nicht groß verwunderlich, wenn man die Nachrichten über das Unternehmen die letzten Wochen und Monate beobachtet hat.
Ich weiß auch gar nicht, was ich davon halten soll. War THQ den irgendwann mal "böse", so im Sinne von EA, oder Activision Blizzard? Für mich war THQ immer so ein kleiner Publisher, noch weit hinter Ubisoft und Take 2. Und wenn ich mir ansehe, was da die letzten Jahre raus kam, dann vermisse ich nicht viel. Um Metro wäre es natürlich schade, Saints Row war mal kurz lustig, aber nicht so mein Geschmack. Company of heroes müsste ich erstmal probieren, aber von Strategie Spielen bin ich nicht mehr so angetan, Warhammer ist eh nicht mein Ding. Frontlines: Fuel of war fand ich damals gut, Homefront habe ich noch nicht probiert, soll ja aber auch kein großer Verlust sein, dazu noch die ungenutzte Red Faction Serie. Ich denke mal die ganzen Lizenzspiele wird eh kein Schwein vermissen.
Aber an sich kann man sich diese Auflistung eh sparen, die erfolgreichen Serien werden so oder so unter neuem Dach fortgeführt.

Also kann es einem um die ganzen Mitarbeiter leid tun, die nun nicht wissen, was die nächsten Wochen und Monate passiert und natürlich ist es immer doof, wenn ein Markt einen Konkurrenten einbüßt und so möglicherweise die anderen Mitbewerber weniger Druck beim entwickeln ihrer Produkte haben.

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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#131 Beitrag von Jim » Freitag, 21. Dezember 2012, 18:41

Ich habs mal nicht wertig genug für n eigenen Thread angesehen, aber ich fands interessant (auch wenn ichs inhaltlich in keiner Form nachvollziehen kann). Eine Kolummne über den neuesten Amoklauf aus der Sicht eines Gamers:
http://kotaku.com/5970039/after-sandy-h ... ideo-games
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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#132 Beitrag von LiquidSnakE » Freitag, 21. Dezember 2012, 18:57

Jim hat geschrieben:Ich habs mal nicht wertig genug für n eigenen Thread angesehen, aber ich fands interessant (auch wenn ichs inhaltlich in keiner Form nachvollziehen kann). Eine Kolummne über den neuesten Amoklauf aus der Sicht eines Gamers:
http://kotaku.com/5970039/after-sandy-h ... ideo-games
Eine für mich nicht nachvollziehbare Sichtweise, die im Kultur-Thread btw mehr verloren hätte als hier. Egal.

Der Autor ist scheinbar nicht in der Lage, virtuelle Gewalt von den School Shootings zu trennen, die er miterlebt hat. Macht seine Sichtweise durchaus legitim - für ihn selbst, wohl gemerkt; sollte er in die Politik gehen und versuchen, ein Gesetz nach dieser Perspektive zu gießen und seine moralischen Vorbehalte der Allgemeinheit aufzuzwingen, sähe es wieder ganz anders aus. Ich kann seine Begründung allerdings nicht nachvollziehen. Ich könnte heute bei einem School Shooting sein und morgen die angesprochene "No Russian"-Mission spielen - kein Problem. Beides sind zwei völlig getrennte Elemente. Der Autor sieht das anders. Aus meiner Sicht bewirkt seine Haltung nur eines: Dass viele exzellente Spiele an ihm vorbeigehen werden. Er wird sich durch seine Abstinenz nicht besser fühlen und sein Sohn wird dadurch nicht vor Gewaltszenen bewahrt, da er sich - und seine Familie - ansonsten keinerlei medialer Gewalt mehr aussetzen dürfte, was quasi unmöglich ist - gerade in Amerika. Wäre ich boshaft, würde ich den Autor schlicht als Heuchler bezeichnen. Aber da er selbst betonte, nicht der "BAN THIS SICK FILTH!!!1"-Riege beitreten zu wollen, akzeptiere ich seine Privatmeinung als eben diese.
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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#133 Beitrag von apox » Samstag, 22. Dezember 2012, 00:00

LiquidSnakE hat geschrieben:Eine für mich nicht nachvollziehbare Sichtweise, die im Kultur-Thread btw mehr verloren hätte als hier. Egal.

Der Autor ist scheinbar nicht in der Lage, virtuelle Gewalt von den School Shootings zu trennen, die er miterlebt hat. Macht seine Sichtweise durchaus legitim - für ihn selbst, wohl gemerkt; sollte er in die Politik gehen und versuchen, ein Gesetz nach dieser Perspektive zu gießen und seine moralischen Vorbehalte der Allgemeinheit aufzuzwingen, sähe es wieder ganz anders aus. Ich kann seine Begründung allerdings nicht nachvollziehen. Ich könnte heute bei einem School Shooting sein und morgen die angesprochene "No Russian"-Mission spielen - kein Problem. Beides sind zwei völlig getrennte Elemente. Der Autor sieht das anders. Aus meiner Sicht bewirkt seine Haltung nur eines: Dass viele exzellente Spiele an ihm vorbeigehen werden. Er wird sich durch seine Abstinenz nicht besser fühlen und sein Sohn wird dadurch nicht vor Gewaltszenen bewahrt, da er sich - und seine Familie - ansonsten keinerlei medialer Gewalt mehr aussetzen dürfte, was quasi unmöglich ist - gerade in Amerika. Wäre ich boshaft, würde ich den Autor schlicht als Heuchler bezeichnen. Aber da er selbst betonte, nicht der "BAN THIS SICK FILTH!!!1"-Riege beitreten zu wollen, akzeptiere ich seine Privatmeinung als eben diese.
Wieso möchtest du dem Autor absprechen, dass sein Verzicht auf "gewalttätige" Medien richtig ist? Warum soll er sich nicht besser fühlen, wenn er mit "Geballer" in welcher Form auch immer erst mal gar nix mehr zu tun hat? Natürlich kann auch er sicher immer noch zwischen realer und fiktionaler Gewalt trennen. Vielleicht hat man aber nach so einem Erlebnis auch schlicht keinen Bock mehr auf fiktionale Gewalt, weil diese oft einfach blödsinnig und einseitig dargestellt ist oder schlimme Erinnerungen wachruft? Mal überspitzt ausgedrückt ist doch so, dass Spieleentwickler, die vom Krieg eigentlich keine Ahnung haben, dem Konsumenten ein Action-Helden-Abenteuer mit Kriegskulisse als Realität verkaufen. Das ist ja nicht per se verwerflich, eine Arztserie hat auch nichts mit echter Medizin zu tun. :-)

John Mullins hat bei der Entwicklung der Soldier of Fortune-Reihe mitgearbeitet und war ja früher wohl mal bei so einer Spezialeinheit. Der Typ hat durch diese Art von "Kriegs-Werbung" wahrscheinlich nen Sack voll Kohle verdient und macht aktiv bei der Glorifizierung mit. Aber selbst der hat wohl zeitweise mal unter PTBS gelitten, siehe hier. Vielleicht sind so extreme Erlebnisse einfach sehr schwer verdaulich??

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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#134 Beitrag von esn » Samstag, 22. Dezember 2012, 12:49

wer sagt denn überhaupt, dass man in computerspielen zu handlungen "gezwungen" wird, die man im echten leben nicht machen würde? die feinde in den spielen sind immer "gegnerische" soldaten, monster oder aliens. würde ich im echten leben genauso abknallen, wenn die mich umbringen würden und ich die nötigen skills hätte. und die amis erst recht. andererseits versuche ich in spielen immer nicht unnötig viele leute umzubringen, zivilisten müssen auch in spielen verschont bleiben und gerettet werden. selbst in postal versuche ich stets jedes spiel mit einem minimum an gewalt durchzuspielen und beschränke mich stets auf verteidigung. ok, ich gebe zu, in deus ex war mir der friedliche weg oft zu kompliziert, da hab ich mich dann durch die gegnerhorden auch mal durchgeballert ab und an. sprich: ich transferiere meine moralische vorstellung aus der realität (soweit es geht) in die virtuelle, aber umgekehrt erfolgt kein transfer, wozu auch, die virtualität kann zumindest von der gewalthandlung nicht als vorbild dienen für die realität, allein schon die immer noch unrealistischen kämpfe.
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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#135 Beitrag von Jim » Donnerstag, 3. Januar 2013, 20:37

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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#136 Beitrag von cybdmn » Donnerstag, 3. Januar 2013, 20:45

Tolles Trivialpatent. Das passiert schon seit Jahren bei XBLA Titeln auf der XBox360, das gibt es auch schon bei Steam, seit Jahren, und natürlich auch bei anderen Diensten. Prior Art? Auweia!
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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#137 Beitrag von LIH » Freitag, 4. Januar 2013, 14:51

Nun ja, erst mal nen Patent. Eines von vielen Patenten, die Sony ungenutzt im Keller liegen hat, vorerst.
Ich meine Apple patentiert das Speichern von Windenergie, aber ok, Apple würde auch deine Oma patentieren, wenn sie sich davon einen Nutzen versprechen würden.

Solange Microsoft nicht gleichzeitig mitzieht können sie sich das aber auch nicht erlauben.
Und wenn das passiert, kann man wahrscheinlich schon mal allen mittleren und kleinen Marken Adieu sagen. Dann bleiben wohl nur noch die großen und bekannten Marken übrig.

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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#138 Beitrag von ERASER_M » Dienstag, 8. Januar 2013, 10:44

Jim hat geschrieben:THQ ist Bankrott:
http://kotaku.com/5969846/thq-files-for ... bankruptcy
Tjo, so wie es aussieht, werden die ganzen THQ-Marken einzeln verkauft, Interesse haben bereits EA, Ubisoft und Warner gezeigt :|

http://www.gamestar.de/spiele/south-par ... 08203.html
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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#139 Beitrag von Jim » Dienstag, 8. Januar 2013, 10:50

ERASER_M hat geschrieben:
Jim hat geschrieben:THQ ist Bankrott:
http://kotaku.com/5969846/thq-files-for ... bankruptcy
Tjo, so wie es aussieht, werden die ganzen THQ-Marken einzeln verkauft, Interesse haben bereits EA, Ubisoft und Warner gezeigt :|

http://www.gamestar.de/spiele/south-par ... 08203.html
Verdammt. Ich hatte mit meinem Kumpel in unserem Nostradamus-Spiel gewettet das THQ von Activision-Blizzard im Ganzen geschluckt wird.
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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#140 Beitrag von Jim » Dienstag, 22. Januar 2013, 07:19

Der EULA Wahnsinn geht weiter:
http://kotaku.com/5977789/unreported-bu ... ames-yikes

Mit Sicherheit nicht ernst zu nehmen, aber.. oh dear.
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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#141 Beitrag von LIH » Mittwoch, 23. Januar 2013, 14:34

Jim hat geschrieben:Der EULA Wahnsinn geht weiter:
http://kotaku.com/5977789/unreported-bu ... ames-yikes

Mit Sicherheit nicht ernst zu nehmen, aber.. oh dear.
Und schon wird wieder zurück gerudert.
http://www.4players.de/4players.php/spi ... ndert.html

Bleibt nur die Frage welchen Präzedenzfall es dazu gibt, dass EA diesen Absatz einbringen wollte, oder ob das einfach nur so ein Versuch war eben mal wieder ein Stück weiter zu gehen.

Aber hey, wann habt ihr das letzte mal ne EULA zu einem Spiel gelesen? :blueeye:

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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#142 Beitrag von Jim » Mittwoch, 23. Januar 2013, 15:13

LIH hat geschrieben:Aber hey, wann habt ihr das letzte mal ne EULA zu einem Spiel gelesen? :blueeye:
Das war damals, das letzte Mal als ich einen Bug gemeldet habe.
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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#143 Beitrag von LIH » Mittwoch, 23. Januar 2013, 23:29

ERASER_M hat geschrieben:
Jim hat geschrieben:THQ ist Bankrott:
http://kotaku.com/5969846/thq-files-for ... bankruptcy
Tjo, so wie es aussieht, werden die ganzen THQ-Marken einzeln verkauft, Interesse haben bereits EA, Ubisoft und Warner gezeigt :|
http://www.4players.de/4players.php/spi ... etail.html
Tjo, nun weiß man welche Marken für welchen Preis den Besitzer wechseln.
Homefront für weniger als 500.000€ hört sich richtig billig an. Ich schätze mal wie bei jeder Versteigerung werden sich die neuen Besitzer über ihr neues, tolles und billiges Zeug freuen.

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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#144 Beitrag von Jim » Donnerstag, 24. Januar 2013, 07:04

Da hätten wir ja einfach mal alle zusammenlegen und uns Homefront kaufen können. :D
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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#145 Beitrag von zombie-flesheater » Donnerstag, 24. Januar 2013, 20:18

Jim hat geschrieben:Da hätten wir ja einfach mal alle zusammenlegen und uns Homefront kaufen können. :D
Hab das Teil neulich mal wieder durchgezockt - in 3 Stunden ist man damit ja durch :lol:
Bleibt zu hoffen, dass dadurch ein Sequel rauskommt, immerhin werden die die IP ja wohl nicht umsonst kaufen... Aber bitte wieder genau im Stil des Vorgaengers, nur diesmal halt etwas laenger :blueeye:
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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#146 Beitrag von Vicarocha » Donnerstag, 24. Januar 2013, 20:31

Bleibt zu hoffen, dass dadurch ein Sequel rauskommt, immerhin werden die die IP ja wohl nicht umsonst kaufen... Aber bitte wieder genau im Stil des Vorgaengers, nur diesmal halt etwas laenger :blueeye:
... die Crytek GmbH (bzw. eine ihrer Töchter) arbeitet doch schon seit geraumer Zeit am zweiten Teil, kein Wunder, dass die sich die IP geschnappt haben.
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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#147 Beitrag von LIH » Donnerstag, 24. Januar 2013, 22:51

Vicarocha hat geschrieben:
Bleibt zu hoffen, dass dadurch ein Sequel rauskommt, immerhin werden die die IP ja wohl nicht umsonst kaufen... Aber bitte wieder genau im Stil des Vorgaengers, nur diesmal halt etwas laenger :blueeye:
... die Crytek GmbH (bzw. eine ihrer Töchter) arbeitet doch schon seit geraumer Zeit am zweiten Teil, kein Wunder, dass die sich die IP geschnappt haben.
Jup, auch gehört. Mussten sie wahrscheinlich machen um weiter daran arbeiten zu können?!?
Da frage ich mich nur wer das Spiel dann veröffentlicht. Crytek ist ja quasi unter den Fittichen von EA, könnte also mit Origin kommen.
Andererseits hat nun mal Crytek die Rechte gekauft, nicht EA. Könnten die das auf eigene Faust veröffentlichen? Ok, womöglich schon, aber vielleicht will Crytek auch gar nicht und überlasst das dann EA wenn sie damit fertig sind.
Auf jeden Fall dürften die nun weniger Druck haben, da der Publisher ja nun tot ist. Ob das nun gut ist wird sich zeigen. :blueeye:

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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#148 Beitrag von LIH » Dienstag, 29. Januar 2013, 14:31

Und über Umwege hat sich Crytek auch die Köpfe von Vigil geholt:
http://www.golem.de/news/thq-crytek-gru ... 97213.html

Bleibt aber weiter ungewiss, was mit der Marke Darksiders geschehen wird.

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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#149 Beitrag von Jim » Dienstag, 29. Januar 2013, 16:16

Auf der wird THQ erstmal hocken bleiben nehm ich an. Ist allerdings kein Verlust, ist ja nur Darksiders. Das sie aber lieber die Leute in eine ungewisse Zukunft geschickt haben, statt für einen niedrige(re)n Preis einfach zu verkaufen - die Macher hinter Bayonetta hatten ja Interesse an dem Laden bekundet! - spricht finde ich schon Bände. Wäre ich da einer der THQ Köpfe würde ich mich im Dunkeln nicht mehr raustrauen.
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Re: Die Zukunft der Videospielbranche

#150 Beitrag von Jim » Donnerstag, 7. Februar 2013, 07:22

Glitch in Dead Space 3 macht Microtransactions im Grunde oboslet.
http://kotaku.com/5982138/this-is-how-t ... ad-space-3
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